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Friedemann Wachsmuth

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  1. Sorry, ja, was Dent-Jo schrieb. Eigentlich muss man Elkos zum Testen auf korrekte Funktion immer ausbauen. Und wenn man sie schon ausgebaut hat, kann man eben auch gleich einen guten neuen einlöten. Die ESR-Messung gibt keine 100% Gewissheit über die Qualität eines Elkos, aber einen deutlichen Indikator. Geräte, die den ESR im eingebauten Zustand korrekt messen können, sind meist sehr teuer und speziell. Das MESR-100 ist ein (wirklich bewährtes) China-Gerät, dass das überraschend gut für 30€ schafft. Natürlich kein Fluke, aber für den Hobby-Bastler ne gute Sache. Faustregel: Ist der ESR niedrig, ist der Kondenstaor vermutlich gesund. Ist er zu hoch (auf dem Gerät ist eine Tabelle), ist er "verschlissen" bzw. schon fehlerhaft. 100% alles erwischt Du damit aber auch nicht. Elkos können einen normal niedrigen ESR zeigen, aber trotzdem durch Leckstrom oder Kapazitätsverlust nicht mehr recht funktionieren. Das kann ein ESR-Messgerät beides nicht feststellen.
  2. Auf https://github.com/fwachsmuth/Filmkorn-Raw-Scanner/ liegt unter Releases auch ein Disk-Image von gestern. (Dem fehlt stand heute nur das Feature, Debug-Logs zu generieren). Ohne den Controller wird das aber nicht viel tun. 🙂 Sitze jetzt erstmal an der Doku. Wenn die steht, kriegen meine 25 Boards hier noch die Fuses gesetzt und es geht los...
  3. Wenn du das Board schon draußen hast, tausch sie lieber gleich alle. Oder Du kaufst Dir ein MESR-100, damit kannst Du den ESR auch im eingebauten Zustand beurteilen.
  4. Was verleitet Dich zu dieser Annahme? Ich verwende schon Trixie mit 6.12er Kernel, da sollte eigentlich alles nötige an Bord sein. Die DTBs sind auch alle da. Ich vermute am ehesten kleine Unterschiede bei der HDMI-Konfiguration. Und GPIO läuft beim 5er ja über PCIe, aber ich bin voll auf libgpiod umgestiegen, das sollte auch passen — und das bisschen bitbanging beim Flashen eines Updates ist nicht kritisch schnell. Wie gesagt, es muss probiert werden. Wenn mir jemand einen Pi5 sponsern will, kann ich das gerne machen. 🙂 Im Moment steht es aber nicht ganz oben auf der Liste. Der 5 könnte allerdings theoretisch noch höhere Framerates erreichen, insofern nicht uninteressant.
  5. Nein, für den 4b. An sich sollte es auch auf dem 5 laufen, aber ich habe keinen zum Testen. Irgendwelche Klenigkeiten gibt's dann ja doch oft anzupassen...
  6. So, das waren ein paar sehr produktive Tage. Bin ganz excited, ich glaub das wird geil 🙂 Da der bisherige Stand nun schon 5 Jahre alt war, und sich doch eine Menge in der Python- und Linux-Welt (und auch bei meinem Wissen zu Cameras und Raw-Processing) getan hat, und ich den alten Code-Zusammenhau kaum noch verstehen und erst recht kaum noch warten konnte, habe ich in den sauren Apfel gebissen und beim Code komplett von vorne angefangen. Auch wenn ich am anfang echt geflucht habe, hat es sich absolut gelohnt: Es sind nun ca. 5000 Zeilen Code, und die laufen 100% stabil, schnell und können einiges mehr als zuvor. Ein paar Highlights: Out-of-the-Box Betrieb ganz ohne Computer. Man muss nur eine Festplatte oder SSD an den Scanner anschliessen, die Scan-Taste drücken und los gehts. Auf der Platte erwartet einen dann ein CinemaDNG-Verzeichnis, das direkt bearbeitet und gegraded werden kann. Keine Konvertierung mehr nötig, die passiert direkt und automatisch auf dem Pi! Neu: Ein schneller 2K-Modus. Bei 4K schafft der Scanner ca 2 fps, legt man den Schiebeschalter auf der Platine um, scannt er in 2K mit 7 fps! Das schöne: Es sind immer noch 12-Bit Raws. Ich verwende Pixel-Binning, das heisst ich rechne 4 Kamerapixel (bzw. 16 Bayer-Sensorpunkte) zu einem Durchschnitts-Pixel zusammen, statt einfach Pixel zu überspringen. So gibt es keine Interferenzen oder mehr Rauschen. Der Scanner kann mit einer speziellen Tastenkombination ein OTA-Update ("Over the Air") ausführen. Wenn neue Features oder Bugfixes dazukommen, sind sie für alle nur einen Tastendruck entfernt. Auch ein zurückspringen zu vorigen Versionen ist so möglich (falls nötig) "Scan to Computer" Modus mit einem einfachen One-Click-Installer. Damit kann man sich die externe Festplatte sparen und schon während des Scans anfangen zu graden. 🙂 Das ganze verwendet sicheres Pairing (ähnlich wie man es von Bluetooth etc. kenn). Bisher gibt's diesen Modus nur für Mac, aber Linux sollte einfach und Windows machbar sein. (Wenn's überhaupt jemand wünscht) Sleep-Modus zum Energiesparen (per Tastendruck oder nach 15 Minuten Idle), aufwachen mit noch einem Tastendruck Überwachung auf Unterspannung durch zu schwaches Raspi-Netzteil. Klingt absurd, aber hat mich einen kompletten Tag gekostet: Bei knappem Strom kann es Schreibfehler oder verlorene Einzelbilder geben, da der USB-Bus einbricht. Jetzt nicht mehr. Klingt trivial, war aber auch zwei Tage Arbeit: Super simple Installation! Man kopiert eine .img Datei auf eine uSD-Karte, steckt sie in den Raspi und fertig. Keine weiteren Schritte nötig, man kann sofort los-scannen. Das letzte was jetzt noch fehlt ist die Fertigstellung der Anleitung, wie genau man den Projektor umbaut und alles anschliesst. Bis inkl. 6.1. habe ich noch Urlaub, das sollte zu schaffen sein. Color me happy!
  7. Eben kam mein 708 an, hab ihn nur schnell ausgepackt und lasse ihn erstmal aklimatisieren. Auf den ersten Eindruck hat er sehr sehr deutliche Gebrauchsspuren und einige Basteleien, das guck ich mir später in Ruhe an. Aber was ist das hier hinten am Lampenhaus? Kennt das jemand? Die Platine führt über einen flimsy Steckkontakt ein Flachbandkabel nach innen.
  8. Das hört sich sehr nach kaputter Regelung an. Leider kenne ich den 708 (noch) nicht persönlich und kann daher kaum helfen. Als erstes würde ich mal die Regelelektronik auf kalte Lötstellen überprüfen, ggf. einfach jedes Lötauge einmal mit heißem Kolben und etwas frischem Lot (MIT Blei!) "touch up"en. So ein Projektor vibriert ja ganz ordentlich.
  9. Bevor Du Dich an den Verstärker selber machst würde ich erstmal alle Schaltkontakte im Signalweg überholen.
  10. Sehr schöner Artikel. Da taumelt einem der Sprechkopf! 🙂
  11. Sehr schön, Danke, Simon!
  12. Die Filmführung beim untersten ist aber skurril... 🤔
  13. Aber den muss man erst mal finden...
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