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Friedemann Wachsmuth

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Über Friedemann Wachsmuth

  • Geburtstag 02.06.1976

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  1. ... oder er wollte diesen Cross-Look. Vielleicht war es halt sehr schwer zu gradendes Ablaufmaterial bei dem eh die Schattenzeichnung fehlte (Fog).
  2. Das kontinuierliche Spektrum ist bei der Beleuchtung von unbekannten Objekten wichtig, um Farben korrekt wiederzugeben. Beim Scannen eines bekannten Farbstoffsystems reicht (bzw. ist sogar vorteilhaft) eine präzise steuerbare, gleichbleibende Beleuchtung, wie sie LEDs liefern. In einem Scanner wird ja kein beliebiges Motiv beleuchtet, sondern ein Farbnegativ oder -positiv mit genau drei bekannten Farbstoffschichten (Cyan, Magenta, Gelb). Man muss also nicht das gesamte sichtbare Spektrum abdecken, sondern nur die Dichte dieser drei Schichten messen können. Sowohl die Farbstoffwolken im Film (Cyan/Magenta/Gelb-Kuppler) als auch die (RGB) Bayer-Filter im Sensor sind selbst breitbandig und überlappend. Kleine spektrale Lücken in einem COB-LED-Spektrum (zB die klassische Delle zwischen Blau-Peak und Phosphor-Hump etc) fallen kaum ins Gewicht, weil an keiner Stelle im System eine scharfe spektrale Kante gefordert ist. Anders als bei Objekten mit feinen spektralen Merkmalen (z. B. Metameriefallen in der Textilprüfung) reicht beim scannen "genug Energie über den ganzen Bereich" – und genau das liefert eiune High-CRI. Billige Kalt-/Neutralweiß-LEDs mit CRI ~70-80 haben oft ein Loch im Rot- und Cyan-Bereich (schlechter R9-Wert). Das führt bei Filmscans zu Farbstichen, vor allem im Rot/Orange (relevant wegen der orangen Maske bei Negativfilm) und bei Hauttönen. High-CRI-COBs mit zusätzlichem Rot-Phosphor füllen genau diese Lücken auf, nicht weil ein perfektes Kontinuum nötig wäre, sondern damit über das gesamte relevante Spektrum genug Signal ankommt, egal welche Filmsorte gerade gescannt wird. Separate RGB-LEDs machen daher auch nur Sinn, wenn man Bayer-Filter-lose Sensoren verwendet (keine De-Bayering-Interpolation und kein Übersprechen zwischen Farbkanälen). Halogen ginge auch. Halogenlampen erzeugen aber viel IR-Strahlung und Wärme, das ist schlecht für Filmmaterial und zudem haben sie starken Farbtemperatur-Drift über die Lebensdauer/Aufwärmzeit. LEDs sind sofort stabil, kühl und langlebig/gleichbleibend. Das ist wichtig. Schelchte Farben im Scan liegen eher an mangelnden grading skills oder FarbraumProblemen als an der Lichtquelle des Scanners.
  3. Da müsste man was basteln. Man kann aber auch ohne Filmende-Erkennung scannen, es gibt da ein Setting im Menü.
  4. Ich hab meinem Freund Michael beim Aufbau seiner Installation "Blödes Orchester" (https://www.hinzundkunzt.de/blodes-orchester/) vor 15 Jahren geholfen, da waren auch zwei Siemens 2000 als Celli im Einsatz (MIDI-gesteuert ein/aus, auf eine Quinte eingeregelt)
  5. Nein, wozu auch, du kannst dann ja Nix machen.
  6. Sehr coole Idee. Die Zwischenringlänge bestimmt den Abbildungsmassstab. Je nachdem ob du overscan haben willst oder nicht oder wieviel.
  7. Die UPM sind eigentlich egal. Die Drehzahl kann der Scan-Controller ja sehr frei regeln.
  8. Da sollte jeder abgelaufene, unentwickelte K40 Sound o.ä. doch gehen.
  9. Oha. Die chromatische Aberration ist noch um ein vielfaches heftiger als ich es erwartet hätte, das sieht man ja schon im Demo-Video: Man beachte die blau-gelben Farbsäume, zB an der Farbahnmarkierung oben links. Die Linse ist m.E. zum vernünftigen Scannen vollkommen ungeeignet.
  10. Das ist auf jeden Fall mal einen Versuch wert, am besten mit SMPTE Testfilm. Ich habe aber Zweifel, dass ein so billiges Objektiv ausreichend gut abbildet, gerade in den Ecken, die bei Mikroskopie ja weniger wichtig sind. Aber wäre super wenn Du es testest und berichtest. Und ja, die Kalkulation hat sich in den sieben Jahren Entwicklungszeit definitiv geändert.
  11. Ich glaub ich hab seine Seite auch komplett archiviert, für den Fall der Fälle...
  12. Das steht recht ausführlich im Projekt-Wiki: https://github.com/fwachsmuth/Filmkorn-Raw-Scanner/wiki/2.-Bauanleitung#kleine-noris-modellkunde Bei "fraglichen" Modellen kann man nahezu sicher sagen: Schwarze Tasten: Geht. Silberne Tasten: könnte eine nicht ganz so geiler Universalmotor sein. Der EBay-Verkäufer "Zeitreise Oldenburg" hat den "guten" DC-Motor auch eigentlich immer als Einzelteil im Angebot, damit kann man quasi jeden Projektor ziemlich easy antreiben: https://ebay.us/m/zcX5Zs
  13. TPU 95A und 98A (fester) kenne ich. Das wird für sowas wie Augenmuscheln prima. Bei Riemen und Treibscheiben wirken ja schon ein bisschen höhere Kräfte.
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