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UlliTD

Trinkhalme aus Pappe

30 posts in this topic

So ab 2021 sollen ja div. Plastikartikel verboten werden.

Neben unseren Trinkhalmen auch Plastikteller, Wattestäbchen, Rührstäbchen für Kaffee etc.

 

Ob ich glaube, dass durch Trinkhalme die Umwelt gerettet wird... Aber wir werden damit leben müssen.

 

In unserer Kinobranche werden wir wohl auf Trinkhalme kaum verzichten können. Postmixgetränke sind wohl unvermeidbar. Und alles durch PET zu ersetzen, wäre wohl auch nicht im Sinne der Umwelt (?). Zudem - egal ob PET oder Glas - gerade für größere Häuser dürfte das einen immensen logistischen Aufwand bedeuten und die Vorratshaltung an der Theke aus Platzmangel nicht funktionieren (und das ist sogar schon bei mir als kleines Kino nicht umsetzbar).

 

Alternativen müssen nun wohl also her.

Ich glaube, Edelstahl oder Glas oder jedwede andere Form der "Mehrwegtrinhalme", fallen - zumindest in unserer Branche - raus. Kaum ein Kunde würde diese vom Müll trennen. Und ein durchwühlen des Mülles von Mitarbeitern fällt wohl auch aus... Für Restaurants könnte ich mir das eher Vorstellen, da dort eh das Personal abräumt und ein Geschirrspüler ebenfalls standartmäßig vorhanden ist.

 

Welche Alternativen gibt es also:

- Pappe / Papier

- Bio-Kunststoff (Mais- / Kartoffelstärke sowie Milchsäure)

- Zuckerrohr (2/3 Zuckerrohr, der Rest aus Mineralien und natürlichen Fasern)

- "Bio-Pot" Stärkefasern, 69% biobasiert  (was auch immer die 31 anderen Prozent sind....

- ganz klassisch: Strohhalme. Also tatsächlich aus Stroh.

und auf die Schnelle noch gefunden habe ich eine Alternative aus

- Bambus

 

Normale bisherige Plastikhalme kosten 10.000 Stuck so um die 47 €. Bei Bio-Kunststoff sind wir bei den Mengen bei etwa 175 €. Echte Strohhalme unbezahlbar. Bio-Pot auch etwa 277 €. Pappe: So um die 100 €.

Alle Preise nur mal schnell gegoogelt und bei zunehmendem Verkauf sicher auch dann viel billiger. Aber derzeit noch völlig überteuert.

 

Die günstigste Alternative scheint dann die aus Papier/Pappe zu sein derzeit.

 

 

Ich habe nun auf dem Kongress mal explizit Trinkhalme aus Pappe ausprobiert, die dort zur Verfügung standen:

 

Haptisch beim anfassen erstmal ein sehr steifer fester Trinkhalm. An den Lippen hatte ich das Gefühl an dem Halm zu kleben (aber das ist sicher reine Gewöhnung).

Ich steckte denTrinhalm also in mein spriztiges Wasser. Die gängigen Plastikhalme perlen auch, aber meiner Meinung nach deutlichst weniger, als die aus Papier. Die ersten Züge glichen dann durchaus denen von Plastik.

 

So saß ich da also in meiner Veranstaltung "Jugendschutz Update - FSK im Wandel" 11:45 bis 12:30. Schon gegen Ende der Veranstaltung (ich fand sie übrigens sehr spannend!) schmeckte man leicht das Papier. Der Halm wurde zudem immer weicher. Nach dann noch ein paar Gesprächen mit Kollegen trank ich den Rest aus der PET ohne den aufgeweichten Trinkhalm... Und auch OHNE den Halm schmeckte das Wasser nun DEUTLICH nach Papier/Pappe..

 

Mein Fazit:

Für kurzen Einsatz im Bereich bis zu 20 min, durchaus geeignet.

Eine ganze Kinovorstellung hält so ein Papiertrinkhalm aber nicht durch.

 

Wir haben noch ein bißchen Zeit...

Aber die Entwickler müssen da wohl noch drann arbeiten - zumindest was Papier angeht... Andere habe ich noch nicht in die Finger bekommen, aber zumindest mal ein paar Proben bestellt...

 

 

 

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Hey Ulli, ich wollte mir auch Muster von Trinkhalmen aus Pappe zukommen lassen um zu testen. Sicherlich gibt es auch da Unterschiede. 

Trinkhalme aus Bambus sind viel zu teuer, wären aber - da der Bambus sehr schnell wächst - eine gute Alternative. Da muss der Preis aber noch deutlich nach unten gehen.

Bisher verwenden wir Biotrinkhalme erdölfrei. Die Frage bleibt, ob auch diese verboten werden, obwohl diese ja biologisch abbaubar sind.

Bisher weiß ich auch noch keine vernünftige Alternative. Das mit den Papptrinkhalmen hast du mir ja jetzt schon vermiest. 😉

Edited by sir.tommes (see edit history)

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Bei großen Häusern stellt das wirklich ein Problem dar. Vor allem wenn man Postmix hat. Biokunststoff würde ich lassen, der ist in den üblichen Kompostieranlagen nicht verwertbar und muss da für teuer Geld wieder raus gefischt werden und landet in aller Regel in der Müllverbrennung. Mit dem Papier geb ich Dir recht, die weichen irgendwann auf. Je nachdem von welcher Marke geht es mal schneller mal langsamer. Eine Möglichkeit die evtl. funktionieren könnte, verkauft Mehrwegstrohhalme. Die kann der Gast mit nach Hause nehmen. Oder abwarten wie sich der Markt entwickelt. Bis zum Verbot ist es ja noch etwas hin, evtl. werden die Papierteile noch etwas besser.

Aber es stimmt was Du sagst, die schäumen entsprechend stark das Getränk auf. Wir haben nur Mehrwegflaschen im Angebot und da spritzte es des öfteren auch mal oben raus. Aktuell bieten wir keine Strohhalme mehr an (eben wegen Mehrweg) und es hat noch keinen Gast gestört. Ganz im Gegenteil.

Alles nicht das gelbe vom Ei. Man kann das Verbot gut finden oder nicht, aber es ist nun mal wie es ist und man sollte alles mal durchprobieren und nicht von vornherein verteufeln. Die Gäste sind meistens im Kopf schon weiter als man denkt. ;-)

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Laut Lieferant wird der Preis für das Bambuszeug noch wesentlich nach unten gehen. Es stammt aus Fernost, und derzeitig ist der Transportanteil durch die gewählte Versandart noch viel zu hoch.

Ach gibt es verschiedene Papierhalme, aber ob dann beschichtet umweltmäßig besser ist, als pures Polyolefin?

 

Was spricht eigentlich gegen die Glasflasche im Mehrweg? Viele Jahrzehnte ging das im Kinobetrieb auch an den Erfrischungstheken in Großtheatern.

Ich erlebe eigentlich immer, wie lange das Befüllen der Becher dauert, es schäumt, weil kaum jemand sich mit der Druckeinstellung der Kohlensäure nach Thermometer und Barometer auskennt, bzw damit beschäftigen will. In dieser Zeit habe ich etliche Flaschen herausgegeben. Und wenn dann Kartenverkauf und Erfrischungen, wie es manche praktizieren,  auch noch an einer Theke stattfinden, dann wartet man schon recht lange, und manchmal läuft das Programm schon, während ich noch auf Bedienung warte.

Personalzeitmässig dürften sich beide Systeme die Waage halten.

 

 

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vor 9 Minuten schrieb stefan2:

Was spricht eigentlich gegen die Glasflasche im Mehrweg? Viele Jahrzehnte ging das im Kinobetrieb auch an den Erfrischungstheken in Großtheatern.

Ich erlebe eigentlich immer, wie lange das Befüllen der Becher dauert, es schäumt, weil kaum jemand sich mit der Druckeinstellung der Kohlensäure nach Thermometer und Barometer auskennt, bzw damit beschäftigen will. In dieser Zeit habe ich etliche Flaschen herausgegeben. Und wenn dann Kartenverkauf und Erfrischungen, wie es manche praktizieren,  auch noch an einer Theke stattfinden, dann wartet man schon recht lange, und manchmal läuft das Programm schon, während ich noch auf Bedienung warte.

Personalzeitmässig dürften sich beide Systeme die Waage halten.

 

 

Was dagegen spricht? Für Viele der Preis (weniger Gewinn) sowie das Handling.

Wir verkaufen die 0,3 und 0,5 in Glasflaschen und bleiben dabei. Mir ist wurscht, ob wir dann "20 Cent" weniger dran verdienen. Schmeckt auch besser als die Labberbrühe aus dem Siruphahn.

 

Was die Plastikhalme betrifft, gibt es meiner Meinung nach keine preiswerte oder sinnvolle Alternative. Entweder zu teuer, pseudoumweltfreundlich wie die PLA-Artikel oder eben die, aus hygienischen Gründen nicht nutzbaren, genannten echten Strohhalme.

Also haben wir die Halme komplett verbannt und Keinen hat es wirklich gestört. Nachgefragt wird zwar, aber einsehen tun sie es sofort.

 

Ob das alles nur an der Oberfläche rührt, was den Umweltschutz betrifft... mag sein. Aber genauso wie die derzeit massiv mit Häme übergossenen Freitagsdemos, Greta etc. bewirken diese Aktionen zumindest ein kleines Umdenken in Bezug auf unser tägliches Leben und der Umgang mit unserer Umwelt. Ein "immer weiter so" wie es bestimmte Gruppierungen oder Strömungen gerne hätten, wird es langfristig nicht mehr geben.

Und deshalb ist der Verzicht auf Einwegverpackungen ein kleiner, aber feiner Anfang.  

Edited by pesinecki (see edit history)
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vor 14 Minuten schrieb stefan2:

Laut Lieferant wird der Preis für das Bambuszeug noch wesentlich nach unten gehen. Es stammt aus Fernost, und derzeitig ist der Transportanteil durch die gewählte Versandart noch viel zu hoch.

Ach gibt es verschiedene Papierhalme, aber ob dann beschichtet umweltmäßig besser ist, als pures Polyolefin?

 

Was spricht eigentlich gegen die Glasflasche im Mehrweg? Viele Jahrzehnte ging das im Kinobetrieb auch an den Erfrischungstheken in Großtheatern.

Ich erlebe eigentlich immer, wie lange das Befüllen der Becher dauert, es schäumt, weil kaum jemand sich mit der Druckeinstellung der Kohlensäure nach Thermometer und Barometer auskennt, bzw damit beschäftigen will. In dieser Zeit habe ich etliche Flaschen herausgegeben. Und wenn dann Kartenverkauf und Erfrischungen, wie es manche praktizieren,  auch noch an einer Theke stattfinden, dann wartet man schon recht lange, und manchmal läuft das Programm schon, während ich noch auf Bedienung warte.

Personalzeitmässig dürften sich beide Systeme die Waage halten.

 

 

Da spricht unser Weltverbesserer! Theorie und Praxis unterscheiden sich halt! Willkommen im echten Leben. Stellt euch mal vor, ein Multiplex soll mit Flaschen arbeiten! Was für ein Problem hat dein Kopf? Geht doch gar nicht...

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vor 13 Minuten schrieb svdo:

Da spricht unser Weltverbesserer! Theorie und Praxis unterscheiden sich halt! Willkommen im echten Leben. Stellt euch mal vor, ein Multiplex soll mit Flaschen arbeiten! Was für ein Problem hat dein Kopf? Geht doch gar nicht...

 

Gehen tut das Problemlos. Ist nur schlecht für den Gewinn wenn man dem Kunden für knapp 100 Minuten Film nicht mit seinen lebenrettenden anderthalb Liter Zuckerwasser in den Saal entlassen kann sondern ihm "nur" eine 0,33 oder 0,5l Mehrwegflasche in die Hand drücken kann.  

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vor 5 Minuten schrieb Rince:

"nur" eine 0,33 oder 0,5l Mehrwegflasche in die Hand drücken kann.  

 

Dann kaufen die Leute eben zwei oder drei Flaschen. Wir bieten nur Flaschen an - klappt prima und schmeckt besser als der labberische Sirup-Mist und es geht deutlich schneller an der Theke. 😉

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Wie und wo sollen entsprechende Mengen gelagert und vor allem auch gekühlt (sehr viel energieaufwändiger und vor allem auch langwieriger als mit Post-/Premix) werden?

Dann die Schlepperei, umschichten, Kühlschränke nachfüllen etc...

Bei überraschend hohem Absatz gibts den guten roten "Atlanta-Südhang" zum Ende hin dann nur noch in Rotwein-Temperatur, ganz toll!

Und ob es am Ende wirklich ökologisch sinnvoll ist, tonnenweise Glas (oder PET) sowie auch das im Kino frei Hahn verfügbare Wasser durch die Gegend zu karren?

 

Edited by Vogel (see edit history)
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vor 37 Minuten schrieb sir.tommes:

 

Dann kaufen die Leute eben zwei oder drei Flaschen. Wir bieten nur Flaschen an - klappt prima und schmeckt besser als der labberische Sirup-Mist und es geht deutlich schneller an der Theke. 😉

Genauso bei uns. Aber wahrscheinlich ist es so, dass, gibt es nur noch Kinoneubauten, die Besucherklientel entsprechend auch anders als bei einem gewachsenen" Kino entsprechend sozialisiert werden. Das mag ab einer bestimmten Kinogröße durchaus auch Sinn haben. Würde ich heute einen Kinoneubau planen, würde ich wohl auch Sirupanlagen verbauen. Hat alles sein Für-und-Wieder.

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vor einer Stunde schrieb Vogel:

Wie und wo sollen entsprechende Mengen gelagert und vor allem auch gekühlt (sehr viel energieaufwändiger und vor allem auch langwieriger als mit Post-/Premix) werden?

Dann die Schlepperei, umschichten, Kühlschränke nachfüllen etc...

Bei überraschend hohem Absatz gibts den guten roten "Atlanta-Südhang" zum Ende hin dann nur noch in Rotwein-Temperatur, ganz toll!

Und ob es am Ende wirklich ökologisch sinnvoll ist, tonnenweise Glas (oder PET) sowie auch das im Kino frei Hahn verfügbare Wasser durch die Gegend zu karren?

 

 

Hast du schon mal mit Flaschen gearbeitet? Laut deiner Aussage geht das ja gar nicht reibungslos. Ich kann dir versichern - es geht. Und das sogar bestens. 🙂

Und wir haben nicht den ganzen Müll mit den Bechern. Jeder wie er möchte und jeder wie er es evtl. auch gewohnt ist.

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Wir nehmen Pfand auf die Falschen, die dann auch immer artig zurückgebracht werden. Also keine Flaschen im Saal.

Aber soll doch jeder sein Geschäft so betreiben, wie er es für richtig hält.

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Gerade eben schrieb pesinecki:

Wir nehmen Pfand auf die Falschen, die dann auch immer artig zurückgebracht werden. Also keine Flaschen im Saal.

Aber soll doch jeder sein Geschäft so betreiben, wie er es für richtig hält.

 

Richtig - genau so machen wir das auch. Kein Problem mit dem Pfand und die Flaschen fliegen nicht wie die Becher im Saal rum.

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Zum einen würde ich einfach mal noch ein bißchen warten, da wird sich noch einiges tun mit den Angeboten. Ja, für den Großteil der Getränke käme man auch ohne Trinkhalm aus. Bei uns gibts aber ein paar wo das buchstäblich 'nicht so prickelnd' wäre. Ich habe jetzt mal Ökohalm bestellt. Die gibts wahlweise 'roh', oder in Papier mit einem Aufdruck, der auf die Kompostierbarkeit hinweist. Damit hat man dann auch gleich einen kleinen positiven Werbeeffekt. Wir geben Strohhalme aber schon immer auch nur auf Nachfrage zu unseren Flaschen raus.

 

- Carsten

 

 

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vor 29 Minuten schrieb sir.tommes:

 

Hast du schon mal mit Flaschen gearbeitet? Laut deiner Aussage geht das ja gar nicht reibungslos. Ich kann dir versichern - es geht. Und das sogar bestens. 🙂

Und wir haben nicht den ganzen Müll mit den Bechern. Jeder wie er möchte und jeder wie er es evtl. auch gewohnt ist.

 

Wenn bei der Planung des Hauses davon ausgegangen wurde, dass der Löwenanteil der Getränke aus dem Sirup mit Leitungswasser verdünnt werde, dann ist dieser Platz schlicht nicht da, da beißt die Maus keinen Faden ab.  Wohin also mit den vielen Kühlschränken, um im Zweifel an einem Abend 1.100 Besuchern kalte Getränke anbieten zu können, wenn am Nachmittag schon 700 Leute alles weggekauft haben?  Bei einer ungünstig gelegenen Weihnachtswoche bist du schnell mal 4/5 Tage ohne Belieferung, prost Mahlzeit.  Ach ja, in dem Zustand, wie Glasflaschen oft ankommen, müssen sie auch noch entstaubt werden, bevor sie verkauft werden können.  Ab einem gewissen zu erwartenden Umsatz ist das mit einem Personalaufwand verbunden, den am Ende keiner zahlen kann.

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vor 42 Minuten schrieb sir.tommes:

 

Hast du schon mal mit Flaschen gearbeitet? Laut deiner Aussage geht das ja gar nicht reibungslos. Ich kann dir versichern - es geht. Und das sogar bestens. 🙂

Und wir haben nicht den ganzen Müll mit den Bechern. Jeder wie er möchte und jeder wie er es evtl. auch gewohnt ist.

Oh ja, doch.

Hab jahrelang (10+) die ganze Logistik hinter einem belebten Wochenende gemacht, incl Vorkühlen in Eistruhen, Vollgut hin und herfahren, Leergut ausm Saal räumen, sortieren etc.

Bestellen, einlagern, rumschieben, ggf ausgegangene Ware ausm Schwesterkino holen.

Ja, meistens gehts irgentwie, aber es ist tierisch aufwändig und wenns Limit erreicht ist, dann gibts die Plörre halt warm (besonders warm, wenn im gleichen Raum mit den Kühlgeräten gelagert wird).

 

Im Winter kann man ggf noch mit Garage/Außenlager was drehen, aber das Zeug muß dann uU zur dümmsten Zeit durchs volle Foyer zur Theke - das macht allen Spaß, Kunde und Personal begeistert!

 

 

vor 37 Minuten schrieb pesinecki:

Wir nehmen Pfand auf die Falschen, die dann auch immer artig zurückgebracht werden. Also keine Flaschen im Saal.

Aber soll doch jeder sein Geschäft so betreiben, wie er es für richtig hält.

Was macht ihr mit den Richtigen?

 

Scherz beiseite, das ist doch noch mehr Aufwand als wegsammeln, riesige Mengen an Kleingeld müssen vorgehalten werden, eine Person (ggf mehr, wenn mehrere hundert Leute gleichzeitig ihr Pfand zurückwollen) komplett gebunden, Saal muß ja trotzdem auch noch sauber, Kunden für Folgevorstellungen wollen Tickets kaufen. Mit zweistelligen Zahlen im Einzelhaus und zwei Vorstellungen mag das gehen, wenns rund geht eher nicht.....

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Geht oder geht nicht eben in Abhängigkeit von den betrieblichen Umständen und Räumlichkeiten.  Ich stelle mir gerade 1000 Pappbecher im Müll vor...

 

- Carsten

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vor 6 Minuten schrieb Vogel:

Was macht ihr mit den Richtigen?

 

Scherz beiseite, das ist doch noch mehr Aufwand als wegsammeln, riesige Mengen an Kleingeld müssen vorgehalten werden, eine Person (ggf mehr, wenn mehrere hundert Leute gleichzeitig ihr Pfand zurückwollen) komplett gebunden, Saal muß ja trotzdem auch noch sauber, Kunden für Folgevorstellungen wollen Tickets kaufen. Mit zweistelligen Zahlen im Einzelhaus und zwei Vorstellungen mag das gehen, wenns rund geht eher nicht.....

Oh man, was ein Wort durch einen Dreher gleich an Bedeutung gewinnt...😂 Ja klar geht das nur in kleinen Kinos wie unserem, aber das auch sehr gut und effektiv. Ich spekuliere natürlich auch darauf, dass Etliche ihren Pfand gar nicht zurückwollen (was die Regel ist). 😎 Und Viele tun Ihr Wechselgeld dann gleich in eine unserer Spendendosen, haben also gleich mit Ihrem Geld noch was sinnvolles getan.

In einem größeren Kino wäre das ja auch gar nicht möglich, bei drei vollen Vorstellungen jeweils Getränke aufzufüllen, sauberzumachen und verkaufen zu können. Und das alles von mir allein. 2-Mann-Betrieb halt.

Edited by pesinecki (see edit history)

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Gerade eben schrieb sir.tommes:

So hat alles seine zwei seiten - und deshalb soll es jeder so handhaben, wie es für ihn am geschicktesten ist.

Eben. Aber doch mal schön, darüber gesprochen zu haben😄

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Ja, wie immer stark größenabhängig.

Dem einen reicht ein Passat Kombi, der andere schimpft über den viel zu kleinen 7,5t.

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Ich habe auch gar keinen Platz für ausreichend Coca-Cola-Flaschen und die anderen Sorten bei mir.

Das war schon von Anfang an dann erst Premix, dann endlich Postmix.

 

Die Preise sind naturgemäß noch sehr hoch für alternative Trinkhalme, das wird sich sicher bessern, wenn entsprechende Mengen gebraucht werden. Sollte sich an den Papiertrinkhalmen aber nix ändern, fallen die komplett durch - zumindest für die Kinobranche.

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Wir nutzen seit seit ca. 1,5 Jahren die PLA - Biostrohhalme aus Zucker & Maisphasern, hab da einen ganz guten Händler gefunden und auch gleich unsere Kaffee to Go Becher umgestellt.

Vom Preisgefüge, sind die Biostrohhalme doppelt so teuer per tausend,  als die Standard Strohhalme.

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