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Hat der neue Ektachrome nur 80D?


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vor 2 Stunden schrieb Freund.Filmsammler:

Lohnt sich 3,5 Jahre alter Tetenal e6, angesetzt, in Plastikflaschen, noch nicht angefasst, noch? Oder besser gleich weg damit? 


Bleichfix könnte noch gehen, wenn sich noch nix abgesetzt hat. Ansonsten: Verwerfen. 

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Das ist korrekt. Und was das Smartphone mit Rechenleistung macht, beeinflussen ich beim Film durch Material, Entwickler, Belichtung, Entwicklungszeiten und viel mehr. Das Handy bietet digitalen Betrug

Oh!? Überbelichtete Umkehrffilme mit ausgefressenen Lichtern mag ich gar nicht, dann lieber etwas dunkler!!

Naja, keine Aufnahme ist so wenig authentisch wie die eines Smartphones, vollständig berechnet und über Algorithmen erzeugt.

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vor 3 Stunden schrieb MFB42:

Mal schauen. Würde es sich lohnen, auch bei verdünnter Lösung den pH-Wert auf den Wert der unverdunnten Lösung einzustellen?


Du hast hier mit pH-Wert, Temperatur, Entwicklungszeit, Agitationsmuster und Verbrauch/Alter schon 5 Variablen, die komplex und nicht-linear ineinander greifen. Mit der Verdünnung bringst du eine 6. Variable ins Spiel. Ich bezweifle, dass eine pH-Nachführung dann einfach längere Zeiten erlaubt. E6 ist echt komplex. 🙂

 

Gehen tut natürlich vieles, nur ob es letztlich gut oder gar besser aussieht, ist fraglich. 

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Ich finde solche Experimente auch sehr interessant, und weil es eben Experimente sind, geht es auch weniger um einen konkreten und vorherbestimmten Nutzen.

Aber im vorliegenden Fall stellt man sich schon die Frage, ob es überhaupt einen echten Bedarf gibt, am E100D etwas zu verändern. Der Film hat ja schon sehr gute Farben, Schärfe und Empfindlichkeit.

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Ob nun 80 oder 100 ASA, ich bezweifle sehr, ob 1/3 Blende mehr oder weniger von den allermeisten hier - mich eingeschlossen - überhaupt wahrgenommen werden oder eingebaute Belichtungsmesser in unseren alten Schätzchen  reproduzierbar +-1/3 Blende anzeigen. Die sind in aller Regel nämlich sehr  simpel gebaut. Also eine sehr akademische Fragestellung! Wenn es damit funktioniert und die Filme auf der Leinwand ansehnlich sind, dann ist es doch gut.

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Gerade im Fall des Kinofilms sehe ich 80 ASA nicht als irgendeine Empfehlung für uns. Sigel hat die im Hinblick auf seine spezifische Belichtungssituation, einen ganz bestimmten, gewünschten Look und das anschließende Scannen und Einbinden in den Film Context gewählt.

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Am 12.2.2021 um 13:48 schrieb MFB42:

Ich habe mich von dieser Diskussion inspirieren lassen und ein wenig rumprobiert. Da ich mit Ektrachrome-Dias bei ISO 50 und -1 Pullentwicklung mit den Cinestill D9-Kit gute Erfahrungengemacht habe (und bei der 1+3 Verdünnung sparsam mit dem teuren Einmal-Erstentwickler bin), habe ich gestern eine halbe Rolle E-100 zur Hälfte als ISO 50 und ISO 25 belichtet (geht mit den Single 8-Kassetten ganz gut). Dann wie oben entwickelt.

 

Bei ISO 25 sehen die Ergebnisse viel besser aus, leicht überbelichtet und die Farben ziemlich poppig. Leider ist der Film ein wenig Lila geworden, was aber, so vermute ich, am Umkehr-Farbentwickler liegt, der mal dringend ausgetauscht werden müsste (ist aber bei Fotoimpex erst Ende des Monats wieder lieferbar).

 

Beweise folgen, sobald mein Digitalisierungs-Projektor wieder flott ist.

So, hier die Beweise. Auf der Elinwand fällt der Violettstick weniger auf als in digitaler Form...

 

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vor 12 Minuten schrieb Helge:

Dennoch auffällig finde ich.

Gibt es denn irgendeinen Vorteil der reduzierten Empfindlichkeit?

z.B. geringeres Korn oder größere Bandbreite?

Eigentlich keinen. Nur dass er hält weniger empfindlich ist. Aber da hilft auch ein Graufilter. Ach ja, bei der Pullentwicklung verbrauche ich weniger Erstentwickler.

IMG_20210218_181314.jpg

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Ja, aber besser ausprobieren und es dann erst lassen. Ich frage mich nur, warum Herr Cinestill dann eine so große Verdünnung ampfiehlt. Auf die Idee bin ich vor allem wegen der Gebrauchsanweisung gekommen...

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Wie Friedemann schon geschrieben hat, bringen diese Experimente bei E6 nicht viel (eher nix). Der Film wird, wie Du ja selbst schreibst davon nicht besser, eher schlechter (violett Stich).

Insofern zwar interessant, aber eher nutzlos und m.E. angesichts der Kosten fürs Rohmaterial ziemlich verlustreich 😉

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Cinestill hat sich ja noch nie für Prozesskonformität interessiert. Bei denen zählt das Ergebnis, und das darf gern sichtbaren "Charakter" haben. 
Ich sehe Cinestill ein bisschen als "Profi-Lomographie" — falsch, aber reproduzierbar falsch. 🙂

 

Sehr geschickt  haben die damit einen Markt geschaffen. Absolut gegönnt. 

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vor 21 Stunden schrieb F. Wachsmuth:

… Sehr geschickt  haben die damit einen Markt geschaffen. Absolut gegönnt. 


Lomo läuft, man muss den Charakter aber wirklich mögen!

 

Für Fotos halte ich halte mich fern davon und setze auf Silbersalz 35 (glaube aus Stuttgart). Auch echter Cinefilm aber richtig und inkl ECN 2 Entwicklung. Cinestill ist mir zu sehr Quacksalberei, im gesamten Prozess wie auch im „Look“ 😉

 

Was ist der Grund auf Cinestill-Chemie zurückzugreifen? Günstiger als Tetenal?

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vor einer Stunde schrieb filma:

 

Was ist der Grund auf Cinestill-Chemie zurückzugreifen? Günstiger als Tetenal?

Ja und nein. Es geht v.a. um die Vermarktung der Komponenten. bei Tetenal kaufe ich das ganze Paket. Erstentwickler hält weniger lange. Daher möchte ich weniger ansetzten. Umkehrentwickler hält länger und hat eine höhere Kapazität. Blix hält nochmal viel länger. Wenn Tetenal seinen Erstentwickler separat verkauft, bin ich sofort dabei 

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vor einer Stunde schrieb filma:

 

Was ist der Grund auf Cinestill-Chemie zurückzugreifen? Günstiger als Tetenal?

Ja und nein. Es geht v.a. um die Vermarktung der Komponenten. bei Tetenal kaufe ich das ganze Paket. Erstentwickler hält weniger lange. Daher möchte ich weniger ansetzten. Umkehrentwickler hält länger und hat eine höhere Kapazität. Blix hält nochmal viel länger. Wenn Tetenal seinen Erstentwickler separat verkauft, bin ich sofort dabei 

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Und zum Thema Lomografie... Sorry, ganz klar gesagt: Wenn ich einen realitätsgenauen Film aufnehmen will oder farbechte Fotos machen will, nehme ich Handy oder Digicam. Film (still oder cine) ist für mich ein künstlerisches Medium, mit dem ich die Realität verfremdet abbilden möchte. Ist aber nur meine Meinung. 

 

(Dafür war ich im November"Lomo Home of the Day")

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vor 13 Stunden schrieb Helge:

Naja, keine Aufnahme ist so wenig authentisch wie die eines Smartphones, vollständig berechnet und über Algorithmen erzeugt.

Das ist korrekt. Und was das Smartphone mit Rechenleistung macht, beeinflussen ich beim Film durch Material, Entwickler, Belichtung, Entwicklungszeiten und viel mehr. Das Handy bietet digitalen Betrug an der Realität, der analoge Film eher "mechanischen ". Deshalb experimentiere ich so gerne damit, weil die Interpretation der Realität, die man erhält, das Ergebnis handwerklicher Arbeit ist (und bei Laien wie mir immer eine gehörige Portion Überraschungsmoment bietet - Im Gegensatz zur Digitalfotografie, bei der man das Ergebnis immer gleich sieht. Da fehlt die Spannung....)

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  • Confused 3
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vor 6 Stunden schrieb Stereominister:

Dies scheint mit der beste und aktuellste Thread um zu fragen:

Stelle die Frage doch in einem neuen Thread. Das ist übersichtlicher als hier den Thread mit einer neuen Frage zu kapern.

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Am 19.2.2021 um 19:25 schrieb filma:


Lomo läuft, man muss den Charakter aber wirklich mögen!

 

Für Fotos halte ich halte mich fern davon und setze auf Silbersalz 35 (glaube aus Stuttgart). Auch echter Cinefilm aber richtig und inkl ECN 2 Entwicklung. Cinestill ist mir zu sehr Quacksalberei, im gesamten Prozess wie auch im „Look“ 😉

 

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