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Friedemann Wachsmuth

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Alle erstellten Inhalte von Friedemann Wachsmuth

  1. Stellt Euch ein Gerät vor. Eine kleine Kiste, sagen wir so groß wie eine Zigarrenkiste. Diese Kiste nimmt eine kleine SD-Karte auf, auf der (als MP3 oder AIFF) die Tonspuren zu ALLEN Euren Filmen abgelegt sind. Das einzige Kabel dieser Kiste ist ein Stromkabel, Batteriebetrieb wäre optional auch möglich. Und was kann sie, die Kiste? Sie kann eine so in ihr abgelegte Tonspur bildgenau mit quasi jedem Projektor synchronisieren, ohne, dass der Projektor einen Umbau benötigt. Vor- und Rückwärtsbetrieb sind ebenso wie Projektionspausen möglich, ohne, dass die Synchronität flöten geht. Man müsste seine Filmrolle nur einmal kurz gegen die Kiste halten (RFID-Tag), die passende Tonspur würde ausgewählt und man müsste evtl. ab Startmarke noch einen Knopf drücken -- los geht's. Der Ton könnte per UKW-Stereo an das nächste Radio gesendet werden, wenn man keine Lust auf Kabelage oder mal keinen geeigneten Verstärker in der Nähe hat. Ein Display zeigt den Titel des erkannten Films und dessen vorgesehene Abspielgeschwindigkeit an, optional auch Restzeit oder Spektrumanalyse. Eine manuelle Korrekturmöglichkeit (bei falsch erkannter Startmarke oder nach Bildverlust durch Filmriss) wäre per Tastendruck machbar. Und wenn ich zu jedem meiner Filmchen auch erstmal nur ein in der Länge passendes Musistück auf die Kiste kopiert hätte -- Es wäre wohl endlich Schluss mit den gänzlich stummen Projektionen. Irgendwie reizt mich das. Was meint ihr? Fändet ihr so eine Kiste auch interessant? Was würdet Ihr von so einem Gerät noch erwarten? Oder gibt es so etwas bereits und ich kenne es nur noch nicht?
  2. Irgendwas mache ich falsch. Mir war 25 ASA immer zu wenig. Ich hab selbst im Sommerurlaub in Südfrankreich mit dem E100D filmen können, ohne meine Graufilter zu benutzen (die kamen auch erst nach dem Urlaub an). Für drei oder vier Szenen habe ich lediglich die Sektorenblende halbiert. Heute ist doch ein Provia 100 schon schärfer und feinkörniger als ein K25 damals...
  3. und die 156macro, die mochte ich auch sehr sehr gern... coole Sache.
  4. Also ich wollte hier niemanden "beissen". Hab nur versucht, freundlich auf Falschinformationen hinzuweisen... Lieber bdv, Du bist nicht mehr auf meiner Blocklist, ich lese Deine Beiträge gründlich und will keinerlei böses Blut! Zu inhaltlich falschen Aussagen werde ich mich weiterhin äußern, ebenso, wie ich meist meine subjektive Meinung zu etwas kundtue. Ist in Foren ja auch irgendwie so vorgesehen. :) Bitte auch mir gegenüber nie mit Kritik zögern, wir sind ja alle nur Menschen.
  5. Eher ein Potentiometer. :) Hat jemand ein SM zur Nizo? Dann könnte man mal nachgucken...
  6. Ist ein Patty Smith nicht ein Burgerbrater? *duckundweg*
  7. Genauso ist es. Für Negativmaterial mag die Sichtweise von Herrn bdv zutreffen, für Umkehrmaterial aber nicht. Quasi niemand verfilmt solches heute, nur um es nachher abtasten zu lassen und auf Röhrenmonitoren anzusehen. Da ist Negativmaterial doch deutlich geeigneter.
  8. Irgendwelche beliebigen Scans alter Ferrania-Materialien zur Beurteilung eines zu erwartenden Bildcharakters zu Rate zu ziehen, ist absolut sinnlos, lieber bdv. Du könntest auch eine beliebige Google Bildersuche abfeuern, das Ergebnis derselben wäre nicht weniger sachdienlich. "some chemical products are not available anymore on the market" Sowohl der Produktionsablauf als auch die Rezeptur werden anders sein als früher, und daher werden auch die Ergebnisse ganz andere sein. Meines Erachtens werden weder das Negativ- noch das Umkehrmaterial an die Qualität von Kodak-Materialien heranreichen können, und das wollen sie auch gar nicht. Erlaube mir eine Analogie: Ein farbiger Impossible-Sofortfilm ist charakterlich komplett anders als die Polaroid-Filme früher. Er ist nicht unbedingt schlechter, er ist nur eben komplett anders. Es bleibt also tatsächlich nur, interesse zu bekunden und abzuwarten. Unterschätzt nicht, wie lange so etwas dauert -- allein die Reifezeiten der Emulsionen sind erheblich. Vor 2015 werden wir, so vermute ich, keinen S8-Umkehrfilm von Ferrania zu sehen bekommen. Braucht ja auch gar nicht -- es gibt noch massig Fuji und Agfa-Gevaert Umkehrmaterial da draussen. Das sollten wir erst verbrauchen, bevor es zu alt ist.
  9. Danke, Rudolf.
  10. Also DVDs kann ich trotz YUV-Signal auch auf meinem Computermonitor farbrichtig gucken... Scheint technisch also schon irgendwie möglich zu sein. :)
  11. Da haben sich doch recht viele "Irrtümer" in Deinem Post versteckt... a: Natürlich ist auch der Scotch Chrome für E-6 konzipiert gewesen. Wofür sonst? b: Baldinis neuer wird mit Sicherheit nicht die gleiche Emulsion haben wie das alte Material. c: Scans eines Dias lassen nur in seltensten Fällen Rückwirkungen auf die farbliche Wirkung eines Diafilms zu. d: Der Farbraum eines Diafilms ist massiv größer als der auch des besten Monitores. e: Der Tungsten-Scotch hatte 640 ASA, nicht 400. Spielt aber alles nicht den Ansatz einer Rolle, denn der neue hat eben eh sehr wenig mit dem alten zu tun. Wenn alle Probleme gelöst werden und er denn kommt. :)
  12. Eine Woche bleibt noch: http://www.filmkorn.org/fujifilm-stellt-entwicklung-von-single-8-ein/
  13. Super, Michael. Vielen lieben Dank!
  14. Aua. Das ist heikel. :) Ich hab noch EDTA Versuche ausstehen. Leider ja recht teuer, das Zeug. Ich löse Kaliumdichromat immer in der Glasflasche mit (selbstgebautem) Magnetrührer und Fischchen. Und lasse es stehen. Trotzdem - manchmal weiße Löcher. Vielleicht habe ich nicht lang genug stehen lassen bzw. Gerührt... (Magnetrührer: Altes Floppy Laufwerk mit zwei Magneten seltener Erden)
  15. Eher, wenn ich dafür 200,-€ ausgäbe. :) Zum Glück unterstützt sie bisher alles, und sei es noch so spleenig -- und nimmt immer auchmal selbst die Bolex in die Hand und hält drauf. Zuletzt den Kinder-Weitwurf im See mit 64fps. Also das Federwerk dann abegalufen will dachte sie halt, der Film sei voll... :augenroll:
  16. Ich bleiche nahezu immer mit schwefelsaurem Kaliumdichromat, Fomapan R grundsätzlich. Da ist Kaliumpermanganatbleiche der Hohn. Heißt das, die Nester entstehen durch meine Bleiche? Was würde helfen? Größere Verdünnung und längere Bleichdauer? Ich hielt die weißen Punkte immer für "tote" Silberhalogenidkristalle.
  17. Sagen wir: KANN sehr gut aussehen. Die Fertigungstoleranzen bei Foma scheinen mir manchmal erheblihc zu sein. Ich hatte schon Chargen, die vor weissen Pünktchen wimmelten -- zugleich entwickelte Filme einer anderen Charge hatten das nicht. Die Kornintensität variiert dann auch. Ich mag den Foma aber sehr. :)
  18. Oder: "Dreh mal an der Antenne!"
  19. Einen schwarzweissen Doppel-8 Foma mit 16 fps hält bestimmt kaum einer für einen Digitalen Film :)
  20. Und noch etwas: mach Deinen Testfilm genau so wie Dein eigentliches Projekt nachher. Also gleiches Filmmaterial, gleiches Labor, gleiche Kamera etc. Pp.
  21. SW kann man nicht so crossen, wie Du meinst. (Crossen heißt nur "in falscher Chemie entwickeln"). Einen hohen Kontrast liefert der Foma Dir von Haus aus, denn seit Träger ist glasklar und seine Schicht ein Silbergrab (also sehr schwarz). Falls Du einer steilere Gradationskurve haben willst, kann man das zwar durch veränderte Entwicklung erreichen -- aber das ist zum einen teuer und zum anderen riskant, denn dann musst Du sehr sehr exakt belichten, damit Dir nichts vom Motiv absäuft oder ausfrisst. Die Antwort lautet: Licht! Spiel mit dem Licht. Nirgendwo geht das so gut wie bei SW. Wenn du Kontraste im Motiv haben willst, beleuchte Dein Motiv entsprechend.
  22. Naja, die sind ja entsprechend geweitet, dort wo sie aufgeschnitten sind. Ein C-Mount Switar wäre aber in der Tat eher was für Kinderarme ;)
  23. Sehr gut. Danke. Großartiger Hack, das!
  24. Ich glaub ja nicht, dass viele Forenten hier einen Armreif tragen... aber wenn, dann bitte diese: http://www.thisiscolossal.com/2013/07/vintage-camera-lens-bracelets-by-sdpnt/
  25. Bei Jan bin ich zuversichtlich. :) Was ist das für eine? Erkenne ich gar nicht...
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