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Maycroft

Samsung Cinema Screen

38 Beiträge in diesem Thema

vor 3 Stunden schrieb Sebastian:

Wenn ihr meint, dass Lautsprecher ober- und unterhalb der BW so gut funktionieren, warum

nutzt das kaum Einer. Dann lasst uns die perforierten Bildwände abschaffen (es gibt auch Gewebetücher)!

 

Hat schon mal jemand den Taschenrechner rausgeholt? 

- Kosten des LED-Systems

- Kosten der Installation

- Wartungskosten, Ersatzteile (Was ist, wenn ein Segment ausfällt?)

- Kosten der Lautsprecherinstallation

- Saalgeometrie-Anpassungen?

- Stromverbrauche (nicht all zu niedrig)

 

Kann das System gebogen aufgebaut werden?

Was ist mit Dolby-Atmos? AURO-3D? 5ch-Sound?

Was ist mit analoger Projektion?

Wie ist das Abstrahlverhalten und Pegel in den vorderen Reihen?

Wohin baut man die Tonanlage? (Platz an der Decke, LFE-Position, unterhalb des Bildes (Pegel am Ohr!), Lautsprechertyp, Interferenzen

--> Wie vermeide ich, dass es am Ende ein Low-End-Klang wird?

Wer hat so viel Geld, um damit eine größere Bildfläche zu verwirklichen?

Ist das ganze überhaupt betriebswirtschaftlich vertretbar im Vergleich zu einer Projektionslösung?

 

 

Berechtigte Einwände. Aber der technische, endlich bildlich überall einheitliche Level - ein Traum der Ingenieure - wird Wirklichkeit.

bearbeitet von cinerama (Änderungen anzeigen)

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vor 14 Stunden schrieb Sebastian:

Wenn ihr meint, dass Lautsprecher ober- und unterhalb der BW so gut funktionieren, warum

nutzt das kaum Einer.

 

Als der Tonfilm eingeführt wurde, waren die Filmtheater so angelegt, dass die Leinwand möglichst groß ist, die maximal mögliche Höhe nutzt. Außerdem mussten die Lautsprecher aus wenigen Watt einen möglichst hohen Pegel erzeugen, das ging nur mit großen Horn-Lautsprechern. Der Film "Finding his voice" zeigt ja. wie die damals üblichen Lautsprecher beschaffen waren. Und der einzige Weg, diese so unterzubringen, dass der Ton von der Leinwand zu kommen scheint, ist halt hinter der Leinwand und dann die Leinwand ggf. etwas nach vorne zu bringen, wenn dahinter kein Platz wäre.

Heute haben sich die Bedingungen geändert, Lautsprecher müssen nicht mehr einen hohen Wirkungsgrad haben, da wir in Verstärkern locker Leistungen von mehreren 1000 W haben. Kinos sind nicht immer so gebaut, dass die Leinwand die ganze Wandhöhe einnimmt, so dass sich an manchen Stellen der Platz für Lautsprecher oberhalb der Leinwand am ehesten ergibt und in manchen Fällen die Platzierung der Lautsprecher hinter der Leinwand nicht das Optimum darstellen muss.

Die Frage ist, ob man den Ton wirklich an der falschen Stelle ortet und wieso dann diejenigen, die zu Hause mit Videoprojektor und 5. 1 Anlage Filme gucken, dies genießen können, wenn der Ton von der falschen Stelle kommt.

In der mobilen Spielstätte, wo unter der Leinwand eine Lautsprecherbox werkelt, hatte ich nie das Gefühl, der Ton würde irgendwie von der falschen Stelle kommen, dass die Schauspieler oben sind und ihre Stimmen eine Etage tiefer.

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Zitat

Kann das System gebogen aufgebaut werden?

 

Muss es das denn in Räumen, in denen Auf- oder Rückprojektion sehr schwierig umzusetzen wäre?

 

Zitat

Was ist mit Dolby-Atmos? AURO-3D? 5ch-Sound?

 

Wenn man nicht den Ehrgeiz hat, die vorderste Wand komplett zu füllen, sondern links und rechts und oben und unten Platz ist, müsste das alles doch gehen.


 

Zitat

 

Was ist mit analoger Projektion?


 

 

Gute Frage. Wenn kein Platz ist für einen Vorführraum, dann montiert man die letzten 3 Stuhlreihen ab, stellt einen 35 mm Projektor hin und das Publikum hört von hinten das Rattern des Projektors und fühlt sich an die Zeiten erinnert, wo der Hobbyfilmer begeistert die Filme von der Hochzeit oder dem Spanien-Urlaub zeigte. Vor allem, wo ja die Verleiher heutzutage ja nur 1/4 der Filme in digitaler Form zur Verfügung stellen.

 

Zitat

Wie vermeide ich, dass es am Ende ein Low-End-Klang wird?

 

Zunächst mal durch die Raumakustik. Dann dadurch, dass ich an den verwendeten Lautsprechern nicht spare, diese gut ausmesse, Korrekturen einfüge.

 

Zitat

 

Wer hat so viel Geld, um damit eine größere Bildfläche zu verwirklichen?

Ist das ganze überhaupt betriebswirtschaftlich vertretbar im Vergleich zu einer Projektionslösung?

 

 

Nun, das sind Fragen, die individuell zu klären sind. Ich denke, wenn man einen Saal oder Raum zum Kino machen will, wird man alle Aspekte prüfen.

Aber das Vorhaben wird nicht daran scheitern, dass es keine anderen Lösungen als Auf- und Rückprojektion gibt.

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Jetzt gehts los.....

 

http://presse.lge.de/2017/08/14/lg-electronics-enthuellt-weltgroesste-oled-wand-in-dubai/
 

Zitat


Das Besondere dieser LG „Videowall“: Sie ist mit einer Fläche von 50 x 14 Metern nicht nur die weltweit größte OLED Bildschirmfläche, sondern auch die größte High-Definition (HD)-Video-Wand der Welt. Die neue Video-Wand im Riesenformat wurde mit 820 LG Open Frame OLED Panels erstellt. Jedes einzelne Display bietet mehr als 2 Millionen Bildpunkte – insgesamt sorgen also gut 17 Milliarden einzelne Pixel für wahrhaft großartige Bilder.

 

 

 

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Meldung von gestern, scheinbar das erste Kino ausgerüstet:

http://executive-bulletin.com/other/samsung-debuts-worlds-first-cinema-led-display

 

Samsung-Cinema-LED_Screen_3.jpg

 

Zitat

 

(August, 2017) Samsung Electronics announced it has installed its first ever commercial Cinema LED Screen at Lotte Cinema World Tower in Korea. Designed as a High Dynamic Range (HDR) LED theater display, the Cinema LED Screen creates a more captivating and vibrant viewing experience through next-generation picture quality and true-to-life audio thanks to collaboration between HARMAN Professional Solutions and Samsung Audio Lab.

“Through sharper and more realistic colors, complementary audio and an elevated presentation, our Cinema LED Screen makes viewers feel as if they are part of the picture,” said HS Kim, President of Visual Display Business at Samsung Electronics. “We are excited to partner with Lotte Cinema to bring this technology to theater-goers, and look forward to continuing to shape the cinema of the future.”

Stretching nearly 10.3m (33.8ft) wide in size, the Cinema LED Screen accommodates a variety of theater configurations while ensuring superior levels of technical performance, reliability and quality. The display brings the visual power of HDR picture quality to the big screen, and enlivens content with both ultra-sharp 4K resolution (4,096 x 2,160) and peak brightness levels (146fL) nearly 10 times greater than that offered by standard projector technologies. Additionally, the Cinema LED Screen’s futuristic, distortion-free presentation leverages ultra-contrast and low-tone grayscale settings to showcase the brightest colors, deepest blacks and most pristine whites at a nearly infinite contrast ratio.

 

 

 

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Naja, bis es los geht wird es schon noch ein bischen dauern.

 

Das sind zur Zeit alles Leuchtturmprojekte, die alles andere als bezahlbar sind.

Keiner der aktuellen Anbieter, sei es Samsung, Sony oder jetzt LG nennt Preise ;-)

Die dürften sich noch im mindestens 6 stelligen bereichen bewegen.

 

Aber OLED wird die Zukunft ...

 

Gruß

HAPAHE

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Zitat

There are rumours that Samsung will next open its second Cinema LED screen at an un-specified location in Los Angeles before the end of the summer. No doubt many more will follow if Samsung is to achieve its target of having deployed some 20,000 installations within the next three years.

 

http://www.ozseeker.net/2017/08/16/first-reviews-are-in-for-samsungs-cinema-led-screen/?doing_wp_cron=1503043638.3954188823699951171875

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Das System ist ja nun absoluter "Humbug" schon von der theoretischen

Betrachtung her. Da bedarf es sehr viel Marketing, um ahnungslosen

Kinobetreibern die Nachteile als Vorteile zu verkaufen...aber na gut, das

hat ja an einigen anderen Stellen auch bis heute schon recht gut funktioniert.

 

Am Ende springt für den Kunden kein Qualitätsgewinn bei vielen Neuerungen

heraus, nur eine gratis Marketingkampagne, die der Betreiber mit benutzen darf,

um die vielen Nachteile kaschieren zu können und/oder sich auch selber 

wegreden zu können. 

 

Das ist Geldschneiderei... Innovationen nur noch als wirtschaftlicher Antrieb für Hersteller (und Aktionäre)

und fettem Marketing, um einen Mehrgewinn für den Kunden vorgaukeln zu können...

 

Warum traut sich heute keiner mehr, einfach mal zu recherchieren und dann echte Qualität

seriös zu verkaufen und das dann ganz nüchtern, aber gut wahrnehmbar zu vermarkten?

 

Falls jetzt die Frage kommt: Was soll den an diesem System hier schlecht sein? Recherchiert,

lest weiter oben, macht euch nen Kopf, rechnet nach! Lasst euch nicht immer verscheißern!

 

schönen Sonntag! :-)

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hallo zusammen,

selbst auf der IBC gesehen und bei SAMSUNG ausführlich informiert.

das bild ist top bei 2D und 3D, aber es wird sich nie durchsetzen, da zu teuer und zu schwer.´,

es rechnet sich einfach nicht.

ausfall einzelner module bringt das nächste problem (angleichung der "gealterten" blöcke).

sound ist da immer ein kompromiss, gecurvt geht gar nicht- und wie ein vorschreiber schon

bemerkt hat, irgendwann gibts´s die folie...

 

und da wir schon mal dabei sind (ist zwar etwas off-topic)...

4DX CINEMA ist ungefähr von der "kosten nutzung rechnung" genau so mafiös wie IMAX

zum anderen eher etwas für jahrmärkte, nichts für hier...

 

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Und es gibt, zumindest in D mit seinen hundertausenden Vorschriften, noch einen Aspekt der dagegen spricht:

 

Habt Ihr Euch schon mal Gedanken gemacht über die Brandlast die dieses Monster darstellt?

In vielen Sälen sind auch noch die Notausgänge direkt daneben.

Das wird von der Bauaufsicht so niemals zugelassen werden.

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Manfred, das mit dem sich Rechnen bekäme man ja noch in den Griff, nimmt man 4K 3D mit etwa 80.000€ Neuinstallation als Kostengrundlage und erstmal keine weiteren Verschleißkosten für den Betrieb (schöngerechnet, wie immer). Die anderen Faktoren wie Ton und Brandschutz da schon eher. Letzterer ist wie immer Auslegungssache, Ton, na ja, einfach zu oft schon Stiefkind. Modultausch wird da noch das Argument dagegen sein, ich glaube aber, das sich das relativ bald erledigt hat und die LED-Technologie in Punkto Weiterentwicklung im Bereich Farbwiedergabe und Helligkeit immer besser angleichbar zu den Vorgängerversionen sein wird. Problematisch wird vielleicht die kompatibilität der Ansteuerbausteine sein, gehe ich aber von einer Nutzungsdauer von maximal 10 Jahren aus, ist das auch keines mehr.

Ob es den Besuchern postiv auffällt, wenn sie eine Projektion oder eine LED-Wand sehen? Da vermute ich, es wird das Gleiche auftreten wie bei unserer Diskussion 35mm gegen Digital, das ist entschieden zu Gunsten Digital.

Jens

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