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Geschrieben

Tatsächlich habe ich mir so etwas ähnliches schon gebaut. Das Experiment läuft schon etwas länger. Hatte gehofft, auf einen Streifen Kopierfilm scharfzustellen. Das hat leider nicht funktioniert. Ich werde es mit dem mattgeriebenen Blankfilm probieren.

 

Die Fokussierhilfe übrigens enthält eine Lupe aus einem Bolex Cadro und einen Spiegel aus einem Pentax 8 Betrachter von Pentacon. Der Rest ist 3D Druck. Wird aufgeschoben auf die beiden Stifte, die in der Meopta die Andruckplatte halten. (Im Bild eine nicht C-Mount Admira).

 

IMG_4335.jpeg

IMG_4334.jpeg

  • Like 2
  • 4 Wochen später...
Geschrieben

Hallo zusammen,

wahrscheinlich eine dumme Frage, aber ich möchte nur sicher sein. Als Alternative zu Rodinal für die Umkehrentwicklung wird hier oft D19 empfohlen. Heute habe ich festgestellt, dass ich alle Chemikalien für die klassische D19-Rezeptur (https://www.digitaltruth.com/data/formula.php?FormulaID=117 )

bereits zu Hause habe. Bisher habe ich jedoch nur mit Konzentraten gearbeitet, die man 1+7 verdünnen muss. Kann ich stattdessen einfach die Stammlösung nach dem oben genannten Rezept verwenden?

Und gleich die zweite Frage: Wie lange ist der Entwickler haltbar? Wie viele 8mm-Filme kann man mit einer Stammlösung entwickeln?

Geschrieben

Das sind drei Fragen. Ich habe Mühe zu bestimmen, welche davon die dumme wäre.

 

  1. Eine unverdünnte Stammlösung kann man verwenden, wenn man das Ergebnis nicht fürchtet. Als Selbstentwickler solltest du die Variablen verinnerlichen: Rezept-Konzentration-Alter, Temperatur, Bewegung-Zeit.
  2. Die Haltbarkeit hängt von mehreren Einflüssen ab, das können wir nicht einfach so beantworten. Luftabschluß, Lagertemperatur, Menge, Filtration, Alter
  3. Welche Oberfläche haben die Filme (Breite × Länge , wie viel Stammlösung ist gemeint; auch hier fehlt die Grundlage für eine Auskunft.
  • 4 Wochen später...
Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb Helge:

Aber anscheinend ohne Artikel…?

 

Bei der Produktanzeige gibt es wohl einen Fehler. Aber wenn man oben rechts in der Combobox "xx products per page" einen anderen Eintrag auswählt, dann sieht man auch die Produkte... 🫣

  • Thumsbup 1
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Steffen Hauser:

 

Bei der Produktanzeige gibt es wohl einen Fehler. Aber wenn man oben rechts in der Combobox "xx products per page" einen anderen Eintrag auswählt, dann sieht man auch die Produkte... 🫣

Sorry, aber ich finde da nichts. Vielleicht mache ich ja auch was falsch. Wo genau muss man denn was anklicken?

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Steffen Hauser:

 

Bei der Produktanzeige gibt es wohl einen Fehler. Aber wenn man oben rechts in der Combobox "xx products per page" einen anderen Eintrag auswählt, dann sieht man auch die Produkte... 🫣

Danke, jetzt klappt es

Geschrieben
vor 33 Minuten schrieb Theseus:

Sonst gehe über die Ersatzteilsuche in den Shop: https://van-eck.net/en/spare-part-finder/

 

Dort finde ich jede Menge Produkte und Teile.

OK, das funktioniert. Dankeschön 👍

 

vor 19 Minuten schrieb Steffen Hauser:

Hier zwei Screenshots mit Markierung der besagten Combobox, wenn du über die Produktkategorien gehen willst (vorher / nachher).

 

FireShotCapture174-PhilipsHalogenlamp21V150WGX5.3ansi_EKEVanEckVideoServic_-van-eck_net.thumb.png.4e65bf7cd4a3b879b284e584ad488256.png

 

FireShotCapture175-PhilipsHalogenlamp21V150WGX5.3ansi_EKEVanEckVideoServic_-van-eck_net.thumb.png.614b5953aa1b4b9cdd64f07b13e8b54a.png

Ok, jetzt habe ich es verstanden, das funktioniert ebenfalls. Dankeschön 👍

Geschrieben (bearbeitet)
vor 10 Stunden schrieb Der rosarote Panther:

Liebe Freunde.

 

Ich weiß nicht, ob Ihr es wisst, aber Van Eck bietet offenbar kein Zubehör-Material für den Schmalfilmer an. Er macht nur noch Digitalisierungen von jedwedem analogen Medium. 😮


Das stimmt so nicht. Van Eck hat nur vor ein paar Jahren die Reparatur-Abteilung geschlossen. 
 

https://van-eck.net/en/about-us/

Bearbeitet von Benutzername (Änderungen anzeigen)
Geschrieben

Hallo, guten Morgen und nur mal so am Rande erwähnt. Ich hatte vor etwa zwei Monaten bei Van Eck eine Anfrage bezüglich Anamorphotenhalter eingereicht - und darauf keine Antwort erhalten. Eine Woche später habe ich die Anfrage wiederholt. Diesmal auf Englisch, falls die was gegen die deutsche Sprache haben sollten. Wieder keine Reaktion.

Hab's dann gelassen mich weiter zu bemühen und woanders gekauft.

Geschrieben

Hm, das ist ja doof.

 

Ich suchte vor einiger Zeit neue Riemen für meine Meopta am8. Das Unterfangen war nicht ganz so einfach. Nehme an, die werden seltener angefragt 😉

 

Nach einem sehr netten Austausch per Mail inkl. folgend Versand diverser Riemen hatte ich am Ende passende bekommen. Hab auch generell gute Erfahrungen gemacht mit deren 3D gedruckten Ersatzteilen für Hokushin.

  • Like 1
  • 1 Monat später...
Geschrieben

Die Vorstellung von Dauerschmierung ist das Saudumme. Ich meine es nicht persönlich, viele Leute haben technikfremde Vorstellungen. Dauerschmierung ist zum Beispiel mit Ölumlaufschmierung gegeben, wie zum Beispiel beim Zeiss-Ikon-Ernemann V.

 

Amateurfilmprojektoren wurden hergestellt, um in einem zunehmend sich verdichtenden und beschleunigenden Markt Umsatz zu bringen. Da gibt es mehrheitlich keine Dauerschmierung. Die Geräte bedürfen regelmäßiger Wartung oder einer technischen Aufwertung, damit Fett oder Öl nachgebracht wird. Wenn man zeitlich etwas weiter zurückgreift, in die 1950er bis 1920er Jahre, dann findet man Entsprechendes, Beispiel Agfa-Movector. Seit ungefähr Mitte der 1950er Jahre ist fast alles Einwegware geworden, Beispiel Eumig Mark S und Nachfolger (Motoraufhängung, Lagerung von Hauptwelle und Filmwicklerwellen, Greifermechanik). Bauer P 6 ff. haben zwar das Fettreservoir mit Filzdocht zur Greifersteuerung, doch alles andere ist nicht berücksichtigt. Wenn du z. B. beim Bauer T 10 Fett auf die Schnecke gibst, wird es eine Zeit lang schmieren, aber auch verdrängt werden, später davonlaufen und noch später eintrocknen.

 

Man kann einwenden, daß Heimprojektoren jeweils nur wenige Stunden betrieben werden. Das kann ich als Mechaniker nicht in Betracht ziehen, denn die Frage nach einem guten Schmiermittel bleibt naiv, wenn die Konstruktion nicht mit einbezogen wird. Offene Getriebe, egal ob Schnecke und Schneckenräder oder gerade Stirnzahnräder, erfordern regelmäßige Zuwendung. Abnutzung setzt ein, es gibt immer mehr Spiel, das kann kein Fett der Welt beheben.

 

BeschdigtesZahnradKupplungsgruppeH16.thumb.JPG.41fea39b149bae1d4ed8bfced89d2edf.JPG

 

Hier ein Zahnrad, gereinigt und trocken, aus einer Kamera, die eigentlich weniger Betriebsstunden leisten muß als ein Projektor. Das Positive aus der Umstellung von Anlagegütern zu Verbrauchsgütern im 20. Jahrhundert ist Überdimensionierung mechanischer Elemente, gerade bei tragbaren Filmprojektoren. Nur deswegen haben diese so lange überlebt.

 

P1020363.thumb.JPG.8cd8159ec24b768c379a26deef7807d8.JPG

 

EMEL-P. 73, die Hauptwelle in Gleitlagern wurde ein Mal geschmiert, in der Fabrik, danach nie mehr.

  • Like 1
Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Film-Mechaniker:

Die Vorstellung von Dauerschmierung ist das Saudumme. Ich meine es nicht persönlich, viele Leute haben technikfremde Vorstellungen. Dauerschmierung ist zum Beispiel mit Ölumlaufschmierung gegeben, wie zum Beispiel beim Zeiss-Ikon-Ernemann V.

 

Amateurfilmprojektoren wurden hergestellt, um in einem zunehmend sich verdichtenden und beschleunigenden Markt Umsatz zu bringen. Da gibt es mehrheitlich keine Dauerschmierung. Die Geräte bedürfen regelmäßiger Wartung oder einer technischen Aufwertung, damit Fett oder Öl nachgebracht wird. Wenn man zeitlich etwas weiter zurückgreift, in die 1950er bis 1920er Jahre, dann findet man Entsprechendes, Beispiel Agfa-Movector. Seit ungefähr Mitte der 1950er Jahre ist fast alles Einwegware geworden, Beispiel Eumig Mark S und Nachfolger (Motoraufhängung, Lagerung von Hauptwelle und Filmwicklerwellen, Greifermechanik). Bauer P 6 ff. haben zwar das Fettreservoir mit Filzdocht zur Greifersteuerung, doch alles andere ist nicht berücksichtigt. Wenn du z. B. beim Bauer T 10 Fett auf die Schnecke gibst, wird es eine Zeit lang schmieren, aber auch verdrängt werden, später davonlaufen und noch später eintrocknen.

 

Man kann einwenden, daß Heimprojektoren jeweils nur wenige Stunden betrieben werden. Das kann ich als Mechaniker nicht in Betracht ziehen, denn die Frage nach einem guten Schmiermittel bleibt naiv, wenn die Konstruktion nicht mit einbezogen wird. Offene Getriebe, egal ob Schnecke und Schneckenräder oder gerade Stirnzahnräder, erfordern regelmäßige Zuwendung. Abnutzung setzt ein, es gibt immer mehr Spiel, das kann kein Fett der Welt beheben.

 

BeschdigtesZahnradKupplungsgruppeH16.thumb.JPG.41fea39b149bae1d4ed8bfced89d2edf.JPG

 

Hier ein Zahnrad, gereinigt und trocken, aus einer Kamera, die eigentlich weniger Betriebsstunden leisten muß als ein Projektor. Das Positive aus der Umstellung von Anlagegütern zu Verbrauchsgütern im 20. Jahrhundert ist Überdimensionierung mechanischer Elemente, gerade bei tragbaren Filmprojektoren. Nur deswegen haben diese so lange überlebt.

 

P1020363.thumb.JPG.8cd8159ec24b768c379a26deef7807d8.JPG

 

EMEL-P. 73, die Hauptwelle in Gleitlagern wurde ein Mal geschmiert, in der Fabrik, danach nie mehr.

Wow...

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Der rosarote Panther:

Hallo an Alle.

 

Mal wieder eine saudumme Frage von mir, in die Runde. Lässt sich das folgende Produkt von Wittner als Universal-Schmierfett für alles in den Projektoren verwenden? Hauptsächlich als Dauerschmierung?

 

Schmierfett Klüber Microlube GL 261, Dose, 25g - WITTNER CINETEC

Nun, "Dauer"-Schmierung ist in der Tat ein schwieriger Begriff, da muß ich Simon recht geben.
Ich nehme das von Dir verlinkte Fett von Wittner für alle metallischen, langsam laufenden Verzahnungen (gerade, schräg und Schnecke) und Schiebebewegungen (Linearführungen) meiner Schmalfilmprojektoren (N8 und S8). Ich habe es sogar schon zur Schmierung von Fotoobjektiven und für die Magazin- und Diaschieber in meinen Diaprojektoren verwendet. Da tut es zuverlässig seinen Dienst. Bei Kunststoffen wäre ich eher vorsichtig, da schaue ich erst mal, was der Hersteller vielleicht dort empfohlen hat...

Manche Projektorhersteller haben recht genaue Angaben in ihren Service Manuals, da sollte man erst mal nachschauen...

Bearbeitet von Helge (Änderungen anzeigen)
  • Like 1

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