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35mm-Vorführtermine


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Wir haben in Berlin den Regisseur kennengelernt, daher ist ziemlich "egal", was oben gepostet wird.

Der Regisseur ist keinesweigs jemand, der irgendwelchen "Idealen" ewig treu bliebe.

Das sind Ammenmärchen, die hier gepflegt werden. Bitte Schluss damit!

 

Lehne Dich nicht zu weit aus dem Fenster! :lol:

 

Beantworte mir doch stattdessen bitte meine Frage bzgl. der "BATMAN RETURNS"-Kopie im 70mm-Format. Interessant wäre zu erfahren, wo diese Kopie zum Einsatz kam. Ich vermute, dass es sich um eine Unikat-Kopie handelt. Das interessiert ganz bestimmt auch die anderen Forums-Kollegen (auch wenn der Titel des Threads ein anderer ist! <_< )

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Neues Jahr, neue Filme! Im Januar folgt die Fortsetzung der kleinen PAUL VERHOEVEN-Reihe im Filmrauschpalast Moabit, Lehrter Straße 35 mit einer sehr gut erhaltenen Kopie von   STARSHI

Das Casablanca Filmkunsttheater Nürnberg zeigt diesen Sonntag, 12. Januar, 15:00 Uhr "Engelein" -- Stummfilm von 1914 mit Asta Nielsen. Vorgeführt von 35mm (mit 19 Bildern/sec) und mit Miller the Kil

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@Laserhotline: was ich an Th. H. an Listenbeiträgen versende, braucht nicht Dich zu tangieren!

 

Vollkommen richtig. Weder tangiert noch interessiert mich Deine private Post. War noch nie anders. Warum allerdings dieses Statement von Dir hier jetzt auftaucht gibt mir Rätsel auf. Aber das wäre ja auch nicht das erste Mal. :smile:

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Zu gar nichts bin ich verpflichtet, mein Freund. Ich kann ja hier noch meine Kopien-Inventarnummern posten oder die Rollen per ebay feilbieten!

Es genügt doch, dass Ihr in Karlsruhe Orginalkopien für Dupkopien ausgebt, Grundlagen der Filmarbeitung abstreitet, Farbstiche und Fehlkopierungen als nicht erkennbar oder als authentisch ausgebt, so wie es seit Jahren Praxis ist.

Kein persönlicher Kontakt zu solchen Zeitgenossen und Nostalgiehändlern!

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Zu gar nicht bin ich verpflichtet, mein Freund. Ich kann ja hier noch meine Kopien-Inventarnummern posten oder die Rolle per ebay feilbieten!

Es genügt doch, dass Ihr in Karlsruhe Orginalkopien für Dupkopien ausgebt, Grundlagen der Filmarbeitung abstreitet, Farbstiche und Fehlkopierungen als nicht erkennbar oder als authentisch ausgebt, so wie es seit Jahren Praxis ist.

Kein persönlicher Kontakt zu solchen Zeitgenossen und Nostalgiehändlern!

 

Nun, genau diese Antwort habe ich jetzt hier erwartet. Meine Frage ist damit praktisch beantwortet worden, mein Freund (um in Deinem Jargon zu bleiben). Finde ich aber doch irgendwie nett. :rolleyes: In diesem Sinne wünsche ich Dir noch einen schönen Rest-Donnerstag (in BW haben wir Feiertag!).

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zurück zum Thread Thema ...

 

Morgen, Freitag, 8. Juni um 19.00 Uhr ... Schauburg-CINERAMA, Karlsruhe

 

"O Brother, where art thou?"

USA, GB, Frankreich 2000

Buch & Regie: Joel & Ethan Coen

Kamera: Roger Deakins

Musik: T-Bone Burnett

Darsteller: George Clooney, John Turturro, Tim Blake Nelson, John Goodman, Holly Hunter u.v.m.

 

35mm Kopie der englischen OV mit deutschen UT - 1:2,39 - SDDS

 

2000-poster-o_brother_where_art_thou-1.jpg

 

Drei Kettensträflinge auf einer Odyssee, sehr frei nach Homer, durch die Südstaaten zur Zeit der vorletzten Weltwirtschaftskrise.

Dabei landen sie unwissentlich einen Song-Hit, treffen auf einen manischen Bankräuber, drei betörende Sirenen und einen gerissenen

Bibelverkäufer, stören eine Ku-Klux-Klan Lynchparty, um schließlich, ganz unwissentlich, entscheidend in einem Wahlkampf zwischen

Lobbyisten und Rassisten einzugreifen. - Für seinen musicalreifen Soundtrack räumte das Meisterwerk der Coen Brothers etliche Grammys ab.

 

Mit Einführung von Wolfgang Petroll

 

"O Brother, Where Art Thou?" ist der erste Spielfilm, der durchgängig per DI (Digital Intermediate) fertiggestellt wurde.

 

Wen es interessiert ... der Kameramann Roger Deakins gibt in seinem Forum (http://www.deakinsonline.com/forum2/index.php) verschiendentlich darüber Auskunft, ggfls. kann man auch selber Fragen stellen.

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Die Forumseintragungen unter http://www.deakinsonline.com/forum2/viewtopic.php?f=5&t=289 habe ich mal interessiert, aber flüchtig angelesen, wo auch die Nachteile des Digital Intermediate-Prozesses aufgeführt sind.

Keiner scheint sich über die verkorksten Farben zu beschweren: sind alle DOPs farbenblind?

Rostbraune Hauttöne und blau-grüne Einfärbungen der einst weissen Flächen sind leider an der Tagesordnung.

Es gibt m.W.n. kein einziges Digital Intermediate, dass den Farbcharakter des Films transportiert. Technische Verursacher sind stets die Scanner. Bei Abtastern funktioniert die Negativabtastung prima!

 

Wer über D.I. geht, sollte erst gar nicht mit Film anfangen - sei erlaubt zu sagen. 8)

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Wer über D.I. geht, sollte erst gar nicht mit Film anfangen - sei erlaubt zu sagen. 8)

So eine pauschale Aussage verstehe ich nicht. Liegt es am Trägermedium, dass die Farben nicht dem Original entsprechen, oder liegt es an den Menschen dahinter, die "das Original" bearbeiten und auf ein (beliebiges) Trägermedium übertragen?

 

Ich erinnere mich an zahlreiche 35mm Filme, die im Kino ganz offensichtlich nicht die Originalfarbton enthielten. Beispielsweise "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels". Meines Wissens wurde die 35mm-Kinokopie von zwei verschiedenen Kopierwerken angefertigt. Aus Angst vor illegalen "Raubkopien" hatte das eine Kopierwerk die erste Hälfte des Films kopiert und das andere Kopierwerk die zweite Hälfte des Films. Eigentlich sollte man annehmen, dass zwei professionell arbeitende Kopierwerke in Europa in der Lage sind, mit gleichem Quellmaterial gleiche Tonwerte auf den Film zu bringen. Die überdeutlich erkennbare Farbveränderung mitten im Film zeigte aber auf, dass die Praxis anders aussieht. "Indy 4" ist beileibe auch nicht die erste qualitativ "verhunzte" Kopie eines Films gewesen, die nicht dem Original entsprach. Sind nun aber alle 35mm Filme deshalb grundsätzlich als schlecht zu bezeichnen...?

 

Derartige Pauschalisierungen helfen doch niemandem weiter und gehen meiner Meinung nach an der Praxis vorbei.

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Langsam wird es zu einem Dauerzustand mit leicht wahnbildender Note. Du scheinst Dich offensichtlich seit 2004 verfolgt und bedrängt zu fühlen und setzt einfach alles in einen Kontext zu Dir ... empfehle dringendst fachliche Hilfe.

 

Du kannst empfehlen was Du willst und hörst irgendwann von meinem Anwalt.

Liebe Leute,

 

mit solchen Kommentaren wird das Forum hier so langsam "unlesbar" - hört doch mal auf damit, auf Provokationen gleich zu reagieren und alles eskalieren zu lassen - dem Film und seinen Fans zu Liebe.

 

 

Besten Dank,

skyluke

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@cinerama:

 

Es gibt m.W.n. kein einziges Digital Intermediate, dass den Farbcharakter des Films transportiert. Technische Verursacher sind stets die Scanner. Bei Abtastern funktioniert die Negativabtastung prima!

 

Wer über D.I. geht, sollte erst gar nicht mit Film anfangen - sei erlaubt zu sagen.

 

Recht hast du, dass z.B. True Grit von Deakins extrem Moppelkotze aussah, ausgefressen, gebleicht und irgendwie wie der Teint von Westerwelle nach durchzechter Nacht.

 

Aber dass DI nicht besser geht, ist einfach Quatsch. Guck dir mal Tykwers DREI an, sah hochgradig fotochemisch im positiven Sinn aus.

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Was sich letztendlich auch in der Tatsache beweist, dass es von allen drei INDIANA JONES Filmen 70mm Kopien gab/gibt. Da ist man der Vision von Spielberg treu geblieben.

 

Die 70mm Kopien dienten doch in erster Linie nicht dem Bild, sondern dem 6-Kanal Magnetton. Wär Spielberg wirklich so vernarrt in 70mm, so hätte er den vierten Teil doch auch in 70mm und dts bringen können. Bis auf eine Ankündigung einer Überlegung von Lucas und Spielberg, den vierten Teil beim Festival in Cannes in 70mm zu zeigen, hat man davon dann aber nichts mehr gehört. Oder gab es den vierten Teil gar irgendwo in 70mm? Wer weiß mehr?

 

mfG

Christian

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Die 70mm Kopien dienten doch in erster Linie nicht dem Bild, sondern dem 6-Kanal Magnetton. Wär Spielberg wirklich so vernarrt in 70mm, so hätte er den vierten Teil doch auch in 70mm und dts bringen können. Bis auf eine Ankündigung einer Überlegung von Lucas und Spielberg, den vierten Teil beim Festival in Cannes in 70mm zu zeigen, hat man davon dann aber nichts mehr gehört. Oder gab es den vierten Teil gar irgendwo in 70mm? Wer weiß mehr?

 

mfG

Christian

 

Auch die Herren Spielberg und Lucas sind älter geworden und wagen deshalb auch nicht mehr jedes finanzielle Risiko. Natürlich wäre es "geil" gewesen, auch INDY IV mit einer 70mm-Kopie in den Markt zu bringen.

 

Natürlich wurden die 70mm Blow Ups der 80er und 90er Jahre vor allem des besseren Tons wegen gemacht. Im Falle der ersten drei INDY-Filme wurden die Bilder aber eigens für das 70mm-Format (1:2.1 vs. 1:2.35) bereits beim Dreh entsprechend "geframed". :rolleyes:

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Sonntag, 24. Juni 2012 --- Matinée um 11.00 Uhr -- Schauburg-CINERAMA, Karlsruhe

 

in Memoriam Ray Bradbury

 

"König der Könige"

(King of Kings)

USA 1961

Regie: Nicholas Ray

Drehbuch: Philip Yordan, Erzählertext: Ray Bradbury

Produktion: Samuel Bronston

Musik: Miklós Rózsa

Kamera: Milton R. Krasner, Franz Planer, Manuel Berenguer

Schnitt: Harold F. Kress

 

Aufgenommen in Super Technirama 70

Präsentiert in 35mm CinemaScope, Technicolor-Druckkopie und 4-Kanal-Magnetton

deutsche Sprachfassung

 

Ray Bradbury (geb.1920) hat für KING OF KINGS im biblischen Duktus die Texte des Erzählers geschrieben, die im Film von Orson Welles (in der deutschen Fassung: Hans-Dieter Zeidler) gesprochen werden.

Nachdem der Autor 1956 das Drehbuch für John Hustons Film MOBY DICK verfasst hatte, war dies sein zweiter Auftrag für die Filmindustrie. (Filmmuseum München)

"It was fun to go back and narrate the entire life of Christ. They took my script and came back and said, 'We don't have an ending.' 'Really', I said? 'Have you tried reading the Bible?'" (Ray Bradbury)

 

kok.jpg

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Morgen, Sonntag, 10. Juni 2012 um 19.00 Uhr - Schauburg-CINERAMA, Karlsruhe

 

im Rahmen der "Karlsruher Filmwochen 2012"

 

"Zelig"

USA 1983

Buch & Regie: Woody Allen

Musik: Dick Hyman

Kamera: Gordon Willis

Schnitt: Susan E. Morse

Darsteller: Woody Allen, Mia Farrow, Susan Sontag, Bruno Bettelheim, Saul Bellow

 

Neue (!) 35mm Kopie der englischen Originalassung mit deutschen UT ...

 

Mit Einführung von Wolfgang Petroll

 

Zelig verfügt über die unheimliche Gabe, sich chamäleonartig an jede Umgebung perfekt anzupassen. Er irrt durch die 1920er und 30er Jahre auf der Suche nach Zuneigung,

die ihn von der Couch seiner Psychiaterin bis hin zu Hitlers populistischer Massenbewegung führt.

 

Woody Allens Mockumentary mischt nachbearbeitetes historisches Archivmaterial mit zeitgenössischen Experteninterviews zu einer virtuosen und hintersinnigen Mischung

aus Geschichte und Fiktion – sein vielleicht brillantester Film.

 

Der Film "Zelig" verwendet sowohl Farb- als auch Schwarzweiß-Material, wobei in der gezeigten 35mm Kopie die Farbszenen auf Farbmaterial und

die schwarz-weiß Szenen auch auf schwarz-weiß Material kopiert worden sind.

 

Gordon Wills nutzte alte Kameraobjektive der 20er und 30er Jahre, um das neu gedrehte "alte" Material den verwendeten Dokumentaraufnahmen der Zeit anzupassen.

 

Mehr über Gordon Willis und seine Arbeit an "Zelig" HIER

 

AnnieHall6.jpg

Gordon Willis und Woody Allen am Set von ANNIE HALL

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Bezugnehmend auf die obige Diskussion zum DI würde ich leider eben doch pauschal von massiven Farbabweichungen sprechen: kenne auch 35mm Dailies im Vergleich zur gescannten DI-Version - nichts war mehr wie vorher (Farbgleichgewichte, die noch im alten konventionellen Kopierwerksprozess, selbst über den Dupweg über zwei weitere Generationen, erhalten werden konnten).

Es ja nun etliche tausend Filme seit 2000 über DI gelaufen: wir sahen noch keinen, der vom Negativ-Scan-Prozessen ausgehend den normalen Farbcharakter einer photochemischen Umkopierung erreichte.

 

Dabei wären zwei von den Teilnehmern oben genannten Aspekte eher von einer andere Seite zu sehen: INDI IV lief auch über DI, aber die beschriebenen "Schaltfehler" (farbstichige Einzelrollen) sind ja ein völlig anderer Vorgang als etwa Farbkreuzungen und Verfälschungen innerhalb einer durchaus neutral, aber über DI abgestimmten Szene.

"3" war eines der Tykwer-Projekte mit Arri, wo er und Reidinger das 4k+-Projekt mit ankurbeln wollten. Dabei waren die ausbelichteten 35mm-Dupnegative von solcher Schärfe, als habe man die Theaterkopie als "Direktkopie" vom Originalnegativ gesehen. Für die Texturen also viel filmscher - farblich dagegen das altbekannte Dilemma des DI-Prozesses.

 

Man kann warscheinlich sagen, dass alle seit 2000 gedrehten 35mm-Filme, die über DI liefen, farblich minderwertig sind.

Aber mich würden selber mal überzeugende Gegenbeispiele interessieren, weil dies Gelegenheit gäbe, evtl. Prozessänderungen mit Dankbarkeit zur Kenntnis zu nehmen.

 

Andersherum gesagt: jede einwandfrei entwickelte, lichtbestimmte und kopierte 35mm-Produktion der 1990er Jahre ist gegenüber heutigen 35mm-DI- aber auch DCPs (ebenfalls über DI gelaufene 35mm-Prostproduktion) an Farbtreue analog zu Aufnahmematerialien von Fuji oder Kodak überlegen.

 

Selbstredend wurden auch immer wieder die Ausbelichtungsnegative für den DI-Prozesse verändert, sogar oscar-prämiert, aber ohne einen erkennbaren Durchbruch zu erzielen.

 

Auch die Herren Spielberg und Lucas sind älter geworden und wagen deshalb auch nicht mehr jedes finanzielle Risiko. Natürlich wäre es "geil" gewesen, auch INDY IV mit einer 70mm-Kopie in den Markt zu bringen.

 

Natürlich wurden die 70mm Blow Ups der 80er und 90er Jahre vor allem des besseren Tons wegen gemacht. Im Falle der ersten drei INDY-Filme wurden die Bilder aber eigens für das 70mm-Format (1:2.1 vs. 1:2.35) bereits beim Dreh entsprechend "geframed". :rolleyes:

Das Framing für verschiedene Zielformat ist nichts Ungewöhnliches. Man hätte in Deiner Begründungslinie, nach der die 70mm-Aspect Ratio vin 2.2 : 2 für den Gestaltungswillen des DOP im Vordergrund stand, schliesslich auch die 35mm-Scope-Fassungen in der A.R. 2.2 : 1 kopieren müssen. Scope-Filme sind aber für die Massenauswertung gedreht und dominierend in 2.39 : 1 geframed worden.

 

Würde man jetzt in einigen Kinos, so auch im Kino des Deutschen Filmmuuseums, die 35mm-Fassung absetzen und die 70mm-Fassung einsetzen, hat dies jeweilige Vor- und Nachteile. Den Vorteil einer evtl. etwa schärferen Bildgüte, den Nachteil, dass dem Publikum bei der 70mm-Projektion das vorenthalten würde, was auf dem Originalnegativ in 2.39 : 1 fotografiert und in warscheinlich 98% der Kinos weltweit gezeigt wurde.

Dann würde ausserdem bei Verzicht auf die 35mm-Fassung und Einsatz der 70mm-Fassung die Bildwandbreite von 2.39 : 1 seitlich auf 2.21 : 1 zusammengestutzt werden.

Fazit: beim 70mm-Bow up wird nicht nur die Bild-Aspect Ratio auf der Kopie schmaler, sondern zmeist auch die Bildwandbreite beschnitten und die Bildgrösse insgesamt verringert.

 

Aber auch auf der Curved Screen wird ohne Spezialoptik beschnitten: die Bildhöhe nämlich - und bei Einsatz eines 35mm-Blow ups werden zudem auch noch die Bildseiten abgeschnitten.

 

Von "Königsformat" kann dann nur bedingt die Rede sein. Man wird sich beiden Versionen zuwenden müssen, wenn man sich überhaupt für solche Details interessiert... (was die Wenigsten tun).

 

 

"König der Könige"

(King of Kings)

USA 1961

Regie: Nicholas Ray

Drehbuch: Philip Yordan, Erzählertext: Ray Bradbury

Produktion: Samuel Bronston

Musik: Miklós Rózsa

Kamera: Milton R. Krasner, Franz Planer, Manuel Berenguer

Schnitt: Harold F. Kress

 

Aufgenommen in Super Technirama 70

Präsentiert in 35mm CinemaScope, Technicolor-Druckkopie und 4-Kanal-Magnetton

deutsche Sprachfassung

 

 

Keine Längenangaben?

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Es ist leider der falsche thread, um noch einmal ein paar grundsätzliche Anmerkungen zu der Frage zu machen, mit welcher farblichen Anmutung Kino heute daherkommt (gleich ob 35mm DI oder DCI). Trotzdem drei oder vier Gedanken dazu. Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, man habe es heute darauf abgesehen, den Farbcharakter von Billig-Fernseh-TFT's zu imitieren - farbreduziert (und dabei knallbunt), das ewig langweilige Einheits-Blau, die Hauttöne oftmals zum abnippeln. Über Schwarzwerte reden wir mal lieber erst gar nicht. Hat jemand in den letzten Jahren Jahren mal ein vernünftig koloriertes Himmelsblau gesehen? Ich sehe immer nur irgendwas in metallic-hellblau, farblich weitgehend eingeebnet (offenbar mit Rücksicht auf die eingeschränkte bit-Auflösung in späteren Verwertungsstufen. Wobei mich keineswegs wundern würde, wenn eines Tages herauskäme, dass in der Kino-Auswertung schon längst nicht mehr die vollen 12 Bit ausgenutzt werden.) Wenn ich jedenfalls zum Fenster hinausschaue, sieht der Himmel - Gott sei Dank - anders aus.

 

Und DI: Es wäre wirklich verdienstvoll, mal DCI und 35mm nebeneinander zu sehen. Wobei dieser Vergleich natürlich noch keine Auskunft darüber geben würde, wie hoch eigentlich die Fehler schon beim Scan sind. Nur ein kleiner Gedanke: das Farbspektrum aus (nur) drei Grundfarben wieder zusammenzusetzen, ist zwar theoretisch möglich, dürfte aber unverändert an praktischen Unzulänglichkeiten scheitern. Unsere Kollegen von den Printmedien wissen das sehr genau. Ein Qualitätsdruck ist nie einer auf Vierfarb-Basis; dafür arbeitet man vielemehr mit sechs oder acht Druckfarben. Jeder Media-Markt zeigt's im Übrigen bei den etwas besseren Tintenstrahldruckern. Wieviele Schichten hat ein moderner analoger Farbfilm? - Abschließender Gedanke: letztlich könnte es sein, dass Technicolors Drei-Farben-Druck-Verfahren auch daran gescheitert ist: knallig bunte Farben, wie man sie in den fünfziger Jahren liebte; aber als weltweit plötzlich überwiegend pastell gefragt war, bot das Druckverfahren dafür keine adäquaten Wiedergabemöglichkeiten.

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Im allwöchentlichen Sonnabend-Organisations-und-Einkaufs-Stress nochmal eine ruhige Viertelstunde im DELPHI gegönnt (Mathias Poledna's "A Village by the Sea"). Wunderschönes Schwarz-weiss, wunderschön ausgeleuchtet - welch ein Spiel von Licht und Schatten! Das klassische Academy-Format kann sowas von aufregend sein ... Letzte Gelegenheit am kommenden Sonnabend ...

 

Und weil ich es ja offenbar nicht lassen kann, in den falschen threads unpassende Bemerkungen zu machen: Auf dieser Bildwand nochmal 70mm sehen ...

... duck und weg ...

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Die 70mm Kopien dienten doch in erster Linie nicht dem Bild, sondern dem 6-Kanal Magnetton. Wär Spielberg wirklich so vernarrt in 70mm, so hätte er den vierten Teil doch auch in 70mm und dts bringen können.

 

Von allen Indiana Jones Filmen lohnt sich vom Bild und Ton her nur Indiana Jones and the Last Crussade wirklich auf 70mm.

Der Soundmix zum dritten Teil der Indiana Jones Filmreihe stammt von Ben Burtt und zählt zu seinen besten überhaupt.

Der vierte Teil wäre auf 70mm und in DTS ohne fünf Frontkanäle reine Filmmaterialverschwendung gewesen.

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Beantworte mir doch stattdessen bitte meine Frage bzgl. der "BATMAN RETURNS"-Kopie im 70mm-Format. Interessant wäre zu erfahren, wo diese Kopie zum Einsatz kam.

 

Selbst wenn es Batman Returns auf 70mm gab gehört dieser Film so wie alle Breitwandfilme nicht auf 70mm.

PS - In dieser 70mm Filmliste gehören so einige Filme welche auf 70mm hochskalliert wurden nicht auf 70mm.

http://www.imdb.com/search/title?sound_mixes=70_mm_6_track

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Den Film gibt es auch in einer sehr schönen 70mm OV Kopie ... langsam sollte doch das "Königsformat" im neuen Kino auch einmal eingeweiht werden, oder?

 

Welche auf dieser Bildwand absolut kein 70mm Erlebnis wäre. :shock1:

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... zurück zum Thread-Thema ...

 

Dienstag, 12. Juni um 19.00 Uhr - Schauburg-CINERAMA, Karlsruhe

 

Im Rahmen der "Karlsruher Filmwochen 2012"

 

"City Lights"

(Lichter der Großstadt)

USA 1931

(Tonfilm ohne Worte mit ZT, OV)

Regie, Buch, Musik: Charlie Chaplin

Mit Charlie Chaplin, Virginia Cherrill, Harry Myers

 

Neue (!) 35mm schwarz-weiß Kopie - 1 : 1,37 - Mono

 

Bei einer feierlichen Denkmalsenthüllung wird das gut bürgerliche Kunstverständnis durch den kleinen Tramp

auf eine harte Probe gestellt. Als er danach entschlossen einem blinden Blumenmädchen zur ärztlichen Behandlung

verhelfen will, trifft er einen Millionär. Doch der kann sich nur dann menschlich verhalten, wenn er sturzbetrunken ist.

 

Chaplins erster Tonfilm, eine Parabel auf das moderne Großstadtleben, nutzt die Tonspur ganz ohne Worte.

 

Mit Einführung von Wolfgang Petroll

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Sonntag, 17. Juni um 19.00 Uhr - Schauburg-CINERAMA, Karlsruhe

 

Abschlußfilm der "Karlsruher Filmwochen 2012"

 

Sonntag, 17. Juni um 19.00 Uhr

 

Billy Wilder: "The Apartment"

USA 1960

Regie: Billy Wilder

Drehbuch: Billy Wilder, I.A.L. Diamond

Kamera: Joseph LaShelle (Panavision)

Musik: Adolph Deutsch

Mit Jack Lemmon, Shirley MacLaine, Fred MacMurray

 

Sehr schöne 35mm schwarz-weiß Kopie (von 2008) - englische Originalfassung mit deutschen UT

1 : 2,39 - Mono

 

"The Apartment" auf IMDB.de

 

C.C. Baxter, ein „Mensch in der Masse“, angestellt in einem Versicherungskonzern, macht eine bescheidene Karriere,

weil er dem Personalchef seine kleine Wohnung als Liebesnest überläßt. Erst er die Geliebte des Chefs nach einem Selbstmordversuch

in seiner Wohnung findet, bemerkt er, daß es sich um die Frau handelt, in die er selbst verliebt ist. –

 

Ist Liebe in der Welt der Büros noch möglich? Eine romantische Komödie, die die Spannung eines tragischen Endes bis zum Schluß aufrechterhält.

(Mit Einführung von Wolfgang Petroll)

 

"Miss Kubelik, one doesn't get to be a second administrative assistant around here unless he's a pretty good judge of character,

and as far as I'm concerned you're tops. I mean, decency-wise and otherwise-wise."

 

Gäste, die mit dem "Junior-Executive-Model" (siehe Bild) behütet zur Vorstellung antreten, erhalten freien Eintritt.

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Die Information über den Schallplattenstichel hatte ja @preston sturges in die Diskussion eingebracht. Ich teile ansonsten Deine These, dass die Matrizenfilme sich hierfür sinnvollerweise anbieten würden.

 

Es macht nach meinem Verständnis jetzt keinen wirklichen Sinn, wo Du a) von weissen "F"-Signaturen in WHITE CHRISTMAS und b ) von schwarzen "F-"Signaturen in VERTIGO sprichst und betonst, in beiden Fällen seien diese im Kameraoriginal gewesen.

Wüßte einer unter uns einen Grund hierfür?

 

 

THE MYSTERY IS SOLVED ... AFTER 7 YEARS OF RESEARCH ... RAIDERS OF THE F-SIGN FINALLY SUCESSFUL

 

... so könnte es in der VARIETY oder HOLLYWOOD REPORTER als Headline stehen, wenn es denn jemand interessieren würde.

 

Nichtsdestotrotz können wir stolz vermelden, dass das Geheimnis um das "F"-Zeichen in den VistaVision Kopien gelöst ist.

 

Heute abend werden wir den Schleier lüften und die Lösung präsentieren, die zwar nicht die Welt verändern wird, aber uns aufzeigt,

mit welcher Genauigkeit, Detailbessenheit und Wissen um kopiertechnische Eigenheiten man dieses kleine "F"-Zeichen auf die Filmkopien

brachte.

 

Nicht umsonst hat Paramounts Loren L. Ryder 1955 für diese Innovation einen Technischen Oscar erhalten.

 

Stay tuned ... be surprised!!

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