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Kodak wahrscheinlich in die Insolvenz


fcr

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Ferrania ist total am Ende

 

20. Dezember 2011

 

Savona. Ich kann mir die Sorgen der Arbeitnehmer von Ferrania Imaging Technologies vorstellen und während der Weihnachtsferien ist mit Zahlung der Pensionskasse nicht zu rechnen. unter Übernahme der Erneuerung der zweiten genehmigt werden muss, weil es vor dem Dekret. Während es eine Perspektive mit ein bisschen Licht sind immer noch in ein drama der Beschäftigung" bezieht sich auf der sekretär Uilcem Pino David.

 

Fortschritte sind erzielt worden, zum Beispiel haben wir die Unternehmen der Gruppe Carrara erworben von der Gruppe Ferrania Imaging Technologies und peilt ein Papier zu erreichen hoffen die Geschwindigkeit der bürokratischen Verfahren und mindestens 40 Personen finden Arbeit im Juni. Wir warten auf das Ergebnis der bürokratischen Verwaltung der biodigestore selbst wenn jedoch trotz dieser neuen Perspektiven bleibt das Problem der Unzulänglichkeit einer Reindustrialisierung.

 

Die Überprüfung wird jedoch in erster Linie auf eine Verbesserung in Bezug auf Beschäftigung und Reintegration, sagt David.

 

Schließlich an der Vorderseite des wind der Sekretär Uilcem betont: Nach den Vorschlägen von Präsident Burlando gibt es noch keine Gewissheit, wir hoffen, dass 2012 die Lösung all diese Fragen.

 

Behutsam redigierte nicht verifizierte Übersetzung aus dem Italienischen, Artikel in Il Vostro Giornale

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Schade, dass es wirtschaftlich allen so schlecht geht. Schlecker ist nun auch am Ende. Da gabs ja auch mal Filme zu kaufen :-P

 

 

Hallo,

Mensch, schaltet den PC ab und macht was vernünftiges. Ich hab eben eine Mail von Pier Luigi Foschi vom "Costa Club" bekommen. In der versichert er, daß ich mir keine Sorgen zu machen brauche sollte ich mal wieder mit einem Costa Schiff unterwegs sein, da seien genügend Rettungsboote darauf und von Flößen ist auch die Rede.

Ist mir völlig neu das mit den Flößen.

Schlimmer kanns nicht kommen.

Aaton.

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Schade, dass es wirtschaftlich allen so schlecht geht. Schlecker ist nun auch am Ende. Da gabs ja auch mal Filme zu kaufen :-P

 

 

Stimmt. Das hab ich auch schon gedacht.

 

Wer weiß, vielleicht kommen ja demnächst noch mehr Filme aus Belgien. Hier gehn ja auch sonst nie die Lichter aus . . . Nacht wird nie.

 

Typisches Bild ist immer an Feiertagen in D, wenn alles nach Belgien fährt und dann die Straßen und Möbelhäuser unsicher macht. Dann wird Tabak und Kaffee gekauft - vielleicht demnächst auch Filme :smile:

 

Aber mal im Ernst: Eine interessante Marktlücke wird der analoge Film doch schon noch ne Zeit lang sein. Z,b. Gaevert hat doch sicherlich Möglichkeiten . . .

 

Wer kann eigentlich sonst noch Farbfilm ausser Agfa-Gaevert, Fuji und Kodak ? Gibts noch Ost-Produkte oder so was ?

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Hallo,

Mensch, schaltet den PC ab und macht was vernünftiges. Ich hab eben eine Mail von Pier Luigi Foschi vom "Costa Club" bekommen. In der versichert er, daß ich mir keine Sorgen zu machen brauche sollte ich mal wieder mit einem Costa Schiff unterwegs sein, da seien genügend Rettungsboote darauf und von Flößen ist auch die Rede.

Ist mir völlig neu das mit den Flößen.

Schlimmer kanns nicht kommen.

Aaton.

 

Flöße ?

 

Welchen Vorteil hat ein Floß gegenüber einem Boot ? Wofür gibts das ? Das hab ich als Kind immer gefragt . . .

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Es hängt vom Menschen ab. Schon früher gab es Menschen, die ihre Kodak-15m-Spulen nur einmal angesehen und nicht mal aneinandergeklebt haben.

 

Um das mal etwas zu untermauern. Es gibt auf ebay immer wieder Angebote, in denen Leute ihre alten privaten Schmalfilme verkaufen. Manchmal sind auf dem Foto ganz klar Entwicklungstüten mit original Laborfilmspulen zu erkennen, die offenbar nie geöffnet wurden. Oder warum sonst sollte man entwickelte Filme weiterhin in dem papierenen Rücksendebeutel aufbewahren?

 

http://www.ebay.de/itm/Super-8-N8-Filme-uberwiegend-privat-gedreht-ganz-viele-Rollen-1x-Klebepresse-/220933431456?pt=DE_DVDs&hash=item3370a8a0a0

 

http://www.ebay.de/itm/Super-8-Filme-privat-gedreht-Kodak-Entwicklungstuten-/220933433748?pt=DE_DVDs&hash=item3370a8a994

 

Soll man daraus jetzt schließen, dass die ganze Sparte des analogen Films nicht nachhaltig genug ist und nichts taugt, weil manche ihre Entwicklungstüten nicht geöffnet haben?

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Soll man daraus jetzt schließen, dass die ganze Sparte des analogen Films nicht nachhaltig genug ist und nichts taugt, weil manche ihre Entwicklungstüten nicht geöffnet haben?

 

Hallo,

......nööö. Aber wenn Deine entwickelten Filme 50 Jahre in der Tüte rumliegen kannst Du die immer noch anschauen. Praktizier dieselbe Verhaltensweise mal mit digitalen Mitteln. Es gab vor Jahren mal in einem Fotoforum einen Beitrag darüber, welche horrenden Summen die Bundesregierung für Forschungszwecke ausgibt um die Schwächen digitaler Archivierung in den Griff zu bekommen. Das Problem ist halt schlicht existent.

Natürlich gibt es Schrumpfung, das Essigsyndrom ist beim Amateur kaum existent, so erklärte mir ein Kodak-Mann. Mangels "Masse". Die Geschwindigkeit chemischer Reaktionen hängt ab von der Masse der berteiligten Stoffe, derTemperatur und der Agitation. Ein Stapel 35mm Filme ist was anderes als ein paar Super-8 Spulen.

Aaton.

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Im übrigen sind ja wohl nicht nur geschnittene Filme erhaltenswert. In meiner Familie haben wir diverse N8 Filmchen - Kodachrom aus den 60/70er - die ungeschnitten jeder für sich eine kleine Story unseres Lebens darstellen. Sämtliche übrigens in sehr gutem Zustand und dies ohne, daß die Filmchen besonders gelagert worden wären.

 

 

Torsten

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Ich halte es für ratsam bis dahin mit Meinungsäußerungen zurückhaltend zu sein. Etwas anderes ist die Situation bei uns - beim Schmalfilm. Da gibt es Herrn Klose der mir in dem Zusammenhang einfällt wenn ich an "Kassetten" denke. Was wurde auf den Mann eingedroschen und siehe da, von einem Tag auf den anders ändert sich etwas grundlegend. Ich stelle auch noch immer in manchen Punkten "dilletantisches Handeln" fest aber andererseits ist es eine erstaunliche Tatsache in der Menschheitsgeschichte daß in bestimmten Situationen Leute wie er auftauchen. Wen haben wir denn noch außer ihm, Herrn Wittner und bei 9,5 Herrn Otte - und Herrn Schultz nicht zu vergessen?

 

Sorgen mache ich mir wegen der Negativwirkung auf Schmalfilm. Hoffentlich gibt es nicht allzuviele die jetzt wieder den Löffel wegwerfen.

 

Aaton

 

Hallo,

 

ich habe es in diesem Thread schon öfter gesagt und wiederhole mich gern: Es gibt, gerade für die Schmalfilmer, keine Alternative zu Kodak. Ob es das Material betrifft oder die Konfektionierung oder die Kassetten - bei fast jedem am Markt befindlichen Produkt sind zumindest Teile des Produkts von Kodak - auch bei den S8-Kassetten, die unter dem Namen Cinevia von GK-Film verkauft werden. Auf Herrn Klose wurde ja nicht "eingedroschen", weil er eine neue Kassette entwickelte - ich kenne nur Leute, die das jahrelang sehr wohlwollend begleitet haben, weil Alternativen immer eine gute Sache sind. Auch der schmalfilm hat viele positive Berichte dazu veröffentlicht. Es wurde aber nach etwa 4-5 Jahren auch vom schmalfilm kritisiert, dass es keine einwandfrei funktionierenden Ergebnisse gab und dass "juristische Gründe" vorgeschoben worden sind, um das Misslingen der Neukonstruktion zu kaschieren. Sei's drum, Schnee von gestern!

 

Der für Deutschland zuständige Produktmanager bei Kodak hat u.a. folgende Fragen für zoom und schmalfilm beantwortet:

 

"Sind in Kürze Einschnitte in das Produktportfolio an Kinofilmmaterialien zu erwarten? Falls ja, welche Produkte könnte das betreffen?"

 

Nein, alle unsere Produkte und Dienstleistungen sind uneingeschränkt lieferbar. Unser neuer Kodak Vision3 50D Color Negative Film 5203/7203 wird wie angekündigt ab Frühjahr verfügbar sein.

 

"Sind auch die Super-8-Produkte, insbesondere der Umkehrfilm, weiterhin in vollem Umfang verfügbar?"

 

So lange Nachfrage für dieses Format besteht, werden wir aus heutiger Sicht auch die Filme dazu anbieten.

 

Bei der zweiten Antwort lässt sich einiges zwischen den Zeilen lesen. Es bleibt also ganz klar nach wie vor nur eine Antwort, die der Schmalfilmer auf die heutige Situation geben kann: Filmen, Filmen, Filmen! Nur der Verbrauch hält die Produkte am Leben.

 

Weitere Entscheidungen zum Portfolio oder zur Frage, in welcher Struktur Kodak künftig aufgestellt ist, werden sicher erst in den nächsten Wochen und Monaten folgen. Alles andere wäre Kaffeesatzleserei.

 

Zu Fuji: Mir sind hier keine Informationen bekannt, ich werde aber bei der Europazentrale nachfragen. Erfahrungsgemäss ist dort aber nicht immer alles bekannt, was in Japan passiert. Ich hatte vor Jahren Fragen zu Single-8 gestellt, als man dort sagte, dieses Format würde es bei Fuji nicht mehr geben und Fuji Japan verkaufte es fröhlich - und stellte es auch noch her.

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Andererseits kann ich meine in den 80er gefertigten Bilddateien vom C64 (im Koalapaint-Format) noch öffnen und bei bedarf migrieren.

 

Es ist zwar offtopic, aber mich würde interessieren, wie Du das anstellst. Das ist nämlich gar nicht so einfach. Ich gebe Dir (rein virtuell) eine 5 1/4" Diskette mit Bildern im C64 Format. Wie bekommst Du das ins z.B. BMP Format für den PC konvertiert? Ich könnte Dir genausogut eine 880K Diskette (3 1/2") vom AMIGA geben. Wie liesst Du diese Diskette in einen PC ein? Du kannst mir die Antwort gerne per PN schicken.

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Hallo,

in dem Zusammenhang nochmal zu Fuji. Das Thema wurde nicht von einem Paranoiden angestoßen: In der Ausgabe "Septembre á Decembre 2011" steht unter dem Titel "9,5 lu pour vous - Une nouvelle émulsion pour le cinéma 9,5mm" ein Artikel der sich voll über die Seiten 8,9 und 10 hinzieht. Getestet wird Fuji´s Astia mit den Kameras National II, Pathé Rio Phot, Camex und Pathé Webo BTL.

Ich fragte bei Herrn Otte an und erhielt die Antwort...."die sehen sich natürlich nach Alternativen um...." und dann erfuhr ich das mit Herrn Kohyama. Ich stufte das Gehörte zunächst als Mißverständnis des Herrn Otte ein aber beim Nachdenken fiel mir ein, daß ich sowas in Photoforen auch schon gehört hatte. Nicht verstehen kann ich zwei Punkte: Warum Fuji (sollten die alles eingestellt haben) und warum Astia (der wird ja von Fuji schon als "auslaufend" gehandelt).

Von Anfragen bei der Europavertretung halte ich null.

Aaton.

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Hallo,

in dem Zusammenhang nochmal zu Fuji. Das Thema wurde nicht von einem Paranoiden angestoßen: In der Ausgabe "Septembre á Decembre 2011" steht unter dem Titel "9,5 lu pour vous - Une nouvelle émulsion pour le cinéma 9,5mm" ein Artikel der sich voll über die Seiten 8,9 und 10 hinzieht. Getestet wird Fuji´s Astia mit den Kameras National II, Pathé Rio Phot, Camex und Pathé Webo BTL.

Ich fragte bei Herrn Otte an und erhielt die Antwort...."die sehen sich natürlich nach Alternativen um...." und dann erfuhr ich das mit Herrn Kohyama. Ich stufte das Gehörte zunächst als Mißverständnis des Herrn Otte ein aber beim Nachdenken fiel mir ein, daß ich sowas in Photoforen auch schon gehört hatte. Nicht verstehen kann ich zwei Punkte: Warum Fuji (sollten die alles eingestellt haben) und warum Astia (der wird ja von Fuji schon als "auslaufend" gehandelt).

Von Anfragen bei der Europavertretung halte ich null.

Aaton.

 

Hi Aaton,

 

tja, das finde ich auch merkwürdig, dass man da gerade den Auslauftype getestet hat. Nun, vom Material her ist es ja verständlich, es ist der feinkörnigste Diafilm und der natürlichste überhaupt. Und es gibt (gab) die ähnliche Amateurversion, den Sensia (RA). Die ist (war) preiswert und häufig.

Allerdings sind jetzt schon der RAP und der RA in manchen Formaten schon schwer zu bekommen . . .

 

Ich könnte mir das mit 9,5 nur wie folgt erklären: Entweder hat da jemand noch viele Rollen von dem Astia auf Vorrat (vielleicht vor einigen Jahren oder Monaten mal 'gesichert') oder es hat sich um ein Missverständnis gehandelt, dass man doch den Provia meinte.

 

Oder einfach unwissen: Der Astia ist ja noch überall aufgeführt und es war ja auch nicht damit zu rechnen, dass ausgerechnet solch ein modernes, vorteilhaftes Material vom Markt genommen wird. Oder Fuji produtziert ihn doch weiter, vielleicht hat man sich in Japan ja noch umentschieden . . . wer weiß, wer weiß.

 

Ich denke, bei so was darf man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Ich selbst halte Möglichkeit 1 noch am wahrscheinlichsten, vielleicht auch noch 2.

 

Grüsse,

Micha

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Hallo,

 

Hallo,

Mensch, schaltet den PC ab und macht was vernünftiges. Ich hab eben eine Mail von Pier Luigi Foschi vom "Costa Club" bekommen. In der versichert er, daß ich mir keine Sorgen zu machen brauche sollte ich mal wieder mit einem Costa Schiff unterwegs sein, da seien genügend Rettungsboote darauf und von Flößen ist auch die Rede.

Ist mir völlig neu das mit den Flößen.

Schlimmer kanns nicht kommen.

Aaton.

 

Na Aaton, geht doch, lach. Das nur zu Belustigung, Flöße kentern schwerer und wenn, sie schwimmen verkehrt herum genau so gut, grins.

 

Nein mal im Ernst, das mit dem Astia muß neu sein. Die Engländer haben in 9,5 eine Zeit lang den Fuji Velvia 50, den Provia 100, und den RTP 64(Kunstlicht) angeboten. Im AUgenblick bekommt man aber auch nur den Velvia. Vieleicht war ja die Nachfrage zu gering.

 

Gruß otti

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Hallo !

 

Wie ist man eigentlich auf den Velvia gekommen ? Durch die Empfindlichkeit von 50 ASA oder wegen der poppigen, übertriebenen Farben ?

Ich meine ja nur, der Velvia 100F wäre als Allrounder wohl besser geeignet oder Der RDPIII, aber der letztere ist ja etwas grober . . .

 

Manche Leute glauben, sich sicher zu sein, dass der Ektachrome 100D von Kodak jetzt schon nicht mehr gegossen wird und dass jetzt schon alles von Masterrollen kommt.

 

Ich selbst kanns mir nicht vorstellen, weil der Film ja sehr gut läuft (im Verkauf und in der Kamera erst recht :D ) und es ja auch der letzte seiner Klasse ist . . .

 

Weiß jemand etwas darüber ?

 

Micha

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Micha,

jetzt streu mal keine Gerüchte. Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass der Ektachrome 100D nach wie vor frisch gefertigt wird.

 

Jürgen

 

Ja, zum Glück ! Ich habs auch nicht geglaubt . . . :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: Ich hab auch direkt bei Kodak nachgefragt. Die glaubten es auch nicht, wurden aber auch zunächst leicht gedämpft.

 

Das ist ja sehr erfreulich zu hören. Der 100D ist ja wirklich gelungen, in vielerlei Hinsicht . . .

Ich war nur anfangs etwas erschrocken, weil mir das jemand aus der Schmalfilmbranche sagte.

 

Mal eine erfreuliche Nachricht. Jetzt heißt's: filmen, filmen, filmen, damit es so bleibt ;-)

 

Micha

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Durch die Empfindlichkeit von 50 ASA

 

Genau deshalb - die 50 ASA sind dicht an den 40 ASA, die jede Super8-Kamera kann, zudem kann auch jede Single8-Kamera 50 ASA (am Anfang haben z.B. GK und Retro8 ja noch zusammen am Cinevia gearbeitet).

Zudem war der Film initial der feinkörnigste auf dem Markt (die beiden 100er Velvia sind mittlerweile noch feinkörniger).

Zudem kann es bei 100 ASA und mehr passieren, daß Deine Kamera eine Sonnenbrille (ND-Filter) benötigt, während das bei 50 ASA und weniger praktisch nie der Fall sein sollte.

(Die letzten beiden Gründe haben dazu geführt, daß der Film schon seit Jahren von 9,5mm-Filmern benutzt wurde. Dieser positiv verlaufene "Dauertest" hat natürlich auch dazu beigetragen, ihn für andere Formate verfügbar zu machen.)

 

oder wegen der poppigen, übertriebenen Farben

 

Das auch. Der Velvia ist ähnlich "übertrieben bunt" wie Kodachrome, Agfa Moviechrome und die ganzen anderen Filme, mit denen die Schmalfilmer bislang hauptsächlich arbeiteten.

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... Der Velvia ist ähnlich "übertrieben bunt" wie Kodachrome, Agfa Moviechrome und die ganzen anderen Filme, mit denen die Schmalfilmer bislang hauptsächlich arbeiteten.

 

Hallo Jörg,

es ist ja alles subjektiv, aber ich würde diese 3 Filme nicht alle als "übertrieben bunt" in einen Topf werfen.

Grade der K40 war wegen seiner eher kühlen, aber recht neutralen Farbwiedergabe bekannt.

 

Gruß

Reinhard

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Kodachrome fand ich nie bunt und er hatte auch keine knalligen Farben.

 

Ich fand den Kodachrome, besonders den K-40, eher dezent in den Farben, fast schon etwas zart.

 

Kodachrome hatte zwar gedeckte, 'massive' und tiefe Farben, daher könnte man auch sagen gesättigt. Aber leuchtende

oder knallige Farben auf keinen Fall. Eher so wie ein Ölgemälde :grin:

 

Und die Farben des Kodachrome waren teils sehr unecht, wirkten aber alles in einem 'natürlich', weil sie den richtigen Nerv des Betrachters trafen. Aber der Kodachrome war einer der letzten Filme, die man als 'neutral' bezeichnen könnte.

Aber er war so, wie er war, gut. Eben halt Kodachrome . . . Mit den typischen 'Kodachrome-Look'.

 

Und Velvia ist ja wirklich nicht natürlich. Nicht nur nicht neutral, sondern auch von der Wirkung nicht natürlich. Und für Portraits oder Personen auch unschön.

 

Aber neutral und natürlich ist ja bekanntlich zweierlei. Filmmaterialien, die zwar die Farben teils kippen, aber insgesamt sehr natürlich wirkten, waren Agfa Umkehr-Filme (z.b. aus Fotografie) Das waren keine 'Urlaubs-Postkarten', sondern sie stellten eine Nähe zum Betrachter her, die vielen Fotografen unangenehm und hässlich vorkam.

Natürliche Abbildung ist meist sehr unbeliebt.

 

Ich selbst finde zu leuchtende Farben meist unpassend und ausdruckslos.

 

Meine Meinung . . .

 

Mich

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Hallo,

der K40 hat nicht 40ASA sondern im "Normalfall" (wenn er bei Tageslicht benutzt wird mit vorgeschaltetem Konversiuonsfilter) 25 ASA. Der Velvia in meiner Kamera wird mit 2x Graufilter benutzt (Immer) und hat so ebenfalls 25 ASA. Mit 50 ASA und vorgeschaltetem UV Filter setzte ich ihn eine Zeitlang ein und stellte fest daß ich recht häufig in die Nähe von Blende 16 kam. Zu "Doppelachtzeiten" vor 1965 hatten auch Schwarzweißfilme Empfindlichkeiten von 13 DIN (Agfa) bis maximal 17 DIN "für Normalfälle" (Adox U17). Die Leute wußten warum.

Hätte hier jemand Feininger gelesen wüßte er daß es "neutrale" Farbfilme nicht gibt. Auch der Kodachrome ist keineswegs neutral. Aber.....In der Nähe von Wien ist eine Burg die bekannt für die dort stattfindenden Greifvogelveranstaltungen ist. Ich trank dort Kaffee im Freien. Treppen und Pflaster mit Sonnenschirmen aufgenommen auf Kodachrome. Dort fiel auch Schatten auf den Boden. Strengstens neutral und absolut so grau wie Schatten halt sein soll. Gegenbeispiel: Puerto de la Cruz Nachmittags gegen 17 Uhr. Auch dort Schatten. Es sah aus wie wenn Tinte ausgegossen worden wäre. Damals Ektachrome.

Aus den Aussagen zum Velvia entnehme ich, daß der vermutlich noch nie als Schmalfilm benutzt wurde. Wäre dem so, wäre festgestellt worden daß es einen Unterschied macht, ob Diafilm oder Schmalfilm. Ich hab mit Schmalfilm seit Jahren Portraitaufnahmen gemacht, Kehlkopf an der Bildunterkante, Haare an der Bildoberseite. Die Ergebnisse sind absolut in Ordnung.

Aaton.

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