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magentacine

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Alle erstellten Inhalte von magentacine

  1. @Stand-by: Wenn ich das richtig verstehe, läuft also eine Kopie im Academy-Format (1.37) mit Dolby-SR bzw. DD-Ton? :?:
  2. Weiß jemand, ob die restaurierte Fassung von METROPOLIS (korrektes Seitenverhältnis 1.33:1) auf den neuen Kopien originales Stummfilmformat hat (also zentriertes Vollbildfenster einschließlich Tonspurbereich), oder ist das 1.33-Bild zur leichteren Vorführung in "normalen" Kinos in Breitbild 1.66 einkopiert (ähnlich wie bei älteren Disneyfilmen im Normalformat)? Der Film steht für den 22.04. im frankfurter CineStar auf dem programm, wo er vor Jahren (im Rahmen der Fachmesse eDit) schon einmal auf 1.66 kastriert lief, mit abgeschnittenen Köpfen, Füßen und Zwischentiteln. Eine Kollegin hat das Theater angemailt, aber vielleicht kann ja auch ein Forumsmitglied Auskunft geben, das bereits die restaurierte Fassung in Händen hatte?
  3. Goldene Worte! Der Besucher hat schon weitgehend resigniert, erwartet vom Kino nur noch Bildgröße und Aktualität, nicht bessere Qualität. Beschwerden sind frustrierend, das Servicepersonal vertröstet (=belügt) den Kunden sehr oft nur. Übrigens kein Phänomen der hier oft gescholtenen Multiplexe: In einem vor kurzem neueröffneten Kino am Main ist seit der Neueröffnung im großen Saal der Lampenspiegel dejustiert, oben ist's deutlich dunkler als unten. Bei BW geht es gerade noch, bei CS sind die oberen 50cm der Bildwand dunkel, was insbesondere bei Szenen mit hellem Himmel usw. peinlich auffällt. Der Hinweis auf die dunkle Zone am oberen Bildrand wurde an der Kasse mit dem Hinweis beantwortet, das sei "der Kasch". Kommentar überflüssig - statt einmal die eigene Projektion zu checken, denkt man sich Ausreden aus. Und das gerade in Einzelkinos, die man wegen des guten Programms und der angenehmeren, weniger McDonaldsartigen Atmosphäre als Besucher vorziehen möchte... Bloß weil der Zuschauer nix sagt, heißt es nicht, daß er nix sieht!
  4. cinerama Gab es definitiv keine 70-mm-Kopien? Ich hatte den Film in meinem Kinogänger-Gedächtnis als 70-mm-Blowup gespeichert; der Ton war für damalige Verhältnisse sehr beeindruckend. Gab es von ALTERED STATES etwa 4-Kanal-Magnettonkopien (auf 35mm) ?
  5. Aber für ein eigenes Verleihzeichen auf 70mm hat das Budget noch gereicht. HERKULES EROBERT ATLANTIS macht wirklich Freude, ist sehr zügig inszeniert und hat viele "trashige" Ideen und Details, die über die Sandalenfilm-Routine hinausgehen. Allein die Wirtshaus-Keilerei am Anfang, während der Herkules in Ruhe zu essen versucht, ist sehr gelungen. Die Super-Technirama-70-Fotografie ist teilweise atemberaubend plastisch, nur funktioniert das Einfügen von Archivmaterial (teilweise mit dickem 16mm-Bildstrich und anamorphotisch verzerrt, siehe Vulkanausbruch am Ende) nicht besonders gut. Einige italienische Lowbudget-Produktionen scheinen in Technirama gedreht zu sein, mich hat immer MONDO CANE auf den Listen gewundert...
  6. Vor jeder Art von Wischen an Projektionsoptiken lose Bestandteile entfernen, sonst schmirgeln harte Partikel und erzeugen Kratzer. Empfehlenswert ist Druckluft aus der Dose (gibt es auch "ölfrei" von Kontakt-Chemie bzw. Conrad) oder einen Objektivpinsel mit Blasebalg (hama oder Brenner Fotoversand). "Dust-out" aus der Filmbranche ist perfekt, aber zu teuer für den täglchen Einsatz. Danach erst "naßreinigen", oder besser gesagt: "feucht", denn zuviel Flüssigkeit kann ins Innere der Optik sickern und böse Dinge anrichten. Die pragmatische Reinigungslösung (BWR-Budget und Fehlbedienungssicherheit einkalkuliert) ist immer noch das gute Brillenputztuch aus der Drogerie (z.B. Swirl). Nicht flach, sondern "geknüllt" verwenden, und auf keinen Fall trocken reiben, nur solange Feuchtigkeit vorhanden ist. Was für moderne Multivergütungen bei Brillengläsern schonend genug ist, dürfte auch dem Kinoobjektiv nicht schaden. :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: "Marx ist die Theorie, Murks ist die Praxis!"
  7. Ich schlage vor, den umstrittenen Spot durch neue Kopien von DAS WUNDER DES STEREOPHONEN MAGNETTONS (vgl. "Nostalgie") zu ersetzen, der Drehschalter für Grobmotoriker zur Tonformatumstellung ist einfach Kult! ;)
  8. Kleine Korrektur: In DAS WUNDER DES STEREOPHONEN MAGNETTONS gibt es nicht zwei, sondern drei Stufen: 1. Lichtton 2. Magnetton (mit verbessertem Frequenzumfang) 3. 4-Kanal-Magnetton Die gezeigten Aufnahmen dürften z.T. aus dem ursprünglichen, brancheninternen CinemaScope-Demo-Film stammen, der Kinobesitzer und Produzenten für Breitbild und Stereoton begeistern sollte. Erste Aufführung in Deutschland damals im "Metro im Schwan" in Frankfurt/M. Der Mann mit dem Drehschalter ist immer ein sicherer Lacher beim Publikum. Lief das Ding nicht auch einmal in Bradford? Ein anderer CS/Magnetton-Demokurzfilm ist FEST DER ROSEN, etwa zehn Minuten lang, zu ertragen allerdings nur, wenn man Paraden und blumengeschmückte Festwagen packend und erregend findet. ;)
  9. Weiteres hier detailliert und bildreich nachzulesen: http://www.widescreenmuseum.com/widescreen/wingcr1.htm
  10. magentacine

    70mm Maschine

    Es muß wohl so etwas wie eine "Philips-Phobie" geben... :wink: Was die U3/4 angeht, so bleibe ich dabei, daß der Bildstand bei 35mm exzellent sein kann, aber die 70mm-Bildführung ist und bleibt ein Kompromiß. Die Lösung des "ausbaufähigen Basisprojektor", bei dem man die Breitfilmteile bei Bedarf nachrüstet, ist vielleicht markttechnisch nachvollziehbar, aber konstruktiv ein Rückschritt gegenüber vorbestehenden ausgereifteren Lösungen. Der Umbau bietet zahlreiche Möglichkeiten der "schleichenden Dejustage" - und die Tauglichkeit eines Gerätes ist auch an der Kinopraxis zu bemessen, nicht an den theoretischen Überlegungen des Konstrukteurs. Was die Lackierungen angeht, so sind meine Favoriten die schwarzen Frieseke&Hoepfner-Maschinen - das ist echte Oldtimer-Eleganz! :wink:
  11. Und dann gab es die "Ultra Panatar"-Pojektionsanamorphoten von Panavision, die statt mit Spiegeln mit zwei verstellbaren Prismen funktionierten, stufenlos verstellbar zwischen Kompressionsfaktor Null und 2. Das "Super Panatar": und das verbesserte "Ultra Panatar":
  12. Der "Vorführeffekt" ist ganz nett, aber vieles nervt auch. Das ewige "dynamische" Handkamera-Gewackel und der radelnde Filmemacher gingen mir auf den Geist. Im TV geht's, auf der Kinoleinwand ist der Film eine Zumutung. Beeindruckt hat mich die Katze im BWR, ob das beim Fellwechsel nicht ordentlich Haare auf der Kopie gibt? :)
  13. magentacine

    70mm Maschine

    Und an Frieseke & Höpfner denkt wieder mal keiner... :wink: Möchte sachdienlich ergänzen, daß ich noch nie eine DP75-Projektion mit 100% stabilem Bildstand à la DP70 oder U2 gesehen habe. Die U2 seinerzeit im Frankfurter Cineplex hat mich in der Tat beeindruckt. Stimme cinerama hinsichtlich der U3/U4 zu, eine gewisse Verbesserung des Bildstandes ist allerdings möglich, wenn man per Testlauf die für die jeweilige Filmkopie (Schrumpfung, Materialdicke!) optimale Schleifengröße ermittelt.
  14. Über einen qualifizierten Kinderfänger sollte in der Tat jedes multiple Lichtspielhaus verfügen: Darsteller Robert Helpman vor der Super-Panavision 65-mm-Kamera bei den Dreharbeiten zu CHITTY CHITTY BANG BANG in Rothenburg ob der Tauber
  15. Wie wär's mit einem Double Feature - in Kombination mit Alan Parkers MIDNIGHT EXPRESS wird dann wieder Ausgewogenheit hergestellt... :lol:
  16. Industrie- und Filmmuseum Wolfen, ein Besuch lohnt auf jeden Fall: http://filmmuseum.kulturserver-san.de/ http://www.ifm-wolfen.de/Ausstellungen/ausstellung.htm
  17. Filmotec/Orwo bietet Blankfilm, Schwarzfilm und Zugfilm für Kopierwerke in Polyester und Acetat an, könnte also durchaus richtig sein mit Orwo. Schau mal hier nach: http://www.filmotec.de
  18. magentacine

    Bauer P8 T400

    FVT in Hanau (PN an Dich geschickt).
  19. Zum Werbefoto für den Diaprojektor: Es gab in den 1960ern den schönen Begriff des "Waffenschein-BH"...da sehnt man sich doch nach Howard Hughes' Jane-Russell-Spezialkonstruktion zurück! :)
  20. magentacine

    TK 35

    In einem anderen Thread ("An die Nostalgiker") hatte ich schon mal den sehenswerten Kurzfilm DER KINOMANN (1990) von Thomas Frickel erwähnt. Wer sich einmal die TK35 im Wanderkinobetrieb ansehen möchte...könnte evt. bei der Kurzfilmagentur im Verleih sein.
  21. Die korrekte Benennung lautet (nach Kodak): CS-1870-35 mm CinemaScope perforations with a pitch measurement of 0.1870" (long pitch), ANSI PH22.102-1980 Im englischen Sprachgebrauch wurde dieser Typ auch salopp "foxhole" genannt. Links zum Thema Perforationen: http://www.kodak.com/US/en/motion/support/h1/sizesP.shtml#perfs http://wwwit.kodak.com/US/en/motion/students/handbook/perforations2.jhtml
  22. Für Betrieb ohne Automatisierung: Philips DP70 (aka Norelco AAII). Vorzugsweise mit modernisierter Tonabtastung (aber wer will mit diesem Rolly Royce schon profanen Lichtton abspielen? ;) Ansonsten persönliche Affinität zu den klassischen Bauer-Maschinen, besonders zur Sonolux! @Theo: Ich kenne eigentlich keine U4 mit wirklich exzellentem Bildstand mehr, seit die Original-Spannbänder ausgegangen sind. Es ist okay mit dem nachgefertigten Material, aber nicht wirklich erstklassig. Wie löst Du das Problem?
  23. Nachdem die Kopie wieder aufgewickelt ist: Reinigen! Wenn kein Filmreinigungsgerät installiert ist, tut's auch die Handreinigung per weichem Lappen (häufig wechseln) - aber unbedingt naß! (Isopropylakohol/2-Propanol). Spätestens vor dem Weiter/Rückversand beim Abziehen aktweise feucht reinigen, mit mäßiger Umrollgeschwindigkeit und Wechseln der Lappenstelle (schauen, wieviel Dreck hängenbleibt). Wer willige Helfer und Zeit hat, kann auch bei laufender Vorführung reinigen, bevor der Film durch den Projektor läuft - habe das mal gemacht, als eine Vorführung gerettet werden mußte. Einer muß neue Putztücher mit Alkohol (oder FilmGuard) befeuchten und anreichen (notfalls auch mit Isopropyl gut genäßtes weiches Klopapier oder Küchenrolle!), der zweite Mann reinigt und wechselt "beidhändig" schmutziges gegen neues Tuch aus, ohne abzusetzen. Der Film sah in der Projektion 1A aus, da auch der Alkohol genug Zeit zum Verdunsten hatte, was in den meisten BWR schnell gehen dürfte. Lacht nur - aber das Publikum sah eine saubere Vorführung... :wink:
  24. Am Schneidetisch geht im Notfall Samttuch mit Isopropylakohol, wichtig ist, daß der Lappen niemals trocken wird - mit Umrollgeschwindigkeit geht das aber nicht, allenfalls doppelte Geschwindigkeit. Wichtig: Alkohol muß verdunstet sein, bevor es auf den Aufwickelteller geht, sonst gibt es Flecken (die aber durch erneutes Reinigen entfernbar sind). Im Notfall (völlig verdreckte Kopie) mag das helfen, sonst würde ich ganz klar einen am Projektor befestigten Filmreiniger à la Kelmar befürworten. FilmGuard reinigt hervorragend, da es die feinsten Blankschrammen in Grenzen auffüllt, tritt sogar ein gewisser "Wetgate"-Effekt ein. PTRs sind okay, um Negative oder Kopieroriginale sauber zu halten, die meisten älteren Vorführkopien sind aber doch so staubig, daß es meiner Erfahrung nach die PTRs überlastet und nur eine bessere Verteilung des Drecks über die ganze Kopie erzeugt. Isopropylakohol ist übrigens von Eastman Kodak als langzeitsicher für Filmreinigungszwecke getestet, wer Zeit hat, kann's ja im SMPTE-Journal suchen... Auch einige Maschinen von Lipsner-Smith und Retheto arbeiten m.W. mit Propanol - wichtig ist natürlich bei "Handbetrieb" gute Belüftung des Arbeitsplatzes.
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