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antimo

Projektoren mit Einzelbildfunktion für optischen Printer gesucht

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Hallo alle miteinander,

ich bin auf der Suche nach einem Super8 Projektor mit Einzelbildfunktion um einen optischen Printer zu realisieren. Als Vorbild dient mir der Printer meiner Hochschule von der Firma JK. Ich habe das große Glück einen grandiosen Elektrotechniker und Tüftler für dieses Projekt gewinnen zu können, und da ich, bis auf logisches Denken und löten, nicht so richtig viel mit einbringen kann, kümmere ich mich vor allem um die Materialbeschaffung und hole hoffentlich ein paar Ratschläge und Tipp's ein. Auf jeden Fall brauchen wir einen Projektor mit Einzelbildfunktion, den wir für diesen Zweck umbauen müssten. Habt ihr Namen von Modellen parat? Oder gar ein Gerät abzutreten (auch defekt)? Für 16mm gibt es sogenannte Analyseprojektoren. Gibt es soetwas auch für Super8? Sobald die wichtigsten Grundsteine gelegt sind, mach ich mal einen Projekt - Thread auf, für alle die es interessiert und mir hoffentlich mit Rat für die Tat zur Seite stehen wollen/können. Alle Macht der Super8!

Einen sonnigen Tag euch!

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Klingt mir stark nach dem damals am Markt gescheiterten AGFA-FAMILY-System, mit dem man meines Wissens sogar Abzüge von den Standbildern drucken konnte. Oder war das das ebenfalls erfolglose POLAVISION von Polaroid?

 

Ansonsten gibt's nur wenige Super8-Projektoren mit Standbildfunktion, weil's damals eben noch kaum Kaltlichtlampen gab; sprich, beim Anhalten wäre einem innerhalb von ein, zwei Sekunden der Film durchgeschmort. Wenn's wirklich nur die Standbildfunktion sein soll, gäb's allerdings noch die EUMIG-INSTAPROJECTION-Reihe, die standardmäßig nicht auf eine Leinwand, sondern auf einen Bildschirm in Fernsehergröße projizierte, und wovon ich hier noch ein Gerät defekt rumstehen habe (Bilddiagonale ca. 40 cm): http://super8wiki.co...Instaprojection

 

Der INSTAPROJECTION löst das Hitzeproblem, indem beim Standbild ganz einfach gefühlt nur rund ein Fünftel der Lichtmenge auf den Film fällt.

 

Ansonsten: Muß es wirklich ein optischer Printer sein? Wenn's wirklich nur Einzelbilder sein sollen, könnte man ein solches auch ganz einfach auf einem Flachbettscanner mit der höchsten Auflösung scannen und dann ausdrucken.

 

Oder wenn ihr einen ganzen Film duplizieren wollt, gäb's noch die Möglichkeit der Positivkopie von Andec in Berlin. Ist aber in Farbe inzwischen ziemlich teuer geworfen, weil das farbige Positivkopiermaterial eingestellt wurde und Andec das deshalb heute über eine Negativkopie machen muß.

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Hallo,

meines Wissens sind jedenfalls die Super8-Projektoren Eumig Mark 610 D bzw 6001 einzelbildfähig -jedoch mit vorgeschaltetem Wärmefilter und entsprechender Bildveränderung -nicht so perfekt wie die Analyseprojektoren für 16 mm (zB L-W Photo Inc./Calif. Data Analyzer 224 A Mk II) mit dem starken Kühlgebläse direkt in in den Projektionsgang.

 

Ernst

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Hallo,

es geht für mich um individuelle Filmkopien*,Blowup's und Experimente.

*= z.B. möchte ich nur Bild - Ausschnitte kopieren können, oder auch mal exotisches Material benutzen können, welches ich dann selber entwickele. z.B..

Ich bin quasi auf der Suche nach einem Filmtransporter, der den Bildstandt einhält, dessen Einzelbildfunktion später mit einer Steuereinheit getriggert werden kann. Bei dieser Eumig - Reihe zieht der Projektor das Bild per zB Knopdruck, jeweils ein Bild weiter?

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Hallo,

 

es gibt meines Wissens keinen Super8-Projektor mit "vernünftiger" Einzelbildprojektion. Aber es gibt ein paar Modelle, die haben dafür langsame Geschwindigkeiten wie "3, 5 oder 6 Bilder pro Sekunde", was für einen optischen Printer ggf. "langsam genug" ist, z.B. http://www.bolexcollector.com/projectors/185l.html oder http://super8data.com/database/projectors_list/projectors_kodak/kodak_ektagraphic_mfs8.htm oder http://super8data.com/database/projectors_list/projectors_kodak/kodak_instamatic_m68.htm oder http://super8data.com/database/projectors_list/projectors_kodak/kodak_moviedeck477.htm

Ein paar der Kodak-Projektoren haben übrigens eine "Stillstandsprojektion", ebenso ein paar Eumigs, ... . Allerdings wüßte ich da nicht, wie man zum nächsten Bild weiterkommt, ohne Zwischendurch wieder auf "Normalgeschwindigkeit" zu stellen und so den Film versehentlich um mehr als ein Bild weiterzutransportieren. Okay, beim Bauer T610 könnte man manuell den Film ein Bild weitertransportieren. Allerdings ist hier beim Standbildmodus das Licht aufgrund des Hitzeproblems auf so schwach gestellt, daß man bei einem optischen Printer vermutlich eine halbe Stunde lang belichten müßte. ;-)

 

Der von bdv erwähnte "Projektor" fürs Agfa-Family-System scheidet leider aus, weil es 1) nur ein Betrachter ist und weil er 2) nur dann auf Einzelbild umstellt, wenn die Bilder auf dem Film entsprechend während der Aufnahme markiert wurden. Natürlich könnte man den Betrachter auch so modifizieren, daß er bei jedem Bild immer stehen bleibt. Allerdings könnte man dann auch einen beliebigen S8-Projektor nehmen und den Motor ausbauen... .

 

@bdv: Ein optischer Printer dient übrigens nicht dazu, Papierabzüge vom Super8-Film zu machen, sondern um Super8-Filme zu kopieren. ;-)

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Hallo,

es geht für mich um individuelle Filmkopien*,Blowup's und Experimente.

*= z.B. möchte ich nur Bild - Ausschnitte kopieren können, oder auch mal exotisches Material benutzen können, welches ich dann selber entwickele. z.B..

Ich bin quasi auf der Suche nach einem Filmtransporter, der den Bildstandt einhält, dessen Einzelbildfunktion später mit einer Steuereinheit getriggert werden kann. Bei dieser Eumig - Reihe zieht der Projektor das Bild per zB Knopdruck, jeweils ein Bild weiter?

 

Klingt ja, als wenn ihr ziemlich abenteuerliche optische Effekte vorhabt. Auf die Gefahr hin, mich hier wieder als digitaler Videot unmöglich zu machen: Habt ihr wenigstens für einen Teil der optischen Effekte auch an eine professionelle Abtastung des Filmmaterials für ein Digital Intermediate gedacht, das ihr digital bearbeitet, und danach laßt ihr das ganze von Rudolf in der Schweiz wieder ausbelichten?

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Du musst einem Projektor nur die mechanischen Einheiten mit Filmbahn, Fenster, Greifer, Vor -und Nachwicken und Spulenarmen entreißen und die Hauptachse dieser mit einem Schrittmotor verbinden: Eine Umdrehung= ein Bild. Ich habe einen Projektor namens Bauer TS (Royal?) oder so ähnlich dafür genommen...

Welche Kamera nimmst du? Und was für eine Lichtquelle? Darf ich außerdem noch fragen an welcher Hochschule du bist? Die JK Printer kannst du auch neu kaufen...kostet aber bisschen was.

 

Gruß, Niklas

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Habt ihr wenigstens für einen Teil der optischen Effekte auch an eine professionelle Abtastung des Filmmaterials für ein Digital Intermediate gedacht, das ihr digital bearbeitet, und danach laßt ihr das ganze von Rudolf in der Schweiz wieder ausbelichten?

 

Ich glaube dem Antimo geht es auch um die analoge Arbeitsweise. Der Weg ist das Ziel.

Warum denn einfach neumodisch digital, wenn es auch altmodisch, umständlich, arbeitsintensiv analog geht...

Mit 3B/s sieht so etwas Abgefilmtes (in dem Fall überlagerter K40) dann so aus:

 

https://vimeo.com/60398476

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Klingt ja, als wenn ihr ziemlich abenteuerliche optische Effekte vorhabt. Auf die Gefahr hin, mich hier wieder als digitaler Videot unmöglich zu machen: Habt ihr wenigstens für einen Teil der optischen Effekte auch an eine professionelle Abtastung des Filmmaterials für ein Digital Intermediate gedacht, das ihr digital bearbeitet, und danach laßt ihr das ganze von Rudolf in der Schweiz wieder ausbelichten?

 

Wäre zwar eine gute Idee, aber Rudolfs Maschine scheint noch gar nicht zu 100% fertig zu sein. Davon abgesehen: Wenn hier mit Bildausschnitten gearbeitet werden soll, müßte der S8-Film dann vorher wenigstens mit 4k oder 8k abgetastet worden sein. Und zudem müßte er sowieso in einer vernünftigen Farbtiefe und unkomprimiert oder verlustfrei komprimiert vorliegen. Und wer bietet so etwas an? Und womit willst Du das daheim bearbeiten?

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Hallo Filmfreunde

 

Ehrlich gesagt fürchte ich, dass ich vermutlich nicht verstanden habe, um was es geht. So wie ich verstanden habe, sollen Einzelbildchen in einen optischen (gibt es sonst akustische??) Printer eingelesen werden. Dazu braucht es eigentlich nur so ein "Tube", ein Fotoapparatvorsatz anstelle eines Objektivs, um einzelne Bilchen einzuspannen und abzulichten. Ich machte dies schon mit Analogkameras, wenn es aber auch Digi-Fotoapparate gibt, die mit demselben Objektivanschluss ausgerüstet sind, dürfte dies auch gehen.

 

Herzlichst

Escalefilm

Ualy

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Das Problem ist wohl, daß man dann 2 Antriebssysteme braucht, zumindest wenn man sowas nicht nur einmal benutzen will. Ein schnelles, um die gewünschte Position anzufahren und zurückszuspulen und zweitens einen schrittweisen Vortrieb. Glaube nicht, daß man beides in einem vernünftig hinbekommt.

Da wäre vielleicht ein normaler Projektor mit Zeitlupe und Handrad zum manuellen Weiterdrehen das Beste. Der Bildstand ist dabei auch kein Problem.

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Ehrlich gesagt fürchte ich, dass ich vermutlich nicht verstanden habe, um was es geht.

 

Hier liegt wohl ein sprachliches Verständnisproblem vor. "Optical printer" ist angloamerikanische Filmfachsprache, im Deutschen war dafür der Begriff "optische Bank" gebräuchlich.

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Hallo alle,

 

@jpolzfuss: "Wäre zwar eine gute Idee, aber Rudolfs Maschine scheint noch gar nicht zu 100% fertig zu sein."...

Die Maschine ist zwar fertig, aber zum korrekten testen bin ich wegen meinem blöden Herzinfarkt und meinen anderen "Gebrechen" leider nicht mehr gekommen. Es stehen also nochmals Tests bezüglich Bildstand und der genauen Belichtung aus.

Wie es im Leben so kommt: Ich habe ja bekanntlich erst kürzlich eine H8 DS-8 in Kanada bestellt. Das heisst im Klartext, dass ich also den Kopiertisch nochmals völlig neu machen werde, klar doch, diesmal in Bolex-Qualität. Daher glaube ich nicht, dass ich dieses Frühjahr noch fertig werde. Danach, wenn die inzwischen dritte Version dann endlich läuft, kann man mit mir sehr wohl über Filmkopien ab Daten reden...

 

Rudolf

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Hallo jpolzfuss,

 

Ja, warum nicht, solange die Kunden das, was sie bestellen, auch bezahlen, soll es mir recht sein... *lach

 

Also, die dritte Version basierend auf der Bolex H Kamera erlaubt es dann eben, nebst Super-8 auch Normal-8 und auch 16mm Kopien anzubieten, da die ganzen zusätzlichen Sachen, wie Motor, Magazine usw. immer dieselben sind. Die entsprechenden H Kameras habe ich ja auch schon...

 

Wäre sogar überdenkenswert, ob es sich lohnen könnte, (meine) alte Minolta SR-T 101 zum Transfer von Einzelbilder zu Diapositiven zu nutzen. Wenn ich da an die Unmengen digitaler Fotos denke. Immerhin, ich habe ja einen Full-HD Monitor mit 1920x1080 Pixel, das ist schon deutlich mehr, als so mancher Beamer mitbringt...

 

Rudolf

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Ein optischer Printer ist auch bei mir schon (zu) lange auf der Projektliste: Ein oder vielleicht gleich zwei ordentliche Projektoren bis auf's Gerippe reduziert, über einen Schrittmotor mit kleinem Microcontroller gesteuert, gegenüber eine H8 - das ist alles zwar nicht trivial, aber doch straight-forward. Mit mehr Fragezeichen versehen ist für mich das optische System, insbesondere bei Nutzung eines hinreichend großen Luftbildes. Hat jemand konkrete Vorschläge?

 

Zur Inspriration kann ich übrigens Lutz Auhages "SUPER8 SCOPE" sehr empfehlen!

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Drei Hinweise von mir:

 

1. Im FILMBASTELBUCH (Fotokinoverlag Halle) wird der Bau eines Projektorkopfes zur optischen Kopierung beschrieben. Ob das einfacher ist, als einen existierenden Projektor zu schlachten und umzubauen, sei dahingestellt. Bezug des Buches über zvab.com und andere antiquarische Quellen.

 

2. In einer Ausgabe von CINEMAGIC aus den frühen 1980er Jahren (recherchieren) schrieb ein Filmemacher über seinen selbstgebauten S-8-Printer, mit dem er sogar Wandermasken und Splitscreen-Kombinationen erstellte. (Suchempfehlung "aerial image optical printer" in Verbindung mit Super 8) Die Bildqualität war aber - bedingt durch das Format und die Verwendung von "steilem" Umkehrfilm nicht wirklich berauschend.

 

3. Kopieroptiken sind nicht ganz ohne, daher wäre zu überlegen, ob die Verwendung einer Feldlinse wie früher an Tricktischen nicht besser wäre. Die Feldlinse erzeugt ein "virtuelles Bild im Raum", das von der Kameraoptik (auch in Verbindung mit Matte Paintings, Trickfilm-Cels usw.) wieder aufgenommen werden kann. So wurden vordigital die Kombinationen Zeichentrick-Realfilm in Werbespots erzeugt. Eine passende Linse zu finden ist aber auch nicht ohne.

 

Wenn es um ansehbare Ergebnisse gehen sollte und nicht um den Spaß am Machen & Basteln, würde ich von optischer S-8-Kopierung abraten, vernünftige Qualität ist nur bei Reduktion von größeren Formaten oder bei Kontaktkopierung zu erhalten. Die traditionellen Schwachpunkte (Ausleuchtung, Lichtfarbe, Betonung von Schrammen und Kratzern, Kontraststeigerung usw.) fallen beim winzigen 8mm noch stärker ins Gewicht als bei den großen Formaten.

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Guest Filmer

Zur Inspriration kann ich übrigens Lutz Auhages "SUPER8 SCOPE" sehr empfehlen!

 

Ich möchte nach dieser Vorlage einen Super 8 Schwarzweiß-Kontaktkopierer angehen. Hat so etwas schon mal jemand gebaut und könnte mir ein paar Fragen beantworten? Oder weiß jemand, wie man Herrn Auhage erreichen kann und ob er für Fragen zur Verfügung steht?

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Hallo,

 

Klärt mich doch bitte mal auf, ich habe einen Knick im Schlauch ob all der "komischen" Worte:

 

Es soll Super-8 per Einzelbild zu irgendwas umgewandelt werden... zu was...? zu Super-8 oder zu digitalen Daten, oder doch zu farbigen Bildchen auf Papier...????

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Wäre zwar eine gute Idee, aber Rudolfs Maschine scheint noch gar nicht zu 100% fertig zu sein. Davon abgesehen: Wenn hier mit Bildausschnitten gearbeitet werden soll, müßte der S8-Film dann vorher wenigstens mit 4k oder 8k abgetastet worden sein. Und zudem müßte er sowieso in einer vernünftigen Farbtiefe und unkomprimiert oder verlustfrei komprimiert vorliegen. Und wer bietet so etwas an? Und womit willst Du das daheim bearbeiten?

 

Zum Reinzoomen braucht man keine 4K- oder 8K-Auflösung, das kann man auch am Abtaster optisch machen; da zoomt die Kamera rein optisch direkt auf dem Filmstreifen hin und her. Man muß halt nur vorher wissen, wo man draufzoomen soll. Und die Interframekompression, vor der hier einige so besonders viel Angst haben, hat nichts mit DV, sondern mit Storageformaten wie z. B. MPEG zu tun (womit Video hier von einigen generell verwechselt zu werden scheint); die Einzelbildkompression schließlich, abgesehen vom in der professionellen TV-Produktion üblichen Chromasubsampling, ist bei DV visually lossless, also optisch verlustfrei. Und 24 Bit ist auch nicht soooo wenig an Farbtiefe, auch wenn natürlich während der Abtastung ein noch weitaus größerer Spielraum gegeben ist.

 

Hallo Filmfreunde

 

Ehrlich gesagt fürchte ich, dass ich vermutlich nicht verstanden habe, um was es geht. So wie ich verstanden habe, sollen Einzelbildchen in einen optischen (gibt es sonst akustische??) Printer eingelesen werden. Dazu braucht es eigentlich nur so ein "Tube", ein Fotoapparatvorsatz anstelle eines Objektivs, um einzelne Bilchen einzuspannen und abzulichten. Ich machte dies schon mit Analogkameras, wenn es aber auch Digi-Fotoapparate gibt, die mit demselben Objektivanschluss ausgerüstet sind, dürfte dies auch gehen.

 

Herzlichst

Escalefilm

Ualy

 

Der optische Printer steht im Gegensatz zur Kontaktkopie. Beim optischen Printer erfolgt die Kopie optisch durch ein Objektiv, während bei der genaueren Kontaktkopie die Filmbilder von Original und Kopiermaterial direkt aufeinanderliegen, also ein physischer Kontakt entsteht.

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Guten Abend alle zusammen,

vielen Dank schon einmal für einige sehr interessante Impulse. Eine optische Bank (danke für die Korrektur) zu kaufen steht nicht zur Debatte, da ich 1. nicht genügend Bares auf einmal hätte und 2. ein System brauche, hinter das ich, individuell angepasst, erstmal meine 6008pro setzen kann.( Der JK Printer wurde für eine Bolex konzipiert (16mm), die an einen externen Motor geschlossen wird). Des weiteren soll dann eine Halterung geschweißt werden, die alternativ eine 16mm Kamera ausrichten kann. In der Tat ist mir der analoge Prozess und das Arbeiten am Material sehr wichtig, bzw. genau das ist mein Zugang und meine Art. In diesem begrenzten Rahmen, finde ich meine Kreativität und Inspiration. In meinen Filmen sind übrigens "kleine Macken" (die mir auch noch viel Geld sparen) absolut unerheblich, und ich empfinde sie auch nicht als das. Aber nochmal zum Thema:

Es geht also um individuelles kopieren von S8 auf S8 sowie dann fertige Filme von S8 auf 16mm.( Blow up von Super8 auf 16mm ist absolut psychonautisch) .

Resume dieses Tages und eurer Vorschläge :

Danke! und ich muss mich morgen Mittag erst einmal mit dem besten Ecki der Welt treffen und beratschlagen. Infos folgen noch dieses WE.

 

Das Prinzip des JK Printers ist ziemlich einfach ( bis auf sein Sequenzer) , und seit dem der Schleier des Mysteriums für mich, auf eine bestimmte Art, gefallen ist, zieh ich das jetzt durch. Yes

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Moin Moin,

 

@Niklas: ich studiere an der HBK Braunschweig und filme seit etwa 3 1/2 Jahren auf S8, und mache von Kurz- / Experimentalfilm bis zur Klanginstallation alles was mir so in den Sinn kommt.

Die Lichtquelle soll eigenständig hinter dem Filmtransporter/Motor angebracht werden. 100Watt reichen da.

 

@Zelluloidist: als Optik habe ich da an ein S-Sonar Objektiv mit verstellbarer Blende gedacht, so wie an der Bank von JK.

 

@magentacine: danke, das hilft weiter

 

Ich habe als Student Zugang zu allen Werkstätten der HS, und Werkstattleiter, die mir bei meinem Vorhaben unter die Arme greifen. Außerdem gibt es auch die Variante, Teile in Auftrag zu geben (irre Konditionen). Ich möchte diese Chance nutzen, und bin dankbar für die Möglichkeit.

In diesem Sinne...

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