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Andec erhöht die Entwicklungspreise!


andreasm
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Ich weiß durchaus, daß die Filme erhebliche (Qualitäts-)Unterschiede haben. Es geht vielmehr um die vermeintliche "Schmerzgrenze", die hier immer wieder neu definiert wird, und die ist eher unabhängig von dem, was der Film leistet.

Als der Wittner 200D rauskam und "alternativlos" war, wurde der nicht so unfreundlich besprochen, wie Du es jetzt zum Beispiel machst. Und wie der Preis für den (eher mit dem Fuji vergleichbaren) E100D bei Wittner über 40€ stieg wurde das von vielan als völlig unakzeptabel und unbezahlbar bezeichnet.

Hier noch ein Statement von Olaf S8 von 2013:

Und im selben Jahr fragt man sich, wer einen Fuji Astia 100F für eine so hohen Preis wie 29,90 kauft...

 

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vor 19 Minuten schrieb Helge:

 

Als der Wittner 200D rauskam und "alternativlos" war, wurde der nicht so unfreundlich besprochen, wie Du es jetzt zum Beispiel machst.

 

 

Ich habe insgesamt 2 Super8-Kassetten Aviphot verfilmt und damit kaum Ergebnisse erreicht, die man Leuten vorführen möchte.

Aufgrund seiner Grobkörnigkeit ist das Material für Super8 völlig ungeeignet (Gesichter sind bereits in Halbnahen Aufnahmen nicht mehr zu erkennen) 

Daraus habe ich nie einen Hehl gemacht und habe auch nie verstanden, wie manche mit diesem Material zufrieden sein können und dafür überhaupt etwas zu bezahlen bereit sind.

Das aber nur nebenbei.

 

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vor 1 Stunde schrieb k.schreier:

Sind zwar beides Farb-Umkehrfilme.

Dennoch vergleichst Du Äpfel mit Birnen.

Du kannst den Wittner-Kartoffeldruck-Film nicht mit dem Fuji vergleichen, der wirklich allererste Sahne ist.

Ich hoffe, die Fujis sind bei click&surr nicht gleich wieder aus, denn ich hadere noch und rechne, will aber ein kleines Bündel bestellen wenn ich flüssig bin.

 

Wittner-Kartoffeldruck-Film. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Besser lässt sich das Material nicht beschreiben.

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vor 1 Stunde schrieb k.schreier:

Ich habe insgesamt 2 Super8-Kassetten Aviphot verfilmt und damit kaum Ergebnisse erreicht, die man Leuten vorführen möchte.

Aufgrund seiner Grobkörnigkeit ist das Material für Super8 völlig ungeeignet (Gesichter sind bereits in Halbnahen Aufnahmen nicht mehr zu erkennen) 

Daraus habe ich nie einen Hehl gemacht und habe auch nie verstanden, wie manche mit diesem Material zufrieden sein können und dafür überhaupt etwas zu bezahlen bereit sind.

Das aber nur nebenbei.

 

Das ist völlig in Ordnung und ich kann Dir nur beipflichten (dennoch wurde der von vielen eher positiv bewertet).

Deswegen habe ich ja auch ein paar Beispiele aus dem "Schmalfilmpreise: Market Watch" Thread angehängt, daß bei vielen vor noch gar nicht langer Zeit 30 € als Schmerzgrenze z.B. für einen E100D oder einen Astia 100 gesehen wurde, die wohl kaum im Verdacht stehen, "Kartoffeldruck"-ähnliche Bilder zu erzeugen (und 10€ als Schmerzgrenze für die Entwicklung)

Heute werden fast 50€ für einen Provia 100 gezahlt.

Um Olaf aus einem der beiden oben zitierten Threads zur 30€ Grenze zu zitieren:

Fazit: Schmalfilm ist ein extravagantes und sehr teures Hobby für immer wenigere . . .

Wie ich schon sagte, rechne ich eher mit einem Einpendeln bei 40€/Film mit Erscheinen des neuen E100D (bei wieder besserem Absatz). Wo die Entwicklungskosten hingehen, ist eine andere Frage, vielleicht kann man die bei entsprechenden Stückzahlen < 20€ halten

Edited by Helge (see edit history)
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Also ganz so schlimm finde ich das Aviphotmaterial nicht. Natürlich ist die massive Körnigkeit und die reduzierte Farbpalette kein Vergleich zum Provia. Aber wenn es richtig gescannt ist (was leider nur die wenigsten können) kann es für experimentelle Projekte recht reizvoll sein. Hier ein hervorragendes Beispiel: 

 

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Wenn das ein hervorragendes Beispiel ist, dann möchte ich besser kein mässiges Beispiel anschauen müssen und zwar weder vom Rohmaterial noch vom filmischen / gestalterischen Standpunkt gesehen. Da ist das Experiment Film meiner Meinung nach ziemlich in die Hose gegangen. Macht auf mich den Eindruck als würde ein ziemlich daneben gegangener und drastisch unterbelichteter Filmstreifen als Kunst verkauft.

 

MfG Yan

Edited by yan (see edit history)
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vor 2 Minuten schrieb Carena48:

Schön zügig in alle Richtungen kreuz und quer abgefilmt, tolle Szenenlängen und perfekte Schwenks, was will man mehr? :-)   Kurz, er hat alle wichtigen Regeln des Filmens genau befolgt! :-) Dazu braucht man unbedingt einen guten Farbfilm. ;-)

 

DAS musste mal in die richtigen Worte gefasst werden! ... aber ob der Autor Deine Worte auch versteht?

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Filmkunst?

Der Zuschauer ist physisch und psychisch aus dem Gleichgewicht, weil Augen und Gehirn  völlig überlastet sind.

 

Das sind die typischen Anfängerfehler: Hastige, wacklige Schwenks, um möglichst viel auf den Film zu bekommen,

Fehlbelichtungen, weil die Batterie des Belichtungsmessers unbemerkt verbraucht, oder der "Kameramann" das Zusammenspiel von Blende und Aufnahmegeschwindigkeit nicht kennt, 

Kernschärfe und Schärfentiefe in Verbindung mit der Entfernungs- und Blendeneinstellung am Objektiv unbekannt sind,

und was dergleichen bei seiner Aufnahmetechnik mehr ist.

 

Nix für ungut; aber ich könnte mir eine solche Materialverschwendung finanziell nicht leisten, abgesehen von dem Widerwillen bei der Betrachtung dieser künstlerischen Schöpfung.

 

Viele Grüße

Gerd "kinoflonheim"

 

 

Edited by kinoflonheim
Entfernungs- und Blendeneinstellung am Objektiv (see edit history)
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vor 5 Minuten schrieb kinoflonheim:

Nix für ungut; aber ich könnte mir eine solche Materialverschwendung finanziell nicht leisten, abgesehen von dem Widerwillen bei der Betrachtung dieser künstlerischen Schöpfung.

 

Wenn man dann noch in den Hochgenuss kommt, diese zusätzlich "stativ-freie Kreation"  mit den leicht eigenwilligen Schwenks auch noch auf einer grösseren Leinwand betrachten zu müssen,  wird es erst richtig ernst für die Gesundheit. 

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Komisch, ich habe schon öfters Wittnerchrome 200D in Super 8 geschossen und mir haben die Ergebnisse projeziert zumindest immer sehr, sehr gut gefallen.

Scannen hab ich sie nicht lassen (nur Negativmaterial von Kodak).

 

Grauenvoll sind bei mir die Super 8 Wittnerchromes nie geworden, körning schon, aber nicht unbrauchbar.

Und ich bin kein Anhänger von Lomography oder urabgelaufenen Filmen die komisch und entstellt aussehen.

Ich will farbechte Filme, die auf mich so wirken wie die reelle Szene die ich ursprünglich mit meinen Augen gesehen habe.

Das erfüllten für mich der Wittnerchromes soweit zufriedenstellend, aber vielleicht hab ich einfach geringere Ansprüche als andere??

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Irgendwas ist bei @k.schreier mit der Entwicklung wohl schief gegangen. Ich hab auch schon ~20 Avi200 in S8 entwickelt und da sind wirklich schöne Filme dabei. Und das sogar mit Totalen.

Der hier ist nur mit dem Handy von der Wand abgefilmt, aber durchaus ansehbar:

 

und Deidesheim 2013 hat auch schöne, ansehbare Erinnerungen. der wurde bei F&T abgetastet.

 

 

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vor 21 Minuten schrieb F. Wachsmuth:

Deidesheim 2013 hat auch schöne, ansehbare Erinnerungen. der wurde bei F&T abgetastet.

 

Sehr schönes Beispiel was der 200D in S8 leisten kann ...

Meine Testfilme waren auch zufriedenstellend, allerdings hatte ich

damals aus freier Hand gefilmt mit langen Brennweiten dadurch ist einiges

an Qualität verlorengegangen aber projeziert war es immer noch sehr schön

Preislich war damals auch die 72,5m Dose noch eine annehmbare Alternative

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Bezüglich Hochauflösend:

Natürlich sieht ein alter Agfa Film in winziger Super 8 Bildgröße NICHT so aus, zum Glück nicht!!

So super es ist, wie rasant wir unsere Technik verbessern können, ich persönlich bin gar kein Fan von Aufnahmen diverser neuester Kameras, die ich so sehen konnte.

Für mich sieht das sehr oft leider wie klinisch perfekter überscharfer Plastiklook aus, HD Kameras vor 6 Jahren oder so, solche wie ich sie selbst besitze, hatten das noch nicht so extrem.

Das Video war zwar schön scharf und hatte tolle, satte Farben, sah aber noch "ehrlicher" aus.

Und Wittnerchrome ist ebenso ein ehrlich körniger Film, die Aufnahmen sehen für mich einfach "echter" aus, man muss aber diesen Look natürlich mögen, sonst ist es nichts für einen.

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vor 37 Minuten schrieb FilmCurlCom:

Für mich sieht das sehr oft leider wie klinisch perfekter überscharfer Plastiklook aus,

Genau das empfinde ich auch.

Video und Film sind ja auch zwei verschiedene Paar Schuhe. Beim Film gibt es das eigene Flair, beim Selbstentwickeln gibt es die Erfolgserlebnisse, mit Film kann man noch richtig experimentieren, man hat richtige Bilder in der Hand und keine langweilige SD-Karte, man kann den Film schneiden, bis er vorführfertig ist, man kann noch tüfteln, wie man eine gute Vertonung hinbekommt, es macht Freude, mit so alten Aufnahmegeräten nach der damaligen Technik einen Streifen zu drehen, kurz, es gibt noch etliche Gründe, warum ich kein High-Definition-Video will, denn so einen modernen Camcorder kaufen, kann jeder, aber die oben genannten Erfolgserlebnisse fehlen so gut wie alle und so übertrieben rasiermesserscharf sieht die Realität ja gar nicht aus. Das kommt noch dazu.

Ich weigere mich einfach, mit dem tablettwischenden Mainstream mitzuschwimmen.

Edited by Carena48 (see edit history)
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Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“. Friedrich Schiller (1759-1805)

Das sind alles gute und richtige Argumente, aber dann sollte das Gejammer über Preiserhöhungen auch  aufhören und der Thread geschlossen werden. Ich filme (in den letzten 6 Monaten über 15 Rollen 16mm) selber auch noch mit größtem Vergnügen, aber Farbumkehrmaterial  kommt bei diesem Preisniveau bei mir einfach nicht mehr in Frage.  Fomapan R100  in 16mm  selbstentwickelt ist die reine Freude. Und kommt herrlich retro... Wer hat eigentlich hier noch einen alten PAL-Röhrenfernseher? :16_relieved:

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