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70 mm - Vorführtermine (In- und Ausland)


cinerama
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vor 4 Stunden schrieb stefan2:

Bild war bei Aliens nicht so schlecht.  Im genannten Spielort eh egal. 

The Alien war grauenhaft.

Beim Tonmix, volle Zustimmung.

 

Vor drei Jahren lief "Alien" [Produktionstitel "The Alien", GB 1979] im Centrum Panorama.

Die Schärfe speziell dieser Filmkopie des ersten Teils war ausgezeichnet - wirklich ganz grosse space opera, trotz des verraschelten Surrounds im 1. Akt (habe aber von 70mm-Kopien an anderen Orten gehört, wo es scheusslich, grobkörnig und sonst was gewesen sein soll. Andere Kopien womöglich?)

 

Aber die meisten Festivalbetreiber besitzen kein Urteilsvermögen hinsichtlich der Filmkopien. Man nimmt, was man bekommt. The show must go on: in blau, grün oder rot - blank oder weiss.

Maßstäbe im Visuellen werden selbst in unserem engsten Umkreis unter den Tisch gekehrt, abgestritten, nicht erkannt oder zumindest belächelt.).

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Morgen Sonntag 10.10.2021 um 11.oo Uhr

Schauburg Cinerama, Karlsruhe

 

2OO1: Odyssee im Weltraum

USA 1968
Regie: Stanley Kubrick
Darsteller: Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester, Leonard Rossiter.
Buch: Arthur C. Clarke, Stanley Kubrick

Kamera: Geoffrey Unsworth

Spezialeffekte: Stanley Kubrick, Douglas Trumbull

Musik: Richard Strauss, Györgi Ligeti, Joh. Strauß
149 Minuten
ab 12 Jahren
neue 70mm Filmkopie 

englische Originalfassung (dts- 5 Frontkanal Layout) in 70mm Projektion

 

Online-Tickets: https://kinotickets.express/karlsruhe_schauburg/sale/tickets/13888

(Forums Mitglieder ggfls. bitte "ermäßigt" wählen)

 

2001_Jump Cut (1K).jpg

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Neujahrs Matinée

Samstag 1. Januar 2022 um 12.00 Uhr

Schauburg Cinerama, Karlsruhe

 

2OO1: Odyssee im Weltraum

USA 1968
Regie: Stanley Kubrick
Darsteller: Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester, Leonard Rossiter.
Buch: Arthur C. Clarke, Stanley Kubrick

Kamera: Geoffrey Unsworth

Spezialeffekte: Stanley Kubrick, Douglas Trumbull

Musik: Richard Strauss, Györgi Ligeti, Joh. Strauß
149 Minuten
ab 12 Jahren
neue 70mm Filmkopie 

deutsche Sprachfassung in 70mm Projektion

2OO1 - Programmheft inklusive

 

In der Pause stoßen wir alle zusammen mit einem Glas Sekt oder O-Saft auf das Neue Jahr an ... 

 

Online-Tickets: https://kinotickets.express/karlsruhe_schauburg/sale/tickets/14551

2001 IMG_5176.jpg

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  • 3 weeks later...

Save the date ... !!!

 

Einmalige Vorführung der 70mm Kopie von KRIEG UND FRIEDEN (Russland 1965-1967) von Sergei Bondartschuk im Schauburg Cinerama Karlsruhe.

 

Sonntag 05.12.2021  11 Uhr Matinee Krieg und Frieden, Andrej Bolkonski (Teil 1)
Sonntag 12.12.2021   11 Uhr Matinee Krieg und Frieden, Natascha (Teil 2)
Sonntag 19.12.2021   11 Uhr Matinee Krieg und Frieden, Borodino 1812 (Teil 3)

Sonntag 02.01.2022  11 Uhr Matinee Krieg und Frieden, Pierre Besuchow (Teil 4)

 

Wir zeigen die deutsche Sprachfassung (DEFA Synchronisation) in 6-Kanal Magnetton und 70mm Projektion

 

Mit Einführungen und exklusiven Programmheft

 

Näheres in Kürze ...

 

Krieg und Frieden01.jpg

  • Like 1
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Mit einem Wort wird man diesem Film nicht gerecht. Außerdem ist der Film in Sovcolor. Eine der aufwändigsten sowjetischen 70mm-Großproduktionen, gedreht zwischen 1962-1967, zeitweise mit sehr opulenten Einstellungen, die an Schlachtengemälde erinnern.

Nur so zum Vorgeschmack:

https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%92%D0%BE%D0%B9%D0%BD%D0%B0_%D0%B8_%D0%BC%D0%B8%D1%80_(%D1%84%D0%B8%D0%BB%D1%8C%D0%BC,_1967)

Und hier das ganze per Übersetzungsmaschine:

https://ru-m-wikipedia-org.translate.goog/wiki/%D0%92%D0%BE%D0%B9%D0%BD%D0%B0_%D0%B8_%D0%BC%D0%B8%D1%80_(%D1%84%D0%B8%D0%BB%D1%8C%D0%BC,_1967)?_x_tr_sl=ru&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=nui,sc

 

Edited by albertk (see edit history)
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update ... (mit Vorverkaufslinks)

 

Einmalige Vorführung der 70mm Kopie von KRIEG UND FRIEDEN (Russland 1965-1967) von Sergei Bondartschuk im Schauburg Cinerama Karlsruhe.

 

Sonntag 05.12.2021  11 Uhr Matinee Krieg und Frieden, Andrej Bolkonski (Teil 1)

https://kinotickets.express/karlsruhe_schauburg/sale/tickets/14812


Sonntag 12.12.2021   11 Uhr Matinee Krieg und Frieden, Natascha (Teil 2)

https://kinotickets.express/karlsruhe_schauburg/sale/tickets/14811


Sonntag 19.12.2021   11 Uhr Matinee Krieg und Frieden, Borodino 1812 (Teil 3)

https://kinotickets.express/karlsruhe_schauburg/sale/tickets/14813

 

Sonntag 02.01.2022  11 Uhr Matinee Krieg und Frieden, Pierre Besuchow (Teil 4)

https://kinotickets.express/karlsruhe_schauburg/sale/tickets/14814

 

User des Forums bitte "ermäßigt" wählen.

 

 

  • Like 1
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Carsten, eigentlich muß man alle hintereinander sehen. Ist echt beeindruckend. 

Und möglichst in OV, die DEFA Synkro ist nicht das wahre.

Gut, dann müßte Verpflegung und Getränke bereitstehen. 

Hatten wir in Oslo so gemacht.

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vor 11 Stunden schrieb carstenk:

Ich kann unmöglich zu allen 4 Vorstellungen anreisen. Gibt es Gründe, sich für eine bestimmte Vorstellung zu entscheiden?

 

Hatten vor einigen Jahren eine lange KRIEG UND FRIEDEN Nacht veranstaltet ... alle 4 Teile hintereinander ... hier die Berichte der Teilnehmer: 

 

Vielleicht hilft Dir ja die eine oder andere Schilderung, sich für einen der Teile zu entscheiden.

 

Ansonsten ist über Drop-Out Cinema auch ab Mitte November das 4K DCP des Filmes in der deutschen, russischen oder OmU Fassung buchbar ... vielleicht wäre das ja auch etwas für Euch oder andere Kollegen hier.

 

 

a1_KUF.jpg

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Am 18.1.2018 um 23:51 schrieb cinerama:

 

ViM Web.jpg

 

voina-i-mir1.jpg

Voijna_i_mir, Borodino_DVD-capture.jpg

hjh.jpg

war-and-peace-execution.jpg

Voijna_i_mir, Pierre Besuchow.jpg

lkhb.jpg

 

 

Auch in der Berliner Urania, im Scala Werder 2014 und dann 2018 und 2019 auf dem 70mm-Weekend Centrum Panorama eine farblich sehr schöne, ebenfalls deutsch synchronisierte 70mm-Fassung, die noch nicht so hell und grünstichig war wie die meisten anderen Kopien. Auch der Ton hatte vergleichsweise wenige dropouts. 

 

- wird auch nicht die letzte Veranstaltung dieser Titels sein, die Sache war gewiss keine nur einmal durchgeführte Aktion -

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Kopie des dänischen Filminstituts anlässlich einer Aufführung im niederländischen Filmmuseums "eye": https://in70mm.com/news/2013/vojna/index.htm

Es existiert auch noch eine Kopie in Belgien und in Luxemburg.

Zwei in Deutschland. Mindestens drei in Russland.

 

Die beste und längste Version befindet sich nach meinen bisherigen Sichtungen im Academy Archive in Los Angeles (Archiv der Oscar Academy): mit dem geringsten Flimmern im Bild und auch mit der besten Dichte.

 

Edited by cinerama (see edit history)
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  • 2 weeks later...
  • 2 weeks later...

Kurzfristig ins Programm genommen ...

 

Samstag, 04. Dezember 2021 - 15 Uhr

Schauburg-Cinerama, Karlsruhe

 

Kaiserliche Venus

(Venere imperiale / Imperial Venus)

Italien, Frankreich 1962
Regie: Jean Delannoy

Kamera: Gábor Pogány

Musik: Angelo Francesco Lavagnino

Darsteller: Gina Lollobrigida, Stephen Boyd, Gabriele Ferzetti
135 Minuten
ab 16 Jahren
Präsentiert in 70mm (1:2,21) / 6- Kanal Magnetton - Aufgenommen in Super Technirama 70 (35mm Negativfilm / 8-Perf horizontal)

70mm Kopie der EA - leichtes Farbfading - Deutsche Sprachassung

 

„La Lollo“, der Augenstern vom Stiefel, ist längst selbst eine verführerische Venus als sie sich die Herzensangelegenheiten von Napoleons Schwester zur üppigen Brust nimmt. Zur „Gina nazionale“ gekürt, hat sie 1962 bereits mit Größen wie Yul Brynner oder Anthony Quinn gedreht und war die erotischste Esmeralda im gesamten Glockenturm – kurz: Gina Lollobrigida ist auf dem Höhepunkt; und im Nachhinein betrachtet schon ein Stückchen darüber hinaus.

 

Auch wenn sie im Jahr vor „Kaiserliche Venus“ noch einen „Golden Globe“ als „Beliebteste weibliche Schauspielerin der Welt“ entgegennehmen und in den folgenden Jahren mit Rock Hudson, Sean Connery, Sir Alec Guinness und Telly Savalas vor der Kamera stehen sollte. Ein Filmstar im langsamen Erlöschen, denn die Lollobrigida hat mit der schönen Sophia Loren eine mehr als ebenbürtige Rivalin bekommen, die sich außerdem nicht ständig mit Anzweiflungen ihrer schauspielerischen Qualitäten herumschlagen muss.


In Jean Delannoys Historienreigen um Politik, Liebe, Leidenschaft, Machtgier und Verrat erfreut Gina Lollobrigida allerdings noch als uneingeschränkt strahlender Dreh- und Angelpunkt. Und poussiert 135 Minuten lang zielsicher mit den Falschen. Gleich die erstbeste Liebe will sie heiraten. Doch Napoleon (Raymond Pellegrin) ist dagegen, weil der Auserwählte seiner Lieblingsschwester, Stanislas Fréron (Gabriele Ferzetti), mit 34 nicht nur mehr als doppelt so alt, sondern zudem ein Vertrauter Robespierres ist. Stattdessen ehelicht er, zu dieser Zeit noch General, ohne Mutter Bonapartes (Lilla Brignone) Segen seine Joséphine (Micheline Presle); und viel besser zu Paolina passen
würde doch, so die Ansicht des großen Bruders, General Emanuel Leclerc (Massimo Girotti). Bevor es 1797 zur Vermählung kommt, lernt sie Jules de Canouville (Stephen Boyd) kennen. An den macht sich jedoch die adrette Joséphine heran und spannt ihn der Schwägerin aus. Paolina rächt sich: Sie weiht ihren Bruder ins falsche Spiel ein und geht mit ihrem Ehemann nach San Domingo, wo dieser einen Aufstand niederschlagen soll. Sie gebärt ihm einen Sohn, der im Jahre 1803 ebenso einen Grabstein gesetzt bekommen hat wie sein Vater, als Paolina mit dem schönen, aber impotenten Grafen Camillo Borghese (Giulio Bosetti) den nächsten Bund fürs Leben schließt. Diesmal stirbt Madame um ein Haar selbst; allerdings vor Langeweile und Sehnsucht nach Paris. Sie lässt sich in Rom vom Bildhauer Antonio Canova (Gianni Santuccio) als Venus verewigen und muss 1804 bei Napoleons Krönung zusammen mit ihren Schwestern die Schleppe der verhassten Joséphine tragen.


Diverse Liebesaffären und andere Vergnügungen prägen ihr weiteres Leben, bis sie durch einen Zufall erneut auf den Oberst ihrer Jugendzeit trifft. Canouville soll ihre große Liebe sein, doch Napoleon ist in höchstem Maße eifersüchtig.

Auch der französische Regisseur Jean Delannoy kennt seine Venus gut. 1956 hatte er mit Gina Lollobrigida die überdurchschnittliche Victor-Hugo-Verfilmung „Der Glöckner von Notre-Dame“ gedreht. Diesmal beschränkt sich das Ergebnis auf ein aufwändig ausgestattetes Kostümmelodram, dessen Titelheldin die Lollobrigida zwar ebenso temperamentvoll wie verführerisch verkörpert, das seine Einordnung als Historienfilm – um dessen Authentizität es nebenbei bemerkt nie ging – aber einzig der Tatsache verdankt, dass man die zeitgenössische Weltgeschichte und ihre Konflikte als Kulisse (be-)nutzt. Jean Delannoy greift in seinem bunten Bilderreigen in erster Linie die wesentlichen Stationen der 1825 gestorbenen Paolina Bonaparte auf, die sich anders als ihre Geschwister einzig der Schönheit und der Liebe verschrieben und nie politische Bedeutung erlangt hat. Für die filmische gilt selbiges.

(Dr. Peter Kohl - Todd-AO 70mm Festivalbroschüre 2008)

 

IV-Poster.jfif

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