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Vorstellung und Frage zum Kamerakauf


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

 

Moin aus Hamburg!

 
Ich habe mich neu im Forum angemeldet, da ich gerne ins Super 8 Filmen einsteigen möchte.
Eigentlich fotografiere ich hauptsächlich, analog und digital, aber mich reizt es mich mal mit dem Bewegtbild auseinanderzusetzen.
Zum einen würde ich gerne mein Sehen und Gestalten weiterentwickeln - und davon auch bei meinen Fotos was verbessern - zum anderen würde der Super 8 Stil gut zu einem Instagram Kanal passen, den ich dieses Jahr gerne aufbauen möchte.
 
Nun habe ich mich etwas hier im Forum eingelesen, bei filmkorn.org, super8.tv und habe das ganze Super 8 Buch von Jürgen Lossau bestellt.
 
Die Kodak Vision Filme kenne ich schon über Silbersalz35 vom Fotografieren, das Unbekannte ist für mich aktuell allerdings noch das Thema Kamera und hierzu würde ich mich über Feedback freuen, um eine sinnvolle Kaufentscheidung zu treffen.
 
Meine zwei Favoriten sind aktuell eine Nizo Professional oder eine Beaulieu 4008ZM.
Vielleicht etwas überdimensioniert für einen Beginner, aber beide gefallen mir ganz gut. Oder würdet ihr hier für den Einstieg besser etwas Alternatives empfehlen?
 
Da beide Kameras ja nun doch schon älteren sind, wäre es mir wichtig, dass sie solide sind bzw. es noch die Möglichkeit zur Wartung gibt. 
Bei beiden scheint das der Fall zu sein und für die Beaulieu gibt es ja auch noch den Herrn Andersson, der Wartungen anbietet.
Gibt es denn auch noch Möglichkeiten die Nizo warten oder reparieren zu lassen? 
 
Welches Preisniveau ist denn aus eurer Sicht für eine funktionierende ggf. gewartete Version der jeweiligen Modelle grob angemessen?
Ich würde schon schauen, dass ich kein Modell erwische, gerade via Ebay, bei dem der Verkäufer nicht weiß, ob die Kamera überhaupt geht.
Gibt es neben Click und Surr auch noch andere Händler, die überholte Kameras anbieten?
 
Schon mal vielen Dank für mögliche Antworten!
 
Beste Grüße 
Sven
Geschrieben

Hallo Sven,

willkommen im Forum und noch alles Gute zum neuen Jahr!

Eine gute Idee, neben dem analogen Fotografieren auch das analoge Filmen ins Auge zu fassen.

Du hast Dir in der Tat 2 Spitzenkameras ausgesucht. Ich persönlich nutze seit nun fast 15 Jahren nahezu ausschließlich eine Nizo Professional. Die Kamera stellt die Spitze der sogenannten Nizo "Silberlinge" dar. Allen gemein ist, daß sie m.E. gut reparierbar sind. Die Modellreihe beginnt mehr oder weniger bei der S8 von 1965 und endete 10 Jahre später mit der Nizo Professional. Die Professional hat den parallel angebotenen Modellen 481macro, 561macro und 801macro vor allem den heute so wichtigen Verzicht auf Quecksilberbatterien für den Belichtungsmesser voraus. Sie ist hinsichtlich Antrieb und Belichtungsmesser m.E. gut reparabel, solange keines der Potis für die Einstellungen (manuelle Belichtung, Timer) durch unsachgemäße Reinigung beschädigt wurde, die sind schwer zu ersetzen. Bei der Professional wurden die meisten Zusatzfunktionen (gegenüber den oben genannten Modellen) im höheren Handgriff untergebracht, was Reparaturen dort komplizierter macht (gibt von mir einen Artikel bei filmkorn zu den berüchtigten Kondensatoren dort). Ein weiterer Vorteil ist, daß man die Professional mit abgeklapptem Handgriff auf einem Stativ betreiben kann, die oben genannten Modelle benötigen dazu ein Zusatzkabel (heute nur noch selten bei eBay zu haben). Die dazu bei der Professional gemachten Umbauten (Batteriekorb umgekehrt im Handgriff, Kabel vom Korb zur Kamera) machen sie dort etwas anfälliger, das Kabel bricht gerne.

 

Die Professional hat im Vergleich zur mir etwas weniger bekannten Beaulieu 4008ZM folgende Unterschiede:
- fest eingebautes aber sehr gutes Objektiv (Beaulieu: C-Mount Wechselanschluß)
- flimmerfreier Sucher, der dadurch etwas Licht schluckt (Beaulieu: Spiegelsucher, der flimmert, aber kein Licht vom Filmfernhält)

- automatische Belichtung, die alle Filme bis ca. 160 ASA (Kunstlichtfilme wie Vision und Tageslichtfilme) ohne Tricks einwandfrei erkennt und korrekt belichtet
   (Beaulieu: automatische Belichtung mit gewissen Schwächen, manuelle Einstellung von Empfindlichkeit bis 400 ASA und Filterung)

- Nutzung von 6 AA Batterien oder Akkus (Beaulieu: Spezialakku, zumeist defekt - gibt aber zahlreiche Umbaulösungen für Standardrundzellen u.a.)

- Motorzoom (Beaulieu je nach Objektiv ebenso)

- variable Sektorenblende (Beaulieu ebenso) für manuelles Auf- und Abblenden

- Langzeitbelichtung für Nachtaufnahmen (Beaulieu nur mithilfe eines quasi nicht mehr erhältlichen Zusatz von Ritter)

- Bildfrequenzen Zeitraffer 1B/ Minute bis 6 B/s und 18 B/s, 25 B/s und 54 B/s (Beaulieu: kein eingebauter Zeitraffer, dafür 2, 4, 8, 18, 24, 36, 50, 70 B/s)

- automatische Überblendung (Beaulieu: m.W. keine)

 

Über die Beaulieu 4008 ZM findest Du hier viele Reparaturberichte siehe Posts von @jacquestati

 

Ich kenne keinen anderen Händler außer ClickSurr, der überholte Kameras der genannten Modelle mit Gewährleistung anbietet

  • Thumsbup 1
Geschrieben

Unfehlbar kommt Film-Mechaniker dazu. Mein Rat wäre, daß du mit einer der billig erhältlichen Meopta-Doppel-Super-8-Kameras losziehst.

 

Argumente: geringe Anschaffungskosten, rein mechanisches Gerät, das ohne Strom auch in der Kälte filmt, ausbaubar für Wechselobjektive mit D-Fassung. Doppel-Super-8-Film liegt nach der Verarbeitung als Super-8-Film vor, du profitierst dabei von vollflächigen Klebestellen und von den Vorteilen des Doppelformates.

 

Es sind weniger Filmmaterialien in DS-8 erhältlich als in Super-8-Kassette, aber Fomapan R ist dabei. Es könnte ja sein, daß du Schwarzweiß magst.

 

Vielleicht kann ich dich noch von Super-8 abbringen und für Doppelacht gewinnen, einen Versuch ist’s wert. Die alten, soliden Geräte sprechen für sich.

  • Face with tears of joy 1
Geschrieben

Moin von Rostock nach Hamburg.

 

Ich habe damals als blutiger Anfänger, der ich im Bewegtbild noch immer irgendwie bin, sehr gute Erfahrung mit der Canon 310 XL machen können.

 

Im Prinzip kann man mit dem Gerät nicht viel falsch machen, weil man schlichtweg nicht allzu viel einstellen und justieren kann. "Gut" sahen die Bilder dennoch aus. Auf ein Wechsel der Objektive muss man beispielsweise verzichten, etc.

 

Aber für die jungfräulichen ersten paar Filme sicherlich nicht schlecht um überhaupt ein Gespür zu bekommen. Die Kamera ist also eine schöne "Fahrschul-Kamera", bis man dann den Lappen hat.

 

😉

Grüße nach HH.

Geschrieben

 

vor 1 Stunde schrieb -- JS. --:

Ich habe damals als blutiger Anfänger, der ich im Bewegtbild noch immer irgendwie bin, sehr gute Erfahrung mit der Canon 310 XL machen können.

 

Im Prinzip kann man mit dem Gerät nicht viel falsch machen, weil man schlichtweg nicht allzu viel einstellen und justieren kann. "Gut" sahen die Bilder dennoch aus. Auf ein Wechsel der Objektive muss man beispielsweise verzichten, etc.

 

Aber für die jungfräulichen ersten paar Filme sicherlich nicht schlecht um überhaupt ein Gespür zu bekommen. Die Kamera ist also eine schöne "Fahrschul-Kamera", bis man dann den Lappen hat.

 

Das kann ich nur unterstützen! Die Canon 310XL macht auch unter extremen Lichtverhältnissen noch gute Bilder. Durch die Limitierung auf ein 3-fach Zoom wackeln die aus der Hand geschossenen Szenen nur minimal. Es ist einfach eine Immer-dabei-Kamera und bei click & surr nicht ohne Grund die meistgekaufte. Wer etwas professioneller einsteigen will, greife gleich zur 514XL. Die hat dann auch Belichtungsmessung durchs Objektiv, Blendenanzeige im Sucher, Scharfstellhilfe im Sucher und ein 5-fach Zoom. Die beiden Canons sind nicht die Weltmeister in Sachen scharf zeichnender Objektive, aber wenn es darum geht, bewegte Objekte einzufangen (und darum sollte es sich ja beim Filmen drehen) sind sie unschlagbar.

  • Thumsbup 1
Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Film-Mechaniker:

…Meopta-Doppel-Super-8-Kameras losziehst.

 

…rein mechanisches Gerät, das ohne Strom auch in der Kälte filmt, …

Mann, Mann, Mann! Da merkt man mal wieder den schraubenden Nicht-Filmer:

a) Meopta hat auch DS8-Kameras mit Elektromotor produziert, z.B. die A8L 1 Supra. Deine Aussage ist für Neueinsteiger also nicht präzise genug.
b) Die Federwerks-DS8-Meoptas benötigen entweder eine Batterie für den Belichtungsmesser, die bei Kälte ebenfalls schlapp macht, oder haben einen Selen-Belichtungsmesser, der oft gar nicht mehr oder nicht mehr korrekt funktioniert, was für Neueinsteiger auch problematisch ist. So oder so sind sie damit nicht „rein mechanisch“. (Und bitte komme jetzt einem Neueinsteiger nicht mit externen Belichtungsmessern oder mit „kann man mit Erfahrung auch so abschätzen“!)

  • Thumsbup 3
Geschrieben

Ich würde jetzt auch nicht zu einer DS8 Kamera raten, Super 8 ist deutlich einfacher für einen Neueinsteiger, sowohl vom Handling her, als auch von der Auswahl an Filmen und vor allem von der Auswahl an Kameras her.

 

vor 17 Minuten schrieb Benutzername:

eine Batterie für den Belichtungsmesser, die bei Kälte ebenfalls schlapp mach

Das ist stark übertrieben, die typischen Knopfzellen sind auch bei tiefen Temperaturen zuverlässig, Antriebsbatterien sind tatsächlich das Problem bei sehr tiefen Temperaturen, u.a. auch, weil der Strombedarf der Antriebe stark steigt wegen niedrigerem Kupferwiderstand und höherer Viskosität der Schmiermittel (letzteres betrifft auch alle Federwerkkameras).

 

vor 21 Minuten schrieb Benutzername:

einen Selen-Belichtungsmesser, der oft gar nicht mehr oder nicht mehr korrekt funktioniert

Das ist eine Fehleinschätzung. Selenbelichtungsmesser sind deutlich besser als ihr Ruf. Die eigentliche Zelle ist sehr langlebig und altert kaum. Problematisch ist die Kontaktierung, die mitunter ausfällt. Ein Selenbelichtungsmesser, der etwas anzeigt, zeigt überwiegend richtig an.

Die später verbauten CdS-Zellen (in den meisten Super8-Kameras verbaut) unterliegen einer deutlich stärkeren Alterung.

Geschrieben
vor 50 Minuten schrieb Helge:

Das ist eine Fehleinschätzung. Selenbelichtungsmesser sind deutlich besser als ihr Ruf.

Das ist keine globale Fehleinschätzung, sondern bei Meopta eine Beobachtung. Und mir ist es dabei total egal, welches Bauteil oder Kabel dabei kaputt gegangen, verrostet oder was-auch-immer ist. 

  • Face with tears of joy 1
Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Stunden schrieb Film-Mechaniker:

 Meopta-Doppel-Super-8-Kameras

Wenn DS-8, dann zumindest eine russische Quarz - die bieten gegenüber den Meoptas mehrere Filmgeschwindigkeiten.

Die DS3-Zoom-DS8 hat dann auch Reflexsucher (durchaus sinnvoll, wenn man mal richtig sitzende Titel filmen will), ein Zoom und sie sind mit dem massiven Metallgehäuse  unkaputtbar. 

Die Meoptas haben nur Tele- und WW-Vorsatzlinsen, keinen Reflexsucher und zumindest die elektrisch betriebene, die ich mal kurzzeitig hatte, ein Gehäuse aus spröder Ostblock-Plaste. 

Bearbeitet von k.schreier (Änderungen anzeigen)
Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Benutzername:

Mann, Mann, Mann! Da merkt man mal wieder den schraubenden Nicht-Filmer:

a) Meopta hat auch DS8-Kameras mit Elektromotor produziert, z.B. die A8L 1 Supra. Deine Aussage ist für Neueinsteiger also nicht präzise genug.
b) Die Federwerks-DS8-Meoptas benötigen entweder eine Batterie für den Belichtungsmesser, die bei Kälte ebenfalls schlapp macht, oder haben einen Selen-Belichtungsmesser, der oft gar nicht mehr oder nicht mehr korrekt funktioniert, was für Neueinsteiger auch problematisch ist. So oder so sind sie damit nicht „rein mechanisch“. (Und bitte komme jetzt einem Neueinsteiger nicht mit externen Belichtungsmessern oder mit „kann man mit Erfahrung auch so abschätzen“!)


c) Meopta DS8-Kameras haben nur einen einfachen, kleinen und trüben Durchsichtssucher. Es gab aber mal eine D8-Kamera A EL 8 von Meopta mit Spiegelreflex-Prisma.

Ja, wie @k.schreier schon erwähnt hat. empfehle ich auch die russ. Quarz DS8-Kameras, vorzugsweise die Quarz Zoom DS8-3.
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Ich empfehle die Super8-Kameras Canon 310 XL und Beaulieu 4008 ZM2 (bzw. ZM4) für Einsteiger. Letztere ist zwar für Fortgeschrittene, aber auch sehr überschaubar und verständlich, insbesondere in der heutigen Zeit klar und transparent zu bedienen.
 

Bearbeitet von Martin Rowek (Änderungen anzeigen)
Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb k.schreier:

Die DS3-Zoom-DS8

Sorry - unkorrekte Bezeichnung !

 

vor 14 Minuten schrieb Martin Rowek:


Quarz Zoom DS8-3.
 

So heisst das Modell richtig !

Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Minuten schrieb k.schreier:

Sorry - unkorrekte Bezeichnung !

 

So heisst das Modell richtig !


Sollte nicht belehrend rüberkommen, ich wollte nur explizit auf dieses Modell hinweisen, weil das Vorgängermodell, die Quarz DS8-M auch nur einen kleinen, trüben Durchsichtssucher hat. Vom Design her, finde ich die Quarz DS8-M wesentlich eleganter.

Bearbeitet von Martin Rowek (Änderungen anzeigen)
Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Benutzername:

Mann, Mann, Mann! Da merkt man mal wieder den schraubenden Nicht-Filmer:

a) Meopta hat auch DS8-Kameras mit Elektromotor produziert, z.B. die A8L 1 Supra. Deine Aussage ist für Neueinsteiger also nicht präzise genug.
b) Die Federwerks-DS8-Meoptas benötigen entweder eine Batterie für den Belichtungsmesser, die bei Kälte ebenfalls schlapp macht, oder haben einen Selen-Belichtungsmesser, der oft gar nicht mehr oder nicht mehr korrekt funktioniert, was für Neueinsteiger auch problematisch ist. So oder so sind sie damit nicht „rein mechanisch“. (Und bitte komme jetzt einem Neueinsteiger nicht mit externen Belichtungsmessern oder mit „kann man mit Erfahrung auch so abschätzen“!)

 

Von der Meopta Admira 8 G Supra gab es drei Modelle mit den Bezeichnungen 0, 1 und 2. Die A8G0 Supra ist rein mechanisch, weder CdS- noch Selenzellenmeßsystem. Ja, es hat auch die 8 L gegeben. Woher willst du wissen, ob Sven S. Elektromotorantrieb vorzieht?

 

Wie soll ich wissen, daß er lieber Federwerk hätte? Weil er von einem Super-8-Stil schreibt, den es nicht gibt. Daraus schließe ich Besetzung seines Geistes, die nur damit aufgelöst werden kann, daß man zu den Quellen geht.

 

Sven, du darfst mir vertrauen, ich kenne mich aus bei den Gerätschaften. Sofern du deine ersten Filme projizieren willst, fallen gewichtige Punkte für Normalacht in die Waagschale. Wenn nicht, du hast Instagram erwähnt, dann bin ich, wie sagt Carsten Maschmeyer, ‘raus.

Geschrieben

Hallo zusammen,

erst einmal vielen lieben Dank an euch alle für den so vielfältigen und konstruktiven Input!

Das hilft mir sehr und ich werde mich da gleich mal einlesen.

 

Gestern habe ich es leider nicht mehr geschafft euch zu antworten, da am Abend noch viel zu erledigen war, aber heute sieht es besser aus.

 

Beste Grüße und euch allen einen schönen Donnerstag!

Sven

  • Smile 1
Geschrieben

Das passt schon.

Die beiden genannten Canon Kameras sind sicher gute Einsteiger Kameras. Ich denke aber, Du hattest vermutlich gute Gründe, von Anfang an die beiden Spitzenmodelle Nizo Professional und Beaulieu 4008 ZM zur Diskussion zu stellen…😉

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Martin Rowek:

Meopta DS8-Kameras haben nur einen einfachen, kleinen und trüben Durchsichtssucher.

 

Das stimmt nun einfach nicht.

 

 

vor 9 Stunden schrieb Martin Rowek:

Es gab aber mal eineD8-Kamera A EL 8 von Meopta mit Spiegelreflex-Prisma.

 

Ja, dann aber besser eine Zeiss-Ikon-Moviflex Super. Die ist übrigens keine Super-8-Kamera.

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Film-Mechaniker:

Ja, dann aber besser eine Zeiss-Ikon-Moviflex Super

Tolle Doppel 8 Kamera (vermutlich die letzte von Zeiss Ikon in diesem Format), viele interessante Funktionen, aber irre anfällig. Keine Empfehlung für einen Anfänger!

Geschrieben (bearbeitet)

Das stimmt, ist aber direkt proportional zur Sensorfläche. Spätere Selenbelichtungsmesser hatten dann einfach größere Flächen, aber bis 500 ASA ging aber m.W. tatsächlich keiner…

Bearbeitet von Helge (Änderungen anzeigen)
Geschrieben

So, jetzt ist Feierabend und ich hatte Zeit, mir über den Tag auch alle euere Beiträge durchzulesen.
Nochmals vielen Dank an alle und euch allen auch noch ein frohes neues Jahr!

@Helge, vielen Dank für Deinen sehr ausführliche Beschreibung zu Nizo - allgemein zu den Modellen und speziell zur Professional! Auch der Vergleich mit der Beaulieu war sehr hilfreich, bei der Entscheidung ob Beaulieu oder Nizo.
Beide Kameras stehen bei mir auf der Liste, weil sie mir optische gefallen (ist leider ein Spleen von mir, mir muss das Werkzeug auch ästhetisch zusagen) und weil sie eben auch wohl solide gebaut sind. Für den Anfang könnte ich mir das als gutes Tool vorstellen.

@Film-Mechaniker, Dir auch herzlichen Dank für Deinen Input. Da habe ich direkt noch was zum recherchieren (gerade zu Doppel 8), denn den Teil habe ich mir noch nicht so genau angeschaut, werde ich aber noch machen. Beim Fotografieren mag ich die Mechanik sehr, aber vermutlich würde ich für den Anfang eher auf eine komfortablere Lösung setzten, um mir einfach eine Basis erarbeiten zu können und ein Grundverständnis zu haben.

@-- JS. -- @Jürgen Lossau vielen Dank für den Hinweis auf die beiden Canon Modelle. Die hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm, werde die mir aber anschauen. Falls ich für eine gute Nizo/Baulieu noch etwas suchen muss, wäre das ja wirklich eine gute Alternative. Fahrschule-Kamera passt dann wirklich gut. Und in der Tat, bei Click & Surr gibt es da auch welche im Shop.

So, jetzt wünsche ich euch noch einen schönen Abend. Hier gibt es gleich Abendessen.

Viele Grüße!
 

  • Like 1

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