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magentacine

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Alle erstellten Inhalte von magentacine

  1. Danke für die Information, man lernt nie aus. 🙂
  2. Gern! Du hast eine PN! 🙂
  3. Auf den 35mm-Dosenetiketten von Technicolor gibt es ein Feld namens "Asp. Ratio". Hier steht normalweise FLAT oder SCOPE. Auf dieser Filmkopie von 1987 steht etwas anderes, nämlich "RA". Der Film selbst hat open gate und ist für Breitprojektion auf 1:1.85 vorgesehen. Weiß jemand, was mit "RA" gemeint ist? Kann mich nicht erinnern, das bei Kopien von Technicolor jemals gelesen zu haben.
  4. Eine Fundgrube für Schmalfilmkameras ist VERTREIBUNG AUS DEM PARADIES (1977, R: Niklaus Schilling). Habe keine Screenshots, aber es gibt viele Bilder aus einem Fotogeschäft mit Nizo-Kameras sowie Agfa-Rauten-Packungen und Werbematerial. In einem anderen Schilling-Film aus dieser Zeit, nämlich RHEINGOLD, kommt mindestens eine Agfa Movexoom prominent vor.
  5. Mir sagte jemand, der (bei einer aus dem Filmbereich bekannten Firma mit vier Buchstaben) Materialien für digitale Restaurierungen vorbereitet, daß sie zur Entfernung von Klebstoffrückständen tatsächlich Baldriantinktur aus der Apotheke verwenden. Ich hab's nicht ausprobiert, gebe das nur mal so weiter, falls jemand es testen will. Die Tinkturen aus der Apotheke haben 65-70% Alkohol; welche spezielle Wirkung vom Baldrian ausgehen könnte, weiß ich nicht. Eastman Kodak hat übrigens über die Jahrzehnte immer wieder Isopropanol als unbedenklich für alle schwarzweißen und Dreischicht-Farbmaterialien bezeichnet.
  6. Ich erwarte eher, daß die EU demnächst versucht, den Zugang zu archive.org zu blockieren. Allein wegen der "Wayback Machine", die das tägliche Retuschieren und Fälschen im Netz erschwert oder zumindest dokumentiert. Ich spende auch regelmäßig und halte es für wichtig, etwas zurückzugeben.
  7. Als Erfinder/Antragsteller "Brad Miller" eingeben, so kam ich damals auf das Patent.
  8. Wer so wie ich gern etwas über Kinogeschichte liest, auch wenn es nicht um die eigene Heimatstadt geht, dem möchte ich ein eben erschienenes Buch ans Herz legen: FILMSTADT BAD VILBEL Verlag Bad Vilbeler Heimatblätter ISBN: 978-3-00-082390-9 Artikel dazu Das Buch ist unglaublich liebevoll recherchiert, im Großformat mit fast 600 Seiten und mit faszinierenden Fotos und Dokumenten ausgestattet. Ganz großes Kompliment an den Autor Marko Karl, der selbst aktiver Filmvorführer ist (Uni-Kino Pupille, Frankfurt).
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  9. Agfas 35mm Farbnegativ-Kinefilme wurden m. W. um 1995 eingestellt (Koshofer: 1994), der Farbpositivfilm CP30 wohl um 2005.
  10. Ich erinnere mich noch heute an die eindrucksvolle Show im Mathäser mit INDIANA JONES UND DER TEMPEL DES TODES in 70mm und Magnetton. Wir taumelten nachts aus dem Kino, als hätten wir drei Fahrten mit der Minen-Lore hinter uns. Lang her...
  11. Danke für den Artikel, Simon, die "Jugendbilder" von Herrn Koshofer sind auch eine nette Überraschung.
  12. Versuch's mal hier: https://evertz.com/resources/FilmID.pdf https://www.paulivester.com/films/filmstock/guide.htm https://filmcolors.org/timeline-entry/16668/
  13. Gern! Wenn mir ein solcher Abzug wieder unterkommt, stelle ich ein Bild ein.
  14. Damals konnte man das Bild in den Photo-Porst-Filialen besprechen und auch abhören. Es gab aber auch ein Heimgerät, den "Porst Königsbild Recorder". Königsbild-Recorder 72-003 (Radiomuseum) Auf der Rückseite des PE-Farbpapiers waren zwei Magnetstreifen, die jeweils 7 bis 9 Sekunden Ton speichern konnten. Ich habe einige schöne Filmprojektorenbilder aus Bremen, die mir ein netter Filmsammler Mitte der 1980er geschickt hat. Ob er auch Ton darauf aufgezeichnet hatte, weiß ich nicht (ist aber auch hier im Forum aktiv). Zu dieser Zeit gab es in den hiesigen Porstläden keine Abspielgeräte mehr.
  15. Und vergessen wir nicht den "sprechenden Farbfotoabzug" von Photo Porst mit dem Magnetstreifen auf der Rückseite. 🙂
  16. Mein kleiner Scherz ist offenbar diskret an Dir vorbeigegangen.
  17. magentacine

    R.I.P.

    Ergänzung zu Joe Dunton: "Remembering Joe Dunton" (British Cinematographer) Cinematography World (mit interessanten Setfotos) Film & Digital Times
  18. Eric Satie, "Gymnopédie No. 1" (1888)
  19. magentacine

    R.I.P.

    Joe Dunton (1945-2025) https://in70mm.com/news/2025/dunton/index.htm Wer die Stanley-Kubrick-Ausstellung gesehen hat, wird sich an das Video mit Joe Dunton erinnern. Er erklärte die ausgestellten persönlichen Objektive und Geräte Stanley Kubricks. Sein Unternehmen JDC (Joe Dunton Camera) taucht in vielen Nachspännen auf, auch anamorphotische Optiken unter der Bezeichnung "JDC-Scope".
  20. Die ausgefeilte Echtzeit-Überwachungstechnik dieses Wunderkinos möchte ich gern sehen: Audioüberwachung, falls mal ein Gerät durchbrennt. Gasdetektoren, gegen Besucher, die mexikanisch gegessen haben. Pegelstandüberwachung, wenn das Kino überschwemmt wird oder eine XXXL-Sinalco umkippt. Ohne Geigerzähler und Drucksensoren (gegen Überlastung von "love seats") sollte man überhaupt keine Filme zeigen! Wie sagte Pippi Langstrumpf? - "Man bekommt viel zu hören, bevor einem die Ohren abfallen." 🙂
  21. Wenn ich im Garten auf eine herumliegende Harke trete und mir der Stiel vor die Birne knallt, reklamiere ich auch. Und zwar beim nächsten Rechenzentrum!
  22. In alten TV-MAZen von Spielfilmen sieht man selten noch die Abdrücke der Zange im Bild, wenn das für die Abtastung genutzte Material aus dem Ausland kam. Ich habe mal eine VHS-Aufnahme von MANCHE MÖGEN'S HEISS einzelbildweise angesehen, um die rätselhaften Zeichen lesen zu können, die in den ersten Sekunden der Rolle querstehend über mehrere Bilder hin sichtbar wurden. Es waren Abdrücke der Zollzange, weiß nicht mehr, welches Zollamt. Hatten wir im Forum vor langer Zeit mal, leider ist das von @showmanship gemachte Bild aus dem SCHUT-Trailer nicht mehr sichtbar.
  23. Dieses Buch befaßt sich mit Tatis Farbversion von JOUR DE FETE (Tatis Schützenfest). Tatis Film wurde 1949 nämlich doppelt gedreht, einmal in Farbe und einmal in Schwarzweiß. Als sich herausstellte, daß Vorführkopien vom Thomsoncolor-Negativ (sog. Linsenraster-Verfahren) nicht so einfach herzustellen waren, kam der Film nur in Schwarzweiß heraus. 1964 brachte Tati eine Wiederaufführungs-Fassung mit nachträglich kolorierten Bildteilen heraus, was aber nichts mit dem ursprünglichen Thomsoncolor zu tun hatte. Erst 1995 gelang es, die eigentliche Farbfassung zu restaurieren, so daß diese heute neben der bekannten Schwarzweißversion zugänglich ist. Die beiden Fassungen unterscheiden sich im Schnitt und den verwendeten Takes. Dieses von derCinémathèque Française 1995 herausgegebene Buch zeichnet die technische Entstehung von JOUR DE FETE nach. François Ede Jour de fête ou La couleur retrouvée EAN/ISBN: 9782866421557 120 S., broschiert, mit farbigen Abbildungen
  24. Die Cinémathèque Française hat ein kleines Buch zu Tatis Farbversion von JOUR DE FETE herausgebracht, das ich gerade lese. Wer sich dafür interessiert: François Ede Jour de fête ou La couleur retrouvée EAN/ISBN: 9782866421557 Gebraucht für weniger als € 5,00 zu haben.
  25. Hoffentlich überlebt die Warner Archive Collection, Quelle erstklassiger Blurays von Klassikern, an denen i.d.R. auch nicht "herumoptimiert" wurde.
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