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Geschrieben

Die von Dir geschilderten Probleme mit der Tonnegativherstellung sind real. Und nicht gefakt. Die Technik daf[r ist heute museal. So als wenn Du einen Volkswagen DKW F 8 als Produktionsmittel benuen willst, nach Jahren in der Garage.

Es gibt diese Technik nicht mehr neu, und auch Spezialisten haben ihre Probleme, bis es wieder läuft.

Film ist klinisch tot, kommerziell, seit 2010. Das was übrig geblieben ist, ist nur eine kleine Anzahl an Leuten, die versuchen mit Interesse an der Sache Eure Wünsche zu erfüllen.

Und auch mit dem DKW wirst du keine kommerzielle Dienstleistung hinbekommen, allerdings mit dem Vorteil, daß Automobile noch aus neuer Fertigung aus China, Japan und Anderswo gekauft werden kann.

  • Thumbsdown 1
Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Gizmo:

Mehr möchte ich zu dem Thema nicht beitragen. Es könnte sonst als Rufschädigung ausgelegt werden.

Im Europäischen, nicht deutsch sprechenden (das Begräbnis der Filmtechnik ist mal wieder ein Typisch "deutsches" Phänomen, so wie CO2 Bepreisung und anderer Humbug) Ausland gibt es noch einige (gute) Kopierwerke, die Preis-Leistungstechnisch zu empfehlen sind. 

Man sollte sich in Richtung CZ orientieren, da gingen auch einige Maschinen der Bavaria hin.

 +420 267 071 111

Bearbeitet von TK-Chris (Änderungen anzeigen)
  • Like 1
Geschrieben
vor 25 Minuten schrieb TK-Chris:

das Begräbnis der Filmtechnik ist mal wieder ein typisch deutsches Phänomen

 

Nicht übertreiben, es sind global ALLE ins Digital gerannt. Auch bei uns hat der Bund den Rollout mit Geld noch beschleunigt. Es hat keinen Widerstand gegeben.

Geschrieben

Ich werde das blöde Gefühl nicht los, dass ANDEC wieder in alte Schlendrian-Zeiten zurück verfällt. Ich hatte auch schon ein unangenehmes Erlebnis mit Herrn Draser, dass mir heute noch sehr unangenehm ist. Vor rund einem Jahrzehnt, wenn nicht sogar schon etwas länger, machte mal mein Bauer universal ts beinahe aus einem Film komplett Konfetti, wenn ich nicht im letzten Moment an das Gerät gesprungen wäre und es abgeschaltet hätte. Und das bei einer sehr seltenen Kopie. Doch im Grunde genommen, war es schon zu spät. Der gesamte Anfang war Perforationsmäßig im Eimer. In meiner Verzweiflung, sendete ich das beschädigte Stück nach Berlin und bat um eine Duplizierung, zwecks Klammerteil, UM JEDEN PREIS!!!! Monatelang hörte ich nichts. Ich versuchte auch mehrfach telefonisch Kontakt aufzunehmen, was die erste Zeit nicht gelang. Dann, als ich ihn endlich mal an der Strippe hatte, meinte er, er stecke gerade im Umzug und könnte sich wirklich neben dem normalen Tagesgeschäft um meinen Fall kümmern. OK, gut, das ließ ich gelten. Und da ich schon als Kind das Warten auf den "St. Nimmerleinstag" gewohnt war, ließ ich ihm weiter Zeit. Aber es gingen wieder Monate ins Land. Es war mittlerweile etwas über ein Jahr vergangen. Ich rief wieder an und er sagte, er habe derzeit Probleme mit seiner Heizungsanlage und müsse sich erstmal um das Problem kümmern. Gut, OK, bewilligt. Nach einem weiteren Jahr platzte mir dann der Kragen und es folgte Anruf Nummer drei. Er meinte, dass der Kopiervorgang doch recht teuer käme und ob ich nicht lieber nach einer Ersatzkopie suchen sollte. Ja logisch... mach ich doch glatt... woher nehmen und nicht stehlen. Ich sagte doch, dass mir die Kosten wurschd sind. Er soll es einfach machen. Ich wurde so stocksauer, dass ich ihm sogar jetzt schriftlich mit dem Rechtsanwalt drohte. Ich setzte ihm ein Zeitfenster, in dem er entweder den Auftrag erfüllen, oder mir das defekte Stück wieder zurück schicken sollte. Ich glaube es waren vierzehn Tage. Und siehe da! Plötzlich kam innerhalb der Frist ein Paket bei mir an. Inhalt: Das defekte Stück, das neu erstellte Bild-  und Tonnegativ, die Positivkopie und sogar der Lochstreifen. Auf der Rechnung stand ein Betrag von etwas über 80 Euro. Mich überkam bei diesem Betrag plötzlich sogar ein schlechtes Gewissen und ich bedankte mich schriftlich bei ihm für die wirklich gute Arbeit. Ich entschuldigte mich sogar bei ihm für meine Drohung mit dem Gang zum Anwalt. Aber ich hoffe darauf, dass meine Reaktion auf ein gewisses Verständnis stößt. In der Zeitschrift "Cine 8- 16" erschien sogar ein Artikel über die gute Arbeit von Ludwig Draser. Geschrieben von Uwe Brengel. Jedoch ließ er den Briefwechsel und die Telefonate wischen Draser und mir darin außen vor. Seit dem bin ich aber, was Aufträge außerhalb des üblichen anbelangt, bei Draser mehr als vorsichtig und lasse es lieber. Das soll jetzt ebenfalls keine Rufschädigung sein, aber ich habe einfach das blöde Gefühl, dass der Mann mit seiner Arbeit total überfordert ist.

  • Thumsbup 1
Geschrieben

Ich habe auch viel Zeit gebraucht bei einem Auftrag, hatte dem Kunden jedoch von Anfang an erklärt, daß ich erst am Aufbauen der Technik, sprich: Kopieranlage, bin. DupNeg erfolgreich erstellt und zwei Pos davon. Bei Andec war für deine Anfrage alles vorhanden, die Duplizierarbeit und Preis ausgelobt. Wenn nicht sofort erklärt wird, daß man aus einem bestimmten mit dem Auftrag verbundenen Grund nicht liefern kann, ist das ganz schlechte Geschäftspolitik, finde ich.

  • Like 2
  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Hier aktuelle Andec Zeiten gemäß einer Email.

 

Bitte beachte, dass unsere aktuellen Bearbeitungszeiten aufgrund eines ungewöhnlich hohen Materialeingangs derzeit deutlich länger als üblich sind. 

 

Super 8 mm: ca. 3–4 Wochen
16 mm (Farbnegativ): ca. 2 Wochen
16 mm (Farbumkehrfilm): ca. 2 Wochen
16 mm (Schwarzweiß-Negativ): ca. 6–8 Wochen

Geschrieben

Nach den vertauschten Filmen, von denen hier berichtet wurde, geht es mir vorrangig darum, das die richtigen Filme zurückkommen. 

Sagt mal, wenn die Nachfrage trotz der enormen Kosten so gewaltig ist, das müssze doch so langsam weitere Anbieter auf den Plan rufen. 100 € für drei Filmchen entwickeln....

  • Like 1
Geschrieben

Habe ich auch schon überlegt. Das Problem sind vermutlich die Auflagen und die Errichtung der Infrastruktur. Als "Chemiebetrieb" musst Du zahllose Umweltauflagen erfüllen. Lohnen tut es sich vermutlich ohnehin nur wenn Du auf einem eigenen Grundstück wirtschaften kannst. Inwieweit bei z.B. Labor Berlin Durchlaufentwicklungsmaschinen auf Halde stehen, die für Farbprozesse geeignet sind, weiß auch niemand von uns. 

 

Dann kommt noch dazu, dass man das nicht alleine machen kann. Man braucht Personal. Inzwischen bekommt man ja nicht einmal mehr eine Sekretärin oder einen Sachbearbeiter eingestellt. 

 

Mein Tipp, verabschiede Dich von den vertauschten Filmen. Wenn der Empfänger Deines Filmes nicht selbst mit Dir Kontakt aufnimmt, wirst Du den nicht wiedersehen. 

  • Thumsbup 1
Geschrieben

Vielleicht ist mein Film und der von @007 irgendwo ins Ausland geschickt worden und muss erst gefunden und zurückgeschickt werden. 5 Wochen ohne Hinweis.

Filmentwicklung anzubieten gibt es durchaus in der Szene als Überlegung, das könnte kommen.

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb triPod:

 

 

Bitte beachte, dass unsere aktuellen Bearbeitungszeiten aufgrund eines ungewöhnlich hohen Materialeingangs derzeit deutlich länger als üblich sind. 

 

 

Als ich Herrn Draser in einem kollegialen "Du" begrüßte, wurde er ausfallend. Deshalb verbitte ich mir eigentlich, von einer Website mit "Du" angesprochen zu werden.

  • Thumsbup 2
Geschrieben

Wenn man bedenkt, dass man bei DM einen E100 Diafilm für 2,95€ tadellos... entwickelt bekommt incl. Versand... und der S8 Film E100D wohl mit der gleichen Chemie entwickelt wird... 

  • Face with tears of joy 1
Geschrieben
vor 47 Minuten schrieb rebafilm:

Wenn man bedenkt, dass man bei DM einen E100 Diafilm für 2,95€ tadellos... entwickelt bekommt incl. Versand... und der S8 Film E100D wohl mit der gleichen Chemie entwickelt wird... 

 

Danke für diesen wertvollen Tip! Und bei McDonalds gibt‘s super gesunde, tadellose Nahrung zum günstigen Preis!
 

Aus Großlaboren kenne ich tolle Effekte wie z.B. mittig geteilte Negative, richtig schön grobes Korn, komplett zerstörte oder verschwundene Filme und als Dank Entwicklungsgutscheine (zu sowas wie 2,95€). 


Aus Fach- (Foto-!) Laboren kenne ich das nicht. Und, ganz ehrlich, trotz Standadisierung sehen die Negative aus der Hängermaschine halt doch besser aus als das Zeug aus dem Großlabor mit seinen von der Drogeriekette subeventionierten Preisen. Lockangebot nennt man das wohl.

Geschrieben
vor 54 Minuten schrieb filma:

 

Danke für diesen wertvollen Tip! Und bei McDonalds gibt‘s super gesunde, tadellose Nahrung zum günstigen Preis!
 

Aus Großlaboren kenne ich tolle Effekte wie z.B. mittig geteilte Negative, richtig schön grobes Korn, komplett zerstörte oder verschwundene Filme und als Dank Entwicklungsgutscheine (zu sowas wie 2,95€). 


Aus Fach- (Foto-!) Laboren kenne ich das nicht. Und, ganz ehrlich, trotz Standadisierung sehen die Negative aus der Hängermaschine halt doch besser aus als das Zeug aus dem Großlabor mit seinen von der Drogeriekette subeventionierten Preisen. Lockangebot nennt man das wohl.

Diese unsachlichen Sprüche und Vorurteile beeindrucken mich nicht, da ich es selbst getestet habe und das Ergebnis mit einem vielfach teureren Labor standhält. Vielleicht hast du noch nicht gemerkt dass nur deshalb hier diskutiert wird weil es etliche Probleme gab.

  • Thumsbup 1
  • Face with tears of joy 1
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb filma:

Aus Großlaboren kenne ich tolle Effekte wie z.B. mittig geteilte Negative, richtig schön grobes Korn, komplett zerstörte oder verschwundene Filme und als Dank Entwicklungsgutscheine (zu sowas wie 2,95€). 


Aus Fach- (Foto-!) Laboren kenne ich das nicht.

Das sehe ich ähnlich, wobei die Schäden, die ich bisher bei Rossmann an meinen Diafilme erlebt habe sehr übersichtlich sind. Ein paar Mal wurde das letzte Bild abgeschnitten und die Qualität der Abzüge von Negativfilmen ist sehr variabel.

36 Dias, entwickelt und automatisch fertig gerahmt für unter 5€ ist natürlich konkurrenzlos billig. Da stehen alte Maschinen, die lange abgeschrieben sind und die Drogerieketten binden mit den billigen Analogangeboten die ältere Kundschaft. Diese Preise sind weder kostendeckend noch entfernt Vollkosten orientiert. Mal schauen, wie lange es diese Dumpingpreise noch gibt.

Geschrieben

 

vor 39 Minuten schrieb Helge:

… Diese Preise sind weder kostendeckend noch entfernt Vollkosten orientiert. Mal schauen, wie lange es diese Dumpingpreise noch gibt.


Exakt! Genau das meinte ich. Daher ist es nicht vergleichbar und führt einzig dazu, dass viele ordentliche Labore in die Röhre gucken.

 

 

 @rebafilm Hihi, "unsachlich" … wer hat denn angefangen 🤪

Aber sachlich: wo und wie hast Du denn getestet? Das klingt interessant! Hat allerdings, zugegeben, mit dem Thema hier wenig zu tun.

Geschrieben

Da bei DM der Diafilm jetzt am Stück ausgeliefert wird, kann Falsch geschnitten nicht mehr vorkommen, siehe Bild.

Übrigens glaube ich nicht dass da ausgerechnet die Diafilmentwicklung gesponsert wird. Wegen der drei Kunden im Monat, die noch einen Diafilm entwickeln lassen🤣

20260706_124308.jpg

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb filma:

 


Exakt! Genau das meinte ich. Daher ist es nicht vergleichbar und führt einzig dazu, dass viele ordentliche Labore in die Röhre gucken.

 

 

 @rebafilm Hihi, "unsachlich" … wer hat denn angefangen 🤪

Aber sachlich: wo und wie hast Du denn getestet? Das klingt interessant! Hat allerdings, zugegeben, mit dem Thema hier wenig zu tun.

Ich hätte da eine Frage: wann hast du zuletzt einen Film bei Andec entwickeln lassen?

Geschrieben

Ich habe noch nie etwas bei Andec entwickeln lassen. Ich mach das selber 🙂 Aber ich schätze Andec sehr, weil man dort auch Kleinstmengen für das "Heim"-Labor bekommen kann wie etwa Kopierfilm und Zubehör. Aber gut, da kann natürlich wenig schiefgehen.

Geschrieben
vor 34 Minuten schrieb rebafilm:

Da bei DM der Diafilm jetzt am Stück ausgeliefert wird, kann Falsch geschnitten nicht mehr vorkommen, siehe Bild.

Rossmann schneidet nach wie vor, DM auch, aber das hängt davon ob, welches der Großlabore den jeweiligen Markt bedient.

 

vor 37 Minuten schrieb rebafilm:

Übrigens glaube ich nicht dass da ausgerechnet die Diafilmentwicklung gesponsert wird

Es wird schlicht alles subventioniert, da wird kein Unterschied gemacht. Die Drogeriemärkte sind ja auch die einzigen Märkte, die noch Fotofilme anbieten (abgesehen von den in vielen Städten wieder häufiger werdenden Fotogeschäfte).

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