Zum Inhalt springen

Film-Mechaniker

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    8.602
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    225

Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Vergessen wir bei der technischen Diskussion die Mechanik nicht! Projektoren für 16-mm-Film haben manchmal Greiferantrieb mit größerem Schaltverhältnis und somit größeren Hellwinkeln in der Blende. Ich muß mich hinter unsere Dixi-724 machen, aus der Erinnerung schätze ich das Verhältnis auf etwas mehr als 1:1, aber ich kann es im Moment wirklich nicht sagen. Tragbare Projektoren kommen bis auf 1:3. Greiferantrieb haben z. B. die italienische Cinelabor als Standmaschine, die amerikanischen Bell & Howell. Philips EL 5000 hat ein Stifteschaltgetriebe, das auch mehr Lichtausbeute zuläßt.
  2. Salvatore, zum Waschen brauchst du eine gewisse Ausrüstung, vor allem muß der Film staubfrei trocknen können. Ohne Ausrüstung gibst du dein Material besser in ein Labor. Ansonsten kannst du es spielen, sobald es nicht mehr klebt. B12, vor Gefriertrocknung warne ich immer. Den Austrocknungseffekt mag Gelatine nicht, das ist die Gefahr beim Überfrieren in Folge totaler Panik bei Nitrofilm. Die ideale Temperatur liegt beim Dichtemaximum von Wasser, das bei 4 Grad Celsius liegt. Bei dieser Temperatur kommt das im Film enthaltene Wasser gewissermaßen zur Ruhe, es besteht der kleinste Dampfdruck, wie auch gesagt wird. Allgemein Film abgerollt, Schicht innen, lagern. Damit ist die Schicht, stets zu trockene Gelatine, entspannter und der Nutzer gezwungen, vor dem Betrachten umzurollen. Den Film dabei durchzugreifen, kann nur nützlich sein. An zwei, drei Stellen macht man dann gleich eine Schrumpfungsmessung und ist so im Bilde über den Zustand des Streifens. Schrumpfung messen, ihr wißt ja, mit Polyesterblankfilm, zwei Marken darauf im Abstand von 475 mm (100 Lochabstände) und der Formel 1‒(Anzahl Lochabstände von Null bis erste Deckung wieder mit einem Loch/100). Beispiel: 1‒(99/100) = 1 %. Meist findet man die erste Übereinstimmung zwischen 100 und 200 Lochabständen, daher: 2‒(177/100) = 0,23 %.
  3. Eastman-Kodak ist nicht mehr so groß und Trägheit wäre nicht das Problem. Andere Großunternehmen müßten auch darunter leiden. Was es wohl eher ist: die scharfe Trennung zwischen Bestimmenden und Ausführenden, das alte Klassenlied. In Rochester müßten sie erst den Geist Eastmans vertreiben und einen neuen aufkommen lassen. Früher hatten die am Schreibtisch Arbeitenden noch etwas Ahnung davon, warum es die Firma gibt. Seit etwa 1996 ist das nicht mehr so. Die Werber mußten den Kodak-Leuten erklären, was es mit fotochemischen Produkten im Markt auf sich hat, sie waren es, die die Vision-Linie erfanden. Die Technologie dazu hat Eastman-Kodak seit etwa 1960. Wenn man zugesehen hat, wie Kodak das Angebot von Planfilmen zusammengestrichen hat, kann man nur sagen, daß vollkommen abgehobene Menschen darüber befunden hatten, was Fotografen noch kaufen können sollen. Sicher, die Fachfotografen sind auch mit zunehmend verstärkter Geschwindigkeit zur Elektronik übergelaufen, aber denjenigen, welche auf 4" × 5" und größer aufnehmen, darf man doch nicht das Zentrale ihrer Fotografie, den modernen Film, wegnehmen. Gegen ein Blatt Ektachrome 8" × 10" in einer beherrschten Kamera ist die Digitaltechnik chancenlos. Es ist, wie wenn ich in meiner mechanischen Werkstatt stünde, die perfekt eingerichtet ist, und den Kunden sagte: Also, den Schraubstock habe ich nur noch aus nostalgischen Gründen, wissen Sie, Handarbeit ist für Dritteweltländer.
  4. Die fotografische Schicht quillt in Feuchtigkeit auf und wird klebrig. Ich sehe, daß es Wasser und nicht Öl ist daran, wie das Halt macht vor der Tonspur. Diese wird ja in der Entwicklungsmaschine nach dem Bleichen und Klären ein zweites Mal reduziert und anschließend mit einem Strahl warmen Wassers abgespült. Insgesamt führt die Behandlung zu stärkerer Härtung der Gelatine über die Tonspur, wodurch sie weniger feuchtempfindlich ist. Das trifft auf Farbfilm zu. Abhilfe: ganzen Film waschen und trocknen lassen. Danach ist die Schicht wieder gleichmäßig glatt. Bis dahin das Material aus der feuchten Zone entfernen. Nicht umrollen wegen Verstaubungsgefahr. Schmutz, der ein Mal an der Gelatine klebt, bringt man nur noch mit Waschen in Handarbeit weg. Das geht, ich habe das schon gemacht. Da war ein Auftrag mit neun Rollen 8-mm-Film, die im Schlammwasser eines überschwemmten Kellers gelegen haben. Angesäuertes Wasser, Gummihandschuhe, buchstäblich einen Kilometer mit den Fingern abgerieben, noch ein Mal gewässert, abgestreift und zum Trocknen aufgezogen. Optimale Lagerbedingungen sind 4 Grad Celsius und 40 Prozent relative Luftfeuchte. Nach der russischen Methode Lagerung bei 20 Grad und 50 Prozent rel. F., aber dicht verschlossen und konserviert. Farbfilm wird im Allgemeinen vor der Trocknung durch ein so genanntes Stabilisationsbad geschickt, eine Formaldehydlösung. Das Formalin wirkt als Biozid. Man riecht es. Selbstentwickeltes ohne Formalin in der Schicht sollte trocken aufbewahrt werden, bei 35 bis 40 % r. F. Keller ist meistens zu feucht, Dachboden im Sommer zu warm. Die Filme überleben umso länger, je gleichbleibender das Klima ist.
  5. Allerhöchstinteressant! Genau das Gegenteil scheint seit 1866 der Fall gewesen zu sein. Damals hat die Menschheit (wieder ein Mal) Beschleunigung erfahren, die bis 1989 dauerte. Die hat unter anderem Schallaufzeichnung und Film hervorgebracht, erst im gemächlicheren gewöhnlichen, später im Tonfilmtempo. Weltweit zunehmende Hektik Nun sind wir wieder in Verlangsamung, bestimmt durch den Massenschwerpunkt der Plutoniden. Ich weiß, es fährt euch wahrscheinlich schräg herein. Doch ist nicht überall ein Weniger-ist-mehr wahrzunehmen? Wird nicht von Entschleunigung des Lebens gesprochen? Woher soll das denn kommen?
  6. Filme, deren Original 16 mm ist, werden immer wieder mal mit 25 B./s gedreht. 35er Kopien davon sieht man das Tempo nicht an und die Verleiher sind Weltmeister darin, wichtige Angaben zu vergessen. Bei Ur-Musig von 1993 hatte ich die Wahl zwischen 16er Kontakt- und 35er Vergrößerungskopie. Selbstverständlich ließ ich für den Musikfilm Riemenscheiben überdrehen, damit das Pärchen Ernemann V mit 25 läuft. Ich mußte aber erst mit Schläpfer eine halbe Stunde telefonieren, bis es dann ausgesprochen wurde.
  7. Stereo und Dolby-Stereo ist auch auf 16 möglich.
  8. Zu Minkowski und Einstein möchte ich diese Lektüre anregen: http://www.helmut-hi...de/raetsel.html
  9. Ich bin zur Zeit auf Stellensuche und lese in einer Anzeige Folgendes: Roche ist ein global führendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostics. Bei uns setzen sich über 80.000 Mitarbeitende in 150 Ländern für die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von innovativen Gesundheitslösungen ein, um das Leben von Millionen Menschen entscheidend zu verbessern. Innovation ist der Schlüssel zu unserem Erfolg. Dafür müssen wir kontinuierlich lernen, wachsen und uns stets weiterentwickeln. Daher brauchen wir Menschen, die sich persönlich dieselben Ziele gesetzt haben. Roche Kaiseraugst ist ein zentraler Eckpfeiler im weltweiten Produktions- und Logistiknetzwerk von Roche und beschäftigt rund 1’400 Mitarbeitende. Das technologisch hochmoderne Kompetenzzentrum für die Sterilproduktion und unser weltweit grösstes und innovativstes Verpackungszentrum bedienen jährlich rund 130 Märkte - ein Ort mit vielfältigen und interessanten Arbeitsgebieten und vielleicht eine Entwicklungsmöglichkeit für Sie! zentraler Eckpfeiler !
  10. Danke für die Klarstellung Zeit ist keine Dimension.
  11. Nehme an, da wurde ein Toneinsatz per Schnitt gemacht, d. h. etwas Vorhergehendes entfernt. So weit in Ordnung, aber die Klebebandkanten sind schon zweitklassig. Die Zange, mit der der Triangel gestanzt wird, dürfte mal richtig zugeschliffen werden, damit gerade Kanten herauskommen. Möglich auch, daß die Kanten nicht hell kopieren, wenn man von der anderen Seite her stanzt.
  12. Schau da ein Mal hinein: http://www.filmvorfu...post__p__120724
  13. Holy Cow! Gute Idee, die Rubrik Nur ein Wermuthstropfen, der mir immer wieder mal auf die Leber schlägt, ist die Gemeinenligatur ß im Versalsatz. Sonst: weiter so! Bis 3, 3½ Meter Bildhöhe ist 16-mm-Film, wie sagt der Arzt, durchaus indiziert.
  14. Ja, Entschuldigung, am besten tummele man sich selber auf den Seiten von ww.gigabitfilm.de herum. Zu dem Bild oben: Vom Originalnegativ, das ich selber entwickelte, habe ich bei einem benachbarten Fotolabor eine Vergrößerung 18 × 25 machen lassen. Die wurde mit Flachscanner gelesen bei 200 Punkten pro Zoll. Die Datei ist komprimiert. Würde man alle technischen Möglichkeiten ausreizen, ließe sich beim Vergrößern die Etikette auf der Filmkittflasche in Bildmitte lesen.
  15. Daaas kann ich nicht beurteilen. Die Bildnummern sollten auch auf Schwarzweißfilm funktionieren. Also noch kein Gewinn
  16. Wenn ich zum Einstieg etwas anbieten darf, es ist richtig zum sich drin Verbeißen. Wenn man nicht alles versteht, habe ich Verständnis: Ich kenne Mister Gigabitfilm, Herr Ludwig, er meint es nur gut. Er drückt sich nicht für Laien aus, was sehr schwer sein kann. Auch ich habe einige Zeit gebraucht, alles zu kapieren. http://gigabitfilm.d...ufzeichnung.pdf Aufnahme auf Gigabitfilm 25 mit Anniversary Folmer-Graflex 4" × 5", Euryplan Hugo Meyer f = 127 mm, Blende 6.3, ½ Sekunde
  17. Herrje, daran hat mein altmodisches Hirn nicht gedacht. Doch flexibel wie ich bin, schlage ich den Bildstrich vor. Dort gibt es nach einem anderen Vorschlag von mir aber vielleicht schon Fußtitel! Ausweg: Zwischen Bild und Perforation besteht eine von der Projektormaske abgedeckte Fläche. Je nach Kamerafenster, Kopierfenster und Schrumpfung des Bildnegatives reicht das Bild mehr oder weniger an die Perforation heran. Ungeachtet dessen könnte man da Bilderzahlen unterbringen. Die dürften zwar nur höchstens 0,5 mm hoch sein, doch mit der Lupe wären sie lesbar. Man könnte direkt und maschinenlesbare Informationen einbelichten. So kommt alles aneinander vorbei, Bildspur, konventionelle Tonspur, Steuerspuren, alle Digitaltonsysteme, durchgeschwärzter Bildstrich samt Fußtiteln und Nummerierung der Bilder. Nach ISO 2907 darf die eine Kante des Projektorfensters höchstens 29,39 mm von der Bezugskante entfernt sein (Bezugskante des Films ist die rechte, von der Lichtquelle Richtung Bildwand gesehen). Die inneren Perforationslochkanten auf Bildseite sind bei ungeschrumpftem Film 30,175 mm von der Bezugskante entfernt. 30,175 weniger 29,39 = 0,785 mm im Maximum
  18. Kopiermaschinen besitzen separate Fenster für die Randbelichtung mit eigenen Lampen (Lämpchen). Die Kopisten können alles einzeln zuschalten. Kinokopien sollten eigentlich blanke Ränder haben, weil der Schnitt beendet ist. Nur bis und mit Zwischennegativ werden die Fuß- oder Randnummern bzw. Strichcodes übertragen. Sie dienen ja dem Zusammentragen und bildgenauen Montieren des Originals nach der Schnittkopie. Nützlich wäre, wenn man bei Aufführungskopien die Einzelbilder durchnummerierte. Die Vorführer könnten auf einen Blick feststellen, wie viele Bilder bei einem Spleiß fehlen. Eine simple sechsstellige Zahl hochkant neben dem Bild auf dem Filmrand
  19. Es ist der Keykode des Tonnegatives.
  20. Das freut mich. Ich hätte gerne die Zeichnung aus ISO 2939 eingestellt, doch das ist nicht erlaubt. Ich kann nur jedem Filmtheaterbetreiber und Filmverleiher empfehlen, sich dieses Normenblatt zu kaufen. Wie viele Schrottkopien hätte man mit vereinten Kräften von der Zirkulation abhalten können, wäre man von Anfang an rigoros vorgegangen. Ein Stück weit ist die Branche selber daran schuld, daß sie den Film verloren hat. Bei den Argumenten Bildstand, Auflösung und Synchronität hat es Video leicht gehabt. Die Norm für 16-mm-Kopien mit Lichtton ist ISO 4243.
  21. Konntest du mir nicht folgen bei den Erklärungen? So weit ich erkennen kann, sind Bild- und Tonspur am rechten Ort. Wenn die Tonspur die Perforation berührt, ist schon einiges in Ordnung, für ihre äußere Kante ist in der Norm ein Höchstmaß gegeben von 4,90 mm. Bei frischer Kopie darf also sogar ein feiner blanker Zwischenraum zwischen Lochkanten und Tonspur von maximal 0,1 mm bestehen. Die Filmränder sind 2 mm, die Löcher 2,8 mm breit. Film und Fenster des Tonkopierkopfes standen richtig zueinander. Dennoch kann das Tonnegativ verkehrt eingespannt worden sein. Das prüfst du am besten mit einer Meßlupe (Fadenzähler) mit Skala. Man kann auf wenige Hundertstel genau ablesen. Die Mitte der Aufzeichnung soll 6,17 mm, verringert um die gemessene Schrumpfung, von der Filmkante entfernt sein. Das Problem ist genaue Messung der Schrumpfung . . . Der Vollständigkeit halber noch das Maß für die innere Kante der Tonspur: 7,80 minus 0,15 plus 0,08 mm. Die Tonspurbreite ist ein resultierender Wert, der nicht festgelegt ist. Ton- und Bildspur sollen sich leicht überlappen. Zuletzt gleichst du die Schrumpfung der Kopie am Tongerät aus. Der Lichtspalt darf höchstens 2,16 mm lang sein. Die Aufzeichnung selbst darf 1,96 mm breit sein, bei Sprossenschrift 2,54 mm. Die Aufzeichnung kann sich innerhalb der Tonspur etwas bewegen.
  22. Thomas007, es erweitert sich die Schrumpfung von den vorgeschriebenen 6,17 mm ab Bezugskante um den Faktor 4,67 (Filmbreite minus 6,17/6,17). Aus einem Promille Schrumpfung wird damit 0,46 % Schrumpfung oder 1,325 mm, nur weil das Tonnegativ verkehrt eingespannt ist. Die Querschrumpfung beträgt bei frischem Acetatfilm nicht einmal 0,1 %. Die von dir gemessenen etwa 0,6 mm passen gut. Hätte man damals in Kenntnis der Zusammenhänge korrekt kopiert, wäre das kaum geschrumpfte Tonnegativ über die kürzere (in ISO 70 vorgesehene) Distanz positioniert worden. Wir wissen nicht, was für eine Kopiermaschine zum Einsatz kam. Vielleicht können wir es etwas eingrenzen, wenn du mehr Angaben machst. Kopierwerk, eventuell in den Titeln erwähnt, Start- und Endbändereinzelheiten (ich weiß, die sind nicht unbedingt original), Dosenkleber, usw. Es ist erstaunlich, wie viel man herausfinden kann. Was es an Kopierapparaten gab und gibt, kann ich beisteuern. Bei so genannten Rock-‘n’-Roll-Maschinen bleiben Bild- und Tonnegativ eingespannt. Man legt nur Kerne und Rohfilm auf und kopiert hin und her. Doch wie gesagt gibt es Konstruktionen, die nur eine Kopierrichtung kennen.
  23. Neutrale Meldestelle? Kann ich dort auch etwas anderes als eine Filmkamerareparatur anzeigen? Da wäre zum Beispiel der Migros-Budget-Hartkäse aus pasteurisierter Vollmilch, Kilopreis Fr. 13, der nun nicht exportierter 1A-Emmentaler ist. Die viel teurer angebotenen Emmentaler Käse, als solche deklariert, sind alle grauslig. Du siehst, man kann immer bescheißen. Man kann auch sich selbst betrügen. Deshalb gebe ich technische Werte an, die von den Möglichkeiten der Produkte abgeleitet sind. Die Beaulieu R 16 hat nur deshalb so viel Wert, weil sie das Nachspannen der Feder im Lauf erlaubt. In meinen Augen ist die elektrische R 16 weniger wert, denn ohne Strom läuft sie nicht. Wenn ich aber Strom habe, dann nehme ich besser eine H 16 EL, EBM oder eine Federwerk-H-16 mit Quarzmotor, die haben guten Stand auf einem Stativ. Dann gab es die Meopta Admira A1, auch eine 16er Kamera mit Elektromotor, auch ganz schlechter Stand auf Stativ und simpler Schachtsucher. 175 Euro. Welcher Unterschied dazu bei der Arriflex 16! Für diese setze ich heute einen technischen Wert von 800 Euro an. Die Einschränkung der Arriflex-Kameras liegt paradoxerweise beim Spiegelverschluß, der nicht mehr freie Verwendung von Optiken zuläßt. Je näher die Objektive an den Film gerückt werden müssen, umso enger wird der Kegel, innerhalb dessen noch Linsen untergebracht werden können. Es gibt noch einige Kameras mehr, Beaulieu News, Debrie SINMOR, Mitchell, Berndt-Bach, Bell & Howell, Bolex Pro, Ikonoskop, aber das sind alles Abweichungen vom offenen Konzept des Filmemachens. Super-16-Format oder hirnrissiges Magazin oder 50-Fuß-Kassetten oder firmeneigene Objektivfassung oder Positionierabstand nicht nach Norm oder sonst ein Zwängerei.
  24. Die Lichttonspur ist versetzt kopiert, was verschiedene Gründe haben kann. Das Tonnegativ ist geschrumpft, wodurch die Tonspur jedoch nach aussen rückte, weil der die Filme führende Zahnkranz auf der Tonspurseite angeordnet ist, der Tonkopf der Kopiermaschine ist dejustiert oder das Tonnegativ ist schon mit versetzter Spur gemacht worden. Am Wahrscheinlichsten, weil am Häufigsten, ist falsche Verwendung der Kopiermaschine. Wenn du nämlich rückwärts kopierst, was Alltag ist, müßtest du am entsprechenden Kopierapparat den Zahnkranz wechseln. Das ist nur bei wenigen Fabrikaten möglich. Bei der Bell & Howell C, die nur eine Laufrichtung hat, wird einfach ein anderes Fenster eingeschwenkt, damit die Belichtung auf der anderen Seite stattfinden kann. Die Filme werden immer gleich geführt. In der Folge rutscht die Spur des geschrumpften Tonnegatives Richtung Filmmitte. Die Kopie war neu schon nichts wert.
  25. Bei eBay hat es vier. Der Tubus hat den Durchmesser 25 plus 0 minus 0,05 und paßt auf den Paillard-G-Projektor. Mit Zwischentubus kann es auf anderen Projektoren eingesetzt werden, sofern es nah genug an den Film herangebracht werden kann. Das ist nicht der Fall beim Siemens & Halske 2000, wie mir gerade einfällt. Die Bildwand muß aluminisiert sein.
×
×
  • Neu erstellen...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

  I accept

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Datenschutzerklärung, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.