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Das sind für mich neue Erkenntnisse.

Konnten wirklich die bösen THX- Buben so einfach ins Grindel marschieren und die Bildwand abreißen, wie es Cinerama Preston Sturges androht?

THX oder nicht- THX ist eine freie Entscheidung des Betreibers.

Oder gab es nicht bei dem Betreiber einen Verantwortlichen, der die THXler beauftragte und den vorgelegten Maßnahmenkatalog absegnete? Es wurde doch niemand gezwungen, die Lucassche Norm anzuwenden. Auch wenn Cinerama in einem anderen Thread gerne die Umsetzung von Normen gesetzlich verankern würde. (Vermutlich natürlich nur die Normen, welche ihm zusagen.)

Also gut: würde man differenzierter betrachten, so ließe sich die Verschuldungskette ausweiten: Auftraggeber der THX-Installation im GRINDEL-THEATRE HAMBURG war Heinz Riech, der gegen die Flebbe-Konkurrenz wohl ankämpfen wollte. Allerdings war es ein THX-Techniker vor Ort, der die "Schrecklichkeiten" dieser gekrümmten Panorama-Bildwand brandmarkte und deren Beseitigung emfahl. Und auch dort ist Verantwortung zu verankern: mit aller "Macht" den Primat eines angeblich perfekten Sound-Systems zu ungunsten der tradierten visuellen Optionen durchzusetzen. Sprich: mehr industrie-konformer Sound, aber weniger spektakuläres Bild. Ein trauriger Akt, würde ich behaupten!

Es tut mir ja leid, Dich in einem anderen Thread mit der gesetzlichen Verankerung von Normen irritiert zu haben, ob aber ein THX-Einbau als weltweit gültige Norm anzusehen ist, kann bezeifelt werden und gehört nicht unbedingt in die Pflichtenhefte.

Ironie ist auch ganz fehl am Platze: es geht nicht um Durchsetzung von Normen, die mir persönlich zusagen, sondern um Mindeststandards, die eingehalten werden sollten. Diese sind bereits durch die Norminstitute festgelegt worden. Also bitte: etwas mehr Ernsthaftigkeit!

Mit dieser Argumentation bin ich etwas überfordert:

Ich hatte die vorangehenden Beiträge dahingehend interpretiert, als dass befürchtet wurde, durch die geballte Marketing und Kopienmacht wird das anspruchsvolle Publikum aus den Kunsthäusern vertrieben. Das habe ich mit meinen „Fakten“ versucht zu entkräften.

Und jetzt ist es ein Fehler, dass ebendiese Häuser den Film nicht spielen?

 

Und von welcher ominösen Kinokategorie ist die Rede? In meinem Beitrag habe ich nur zwischen Independent und anderen Kinos unterschieden.

Vielleicht müßte ich - entsprechend Deiner Auflistung - das einmal systematischer angehen, ob und wo Mono-Kulturation stattfindet.

Die andere Kinokategorie in Berlin wäre also der obenstehend nicht erwähnte Teil dieser berliner Auflistung, der außerdem auch nicht in die Multiplex-Kategorie gehört: KROKODIL, EVA LICHTSPIELE, DOKUMENT-KINO, BALASZ, BUNDESPLATZ STUDIO, THALIA, PROVINZ, DELPHI, ARSENAL, EISZEIT, INTIMES, HACKESCHE HÖFE, FREILUFTKINOS, COSIMA, BROADWAY, BABYLON-OST, FSK, FILMTHEATER FRIEDRICHSTRASSE, Z-INEMA, ZEUGHAUS-KINO, LICHTBLICK, BABYLON-WEST, NICKELODEON, BLOW UP, ODEON usw. usf.

Nein, es war von mir nicht bedauernd gemeint, daß die nicht der Kategorie der oben angeführten Kinos zugehörigen Spielstätten auf STAR WARS zu verzichten haben oder nicht. Die Negativität liegt konsekutiv in der Negation des Wettbewerbs begründet.

 

Die These stüzte ich auf die Erkenntnis, daß es zum Wesen des Blockbuster-Films gehört, sämtliche in der Gesellschaft vorherrschenden Bedürfnisse gleichzeitig (zumindest im Ansatz und auf dem Minimal-Nenner) anzusprechen und damit häppchenweise Appetit zu schaffen, jedoch nur bedingt zu befriedigen.

Als Eigenschaft des Blockbusters gilt hierbei, sämtliche Mitbewerber auszublenden und einen Hype zu kreieren, der es Gegenangeboten schwer macht, sich noch mittzuteilen und inhaltlich durchzudringen.

Nicht nur theoretisch, sondern praktisch konnte ich diese Erfahrung immer wieder sammeln: in Zeiten des Anlaufens derartiger "Mega-Events", wie sowas von einem Forumsteilnehmer bereits bezeichnet wurde, klagten fast alle Seiten über die Eindimensionalität des Markangebotes: erstens die Alternativkinos, die sich gegen den Hype nicht behaupten konnte; zweitens die Alternativkinos, die den "Mega-Event" sogar ausnahmsweise einsetzten (und hierfür Schelte von ihrem Stammpublikum erhielten); drittens die Kinocenter-/Multiplexbetreiber, die mit ihrer Gemischtwarenausrichtung durcheinanderkamen; viertens Mainstream-orientierte Einzelsäle, die diesen Event über Wochen hinaus buchen mußten und Probleme bei der Prolongation bekamen.

Ein weiterer Aspekt in dieser Diskussion ist, daß ein Gewöhnungseffekt an die Event-Vermarktung stattfindet mit Folge einer Abstumpfung. So kann das Frühjahr 2005 -obwohl viele gute neue Filme und Reprisen angeboten werden - als miserabel angesehen werden: inbesondere Arne Schmidt von CinemaxX führte an, es werde ihm schwindelig, wenn er auf die Zahlen schaue.

Das läßt mich schliessen, es stimmt etwas nicht mit der Markt-Konistenz, und dies ist möglicherweise die Folge einer schon seit Mitte der 70er Jahre andauernden Entwicklung, zu der einen kleinen Teil auch STAR WARS-Filme geführt haben. ("Marktverstopfung" ist ein anderes Wort für dieses Symptom).

Ich hoffe somit die These von der Mono-Kulturation glaubhafter gemacht zu haben?

 

Dennoch - ich polarisiere gern an dieser Stelle - zurück zum vermeintlichen und realen Anti-Semitismus in STAR WARS. Auf http://www.talmud.de/aufruf.htm schreibt Mirjam Lübge wie folgt:

 

Die Bildwelt des Star Wars Universums ist somit recht widersprüchlich: Einerseits erinnern die Uniformen und Superwaffen des Imperiums sehr an die Kanonenbootpolitik Kaiser Wilhelms, aber das ist der Fan des phantastischen Action-Kinos ja von seinen Bösewichten gewöhnt, die mal deutsch, mal japanisch uniformiert aussehen. Leider gibt es bereits Chat-Foren im Internet, in denen sich einige faschistisch angehauchte Jugendliche unter dem Deckmantel des galaktischen Imperiums zu ihren Ballerspielen verabreden ("Deutsche Stormtrooper").

 

Andererseits werden geschickt schon von den Nationalsozialisten eingesetzte Mechanismen benutzt, um im Zuschauer heftige Gefühlsregungen auszulösen, gewaltige Musik, der typische Lichterdom in der Schlussszene des vierten Teils oder Senatsprachtbau im jüngsten Star Wars Film. Den größten Ausrutscher leistete sich der Autor des Begleitbuches zu Episode 1 aber in seiner Beschreibung des intriganten Senators Palpatine, der eine Vorliebe für moderne Kunst hat: Eben diese Vorliebe "für die seltsamen Kunstwerke fremder Völker" ist nach Ansicht des Autors ein eindeutiges Indiz dafür, dass der Senator sich seinem Volk entfremdet hat und ehrgeizigere Pläne verfolgt. Nicht die Intrigen sind es, sondern die seltsame Kunst...?

 

Wenn die Heldenbilder denen der Nazi ähneln, sind die Feindbilder dann auch ähnlich?

 

Durchaus bedenkenswert! Ich finde, eine "Spaßgesellschaft" stößt auch an ihre Grenzen, spätestens dann, wenn es abgeschmackt wird. Leider ist dies in einem an sich filmisch hochinteressanten Genre, der Science Fiction, seit jeher eine Tendenz, mit Feind- und Heldenbildern zu jonglieren, die ein total verdrehtes Menschenbild kolportieren.

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cinerama schrieb:

 

Aber es sei auf den hervorragenden (!) Artikel von Diedrich Diederichsen verwiesen, den ich kurz [fettsatz von mir, mc] auszugsweise zitieren möchte:

 

Danke für das Link zu diesem Artikel, der so manches auf den Punkt trifft. Allerdings läßt mir jetzt die Frage keine Ruhe mehr, wie eigentlich ein langes Zitat aussehen würde... :shock:

 

Ich bezweifle ernsthaft, daß auch nur ein einziges Filmtheater durch EPISODE III gerettet wird, das ist angesichts der festgeschriebenen Verbindlichkeiten, möglichen Gewinnspanne und der vermuteten "Kurzlebigkeit" des Films m. E. sehr unwahrscheinlich. Wenn es dennoch der Fall sein sollte, wäre es natürlich begrüßenswert. 8)

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Lies doch bitte die obige Kritik und diskutiere hierüber, als nur auf die Kassen zu schielen, bittschön! So diskutiert man nicht.

 

auch der kritiker hängt nur am tropf von herrn L. und anderer filmemacher, er ist abhängig von dem ständigen kreativen output anderer.

 

Ohne filme hätte er ja gar nichts zu kritisieren. Hätte nichts zu schreiben, nichts an dem er sich aufbauen und abreagieren kann, säße vor einem leeren blatt papier und müsste, aber das möchten und können sie ja nicht, selber kreativ werden.

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Der gute Kritiker bewahrt sich seine Autonomie und macht sich nicht zum "Hofschreiber" einiger Major-Companies, wie dies in Dtld. leider seit Anfang der 80er Jahre en vogue ist.

Die "gute" Zeit der Filmkritik in Dtl. ist lange schon vorüber (hoffentlich kommt sie wieder!). Die beste Tradition lag vielleicht in den 50er/60er Jahren, als Enno Patalas und Ulrich Gregor DIE FILMKRITIK redaktionell betreuten und Truffaut und Rivette die CAHIERS DU CINÉMA umkrempelten. (Aber auch hier gibt es stark revisionsbedürftige Urteile. Andere indessen sind so hellsichtig wie am ersten Tag. Dank an diese Publikationen, sie haben viel bewirkt!)

 

Kurzer Nachtrag: die Antisemitismus-Diskussion entzündete sich u.a. an dieser Figur des "Schrotthändlers". Wer bei Gelegenheit wieder in den Film hineinschaut, sollte das einmal überprüfen:

 

star_w6.jpg

Aus: http://www.cineclub.de/

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Der gute Kritiker bewahrt sich seine Autonomie und macht sich nicht zum "Hofschreiber" einiger Major-Companies, wie dies in Dtld. leider seit Anfang der 80er Jahre en vogue ist.

 

 

Auch der "gute" Kritiker ist bei weitem nicht autonom ... er baucht filme über die er schreiben kann, er braucht redakteure, die seinen text, möglichst ungekürzt, drucken, er braucht leser, die sich für film interessieren ... also doch ziemlich abhängig, die Armen!

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Mich würde mal interessieren wie man in Star Wars irgendeine geartete antisemitische Tendenz hinein interpretieren kann?

Das ist so absolut hanebüchender Unsinn das ein Mensch garnicht in der Lage sein dürfte auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden?

 

Hier kommt ganz eindeutig etwas zu tragen das es schon seit jeher bei jeder Verschwörungstheorie Diskussion gibt, die Anhänger der Verschwörung stellen eine These auf, und die Gegener sollen diese dann wiederlegen.

Nettes kleines Spielchen, denn wirklich wiederlegen kann man solche Thesen nicht, und wenn doch dann sprießen sofort 2-3 neue aus dem Boden.

 

Weiter frag ich mich, ob nun alle Filme die mit opulenten Bildern und Musikuntermalungen daherkommen auch atisemitisch sind, passt ja dann aktuell auch auf "Königreich der Himmel" oder wie wäre es mit Emmerichs ID4? erstens von einem deutschen gemacht zweitens erfüllt der Film Musik- und Bildvorraussetzungen und zu allem Überfluss findet auch noch ein Genozid statt, passt doch wie die Faust aufs Auge nicht :shock:

 

Mal ehrlich ich hab schon viel Quatsch gelesen, aber auf solch eine Verschwörungstheorie kommen nicht mal die Jungs die Glauben der 11.September wäre eine Erfindung der amerikanischen Regierung.

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Die Raumschlachten in EPISODE IV (formerly knows as STAR WARS) sind z.T. Einstellung für Einstellung den "mitreißend montierten" Wochenschau-Sequenzen von Luftgefechten des 2. Weltkriegs nachgestaltet. Auch das bereits erwähnte Zitieren von TRIUMPH DES WILLENS am Ende des Films ist kein Hirngespinst, sondern nachprüfbar.

 

Wie man dazu steht, ob man das Nachahmen von (unbestritten wirkungsvollem) Propagandamaterial für den "naiven" Zweck eines Fantasyfilms billigt oder nicht, ist eine andere Frage.

Es gibt übrigens durchaus Afro-Amerikaner, die in der fahrig herumhampelnden, kindischen und unbeholfen radebrechenden Figur des Jar-Jar Binks eine Anknüpfung an die "lustigen Neger" der Filmkomödien vor 1930 sehen (empfehle zum Vergleich mal einen Film mit Stepin' Fetchit oder ähnlichen augenrollenden farbigen Chargen, über die das WASP-Publikum noch bis zum 2. Weltkrieg lachte).

 

Es ist keineswegs alles "ganz klar unsinnig" einerseits oder eine "große Verschwörung" andererseits, aber bestimmte überkommene Klischees tauchen in der Populärkultur immer wieder auf, auch wenn wir uns alle für so irrsinnig aufgeklärt halten.

 

Das mit dem Schrotthändler halte ich persönlich für zu weit hergeholt, aber deshalb kann man trotzdem darüber diskutieren.

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Die Figur des "Schrotthändlers" ist eine von vielen Beispielen im Klischee des verschlagenen, feilschenden, changierenden und haken-nasigen Sonderlings konstruierten "Geldjuden". Viele Kritiker sahen es seinerzeit so. Ob fernerhin die afro-amerikanischen Klischees durch filmhistorische Bezüglichkeiten relativiert werden können, kann ich mir schwerlich vorstellen, da bereits die Genres der 30er Jahre, selbst wenn technisch bemerkenswerte Musikfilme hierzu zählen, das Klischee des "Niggers" bedienen, sei es auch nur in der Rolle des positiven (komediantisch oder musikalisch begabten) "Hausdieners". Ja, so ist Amerika!

 

@sewi sollte etwas Distanz zu kulturellen Phänomenen entwickeln, um solche Strukturen so zu nehmen, wie sie sich nach umfänglicher Prüfung idiomatisch mitteilen. So wird in der korrekten Analyse durchaus auch unterschieden, ob jemand vorsätzlich die jeweilige Tendenz transportiert, oder diese verdeckt und unbewußt zutage tritt. In beiden Fällen hat sich der Produzent des Werkes Fragen zu stellen, die auf seine Verantwortlichkeit und Integrität zugreifen.

 

Komplizierter verläuft die Diskussion, wenn der Tendenz einer Aussage aus der Position des politischen Manifestes sogar ausdrücklich zugestimmt werden kann/soll oder muß. Davon wiederum ist die artifizielle Fähigkeit und das "Niveau" einer Filmsprache (oder deren mehr oder weniger impliziter "Botschaft") getrennt zu untersuchen, mit der kulturelle Idiome gehandhabt werden.

 

So ist mir Ridley Scott seit G.I. JANE und BLACK HAWK DAWN als zwiespältiger Filmemacher präsent geblieben, währenddessen KÖNIGREICH DER HIMMEL eine ausgewogene Position beziehen will, ästhetisch und handwerklich jedoch ebenso schwankend oder Style-fixiert anmutet wie alle Filme Scotts.

 

I.D. 4 wiederum könnte indertat als kriegsverherrlichend angesehen werden: trotz einiger populistischer philo-semitischer Einstreuungen, die zu den festen Topoi des patriotischen US-Kinos in Manier des political correctness stehen, ist die Botschaft des "Kaputtbombens" des Gegners nicht sehr erwärmend und zudem von mangelnder Ironie gezeichnet. Plötzlich dann dreht sich Emmerich 2003 in THE DAY AFTER TOMORROW - ebenso populistisch aufgezogen - worin er die US-Politik kritisiert (um durch das Hintertürchen wieder einen "gewandelten" Vizepräsidenten - Dick Cheney zum Verwechseln ähnlich - an die Spitze des zerstörten Staatgebildes zu manövrieren. Als wenn nach solcher Katastrophe das alte System noch eine Überlebenschance hätte!)

 

Jenseits solcher Unterscheidungen bleibt nun Seine Magnifizenz von der Skywalker Ranch ziemlich monophyletisch. Seine Charaktere und Weltbilder - ich wiederhole mich - entstammen der dunklen Mottenkiste des 19. Jahrhunderts.

 

@magentacine: Schaue Dir die EPISODE 1 bei nächster Gelegenheit noch einmal an. Ich denke, die Kritiker (weltweit) haben ihren Eindruck nicht umsonst gewonnen...es zieht einem glatt die Schuhe aus!

 

Ingesamt diskutieren in diesem Thread m.E. überwiegend Filmfans, die sich persönlich getroffen fühlen, wenn ernüchternde Szenenbeschreibungen zu der Erkenntnis führen, das "Fun-Faktor" und "Glaubwürdigkeit" eines Films nicht unbedingt kongruent verlaufen müssen.

Sicher eine Kalte Dusche, aber eine notwendige.

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Komplizierter verläuft die Diskussion, wenn der Tendenz einer Aussage aus der Position des politischen Manifestes sogar ausdrücklich zugestimmt werden kann/soll oder muß. Davon wiederum ist die artifizielle Fähigkeit und das "Niveau" einer Filmsprache (oder deren mehr oder weniger impliziter "Botschaft") getrennt zu untersuchen, mit der kulturelle Idiome gehandhabt werden.

 

 

so sehr ich auch immer Deine beiträge fachlich und/oder als "funfaktor" schätze ... die o.a. ausführung verstehe ich trotz mehrmaligem lesen einfach nicht. Kann man das vielleicht auch einfacher ausdrücken?

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Seine Charaktere und Weltbilder - ich wiederhole mich - entstammen der dunklen Mottenkiste des 19. Jahrhunderts.

 

Falsch cinerama, Lucas Charaktere und Weltbilder entstammen Joseph Campbell's "DER HEROS IN TAUSEND GESTALTEN". Deshalb sind die Filme weltweit Erfolgreich, überall werden sie verstanden, weil sie die weltweit vorhandenen Stereotypen gebrauchen.

 

Was den angeblichen Anti-semitismus in "Star Wars" angeht, das entscheidende dabei darf man nicht vergessen, diesen Anti-semitismus wollen die "gebrannten Kinder" erkennen und entdecken. Es ist in Deustchland einfach Usus keine "Judenwitze" zu machen, mit recht. Nur dies gilt nicht für die USA, dort ist der "Judenwitz" nichts Aussergewöhnliches oder gar Unerhörtes was mir gesellschaftlichger Ächtung bestraft wird. Lucas wird das motiv des "jüdischen Krämers" durchaus mit Absicht ge- bzw. benutzt haben. Und seine jüdischen Freunde, Spielberg zB. werden es als das erkannt haben was es sein soll, eine Karikatur. Aus dem deutschem Blickwinkel ist das sicher befremdlich, aus US-amerikanischem Normal.

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Das die Star Wars Filme auch mit der Bildästhetik der Nazis spielen wurde von mir nie bestritten. Dennoch halte ich es für deplaziert, daß die Vergleiche in direktem Dialog zu einem Beitrag von mir überhaupt ihre Wurzel fanden, da - hier nochmal - es mir weder um die Filme inhaltlich als auch ästhetisch ging, sondern um deren Auswertung. Mich im Falle von Star Wars an einer andersgearteten Diskussion zu beteiligen käme mir nie in den Sinn, da ich - wie ebenfalls bereits erwähnt - mit diesen Filmen so viel nie anfangen konnte bzw. sie teilweise nur aus dem Fernsehen kennen.

Allen die sich vergegenwärtigen möchten, daß das Spiel mit Riefenstahlscher Bildkomposition hier kein Einzelfall ist, sei im übrigen die Eröffnungssequenz vom "König der Löwen" empfohlen; eine Reminiszenz welche wohl ebenso streitbar wie die hier zitierte Filmemacherin sein dürfte.

Kurz zu den anderen Punkten, welche sich hier mittlerweile eingeschlichen haben: Grindel-Leinwand. Einerseits bedauerlich. Andererseits Reaktion auf einen Trend in der Content-Belieferung, welcher dann auch tatsächlich so eintrat obwohl ein verschwindend geringer Prozentsatz der aufgeführten Filme George Lucas zuzuschreiben gewesen wären. Im übrigen hat die bauliche Veränderung oder Anpassung von Bildwänden und Filmtheatern schon immer Tradition gehabt. Preston Sturges' Südkurve hängt da auch "erst" seit den 60er Jahren und vorher war da eine glatte Wand. Wie viele ehemalige Bühnenhäuser sammt deren teilweise kunstvollen Rahmen (Stuckeinfassungen u.ä.) fielen beim Einbau von Cinemascopeleinwänden der Spitzhacke zum Opfer? Nichts Neues also.

Ich glaube kaum, da die Leinwände in den nächstwen Wochen derart mit Star Wars vollgestopft sein werden, daß Filmkunst-Konformes-Publikum entsetzt vor seinem Lieblingskino kehrt macht und nie wiederkommt. Ich möchte hier keine Kinos aufzählen aber der Markt spielt sich auf mehreren Ebenen ab die sich bewußt nur selten berühren.

Zum Thema Filmkunst/Programmkinos vs. Digitalisierung:

Im aktuellen Spiegel (19/2005; Seite 198) wird Wim Wenders im Zusammenhang mit der Aufführung seines neuen Werkes "Don't Come Knocking'" wie folgt zitiert:

"Die 'kleinen' und 'unabhängigen' Filme sind heute mehr den je Speerspitze der Innovation. Die Blockbuster allein wüden sich bald an ihren eigenen Rezepten totlaufen. Das Kino steht vor seinem größten Umbruch: den Einzug der digitalen Projektion. Denken Sie bloß daran, dass heutzutage sogar Dokumentarfilme, die überwiegend digital gedreht werden, im Kino laufen. Vor ein paar Jahren war das noch undenkbar."

Ebenso findet sich bereits im frühreren Werk von Wim Wenders ein schöner Beitrag zum Thema "Original, Fotografie und Video" bzw. "Idendität" und "Wahrheit" in "Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten". 1991 hat er "Bis ans Ende der Welt" komplett in HDTV agedreht.

Auch mein heißgeliebeter Perter Greenaway, der bereits bei "Prosperos Bücher" ausschließlich auf HDTV drehte, äußerte sich zu dem Thema jüngst wie folgt:

Im Rahmen des European Media Art Festivals stellte Film-Avantgardist Peter Greenaway am Samstag im Cinema-Arthouse Osnabrück sein experimentelles, 7-stündiges digitales Filmprojekt “The Tulse Luper Suitcases” persönlich vor. In einem charmant-provokanten Live-Talk erläuterte er seine Thesen zum aktuellen Kino (“Das Kino ist tot... Das Kino ist passive Unterhaltung... Das müde, konforme Hollywood-Bollywood-Kino hat ein sehr differenziertes Medium verdummt...”).

Als letzten Vertreter der Filmkunst möchte ich Lars von Trier und die von ihm Begründete Bewegung der Dogma-Filme erwähnen. Mir persönlich gefällt es, wie gesagt, überhaupt nicht, wenn da teilweise auf Video gedreht wurde. Insbesonders von einem Regisseur, der mit "Europa" ein hervorragend, schwarzweiss fotografiertes Meisterwerk geschaffen hat, das leider nur sehr wenig Wahrnehmung fand, jetzt aber wieder aufgeführt wird.

Obwohl mir persönlich unter ästhetischen Aspekten viele dieser Produktionen gegen den Strich gehen muß ich akzeptieren, daß sich das Kino hier neue Ausdrucks- und Präsentationsformen sucht, wie dies immer schon gewesen ist. Auch z.B. "Königreich der Himmel" enthält Einstellungen, die nach meinem ästhetischen Empfinden befremdlich wirken schon weil man das so nicht gewohnt ist. Andererseits darf man dies nicht mit Filmen vergleichen, die man selbst schon durch die verklärte Brille betrachtet und ob ihres Alters mittlerweile unkritisch per se gut findet.

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......ob aber ein THX-Einbau als weltweit gültige Norm anzusehen ist, kann bezeifelt werden und gehört nicht unbedingt in die Pflichtenhefte.
Ich denke schon, dass die Pflichtenhefte von THX weltweit (und nicht nur in der BRD) gültig sind.

Im Übrigen habe ich meine normierten Bemerkungen durchaus ernsthaft gemeint. Mit meinem launigen Hinweis wollte ich nur einen Widerspruch in der Argumentationskette aufdecken. Ist missglückt.

 

Vielleicht müßte ich - entsprechend Deiner Auflistung - das einmal systematischer angehen, ob und wo Mono-Kulturation stattfindet.

Die andere Kinokategorie in Berlin wäre also der obenstehend nicht erwähnte Teil dieser berliner Auflistung, der außerdem auch nicht in die Multiplex-Kategorie gehört: KROKODIL, EVA LICHTSPIELE, DOKUMENT-KINO, BALASZ, BUNDESPLATZ STUDIO, THALIA, PROVINZ, DELPHI, ARSENAL, EISZEIT, INTIMES, HACKESCHE HÖFE, FREILUFTKINOS, COSIMA, BROADWAY, BABYLON-OST, FSK, FILMTHEATER FRIEDRICHSTRASSE, Z-INEMA, ZEUGHAUS-KINO, LICHTBLICK, BABYLON-WEST, NICKELODEON, BLOW UP, ODEON usw. usf.

Nein, es war von mir nicht bedauernd gemeint, daß die nicht der Kategorie der oben angeführten Kinos zugehörigen Spielstätten auf STAR WARS zu verzichten haben oder nicht. Die Negativität liegt konsekutiv in der Negation des Wettbewerbs begründet.

War ich wirklich so undeutlich?

Ich habe nur in 72 Standorte der Independent – Kinos (zu denen auch die von Cinerama aufgeführten Häuser gehören) und dem (Mainstream-) Rest aufgeteilt. Danach wird EP III, zumindest in Berlin, weitestgehend nur in Mainstreamhäusern gezeigt. Und diese Zielgruppe wird weder die (in EP III vermuteten antisemitischen) Anspielungen verstehen, noch durch Fehler an Inhalt und Präsentation dauerhaft verschreckt werden. "Die Negativität liegt konsekutiv in der Negation des Wettbewerbs begründet." -> Was will der Künstler uns damit sagen?

Ich bezweifle ernsthaft, daß auch nur ein einziges Filmtheater durch EPISODE III gerettet wird, das ist angesichts der festgeschriebenen Verbindlichkeiten, möglichen Gewinnspanne und der vermuteten "Kurzlebigkeit" des Films m. E. sehr unwahrscheinlich. Wenn es dennoch der Fall sein sollte, wäre es natürlich begrüßenswert.
Nicht weil es EP III ist, werden die Kinos gerettet, sondern weil es die erste „ernsthafte“ Startkopie ist, welche kleinere Häuser in diesem Jahr erhalten. Das Frühjahr war geprägt von einem katastrophalen Kopienmangel. Ich habe etliche, geschäftlich schwache, Filme bis in die 14 Woche gespielt, weil keine Kopien von halbwegs erfolgreichen Filmen frei wurden. Jeder, der einen halbwegs besuchten Film im Hause hatte, hielt ihn fest. Die EP III- Kopienschwemme wird sich daher nicht nur auf die einsetzenden Kinos (hoffentlich) positiv auswirken, sondern auch das Kopienkarussell in Gang setzen.
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Frage an Dich als Freund der Lucas-Mysterien: darf ich man in Dein Kino kommen, THX einbauen und Dir die Leinwand flach machen?

Du schreibst so,als wäre die THX Norm Schuld,dass in dem Kino die gewölbte Leinwand gegen eine flache getauscht wurde.

Was bitteschön hat denn eine gewölbte Leinwand mit THX zu tun bzw.was soll daran schlecht sein?Wir haben auch eine gewölbte Leinwand und THX.

 

Und deine Zitate aus irgendso einem Forum über Vergleiche von STAR WARS mit den Nazis oder mit irgendwelchen Juden find ich schon ziemlich deftig und gehört einfach nicht hierher! Wenn du politisieren willst,tu das gefälligst woanders!

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http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Gesetz

Es ist Tradition in vielen Usenet-Newsgroups, dass die Diskussion vorbei ist, wenn ein solcher Vergleich dort gezogen wird, und derjenige, der die Nazis erwähnte, automatisch verloren hat, egal worum es ging. Godwins Gesetz garantiert daher praktisch die Existenz einer oberen Grenze der Diskussionsdauer in diesen Gruppen.
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@denista: Meine Befürchtung lautet seit Längerem, daß mit der durchgreifenden Satellitenübertragung auch Downloads im Heimbereich zur gleichen Qualität möglich werden und somit die Exklusivauswertung im Filmtheater erlischt.

 

Schon klar was du meinst, aber die Filme könnten jetzt schon per Video on Demand ausgestraht werden, auch wenn derzeit noch hauptsächlich Analog vorgeführt wird. Die Filme liegen wegen der langen Vorlaufzeit in der Regel eh schon in einer Digitalen variante vor, bzw. wurden wegen dem Schnitt eingescannt.

 

Das der Download im Heimbereich genauso laufen wird, ist wohl nicht realistisch. Selbst bei der 2 k Variante hat ein Film so ca. 80 GB, was eine Downloadzeit von der schnellen Festplatte von ca. 1,5 h beudeutet. Über das Netz - auch Satelitenübertragung - dauert das noch länger. Wenn die angestrebte 4k Technik kommt, ist die Datenmenge für Fernübertragung eh zu groß [ das sieht das Frauenhofer auch nicht anders ] - und die wird kommen.

 

Glaubst Du ersthaft das irgendein Hansel zuhause 2 h auf den Film wartet? Mit Sicherheit nicht.

 

Also haben wir auch bei dem Digitalen Kino 2 möglichkeiten:

 

Schlechte DVD auflösung Zuhause, gute Rechner Auflösung im Kino. Identisch werden die nie werden, vor allem weil sich der Privatmann, zumindest die Masse, die aufwendige[re] Technik des Kinos nicht leisten kann.

 

Und das geht Technisch jetzt schon. Branchentechnich natürlich Unsinn.

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Mich würde mal interessieren wie man in Star Wars irgendeine geartete antisemitische Tendenz hinein interpretieren kann?

Das ist so absolut hanebüchender Unsinn das ein Mensch garnicht in der Lage sein dürfte auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden?

 

Tja also: wenn man in Filmen sucht wird man immer wieder "antisemistische Tendensen" finden, vor allem in Filmen mit Kampfhandlung könnte man einige Verbindungen zwischen Nazi Prophaganda ziehen.

 

Das ist nix neues, und in der Branche gang und gebe.

 

 

Hat blox nix mit dem Thema zu tun :roll:

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Du schreibst so,als wäre die THX Norm Schuld,dass in dem Kino die gewölbte Leinwand gegen eine flache getauscht wurde.

Was bitteschön hat denn eine gewölbte Leinwand mit THX zu tun bzw.was soll daran schlecht sein?Wir haben auch eine gewölbte Leinwand und THX.

 

Was Cinerama als gewölbte Leinwand meint, sind die schönen großen Tücher so mit 130 grad Wölbung. Schau mal auf seiner HP nach - und die hast du wohl nicht.[glaube ich zumindest]

 

Aber eines Sitimmt: Die Leinwand hat mit THX recht wenig zu tun.Es gibt da zwar Empfehlungen, aber ob die umgesetzt werden oder nicht ist Sache der Betreiber. Zumindest was die Leinwandform angeht. Das einzige was stimmen muß ist die HelligkeitAusleichtungSchärfe des Bildes.

 

Blöderweise gab es aber leider viele Techniker die das Entfernen des gewölbten Bildes empfohlen hat, weil die Scharf Projektion dadurch einfacher wurde, und vor allem weil die gewölbte Leinwand Platz braucht. Man bekommt mehr Sitzplätze rein wenn die Leinwand gerader ist. 8)

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http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Gesetz
Es ist Tradition in vielen Usenet-Newsgroups, dass die Diskussion vorbei ist, wenn ein solcher Vergleich dort gezogen wird, und derjenige, der die Nazis erwähnte, automatisch verloren hat, egal worum es ging. Godwins Gesetz garantiert daher praktisch die Existenz einer oberen Grenze der Diskussionsdauer in diesen Gruppen.

Forumsregel akzeptiert, ich kannte sie so noch nicht!

Würde aber - wenn möglich - die anderen Punkte weiterdiskutieren - denn ich wurde gefragt und möchte darauf antworten:

Ich habe nur in 72 Standorte der Independent – Kinos (zu denen auch die von Cinerama aufgeführten Häuser gehören) und dem (Mainstream-) Rest aufgeteilt. Danach wird EP III, zumindest in Berlin, weitestgehend nur in Mainstreamhäusern gezeigt. Und diese Zielgruppe wird weder die (in EP III vermuteten[...]) Anspielungen verstehen, noch durch Fehler an Inhalt und Präsentation dauerhaft verschreckt werden.
Ich bezweifle ernsthaft, daß auch nur ein einziges Filmtheater durch EPISODE III gerettet wird, das ist angesichts der festgeschriebenen Verbindlichkeiten, möglichen Gewinnspanne und der vermuteten "Kurzlebigkeit" des Films m. E. sehr unwahrscheinlich. Wenn es dennoch der Fall sein sollte, wäre es natürlich begrüßenswert.
Nicht weil es EP III ist, werden die Kinos gerettet, sondern weil es die erste „ernsthafte“ Startkopie ist, welche kleinere Häuser in diesem Jahr erhalten. Das Frühjahr war geprägt von einem katastrophalen Kopienmangel. Ich habe etliche, geschäftlich schwache, Filme bis in die 14 Woche gespielt, weil keine Kopien von halbwegs erfolgreichen Filmen frei wurden. Jeder, der einen halbwegs besuchten Film im Hause hatte, hielt ihn fest. Die EP III- Kopienschwemme wird sich daher nicht nur auf die einsetzenden Kinos (hoffentlich) positiv auswirken, sondern auch das Kopienkarussell in Gang setzen.

Da würde ich, @TomCat, sehr gründlich widersprechen, daß das Publikum, das in diesen Film, der vornehmlich in den Mainstream-Häusern startet, sich so leicht klassifizieren läßt - Zitat: Und diese Zielgruppe wird weder die (in EP III vermuteten[...]) Anspielungen verstehen, noch durch Fehler an Inhalt und Präsentation dauerhaft verschreckt werden.

Meiner Erfahrung nach reagieren die Freunde des Ausstattungs- und Actionkinos (gehöre tlws. selbst hierzu) etwas sensibler in bezug auf inhaltlich-formale Anschluß- und Ausstattungsfehler eines Filmes als der Kunst-/Programm-/Off-Kino Besucher, den die Schlüssigkeit der literarischen oder politischen Darstellung interessiert. Das bezieht sich auch auf eine qualitativ hochwertige Präsentation! (STAR WARS-Vorführungen in kleineren Kinos ohne Stereoton und halbwegs randscharfe und kontrastreiche Optiken, wie noch Ende der 70er Jahre, würden heute m.E. eher kritisiert werden als noch vor 25 Jahren).

Wichtig erscheint mir aber die Frage, ob heute überhaupt noch in diesem strikten "Lagerdenken" Publikum spezifizierbar ist? Mittlerweile sind die Übergänge fließend, große Teile der Studentenschaft, des Bildungsbürgertums u.a. gehen immer öfter in Multiplexe und auch entsprechend dort reüssierende Werke wie MATRIX, POTTER oder STAR WARS. Umgekehrt finden die im Mainstreamkinos aufgewachsenen, oft mit einem hohen Genre-Wissen des US-Films trainierten Kunden weit eher den Weg in eine Genre- oder Repertorie-Reihe eines Programm-/Kunstkinos, als der auch nur der aktuellen Presse unterworfene, philologisch geschulte sog. "Kunstkinoliebhaber", der oftmals nur neue Filme besucht und den Rest noch häufiger auf DVD goutiert als der Mainstream-Kunde.

Schade, daß diese Momente hier so heruntergespielt werden! Dabei ergeben sich hieraus ernste Herausforderungen für das Content-Angebot der deutschen Spielstätten.

Ich verstehe auch nicht, warum mein Einwurf bzgl. der Mono-Kulturation so heftig verworfen wird. Der Gedanke stammt von doch sehr fundierten Branchenkennern und einigen Wissenschaftlern, konkret auch etlichen Kinobetreibern in Prgrammkinos wie in Multiplexen, die die Medien-Konzentration auf wenige Blockbuster und die darauf resultierenden Besuchergewohnheiten der Kinogänger als bedenklich einstufen. Von diesen Szenarien sind auch die Branchenblätter Filmecho, Variety oder Blickpunkt Film "randvoll".

Du schreibst so,als wäre die THX Norm Schuld,dass in dem Kino die gewölbte Leinwand gegen eine flache getauscht wurde.

Was bitteschön hat denn eine gewölbte Leinwand mit THX zu tun bzw.was soll daran schlecht sein?Wir haben auch eine gewölbte Leinwand und THX.

So ist es mir zugetragen worden. @robpl geht weiter oben darauf in seinem lesenswerten Beitrag ausführlicher ein. Auch glaube ich kaum, daß Ihr eine stark gewölbte Leinwand (im Cinerama-Typus 120 bis 146-Grad Krümmung) besitzt, die auch eine erheblichen Teil des Bühnenraums ein (und der Schallwand weg-)nimmt. Über die konkreten Einwände von THX gegen die gekrümmte leinwand müßt man THX befragen...wenn man heute darüber noch Auskunft erhält.

Jedenfalls bleibe ich dabei: die Folgen sind negativ zu bewerten.

In Berlin war der KRIEG DER STERNE 1978 auf einer 120-Grad-Leinwand von 33 Metern Breite eine Seh - und Hörerfahrung, von der noch heute gesprochen wird.

 

Ob die digitale Projektion ebenso nachhaltig beeindruckt, wird sich ja dann bald erweisen. Leider gibt es heut nur noch leicht gebogene oder gar völlig flache Leinwände... :cry:

(...) aber die Filme könnten jetzt schon per Video on Demand ausgestraht werden, auch wenn derzeit noch hauptsächlich Analog vorgeführt wird. Die Filme liegen wegen der langen Vorlaufzeit in der Regel eh schon in einer Digitalen variante vor, bzw. wurden wegen dem Schnitt eingescannt.

 

Das der Download im Heimbereich genauso laufen wird, ist wohl nicht realistisch. Selbst bei der 2 k Variante hat ein Film so ca. 80 GB, was eine Downloadzeit von der schnellen Festplatte von ca. 1,5 h beudeutet. Über das Netz - auch Satelitenübertragung - dauert das noch länger. Wenn die angestrebte 4k Technik kommt, ist die Datenmenge für Fernübertragung eh zu groß [ das sieht das Frauenhofer auch nicht anders ] - und die wird kommen.

 

Glaubst Du ersthaft das irgendein Hansel zuhause 2 h auf den Film wartet? Mit Sicherheit nicht.

 

Also haben wir auch bei dem Digitalen Kino 2 möglichkeiten:

 

Schlechte DVD auflösung Zuhause, gute Rechner Auflösung im Kino. Identisch werden die nie werden, vor allem weil sich der Privatmann, zumindest die Masse, die aufwendige[re] Technik des Kinos nicht leisten kann.(...)

Also von HD-Downloads ist seit geraumem immer häufiger die Rede, d.h. ein Filmerhalt in 2-K-Auflösung. Die HD-Fernseher sind im Kommen (sowohl in abgespeckter Version 720 x 1280 als auch in 1080 x 1920 pix-Version). Dann wurde das Digital Cinema schon 1999, als erst mit 1.25 Mio. pix projiziert wurde, als "superscharf" und das Kino der Zukunft beworben, und nun steht ein 4-k-Variante zur Diskussion.

Meine Erwägung: ob zwischen der 2k- (Heimvariante) und der 4k-Variante (künftige professionelle Kinotechnik) noch grundlegend unterschieden wird, da habe ich Zweifel.

Die Gesamtheit dieser Entwicklungen - @TomCat spricht hier immer nur neutral-zurückhaltend von "Evolution" und vermeidet es auffällig, Stellung zu beziehen - einschließlich dem Drängen der STAR WARS-Produzenten auf totale Elektronisierung des Bildes geht hier möglicherweise konform mit den Interessen einiger Majors, Simultan-Premieren in die Kinos und in Satelliten-Übertragung herbeizuführen.

Da auch mir die Differenz zum Home Cinema etwas bedeutet, finde ich die Entwicklung bedenklich.

Insofern wären 35mm und 70mm (Aufnahme wie Widergabe), mit Sorgfalt bearbeitet, weiterhin verläßliche Partner und sehen besser aus als die letzten beiden flauen STAR WARS-Episoden (EPSIODE 1 war zwar noch 35mm in der Aufnahme, aber eine schlechte Dup-Bearbeitung).

 

@moses: Dein Beitrag ist sehr diskussionswürdig. Aber dieser Bezug soll hier (leider) nicht weiter diskutiert werden, da ein Großteil der Leser es anstößig findet. Daher nur ein Linkverweis auf amerikanische Kritiken, die zeigen, das es zu internationalen Diskussionen kam: http://www.findarticles.com/p/articles/..._n12442356

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Also von HD-Downloads ist seit geraumem immer häufiger die Rede, d.h. ein Filmerhalt in 2-K-Auflösung. Die HD-Fernseher sind im Kommen (sowohl in abgespeckter Version 720 x 1280 als auch in 1080 x 1920 pix-Version).

 

also:

 

erst mal hat die 720x1280 eher was mit dem "alten" 16:9 und nicht mit dem HD Fernsehen also 1920x1080 zu tun. Die Donwnloads von denen da die Rede ist bezieht sich auf die geringere 1,3 k Auflösung - und die konnte sich im Kino nicht durchsetzten, obwohl die mit 1024 Zeilen in der Höhe arbeitet. Die 1280 meine ich. 8)

Was hier mal wieder verwechselt wird ist, das 16:9 nicht gleich HD ist...und das 2 k auch nichts mit HD zu tun hat, obwohl es noch keine Studios gibt die das bearbeiten können. 8) Auch wenn es "nur" 1920x1080 Vorlagen gibt, also HD [derzeit] wird trotzdem mit einem 2 k Kopf Projiziert

 

Meine Erwägung: ob zwischen der 2k- (Heimvariante) und der 4k-Variante (künftige professionelle Kinotechnik) noch grundlegend unterschieden wird, da habe ich Zweifel.

 

 

Ja das ist die Frage. Der 2 k arbeitet mit 1080 Zeilenhöhe, der 4 k auch. Die "alten" 1280 Bilder haben zwar ne geringere Auflösung, können aber auch von der 2 k Variante hochscaliert werden, wie vorraussichtlich bei der 4 k Variante.

 

Was zu befürchten ist, das wenn man feststellt das die die niedrigen Auflösungen billiger sind und vom "Kunde eh nicht bemerkt wird" das wir dann wirklich den "technischen Gleichstand" der Bilder vom Home und Kino haben.

Nur im Moment haben wir leider Aufgrund der BESCHISSENEN Kopien den zustand der besseren Home Bilder, mal egal was mit der Auflöung ist.

 

Aber Grundsätzlich Richtig: Auch bei der Digitalen Variante kommt es auf das Ausgangsmaterial an.

 

 

Nur zur Klarstellung: Auch wenn sich das was ich schreibe sich Positiv für das Digitale Bild anhört, und auch ich mich [vorerst] von guten Bildern überzeugen musste [leider], sehe ich das ganze noch kritsch. Das Bild ist nicht das einzige um was es bei der Umstellung geht, wobei da @cinerama mit seinen Bedenken recht hat, das ist nähmlich einer der Punkte - nur das wird sich mit dem Analogen Film nicht verhindern lassen. Auch die Digtale variante "unterstützt" das eigetlich nicht.

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Betr: CINECITTA, Nürnberg, STAR WARS 3, digital vs. analog

 

Zitat: >>Der Vorverkauf für die Previews am 18.5.2005 um 20:00 Uhr und um 23:00 begann um Punkt 0:00 Uhr in der Nacht vom 20.auf 21. April. Bereits Stunden vorher hatten sich hunderte Fans in der Kassenhalle eingefunden, um sich die ersten Karten zu sichern. Innerhalb einer halben Stunde wurden 1110 Tickets verkauft. Trotz des höheren Eintrittspreises wählten 986 die digitale Fassung und nur 124 die analoge Fassung.<<

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Sicherlich kann man den Kinogänger nicht pauschalisieren und in Schubladen stecken, zumindest nicht Bundesweit, da muss man den Besucherquerschnitt jedes einzelnen Kinos beachten, kleines Beispiel in unserem Haus das in einer 50.000 Einwohnerstadt liegt ist der ALtersschnitt geschätzt 30-35 Jahre, in dem zweiten Haus in einer Stadt mit 250.000 Einwohnern liegt der Altersschnitt eher bei 20-25 Jahren.

Somit erklärt sich auch eine teils völlig verschiedene Reaktion auf die gezeigten Filme.

Zudem hat man bei 250.000 Einwohner auch noch eine deutlich größeren Anteil an Kunden die sich auch mal einen unbekannten "anspruchsvollen" Film anschauen, ich wage jetzt mal frech zu behaupten in einer Stadt mit 50.000 Einwohner, die zum größten Teil Arbeiter sind funktioniert eigentlich nur Mainstream Kino vielleicht hin und wieder mal aufgelockert durch "anspruchsvolle" Filme, aber davon allein Leben stelle ich mir als sehr schwierig vor.

 

Was aber nun Star Wars im speziellen angeht, da dürfte es einem nicht gerade geringen Przentsatz der Kunden völlig egal sein an welcher Stelle die Story beginnt zu hinken oder wo der ein oder andere visuelle Patzer zu sehen ist, die Leute schauen sich den Film einfach eben weil es Star Wars ist (nach Aussage Lucas ja der wirklich letzte).

Star Wars gehört zu der Sorte Filmen die man entweder von Anfang an mag, und alle Teile gesehen haben muss, oder eben nicht mag, und dementsprechend die anderen Teile auch nicht sehen möchte.

Ein wirkliches Zwischending gibt es da nicht, ähnliches gilt z.B. für den Herr der Ringe. Niemand der den ersten Teil gesehen hat (und ihn mochte) wäre auf die Idee gekommen zu sagen "also den zweiten Teil schau ich mir aber nicht mehr an".

 

Was die Monokultur der Filme angeht, so habe ich den Eindruck der ein oder andree Verleihchef (ich meine hier durchaus auch die kleiner Verleiher) hat noch nicht ganz begriffen das sich die Gewohnheiten der Menschen stark verändert haben, ging man früher noch ins Kino ohne zu Wissen welchen Film man nun schauen wollte (um sich dann nach 10 Minuten Diskussion mit dem Personal, zu entscheiden), so geht heute der größte Teil der Kunden schon mit dem Vorsatz ins Kino sich genau diesen Film anzusehen.

Und da kommt eine Problematik zu tragen die man in meinen Augen entweder verpennt hat, oder nicht wahrhaben will, man muss die Leute über die Filme informieren, Trailer im Vorprgramm sind schön und gut, aber ich muss die Leute ja erstmal ins Kino bringen.

Wunderbar vorgemacht wie es geht haben die Produzenten und der verleih von "Hitch", nach massiver Werbekampange auf diversen TV Sendern, und dem durchreichen der Stars durch diverse TV-Shows wurde der Film ein großer Erfolg (ob er das verdient hat darüber kann man echt streiten).

Man sieht aber auch mäßige Filme kann man zum Blockbuster machen, wenn man die Leute nur gut genug informiert.

Dazu muss man nichtmal das Medium TV nutzen, das Internet kann das bei weitem günstiger erledigen.

Beispiel hier, schon etwas Älter, "Blair Witch Projekt" der Erfolg dieses Filmes basiert einzig und allein auf gezieltes Gerüchte-streuen im Internet, und Mundpropaganda.

Ebenfalls etwas was die Verleiher und deren Werber oft genug vergessen.

Die Verleiher betrachten das Internet als einen Feind, dabei hat es ihnen das Beispiel der Musikbranche schon gezeigt was passiert wenn man es unterschätzt, trotzdem hat man die Augen geschlossen.

Hier hat man ganz eindeutig eine Chance verpasst eine günstige fast kostenlose Werbequelle aufzutun.

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@moses: Dein Beitrag ist sehr diskussionswürdig. Aber dieser Bezug soll hier (leider) nicht weiter diskutiert werden, da ein Großteil der Leser es anstößig findet. Daher nur ein Linkverweis auf amerikanische Kritiken, die zeigen, das es zu internationalen Diskussionen kam: http://www.findarticles.com/p/articles/..._n12442356

 

Eventuell kann man den ja an anderer Stelle fortführen?

 

@ denistra

 

Könnte es sein das du da ein paar begriffe durcheinanderbringst?

Filmscannerauflösungen:

2K = 2048x1365

4K = 4096x2731

8K = 8192x5462

High-Definition Auflösungen:

HDTV 720 = 1280x720

HDTV 1080 = 1920x1080

DLP-Beamer Auflösung:

UXGA = 1280x1024

 

Während Star Wars 3 mit HDTV 1080 = 1920x1080 gedreht wurde, wird es entweder mit UXGA = 1280x1024 oder 2K = 2048x1365 projeziert. eine Umskalierung erfolgt in jedem Fall.

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Mein Vor"redner" schreibt mir im Großen und Ganzen von der Seele.

Und eben, weil bei "Star Wars" die Klientel ziemlich genau umrissen ist ist das einer von den Filmen, wo ich einige Beiträge früher schrieb: "der ist nach 3 Wochen durch".

Einen nicht unwesentlichen Einfluß dürfte hierbei im übrigen haben, daß "Star Wars" ein primär männliches Publikum anspricht. Frauen erreicht man mitunter noch über Mundpropaganda und die Schleppen dann ihre Männer mit ins Kino, wie das u.a. beim erwähnten "Hitch" geschehen ist, dem ich die Besucher die er tatsächlich hatte auch nicht zugetraut hätte.

Und nun setzen 2 weitere Punkte ein:

Ich habe zu Beginn des Threads geschrieben, man sollte auch wenn man Star Wars nicht mag die Leute die da hinein stömen werden wie Gäste behandeln und sich Mühe geben, z.B. mit einer besonderen Deko drumrum, Kostümwettbewerb etc. Ich persönlich halte das nicht für Kinderkram sondern für eine echte Chance den Leuten wenn sie definitiv im Hause sind zu zeigen was Kino kann und Lust auf den nächsten Besuch zu machen. Wenn ich hinggegen hier im zweiten "Star Wars" Thread lese, daß sich einige nur schon wieder dahingehend Gedanken machen welche Trailer sie abschneiden (die werden doch nicht um Himmels Willen auch alle noch wiederkommen wollen?) fehlt mir einfach das Verständnis für.

Ich denke einmal - und ich weiß es auch, daß sich diese Klientel nur zu einem gewissen Anteil aus "Star Wars" Publikum generieren läßt: Das Fernziel muß aber lauten die Menschen zu bewegen nicht mehr "nur" in den Film sondern generell ins Kino zu gehen. Dies ist nur möglich, wenn dort vor Ort ein Team am arbeiten ist, welches zumindest halbwegs fachkundig aber in jedem Fall freundlich ist und vermittelt, daß Kino Spaß macht. Klar sind hier auch einige Betreiber aufgefordert ihre Hausaufgaben zu machen, daß das gefühlte Betriebsklima stimmt. Eigentlich sollte das alles ja selbsteverständlich sein, aber die Präsentation in einigen Häusern läßt halt doch immer wieder derart zu wünschen übrig, daß man die Leute für die das dann der letzte Kinobesuch war verstehen kann.

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Könnte es sein das du da ein paar begriffe durcheinanderbringst? Filmscannerauflösungen:

2K = 2048x1365

 

der Beamner arbeitet mit 2048 x 1080. Die Scanner Auflösung kenne ich nicht :?:

 

4K = 4096x2731

8K = 8192x5462

 

die 4 k Beamer variante arbeitet m.w. auch mit 1080. Die Auflösungen der Scanner kenne ich in dem Falle auch nicht. Aber es ging ja nicht um Scanner, sondern um Projektionen.

 

High-Definition Auflösungen:

HDTV 720 = 1280x720

HDTV 1080 = 1920x1080

 

Sicherlich wurde die 1280x720 damals auch als HD bezeichnet - gegenüber von 600 Zeilen Fernseher war es das auch. Aber wenn man Heute von HD spricht, meint man wohl eher 1920 nicht die 1280. Wenn aber von Filmen per Video on Demand gesprochen wird, sind die des öfteren lediglich 16:9, nicht mal in 1280X720. Das meinte ich mit "verwechseln".

Aber selbst wenn die 1280x720 verwendet werden sollten, hat das nix mit der Projektion im Kino zu tun, mal egal on 1920, 2k oder 4k.

Selbst bei der Auflösung 1920x1080 währe das Datenvolumen zu groß. Kein Kunde würde 1-1,5 h auf den Film warten.

 

 

 

Während Star Wars 3 mit HDTV 1080 = 1920x1080 gedreht wurde, wird es entweder mit UXGA = 1280x1024 oder 2K = 2048x1365 projeziert. eine Umskalierung erfolgt in jedem Fall.

 

das eigentliche Format wie Projiziert wird, ist noch nicht bekannt. Möglich ist verschiedenes. Der Digitale Trailer läuft derzeit mit 1920x803. Soll aber nicht heißen das der Film auch so läuft. Mal überraschen lassen. Aber umskaliert wird in jedem Fall, das stimmt.

 

 

EDIT:

 

hier Criste Pdf

 

und was vor allem immer wieder vergessen wird ist das der Datendurchsatz der Server wesentlich besser ist als die Übertragungsrate des Kabelfernsehen bzw. der DVD.

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