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Der SRX-R515 thread


carstenk
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Bei grade mal 8000€ Unterschied zum 515 aber nur über OpenAir Tische...

 

Setzt man noch die Förderung ein, schmilzt der netto Preisunterschied für den Betreiber auf nen Kasten Bier zusammen...

 

- Carsten

 

Kenne einige Kinos aus dem Umland, die nur am Wochenende oder 4 Tage/Woche spielen, unter der Kriteriengrenze liegen, keinen großen "Schluck aus der Förderpulle" nehmen können und daher etwas vorsichtiger beim "Einkauf" sein müssen, denn es ist ihr eigenes Geld. Für die sind die 8000,00 Euro Unterschied schon entscheidend. Das kann die Strom-/Heizungsrechnung eines ganzen Jahres sein.

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Natürlich werden die S2k unter den gegebenen Umständen auch ihre Käufer finden. Aber der Preisunterschied zu einer 15.000 Lumen fähigen 4k Lösung ist eben ziemlich gering.

 

Und bei der Strom- und Lampenrechnung ist der Geflügelschlachter zusätzlich behilflich...

 

 

Wer mit Wochenend- oder 4 Tagesbetrieb 8000 Euro an Strom- und Heizkosten produziert, sollte sich mal über Sparmaßnahmen beraten lassen. Aber das gehört in einen anderen thread ;-)

 

 

- Carsten

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Das hängt von der Art der Leinwand und vom 3D System ab. Ausserdem von den real zu erwartenden Lampenreserven über den Betriebszeitraum, da gibt es ja bisher noch keine praktischen Erfahrungen. Bisher ist nur die Polfiltervariante a la RealD offiziell verfügbar, das betreibt man ja üblicherweise mit einer HighGain Silberleinwand. Es ist aber auch mehr oder weniger konkret ein Farbseparationssystem a la Dolby 3D oder Panavision in der Mache, das kommt ohne Silberleinwand aus, frisst aber voraussichtlich auch etwas mehr Licht.

 

 

Stefan und Sascha haben mal berechnet, dass es bei typischer Farbseparation mit einer Gain 1.0 Bildwand bis zu 8m reichen könnte, sogar mit etwas mehr Helligkeit als gegenwärtig bei 3D 'üblich. Mit einer eher üblichen 1.4-1.8 Gain Leinwand dann Richtung 10m, schätze ich.

 

http://www.filmvorfu...100#entry188592

 

 

 

- Carsten

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Ist doch logisch, die Filter die Dolby lizensiert hat, sind für das Xenon Spektrum ausgelegt. Die kann man nicht mit UHP verwenden.

 

Nee, ist nicht ganz logisch bzw. nicht der Grund. Letzterer ist primär, dass sich die Charakteristik des Lichts aus einer SXRD-Engine deutlich von der aus einer DMD unterscheidet. Deshalb sind auch die Dolby-Brillen für SXRD und DLP untereinander nicht kompatibel.

 

Der 320er Sony bietet schlicht und ergreifend nochmals zusätzliche 6.000 Lumen Reserve nach oben, was bei der gegebenen - unvermeidlichen - Lichteffizienz im Zweifelsfall wichtig sein kann.

 

Das Bild sollte man übrigens mal gesehen haben: 3D ohne Triple-Flash (und logischerweise kein Farbrad, sondern statische Dolby-Filter in der 3D-Doppeloptik) auf einer nicht-Silberwand, praktisch ohne Ghosting...den Rest könnt Ihr Euch vorstellen... :look:

 

Nachstehend Bilder von der 3D-Optik und vom "Filterhalter", der in der Dolby-Variante innerhalb der Optik sitzt (und nicht, wie bei den Polarisationsvarianten, davor).

 

lens_3.jpg

 

filterHand.jpg

 

Schönes und erfolgreiches Restwochenende

 

Oliver

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Habe heute mal ein bißchen Netzwerkfunktionalität in Betrieb genommen. Im Unterschied zu den 320ern gehen beim 515 auch normale Windows/SMB Freigaben für Import/Export von KDMs/DCPs. Setup für Netzwerkquellen ist erstmal etwas kryptisch, die Anleitung ist nicht allzu ausführlich, aber mit ein bißchen Probieren kommt man dahinter und dann ist es ziemlich straight, mehrere Quellen für unterschiedliche Zwecke zu registrieren.

FTP geht auch und ist, laufender Server vorausgesetzt, etwas simpler zu konfigurieren, kann aber nur Import, von daher...

 

Nebenbei lag heute 'Nachtzug nach Lissabonn' auf einer neuen SEAGATE USB 3.0/2,5" Festplatte im Briefkasten. Ingest des ca. 180GB großen DCPs dauerte knapp über 40min. Das sind effektiv über 70MByte/s aus USB. Nicht schlecht für ne 1.0.

 

- Carsten

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Ging hier auf dem Control Netzwerk. Separates Data Netzwerk nicht ausprobiert, war mir zu umständlich.

 

Dem 515er kann man auch zwei 'Hotfolder' aus den normalen Netzwerkresourcen zuweisen, aus denen er automatisch KDMs importiert, wenn dort welche auftauchen.

 

Datenraten muss ich mal testen. Testexport eines Trailers war unverdächtig.

 

- Carsten

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  • 2 weeks later...

Was habt ihr denn als Saalregler verbaut bei dem Sony? wir möchten baldmöglichst umrüsten auf den 515er und mit AP 20 weitermachen.(bisher CP65 /DA20 und rote Dose) auch mit Saalautomation bisher ging bei uns alles manuell von der Hand. Braucht man hierzu separat eine Steuereinheit ? Bei NEC hab ich gesehen einen Mordskasten mit vielen Tasten die man nicht braucht...

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AP 20 kannst du über Tipptasten Lautstärkeregeln, das geht einfach über zwei GPI, dazu reicht das alte Saalreglerkabel. und den 515er kannst du ebenfalls über Schließerkontakte steuern.

Jens

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Vor ein paar Tagen konnte ich mir ein umfassenderes Bild vom Sony SRX-R515 machen. Auf rund 8 Meter Bildbreite der Orpheum Lichtspiele wurden diverse DCPs vorgeführt.

Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Dieser Sony klatscht alle DLP-Projektoren weg, die ich bislang gesehen habe.

 

Eine derartig perfekte Konvergenz bis zum Rand, keinerlei Shading und eine schier unglaubliche Detailauflösung hatte ich so bislang noch nicht zu sehen bekommen. Nirgendwo! Filme erstrahlten in völlig neuem Glanz. Hell, brillant und grandios durchgezeichnet in dunklen Bildbereichen.

Von typischer Digitalvorführung keine Spur mehr. Screendoor (Fliegengitter) war überhaupt nicht zu erkennen. Selbst in Betrachtungsabständen, in denen die Perforation der Bildwand bereits deutlich zu erkennen war, zeigte der Projektor keinerlei Pixelstruktur. Sogar die Bewegungsschäfte war überzeugend. Kaum noch Motionblur, kein Ruckeln wie bei 35mm Film. Großartig!

 

Die Bildqualität des Sony war so gut, dass schlecht gemasterte DCPs deutlich sichtbare Fehler offenbarten. So erinnerte die "Ostsee von oben" in Auflösung und Farbdarstellung eher an ein schlechtes Heimvideo, während aktuelle 4K-DCPs und sogar hoch skalierte 2K-DCPs jede 35mm-Filmkopie, die ich in den letzten Jahren gesehen hatte, deutlichst überlegen waren.

 

Es können einzelnde Lampen zu/abgeschaltet werden, je nachdem, wie groß die Bildwand ist. Sogar der Betrieb mit nur einer Lampe ist möglich, wie uns demonstriert worden ist. Auf diese Weise können die 3000 Stunden Lampennutzungsdauer des kompletten 6er Lampensatzes sogar verdreifacht werden, wenn nur 2 Lampen gleichzeitig genutzt werden. Darüber hinaus fand ich den Preis für den komplette 6er-Lampensatz relativ preiswert mit deutlich unter 1000 Euro.

 

Die Einstellungsmöglichkeiten haben mich begeistert. Direkt vor der Bildwand können, Schärfe, Konvergenz und Bildformat eingestellt werden. Eine Millimeter genaue Anpassung an den Bildwandkasch ist möglich. Sogar für Curved-Screens ist eine Maskierung des Bildes vorhanden. Toll!

 

Mit dem Sony R515 hat der Film endlich das 21. Jahrhundert erreicht. Das Bild ist großartig! Die Projektortechnik ist umwerfend! Das ist KINO!

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So erinnerte die "Ostsee von oben" in Auflösung und Farbdarstellung eher an ein schlechtes Heimvideo, während aktuelle 4K-DCPs und sogar hoch skalierte 2K-DCPs jede 35mm-Filmkopie, die ich in den letzten Jahren gesehen hatte, deutlichst überlegen waren.

 

Seltsam ... OSTSEE VON OBEN startet doch erst am 23. Mai im Kino?? Hast Du vielleicht ein "vorläufiges" DCP gesehen oder die Blu-Ray, die ja als Screener an viele Kinobetreiber geschickt wurde?

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Was habt ihr denn als Saalregler verbaut bei dem Sony? wir möchten baldmöglichst umrüsten auf den 515er und mit AP 20 weitermachen.(bisher CP65 /DA20 und rote Dose) auch mit Saalautomation bisher ging bei uns alles manuell von der Hand. Braucht man hierzu separat eine Steuereinheit ? Bei NEC hab ich gesehen einen Mordskasten mit vielen Tasten die man nicht braucht...

 

Wir haben da zwei Varianten eines Fernsteueradapters für den AP 20.

Zum Einen bleibt wie bisher die Häßliche "rote Dose" bestehen, und das dient als Steuerstelle. Für jene halt, denen die Zahl an der Dose "Muss unbedingt auf 6,2 stehen" wichtig ist. Der Drehgeber am Gerät wird natürlich durch den Saalsteuerknopf überschrieben, halt wie früher, nur Eine Steuerstelle.

Die zweite Version tauscht das Poti gegen einne Drehgeber, und damit wird dann in 1% Schritten hoch oder runter gedreht. Vorteil: Drehrad am Gerätr und Saalsteuerstelle können gemeinsam benutzt werden. Auch hier kann die "rote Dose" an der Wand bleiben.

Und dann haltr noch die Version mit 2 zeiligem Display für Format und Quelle, sowie Quellumschalttasten, die braucht allerdings Strom in der Fernsteuerstelle, entweder über Netz, 12-24V oder POE.

Die beiden Anderen sind passive Steuerstellen ohne aktiven Energiebedarf.

 

Grüße

 

Stefan

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