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filmgrösse unterschied 2k und 4k


surfreak
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hallo,

habe folgende frage: wie groß ist denn der unterschied zwischen einem film in 2k und 4k (in 2d). wir haben das unlängst im freundeskreis diskutiert. einer meinte eine 4K kopie ist mindestens 10 Terabyte groß.

ich kann mir das nicht vorstellen, dass überspielen würde ja ewig lange dauern.

 

wer liegt denn hier falsch?

herzlichen dank für eure hilfe und liebe grüße aus wien,

reinhard

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ist nicht so groß, wäre unkomprimiert evt. richtig. Und da es sich um eine komprimierte Größe handelt, kann man es auch nicht so pauschal sagen, ist ja erheblich vom Bildinhalt abhängig. Grob geschätzt vielleicht 25% größer als 2k.

Jens

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ok , danke. das hilft schonmal weiter. wie gross ist denn ein 2k film überhaupt als digitale kopie im kino? 100 gb? 200gb? es ist mir schon klar, dass sich das nicht pauschal sagen lässt. vielleicht kannst du ja ein, zwei aktuelle beispiele von filmen die gerade im kino laufen nennen..

danke!

reinhard

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Je nach Laufzeit zwischen 90Gb bis 160Gb, 4k dann so 210 Gb. Titanic 3D soll wohl ca. 325Gb groß gewesen sein. Bewegt sich üblicherweise im Rahmen. Die, die das dauernd einspielen, die wissen das genauer.

Jens

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Hallo

 

Die DCI sieht eine maximale Bitrate von 250mbit vor. Das gilt für 2D, 3D und auch für 4K. damit ergibt sich dann eine maximale Größe von 1,8GB/min. Bei 3D HFR gilt eine neue Grenze von 500mbit.

 

Unkomprimiert sieht das ganze natürlich anders aus...

 

Die maximale Bitrate wird selten ausgenutzt. In der Regel dürftest Du mit einem Daumenwert von 1 GB/min ganz gut liegen.

 

Gruß Harald

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Die DCI sieht eine maximale Bitrate von 250mbit vor. Das gilt für 2D, 3D und auch für 4K. damit ergibt sich dann eine maximale Größe von 1,8GB/min.

Das SAMSARA DCP (4K) ist 192GB groß ... kommt also bei einer Laufzeit von 102 Minuten an die von Dir erwähnte maximale Bitrate.
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Hallo

 

Ja sorry, meine Faustregel bezog sich auf 2D@2K. Das ist halt nach wie vor das am weitesten verbreitete Format. 3D oder 4K nutzen das Bitratenbudget in der Regel deutlich stärker aus. Das Maximum von 250mbit (ca. 1831MB/min) gilt aber auch für 4K

 

Es gibt auch 2D Filme, die das Budget fast vollständig ausnutzen. Mir fällt das Spontan das weiße Band ein.

 

Gruß Harald

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Bei 3D HFR gilt eine neue Grenze von 500mbit.

 

Hi Harald,

 

bitte korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber gilt die - in der Tat mit HFR "nebenbei" eingeführte Erhöhung der Bandbreite - wirklich nur für 3D HFR? Meine Annahme war immer, dass diese - bei 4K-Auflösung je nach Inhalt sinnvolle - Erhöhung grundsätzlich für jegliche Form von DCI-Content gilt (also eben auch für 2D und ggfs. auch bei 24 fps). Konnte dazu nichts finden, daher meine wirklich offene Fragestellung, die nicht als Statement zu interpretieren ist. Zumindest wir legen das zumindest so aus. Will damit nicht sagen, dass das schon irgendjemand nutzt (im Gegenteil, ich habe zuweilen den Eindruck, dass da studioseitig zuweilen stärker komprimiert wird, um Datenmengen klein zu halten, was spätestens jenseits der heute noch üblichen Festplattenverschickerei ein direkter Kostenfaktor sein dürfte), aber möglich wäre es, zumindest auf unseren Systemen mit HFR-Upgrade (320er) bzw. 515er generell.

 

Schönen Gruß

 

Oliver

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Hmm, nee, das würde sich mit single-inventory nicht vertragen - normale non-HFR 2k Systeme müssen ja z.B. weiterhin auch 4k DCPs abspielen können, wenn man dafür mehr als die bisher zugelassenen 250MBit/s zulässt, kommen die 'legacy systeme' ins Straucheln und man müsste 'high bandwidth 4k DCPs' und 'standard bandwidth 4k DCPs' herausgeben. Daher denke ich, dass mehr als 250MBit/s nur für HFR DCPs spezifiziert sind. Wohlgemerkt, HFR DCPs, nicht zwangsläufig 3D HFR.

 

http://www.dcimovies...ended_Practice/

 

Daraus geht hervor, dass nur DCPs mit höheren Bildraten auch die höheren Bandbreiten beanspruchen dürfen - also 2k-2D ab 60fps, 4k-2D ab 48fps. Nur damit lässt sich sicherstellen, dass legacy Systeme nicht mit single inventory überfordert werden.

 

Ausserdem muss die gegenwärtige Spec ja auch noch für 60fps HFR reichen - in 3D mit 120fps netto 5mal soviel Durchsatz wie ein Standard 24fps 2k DCP. Und es sollen ja auch Firmen an 3D in 4k arbeiten ;-)

 

Technisch ist es sicher möglich, 24p 4k 2D DCPs auf HFR tauglichen Systemen mit deutlich mehr als 250MBit/s abzuspielen, aber ich denke, kein Verleih wird sowas im Tagesgeschäft herstellen lassen. Wenn das Ding auf einem älteren Server klemmt, ist der Ärger groß.

 

Die SMPTE High Frame Rates Study Group diskutiert zwar schon Datenraten von 1GBit/s, aber jeder sollte mittlerweile wissen, wie sich das mit der Abwärtskompatibilität und single inventory verträgt.

 

Die Frage nach 'Pfennigfuchserei' bei den DCP Größen habe ich bisher immer als Verschwörungstheorie abgetan - andererseits wandert heutzutage aber nunmal schon viel Content über Satellitenverbindungen. Und die Verleiher werden dafür sicher keine eigenen 2.klassigen DCPs mastern lassen. Also könnte ich mir schon vorstellen, dass man vor dem Hintergrund der SAT-Transfers Kompromisse macht, die für den reinen Festplattenversand garnicht nötig wären. Die 320er Platten dürften mittlerweile eh größtenteils verschrottet sein, und ab 500GB macht es bei normalen DCPs eigentlich keinen großen Sinn mehr, bei der Dateigröße zu sparen. Es sei denn, die Dienstleister berechnen ihre Kosten auch über Kopierzeiten/Dateigrößen ;-)

 

 

- Carsten

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  • 3 weeks later...

hallo,

habe folgende frage: wie groß ist denn der unterschied zwischen einem film in 2k und 4k (in 2d). wir haben das unlängst im freundeskreis diskutiert. einer meinte eine 4K kopie ist mindestens 10 Terabyte groß.

ich kann mir das nicht vorstellen, dass überspielen würde ja ewig lange dauern.

 

wer liegt denn hier falsch?

herzlichen dank für eure hilfe und liebe grüße aus wien,

reinhard

 

 

ja braucht man denn überhaupt 4K ?

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Ihr vergeßt, daß ihr alle Sprachversionen aufspielen müßt. Ein 2K - DCP hat im Schnitt in etwa eine Größe von 300 bis 450 GB. Selbst bei uns in der Programmkinosparte sind die Filme teilweise so groß. Nur bei irgendwelchem hochgestochenem Mist (wo dann komischerweise eben grad da die Leute hinrennen), kommt man dann schonmal mit 100 GB aus.

 

Gruß

Martin

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Typisch reicht die englische zusätzlich zur deutschen, respektive, ist in der OV enthalten. Der Mehraufwand für den Ton liegt aber nur bei 5-10GByte insgesamt, macht das DCP also nicht wesentlich größer. Natürlich kann man versehentlich, respektive wenn man sich nicht sicher ist auch noch zusätzliches Material aufspielen, das dann wesentlich mehr Platz beansprucht als nötig.

 

- Carsten

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Bei grossen Bildwänden ist 4K von Vorteil jedoch bei Schachtelkinos eher Geldverschwendung und Blödsinn.

 

Falsch, bzw. richtig, wenn damit die relative Größe gemeint ist. Fast alle Kinos, außer Ladenkinos brauchen 4k. Und in 2013 ist kein Preisunterschied zwischen 4k oder 2k vorhanden, 4k häufig sogar der günstigere Projektor.

2k ist unnützte Geld- und Ressourcenverschwendung.

 

St.

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Ihr vergeßt, daß ihr alle Sprachversionen aufspielen müßt. Ein 2K - DCP hat im Schnitt in etwa eine Größe von 300 bis 450 GB.

Das hängt aber ganz davon ab, wie die DCPs gepackt sind. Da gibt es ja die lustigsten Varianten.

Die eine Postproduktion macht für die (meist amerikanische) Originalfassung ein OV, und für alle Sprachversionen als VF, die nacheinander aufgespielt werden müssen.

Die nächste Postproduktion macht ein DCP in der zwei Sprachfassungen je als CPL angelegt sind.

Die dritte macht zwei getrennte OVs und kopiert die einfach auf eine Platte.

Für 'Les Miserables' kamen die Untertitel als VF per Email zusammen mit dem KDM.

 

Dass man alle Sprachfassungen aufspielen MUSS, stimmt so nicht und kann man auch nicht verallgemeinern.

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Fast alle Kinos, außer Ladenkinos brauchen 4k.

Genau. Denn von den (von uns) 106 gespielten Filmen in diesem Jahr waren immerhin ganze 3 (!) in 4K. Und so wie hier viele in die Glaskugel schauen behaupte ich einfach mal, dass sich das in den nächsten zwei Jahren auch nicht WESENTLICH ändern wird.

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Genau. Denn von den (von uns) 106 gespielten Filmen in diesem Jahr waren immerhin ganze 3 (!) in 4K. Und so wie hier viele in die Glaskugel schauen behaupte ich einfach mal, dass sich das in den nächsten zwei Jahren auch nicht WESENTLICH ändern wird.

2k Film auf 4k Projektor sieht besser aus als 2k Film auf 2k Projektor.

Un was denkt der Kunde wenn sein Laptopdisplay mehr Auflösung hat als dein Projektor ???

4k ist z.Z. günstiger als 2k zu bekommen ...

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Das hängt aber ganz davon ab, wie die DCPs gepackt sind. Da gibt es ja die lustigsten Varianten.

Die eine Postproduktion macht für die (meist amerikanische) Originalfassung ein OV, und für alle Sprachversionen als VF, die nacheinander aufgespielt werden müssen.

Die nächste Postproduktion macht ein DCP in der zwei Sprachfassungen je als CPL angelegt sind.

Die dritte macht zwei getrennte OVs und kopiert die einfach auf eine Platte.

Für 'Les Miserables' kamen die Untertitel als VF per Email zusammen mit dem KDM.

 

Dass man alle Sprachfassungen aufspielen MUSS, stimmt so nicht und kann man auch nicht verallgemeinern.

 

Was im aktuellen Fall WWZ ganz neu war. D 7.1 und OV 5.1 (was den Film beeinhaltet) Und was bisher auch immer für den ingest gereicht hatte.

Aber überraschenderweisem brauchte man auch die D 5.1 um die 7.1 zu spielen.

 

'SBM'?

 

Irgendwie wird deine Zerfallszeit mit jedem neuen Pseudonym hier kürzer...

 

- Carsten

 

:lol:

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Spitzentechnik gibt es zuhauf,man sollte sie nutzen.

Wer nutzt sie effizient?Welche 4k-Workflows stecken in der pipeline? Kaum noch in Deutschland. dIE meisten Workflows werden ausgelagert und rutschen in die Gefilde der Produzenten. Die sich das Nötigste zurechtfummeln.

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Um mal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen - aktuell in unserer Plattensammlung:

 

DCP NATHALIE KÜSST 2K Flat 193 GB

mit den CPLs

- DE-XX

- FR-DE

 

DCP TO THE WONDER 4K Scope 147 GB

mit den CPLs

- DE-XX 5.1

- DE-XX 7.1

- EN-DE 5.1

- EN-DE 7.1

- EN-EN 5.1

- EN-EN 7.1

 

jeweils alle Sprachfassungen in ein DCP gepackt und 2K ist größer als 4K. Grübel...

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