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Helge

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Alle erstellten Inhalte von Helge

  1. Der Kondensor muss natürlich so dimensioniert sein, dass er möglichst viel (wenn nicht sogar alles) vom Abstrahlwinkel der Lichtquelle erfasst, das hatte ich ja in den Bildern dargestellt. 20% Verlust wäre ein sehr hoher Verlust alleine durch den Durchgang durch die Optik, das dürfte definitiv unter 10% liegen, sofern korrekt dimensioniert. Das funktioniert bei korrekter Auslegung auch gut bei LEDs. Es hat halt nur noch keiner gemacht, an eine neue Optik traut sich keiner ran, da reicht es eben nicht, Altteile aus anderen Geräten wiederzuverwenden… Dazu müsste man eine neue Kondensor-Optik berechnen und vor allem auch herstellen 😅 Dafür gibt es aber aus den schon x-mal genannten Gründen vermutlich keinen richtigen Markt (zu wenig Nutzer, immer noch verfügbare, klassische Leuchtmittel).
  2. So ein Konzept, das auf Wärme angewiesen ist, würde mit LED vermutlich nicht oder schlechter funktionieren, da LEDs bei gleicher Lichtleistung nur ca. 15% - 30% der Wärme einer Halogenlampe erzeugen. Warum überhaupt auf LED umrüsten? Natürlich gibt es aktuell noch Halogenlampen für Dia- und Super 8 - Projektoren zu kaufen, aber wie lange noch. Das Thema mit der Farbtemperatur hatten wir ja schon mal, als um Xenon ging. Wenn das Licht weiß ist, also einer echten Farbtemperatur entspricht, adaptiert das Auge. Und man kann zudem bei LED die Farbtemperatur oft wählen, wichtig ist eine gute Farbwiedergabe.
  3. Was ist LES? Das Ding hat gerade mal 1720 lm (lumen), das ist nicht viel. Eine 24V/250W Osram Stiftsockellampe hat ca. 10.000 lm, also ca. das 6-fache. Zudem hat der LED oslon ein ziemlich schlechtes Spektrum, da erwarte ich keine besonders gute Farbwiedergabe...
  4. Im Diaprojektor läuft das so (ohne Kondensor): Die Lampe und der Spiegel werden so zueinander eingestellt, daß die Glühwendel zweimal und exakt übereinander dargestellt wird. Ohne Kondensor geht viel Licht verloren, es wird u.U. noch nicht mal alles abgebildet. Mit Kondensor sieht das dann so aus: Der Kondensor bündelt das Licht auf das Dia und das Objektiv. Diaprojektor | LEIFIphysik Kondensor – Wikipedia Profilscheinwerfer – der König der Scheinwerfer › Production Partner WIKI Durch geeignete Wahl des Kondensors liesse sich m.E. auch eine größere Leuchtfläche der Lampe (also ein LED-Flächenstrahler) auf ein kleineres Bildfenster (Schmalfilm) bündeln. Letztendlich eine Berechnungsfrage und eine Frage der Auswahl des Kondensors (Kugellinse, konvex, konkav ...). Da wäre es m.E. am sinnvollsten, Arbeit hinein zu investieren.
  5. Das ist vermutlich korrekt (und deshalb beim Diaprojektor einfacher). Ich muss da mal ein bisschen genauer hinschauen.
  6. Da tauchen irgendwo Nackerte auf…🤪 Geht in USA überhaupt gar nicht
  7. Hmm? Eigentlich schon… Ich muss da noch mal genauer drüber nachdenken, bin eben erst aus dem Urlaub zurück 😉
  8. Das ist sicher richtig, aber ohne Änderung der Mechanik braucht ein Filmprojektor bei langsamerem Lauf auch proportional mehr Zeit für den Transport und damit auch eine proportional längere Dunkelpause dafür, da hilft auch LED statt Flügelblende nicht, irgendwann flimmert es dann trotzdem.
  9. Es geht sicher auch um den riesigen Stromverbrauch, der deutlich zeigt, wie schlecht durchdacht das Konzept ist. Es wird eben 90% oder noch mehr an Energie ausschließlich zum heizen des Projektors genutzt, die Energiebilanz ist m.E. noch schlechter als bei Halogen oder Xenon. Gebracht (im Sinne eines Vorteils oder zusätzlichen Nutzen) hat das Projekt also erst mal nix. Das ganze ist ein Versuch, der in meinen Augen aus den von Friedemann und mir genannten Gründen erst mal gescheitert ist. Das habe ich verstanden, aber wozu ohne Umlaufblende? Oder ist das ein Uni-Experiment, das die prinzipielle Möglichkeit aufzeigen soll (Proof of Concept?)? (Mein Super 8 Visacustic macht übrigens 0-24 B/s mit Umlaufblende, natürlich nicht flimmerfrei). Naja, ich kenne jetzt wenige Exoten unter den Diaprojektoren, für die es aktuell keine Leuchtmittel mehr gibt, aber da ist der Umbau ja auch einfacher - Stichwort: Kondensor! (wie von @Film-Mechaniker schon erwähnt) Das wäre sicherlich auch ein wirklich zielführender Ansatz für den LED Einsatz in Filmprojektoren, aber einen echten Konzeptwechsel hat das Projekt ja gescheut, man hat sich völlig auf die Elektronik konzentriert und die Optik völlig ignoriert.
  10. Natürlich nicht, es verlangt aber ein anderes Prinzip nichts angepasst
  11. Erwartbar vielleicht, aber nicht ablehnend, und sicher nicht aus Prinzip. Die Nutzung von LEDs für Projektoren kommt immer wieder auf und scheitert regelmäßig am Fehlen einer punktförmigen Lichtquelle, deren Licht fokussiert (gebündelt) durch das Bildfenster leuchtet und dann über die Optik auf die Leinwand abgebildet wird. LEDs liefern eine flächige Lichtquelle, die dann hinter der Bildbühne platziert wird, aber durch das kleine Bildfenster zu wenig Licht liefert, viel weniger als eine punktförmige Lichtquelle mit gleichem Lichtstrom. Diese Schwachstelle ist System immanent. Das sind schlicht Fakten. Wenn ich das beschriebene Prinzip richtig verstanden habe, haben die Leute es genauso gemacht und sind auf die selbe Schwachstelle gestoßen. Statt das Prinzip zu ändern, haben sie schlicht eine der stärksten LEDs verwendet, also vorne viel, viel mehr Energie rein geschoben, um dann hinten etwas mehr rauszubekommen.
  12. Die typischen Platzhalter 😉 Gemeint sind sicher 120V/60Hz (USA) und 230V/50Hz (Europa inkl. UK). 110V gibt es nur noch in der Karibik, 115V ist noch viel seltener. Die Verwendung der (schon lange unzutreffenden) Platzhalter gibt aber schon zu denken.
  13. Hat Wittner je Kamera-Equipment verliehen?
  14. Sehr gute (und sicher berechtigte) Frage, auch, wenn ich mir das nicht wirklich vorstellen kann.
  15. Jetzt geht es wieder
  16. Wenn es einen Grünstich hat, hat das Licht auch (eigentlich) keine Farbtemperatur, weil sein Farbort nicht auf dem Planck‘chen Kurvenzug liegt. Solche Farbstiche preiswerterer LED-Lichtquellen müsste man dann irgendwie ausmessen und mit einem separaten, zusätzlichen Magenta-Filter ausfiltern.
  17. Wittner hatte „sein“ Unboxing Event gestern gepostet, nun, da die Kamera auch hierzulande erhältlich ist 😃 Und 7-8 weitere Posts..
  18. Das stimmt halb und halb 😉 Eine früher häufigere Kerze hat 1500 - 1800 K, eine Petroleumlampe (ohne Glühstrumpf) liegt eher direkt anschließend bei 1800 K bis vielleicht 2500 K. Für derlei Beleuchtungen bräuchte man selbst mit Kunstlichtfilm einen Korrekturfilter 😃 (sogar einen KB26!) Selbst für eine Glühlampe mit ca. 2700 K bräuchte man einen, außer man will eine deutlich rötlich/orange Stimmung. Hier genügt aber ein KB7… Die heutige Wohnraum-LED-Beleuchtung liegt bei 2700 K (seltener) bis ca. 3300 K und damit über der Farbtemperatur der Glühlampe bis knapp unter der von Fotolampen, für die Kunstlicht ausgelegt ist, damit ist hier nie ein Blaustich zu befürchten. Problematisch sind eher manche LED-Leuchten in Küche und Bad, da gibt es alles bis 5000 K und selten auch darüber. Diese Orte waren aber farbtemperaturtechnisch auch früher schon ein Problem, da waren es Leuchtstofflampen mit noch komplizierteren Spektren…
  19. Sehr schön! Genau auch meine Erfahrung, über 50 Jahre von der eigenen Jugend bis heute…
  20. Ja, Du hast recht, manchmal denkt man, man könnte noch …
  21. Du vertauschst da sicher zwei Dinge. Das eine ist die Ästhetik des analogen, die ich genauso schätze wie Du. Das andere sind die schlicht praktischen Erwägungen zu einer Präsentation vor Publikum mit all den notwendigen Informationen, geschickt und eingängig dargebracht mithilfe von PowerPoint und Video, jederzeit überall vorführbar.
  22. Nee, so macht man schon seit min. 25 Jahren keine Präsentationen mehr. Abgesehen vom enormen Aufwand und dem zeitlichen Aspekt, fehlen auch Funktionen und die Möglichkeit, die Präsentation einfach zu teilen. Du musst doch mal wieder vor die Tür. Doch, für genau die wurde die neue Kodak entwickelt (und auch schon genutzt), auf gar keinen Fall sind Amateure die eigentliche Zielgruppe. Ja natürlich! Projektion wird nun mal im wesentlichen von „Umkehrfilmern“ genutzt. Die professionelle oder semiprofessionelle Anwendung von Super 8 geschieht m.E. zu 99% auf Negativfilm mit entsprechender, digitaler Nach- und Weiterverarbeitung. Künstlerische Anwendung wird beides nutzen.
  23. Das war eine Präsentation, keine Projektion. Man kann kaum von Kodak verlangen, eine Präsentation analog durchzuführen 😏 Weshalb sollte Kodak das tun? Filmprojektion ist nicht deren Aufgabe oder Geschäft. Zudem wäre der potentielle Käuferkreis dafür (vermutlich 99% Amateure) erstens ein völlig anderer, als der für die neue S8-Kamera (Profi und Semiprofis) und zweitens mindestens eine 10er Potenz kleiner (oder noch kleiner). Ein neuer Projektor für die Handvoll potenzieller Käufer wird mit großer Wahrscheinlichkeit nie kommen.
  24. Das geht durch alle Generationen 😳 Und das ist m.E. weniger ein Problem von Denk- oder Arbeitsverweigerung. Die zusätzliche Arbeit steigt von analoger Tontechnik (Vynil, Tonband) über analoge Fotografie bis zum (analogen) Filmen kontinuierlich an - und das, ohne wirkliche, wirklich große und signifikante Vorteile im Endergebnis, das muß man sich ehrlicherweise schon eingestehen. Zudem sind in der digitalen Welt echte Vorteile erlebbar. Es ist auch mal angenehm, ohne Blitz nahezu überall fotografieren zu können, ohne Scheinwerfer auch im Innenraum filmen zu können (und dazu noch einfach mit Ton und einfach nachzubearbeiten) und all diese Ergebnisse ganz einfach mit jedermann teilen zu können. Man sollte die Nutzung dieser Errungenschaften auf keinen Fall als Ausdruck von Faulheit verurteilen. Nicht das Ergebnis macht noch den großen Unterschied, sondern die Freude am analogen handwerklichen. Und die ist riesig. Mit handwerklich meine ich die Aufnahme, die Nachbearbeitung und die Vorführung (bei der Schallplatte gibt es normalerweise nur letzteres, beim Dia ist der zweite Teil reduziert)
  25. Ein toller Beitrag, der nicht nur (wie so oft) das „irgendwie andere“ Endergebnis des analogen Filmens in den Vordergrund stellt, sondern auch ganz wesentlich dem kompletten Entstehungsprozeß, dem handwerklichen Ablauf viel Raum gibt. Sehr sympathisch.
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