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Schmalfilm Wurlitzer


Cremers Claus
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Vielen Dank, dass Du das ausgegraben hast, Claus.

Eine tolle Konstruktion kam da aus Frankreich. Nach dem was sich sehe und lese hat das Gerät wohl einen kontinuierlichen Filmtransport und nicht den allseits gewohnten Stillstand am Bildfenster. Hochinteressant.

 

Gruß,

Andreas

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vor 3 Minuten schrieb Regular8:

Ich kanns nicht genau sehen, wird da nach dem Abspielen gleich wieder automatisch zurückgespult? Eine Endloseinrichtung scheint das ja nicht zu sein.

Das ist ganz bestimmt so bei dieser genialen Konstruktion.

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Das ist eine Scopitone-Box, war vor allem in Frankreich verbreitet, spielte Farbfilme mit Magnetton ab.

Die Filme sind nicht "endlos" gespult, sondern werden zurückgespult. Für das Einfädeln wurde eine Aussparung im Blankfilm benötigt (sieht man im Film).

Es wurde hauptsächlich französische Titel herausgegeben, ein paar deutsche gibt es auch, leider sehr sleten zu finden, aus amerikanische.

Farben sind meistens verblaßt (leider), in den USA gab es eine Serie, die Technicolorkopien herausgab. Die Farben blasen einen weg, ganz großartig.

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Hoffentlich haben die im geschlossenen Zustand eine gute Schalldämmung drin.

Ja, Film wird am Ende zurückgespult.

Aber irgendwie mag ich die mit Platten lieber. Außer diese häßlichen NSM Kisten, die es zuletzt gab.

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Am 2.7.2022 um 09:04 schrieb Film-Mechaniker:

 

Also für den Preis, hätte ich sie auch direkt gekauft, wenn nur der Transport nicht wäre. Kann es sein, dass das Gerät in Frankreich steht?

vor 19 Stunden schrieb Helge:

2007 hatte @Jürgen Lossau drei Artikel dazu im Schmalfilm:

 

und hier einer aus dem Spiegel von 2011:

https://www.spiegel.de/geschichte/scopitones-a-946949.html?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph

 

Die Scopitone-Filme nannte man doch auch "Soundies", oder nicht? Ich besitze zwei davon, allerdings als neu gezogene Kopie auf 16mm-Polyester mit Lichtton. Zu dem Zeitpunkt, als es die Boxen gab,  war der Begriff "Videoclip" ja noch vollkommen unbekannt.

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Posted (edited)
vor 1 Stunde schrieb Silas Leachman:

"Soundies"...Musikkurzfilme der 40er Jahre

Scopitones...Farbe mit Magnetton.

Ist ein wesentlicher Unterschied nicht auch der, das bei den "Scopitones" der Bild-Ton-Abstand aufgrund der speziellen Apparatur der "Jukebox" ein viel größerer ist, als der übliche bzw. genormte bei Tonfilmprojektoren ?

Sprich: werden "Scopitones" mit normalem Filmprojektor projeziert, dann ist der Gesang nie lippensynchron. 

"Soundies" dagegen lassen sich mit jedem normalen Projektor vorführen und der Ton passt.

Edited by k.schreier (see edit history)
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Das kann ich bei den Scopitones nicht unbedingt bestätigen, ist aber manchmal auch schwierig zu erkennen, bei den ganzen Tanz- und Hüftwackelszenen... 😄

 

Um nun hier weitere Verwirrung zu stiften, es gab noch ein weiteres System, die sog. Cinebox-Filme. Das war auch eine Musik-Musikbox, ähnlich der Scopitone-Maschine, die Filme waren auch in Farbe, allerdings mit Lichtton.

Hierbei ist die Asynchronität beim Abspielen auf normalem 16mm Projektor offensichtlich.

Leider werden diese Filme recht sleten angeboten, gibt aber auch ein paar nette "Schmankerl".

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