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Friedemann Wachsmuth

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Alle erstellten Inhalte von Friedemann Wachsmuth

  1. Also die 1080p meines iPhones auf dem EPSON TW-5500 betrachtet sind ungleich größer, schärfer, heller und mit 30fps auch flüssiger als jeder S8-Film aus dem Bauer. Nur: es ist kein Film den ich da sehe, sondern ein Video. Das gleiche gilt für meine 5DmkIII Videos, wobei deren Bildeindruck durch die langen Brennweiten aber schon ungleich mehr an Film *erinnert*. Auch das ist aber kein Film, sondern Video. Und deshalb vergleiche ich es auch nicht. Weder technisch (Auflösung, Dynamik) noch emotional (Haptik, Handwerk, Sinnlichkeit). Für mich ist das eine noch sinnlosere Diskussion als die von Schallplatten vs. CDs. Beides hat seinen Platz, seine Berechtigung und seinen Preis -- und das war's eigentlich auch schon an Gemeinsamkeiten.
  2. Beiden Preis ist es ja fast das Risiko Wert, oder? :) (Keine Sorge, ich mag Zoooms nicht so sehr.)
  3. Ich nutze meinen Gravatar als Avatar... vermutlich kann Dein Browser dessen (etwas komplexe) URL nicht richtig parsen. Ändere ich gleich mal. ... So, besser?
  4. Da steht nirgends, dass der Kodachrome sich "so ziemlich um den schlechtesten Film handeln" würde. Nirgends. Nicht mal im Ansatz.
  5. Dann ist es genau wie beim OM-System gelöst -- dort aber hat der Vorschlussvorhang ein wildes Pixelmuster, das angeblich "aus ca. 10.000 Aufnahmen Computer-berechnet" ist und gaaaanz genau der Reflexion der Emulsion entspricht. :) Die OM-2 zumindest differenziert aber so weit ich weiss mathematisch zwischen der Reflexion des Verschlusvorhanges und der der Filmschicht. Gemessen wird "von unten per Draufsicht". Und bei der Pathe ist es dann vermutlich so, dass ein zu großer Bildkreis und/oder ein Weitwinkel u.U. Licht direkt auf die CdS-Zelle scheinen lassen kann. Da hülfe dann auch eine Differenzierung nicht mehr. (Zu spät gelesen dass Mich die Hälfte davon schon schrieb... und ja, das OM-System ist eines der faszinierendsten SLR-Systeme die es gibt. Bis heute hat keine andere SLR ein derartig riesiges Mattscheibenbild. Und die Zuiko-Scherben waren und sind sensationell.)
  6. "Filmschicht-Reflexmessung" ist übrigens interessant und potenziell eine weitere Fehlerquelle. Ich kenne die Pathe nicht und weiß nicht ob sie es wirklich so macht, aber zumindest der zitierte Anleitungstext suggeriert das ja. Die Olympus OM-Modelle hatten das damals als Neuheit, hier mß man sogar noch "während der Belichtung", was auch Langzeitbelichtungen mit wechselnden Lichtverhältnissen (z.B. Blitze) immer korrekt belichtet sein ließ. Problem hierbei: Heutige Emulsionen reflektieren oft ganz anders als damals. So ist ein E100D schichtseitig Milchschokoladenbraun, ein IsopanF aber war hellgrüngrau. Meine Vermutung (!): Wenn die Pathe wirklich das von der Emulsion reflektierte Licht misst, sollte man im Zweifel bei Wechsel des Filmmaterials eine Belichtungsreihe machen. Desweiteren könnte es sein, dass Objektive mit (zu) großem Bildkreis u.U. für zusätzliche Reflexionen in Richtung der Messzelle sorgen, was übermäßiges abblenden bedingen könnte. Nochmal: Es ist eine Vermutung (da ich die Pathe null kenne), aber zumindest macht so die oben zitierte Zeile aus der BDA Sinn.
  7. Genau deshalb hat jeder bessere Beli ja auch einen geheimen Settings-Mode, in dem man die Anzahl der Elemente des gerade verwendeten Objektivs konfigurieren kann. ;)
  8. Das ist in Foren doch alles völlig normal. :) Nur gibts visavis beim Bierchen meist weniger Missverständnisse. Da muss man ja auch nix lesen, nur die Ohren spitzen.
  9. Lieber Olaf, natürlich irre ich mich mal! Ich habe auch überhaupt kein Problem damit, wenn man ich darauf hinweist. Bitte, nur zu, ich bin da völlig umempfindlich. Aber: An der Tastsache das Blende 8 Blende 8 ist, ist einfach nichts zu rütteln (bis auf geringe, theoretische Abweichungen von bis zu maximal einer drittel Blende, die aber hier absolut keine Rolle spielen). Das ist auch was Aaton neulich meinte: Es fühlt sich oft eben vollkommen müßig an Dir Fakten oder Grundlagen darzulegen, da Du sie schliesslich nicht glaubst, negierst, relativierst oder wieder eigene, falsche Schüsse ziehst. Das frustriert einfach ein bisschen. Also, wie groß ist der Bildkreis? (Siehe Hinweis in der Anleitung)
  10. Wittner: CHROME V50D, Color Umkehr, S8-Kassette ist wieder zu haben (immer noch 26.90€).
  11. Da ist etwas dran. Nur hatte man früher mehr Einfluss auf die Selektion, was grundsätzlich eher erhalten bleibt und was nicht. Gut, dass man noch immer analog fotografieren und Filmen kann.
  12. Ja, ich glaube wir meinen das gleiche. :)
  13. Lies noch mal genau, was Simon geschrieben hat, Olaf. Weniger als 20%. Du spricht von mehr als einer Blende. Und lies noch mal genau, was in der BDA steht. Wie groß ist nun der Bildkreis Deiner Objektive? Und kauf Dir bitte keine Bolex. Denn die ist kompliziert. Und du erscheinst mir irgendwie zunehmend beratungsresistent. Ich fürchte einfach, Du würdest mit der nicht glücklich werden.
  14. Die Feder ist aber ganz schön müde. Und der Fliehkraftregler regelt nicht gut. Die Frage ist ob eine neue Feder lohnt... Oder doch eine H8DS8? :)
  15. Na dann hoffen wir mal, dass der Spulenkerndurchmesser von 30,5m Tageslichtspulen genormt ist! :) Ich mach heut Abend mal meine Bolex leer und probiere, wie es mit den Transportrollen ist.
  16. Ein ganz wichtiger Punkt ist, dass Daten (oder Bilder oder Filme) manchmal erst spät wichtig oder interessant werden. Und dann kann es eben schon zu spät sein. Jeder, der Ahnenforschung macht kennt das. Irgendeine Großtante hat da noch die Zigarrenkiste mit Dias oder die Schreibtischschublade mit den alten N8-Filmen. 50 Jahre waren die unwichtig, plötzlich sind sie das fehlende Puzzlestück. Das kann und wird digitalen Daten auch so ergehen. Meine ersten Eigenen Atariprigramme gab es nur auf Disketten und einer vollkommen proprietären RLL-Festplatte. Neulich wurden sie plötzlich interessant, obwohl erst 25 Jahre alt. Die Disketten waren allesamt hin, die Platte habe ich am besagten Atari noch exakt einmal zum laufen bekommen (nach nicht unerheblichen elektronischen und mechanischen Eingriffen). Das war Glück, denn die (einzige noch vorhandene) Treiberdiskette funktionierte noch. Die so für kurze Zeit reanimierten Daten (nur wenige Kilobytes, aber plötzlich eben extrem wichtig) dann tatsächlich auf ein anderes Medium zu retten war Glück und eine Wissenschaft für sich. Direkt nach der Sicherung starb die Platte dann endgültig. Ein Farbddia von 1955 mag komplett verblichen sein, aber es ist noch etwas zu erkennen!
  17. Jungs: ignoriert die theoretischen, 0-10% Toleranzen im System doch einfach. Auch Euer Federwerk läuft nicht exakt mit 24fps. Geht raus und filmt, nachdem ihr die Kamera getestet habt. Sonne lacht = Blende 8! Und das gilt für jedes Objektiv. (Nicht aber für jeden Film ;) ) Ich glaube, genau das meinte Aaton, und er hat Recht.
  18. Stimmt. Aber erstmal bastle ich mir jetzt einen vernünftigen Halter für die Canon C-8 an meinen Bauer t610. Damit ein Stück Rudolf fest im Wohnzimmer seinen Platz bekommt. :)
  19. Stimmt, Du denkst in längeren Wickeln. Ich denke in 30m Häppchen. :) Ich werde es ausprobeiren, sobald ich meine jetzige DS8 Rolle voll habe. Es fehlen noch etwa 20m der zweiten Hälfte. Ich werds dann aber irgendwie mit improvisiert verschmälerten Tageslichtspulen ausprobieren müssen. Hmmm, oder lege ich mal einen Rest N8-Film in die H16 ein und gucke, wie sich der dort so verhält? Zahnabstand ist ja bei H8 und H16 der gleiche...
  20. Klar Simon, das stimmt schon, auch wenn mir 20% etwas theoretisch viel vorkommen. Aber das ist Theorie und verwirrt Olaf doch nur. In der Praxis ist das also max. eine drittel Blendenstufe Abweichung, die selbst bei Umkehrmaterial zu vernachlässigen ist. Sein Probelm liegt woanders. Ich wollte mit meiner (leicht vereinfachten) Darstellung nur erstmal diese grundfalsche Annahme aus seinem Kopf kriegen, das die Bedutung der Blende bei jedem Objektiv grundunterschiedlich sei und seine Primes doppelt so hell agieren würden.
  21. Bist Du sicher, dass die Adapter an den Zahntrommeln sein müssen, Rudolf? Der Film hat ja eine gewisse Steifigkeit. Und wird auf der Spule und an der Filmbühne passend geführt. Warum also sollten da entsprechend seitliche Zugkräfte auftreten?
  22. Vor allem aber leider keine Blende. Dafür aber 2-3 Belichtungen pro Einzelbild. :)
  23. Ernst: Sehr clever und schön gelöst. Übrigens habe ich gerade gestern so eine Agfa Movex Kassette mit E100D befüllt um sie in meiner frisch restaurierten Agfa Movex 8 zu verwenden. Die Kassetten sind so konstruiert, dass sie wohl ewig halten werden. Sehr schön. Leider war ich so blöd und habe den ersten Test gestern mit Schicht nach innen zeigend verschossen... ich habe erst nach der Belichtung gemerkt, dass die Wickel bei der Movex-Kassette ja mit Schicht nach aussen liegen müssen. Heute belichte ich den noch mal von der anderen Seite, mal gucken was dabei rauskommt... Rudolf: Erst mal mit den normalen Zahntrommeln probieren? Irgendwie denke ich, dass das gehen müsste. Wär schon ein schöner Hack, wenn man auch die andere S8-Meterware (wie Agfa Scala und Avichrome) mal eben in der H8DS8 verwenden könnte. Oft reichen ja auch 30 statt 60 Meter am Stück... Simon: Das Problem hat Rudolf doch recht geschickt durch den dort fixierten 8mm Filmstreifen gelöst. Dessen Dicke stimmt prinzipbedingt ja exakt.
  24. Mit Verlaub Olaf, aber das ist Unfug. Überleg doch mal: Wenn ein Belichtungsmesser Dir als richtige Blende z.B. Blende 8 anzeigt, dann gilt das doch unabhängig vom Objektiv! Blende 8 ist Blende 8. Wenn ein Objektiv bei Blende 8 mehr oder weniger Licht durchlässt als ein anderes, ist eines von beiden defekt bzw. dejustiert. Wenn Du ein Objektiv mit eigenem Sucherprisma hast (wie die alten Som-Berthiot-Tüten manchmal) dann schluckt natürlich dieses Prisma etwas Licht, aber das ist in der Regel "miteingerechnet" bzw. die TTL-Messung kompensiert das implizit. Es ist völlig egal ob Du ein Zoom oder eine Festbrennweite verwendest, ob sie 10mm oder 90mm lang ist -- Blende ist Blende und bedeutet gleiche Lichtmenge auf dem Film. Übrigens brauchst Du das gar nicht anzuzweifeln, das ist völlig logisch, schon immer so gewesen und gilt identisch in der Fotografie. Ich weiss nicht, wie die Belichtungsmessung in der Pathe funktioniert, aber vermutlich misst sie falsch bzw. wird von der Festbrennweite irgendwie "geblendet" -- evtl. durch einen zu großen Bildkreis? Tatsache ist, und die gibt es NICHT zu hinterfragen, dass beide Objektive bei Blende 4 oder 8 oder 11 exakt gleich viel Licht durchzulassen haben. Ist dem nicht so, ist eines der Objektive defekt. Ist es aber so und der Beli der Pathe zeigt unterschiedliche Ergebnisse, dann hast Du Dich vermessen oder der Beli ist kaputt/Mist/verwirrt. Die "hohe Lichtstärke" die man an Festbrennweiten oft schätzt bedeutet nur, dass Du sie eben bis f=1.4 oder f=1.1 aufmachen kannst. Bei Blende 1,4 erreicht den Film exakt doppelt so viel Licht wie bei Blende 2. Das ist ein großer Vorteil.
  25. Und nun hat Klaus alles leergekauft in Norwegen? Zu 30m: "This product is currently not available." :/
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