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Fragen zum Bolex Alu-Stativ/ sog. H-Tripod von Bolex (ohne Holz)
magentacine antwortete auf Edi's Thema in Schmalfilm
Ich finde es gut, solche Fragen zu stellen und nach Antworten zu suchen. Ist das nicht die Stärke eines Forums? So vieles, was wir hier diskutieren, hat keinen praktischen Nutzen mehr oder ist längst Geschichte. Zum Beispiel Verfahren wie Technicolor (heute nicht mehr herstellbar), Filme auf Nitrozellulose-Träger, Super-8-Tonfilmkameras (für die es kein vorbespurtes Material mehr gibt) und vieles mehr. Wir tauschen hier Wissen über Filmtheater aus, die vor Jahrzehnten abgerissen wurden oder über Leute, die lange tot sind. Die Motivation ist Vergnügen am Austausch und am Schließen von Wissenslücken. Fragen nach praktischer Anwendung gehen deshalb an der Sache vorbei. Ich denke außerdem, daß @Edi in der Lage wäre, es zu sagen, wenn er ein solches Stativ suchte und erwerben wollte. 😉 -
Es gab noch mehr Motive, hier eine Notiz von 1977.
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Dazu eine Anmerkung, allgemein gemeint und nicht auf das verlinkte Interview bezogen: Es ist im Kulturbereich üblich, daß Radiosender und Onlinemedien anrufen und "von jetzt auf gleich" etwas zum gerade aktuellen Aufhänger wissen wollen. Sehr oft haben die Interviewer keinerlei kulturellen Bezug zum Medium Film, sind auch unfähig, vernünftige Fragen zu stellen. Sie stellen dann möglichst plakative Fragen, auf die man nicht kurz antworten kann. Äußert der Gesprächspartner mehr als einen griffigen Satz, wird sein Statement gekürzt und oft durch Einleitungen oder suggestive Kommentare verfälscht (nicht absichtlich, sondern aus Unkenntnis). Der fertige Beitrag ist dann meistens zum Kopfschütteln, wenn man sich mit dem Thema auskennt. Egal, ob es um Kino oder um Feuerwehr-Löschfahrzeuge geht! Es fehlen einfachste journalistische Fähigkeiten wie intelligente Fragenstellung, Herausarbeiten des Wesentlichen, sprachliche Präzision. Nicht nur bei "den Privaten", sondern ausdrücklich und peinlichst im öffentlich-rechtlichen Bereich.
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Ich habe mal eine Filmtonmischung mit 35mm Bild und vier verkoppelten 17,5 Perfoläufern miterlebt. Es war eine Bauer Studiomaschine, der Rücklauf erfolgte zwar mit Bild, aber sehr unruhig "verzittertem" Bildstand. Lang ist's her!
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https://www.fr.de/frankfurt/grosser-schritt-fuer-berger-kino-94395514.html Was steht denn Neues in den Artikeln? Man möchte, man könnte, man wünscht, man hofft. Architekten haben gesagt, daß man etwas könne, Anwohner will man einbeziehen. Der Vermieter bestätigt wie schon damals, daß er sich freuen würde, wenn dort wieder Kino gemacht würde. Alles völlig in Ordnung! Was die Sanierung und Anpassung an heutige Vorschriften kosten wird und ob es jemand bezahlen möchte, wird sich zeigen. Die progressiven Kräfte legen sicher Wert auf äußerste Nachhaltigkeit und würden einen Betrieb ablehnen, der nicht energieffizient und klimaschonend ist. Läuft also alles super, denn: „Wir wollen im kommenden Jahr Workshops anbieten für die Nachbarn und Nachbarinnen“, und „Wir wollen kein Kollektiv sein, das den Menschen hier ein Kino baut. Sie sollen mitentscheiden.“ 👍
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Interessant! Welches Kopierwerk übernimmt denn die Entwicklung des Negativs?
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TK-Chris hat recht: Seit den 1950ern ist es durch Tests und damalige Veröffentlichungen im Journal of the SMPTE bekannt, daß auch Kopien mit Standard (KS)-Perforation durch die schmaleren, eigentlich für CS-Magnettonperforation gedachten Zahn-/Schaltrollen weniger verschleißen. Die Empfehlung für breitere Zahnung nach alter Norm ist heute für alte Acetatkopien sogar gefährlich. Bei Polyesterkopien dürfte es egal sein.
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Stimmt, jedenfalls nicht in diesem Thread. Da hast Du noch gar nichts geposted. 🙂
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Warum das?
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Das glaube ich nicht, es ist ja ein Sammlerstück. Vielleicht will jemand es auch an einer Digitalkamera verwenden. Oder im Bereich der Kunstinstallation, da arbeitet man ja gern mit groben Bildtexturen.
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Ja, weil jedes Teilbild nur halb so groß ist wie ein normales S-8-Bild. Daß diese Bilder zeitgleich übereinander gelegt werden, ändert daran nichts. Die Deckungsprobleme durch die gegenläuigen Bildstandsschwankungen dienen der Auflösung auch nicht. Dazu kommen noch optische Verluste durch Strahlenteiler-Optik bei Aufnahme und Projektion. Die Polarisationsfilter am Projektor und in den Brillen schlucken geschätzte 70% des Lichtes, und was dann bei einer 150W Halogenlampe noch übrigbleibt, kannst Du Dir denken. Es war eine Spielerei, was ich an sich schön finde, aber 3D-Film ist mit Super-8 nicht überzeugend realisierbar.
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Ich frage mich, was Skynet mit diesen Fragen beabsichtigt... 🙂
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Ich habe mir kürzlich die Bluray angesehen, weil das für mich als Kind der erste oder zweite Kinobesuch war. Oh...je! Ein lieblos und billig gemachter Film, langatmig und unlustig - so gerne ich Spencer/Hill und italienische Genrefilme aus den 1970ern sehe. Aber interessant, daß die Schlümpfe mit der Zauberflöte so ein Dauerbrenner/Lückenfüller waren, der tauchte auch in Frankfurt immer auf, wenn sonst nichts ging.
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Ein in Europa seltenes Gerät; außer in einem Filmbuch von Klaus Unbehaun habe ich früher nie etwas darüber gefunden. Für den praktischen Einsatz ist aber zu bedenken, - daß das Bild sich nur aus zweimal der halben Fläche eines S-8-Bildchen zusammensetzt, worunter die Auflösung und Feinkörnigkeit deutlich leidet; - daß eine gegenläufige gedrehte Aufzeichnung der Teilbilder erfolgt. Das ist in der Standfotografie egal, beim Bewegtbild bedeutet es aber, daß die überlagerten Stereobilder aufgrund der Bildstandschwankungen in der Höhe gegeneinander "arbeiten". Ist aber, wie schon gesagt, eine große Rarität und eine gute Ergänzung, wenn man schon eine Nimslo-3D-Kamera besitzt! 😀
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Kurios! Eine Bell & Howell "Autoload" 16mm-Kamera als "Schnittmodell", bei dem man Einblick in den Mechanismus nehmen kann: https://www.ebay.de/itm/307029914757
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Stellt man die Lampe auf den Kopf, wird das Bild umgekehrt. Natürlich nur im Winter (Kaltprozeß).
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Der Tisch wirkt am besten, wenn man diese Lampe dazu kauft.
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Das Mächte der Finsternis schlafen nie... 😬
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Mir gefällt es auch nicht. Aber seltene Filmgeräte sind das wirklich nicht, Plank Magicas gibt's wie Sand am Meer. Auch die Mansfield Doppel-8 ist ein Massenprodukt gewesen.
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Rote Kreise und Punkte auf SW-Kopie - Lagerschaden?
magentacine antwortete auf Bene14's Thema in Schmalfilm
Bitte mach noch eine Aufnahme des Filmstreifens mit Perforationsbereich und eventuellen Randsignierungen (Buchstaben-/Zahlenkürzel an der Filmkante), damit man den Materialtyp erkennt. (Nur nach diesem Bild würde ich vermuten, daß es sich um eine Art Pilzbefall handelt.) -
Rote Kreise und Punkte auf SW-Kopie - Lagerschaden?
magentacine antwortete auf Bene14's Thema in Schmalfilm
Dann warten wir einfach geduldig auf deren Antwort. 🙂 -
Vielen Dank für diesen persönlichen Bericht! 👍
