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Erfahrungen mit Elmo GS 1200 Stereo


Cinna 2
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Ich bin da kein Masstab. Ich kann nur von meinen Erfahrungen aus den fr[hen 80ern berichten, als junger Mann und Student habe ich Elmo Geräte repariert, die in Pornokinos im 20/7 Betrieb liefen. Wir hatten zuletzt ausschließlich ST 1200 im praktischen Einsatz, da diese Geräte eine erheblich höhere Robustheit und Störungsfreiheit aufwiesen. Die liefen selbst in den verrauchtesten und schmierigsten  Bars ohne große Probleme.

Der Inhaber der Servicefirma erzählte  über seine Erfahrungen mit der GS Serie. Zu übertechnisiert, zu viel Elektronik und daher nicht zuverlässig. Auch die Lager als Gleitlager waren nicht so robust, wie die Nadellager der benutzten ST 1200 Versionen. Und der Helligkeitsgewinn sei marginal, die Speziallampe nicht marktgängig und wesentlich teurer, als beim ST. 

Im Laufe der Jahre habe ich dann einige GS für Freunde reparieren müssen, wobei hauptsächlich die Verstärkerelektronik mit den Schaltern recht anfällig für Korrosion war, und dann erhebliche Kraspelgeräusche die Folge waren. Das war auf dem Stand billiger Japan Kasettenrekorder der Zeit.

 

Der ST 1200 zeigte, weniger ist hier mehr. Ein Drehstrommotor mit Steinmetz Anlauf ist robuster als ein tachogeregelter Gleichströmer mit abnutzenden Kohlen. Und eine Steuerung über reine Schalterkontakte weniger anfällig, als eine Relais Tastensteuerung.

Noch mal, das sind meine Erfahrungen, die aber nicht aus eigener Benutzung kommen, da ich dieses Format nie selbst genutzt habe. Andere Forumsmitglieder wissen sicher mehr über die Einsatzpraxis zu berichten.

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vor 3 Stunden schrieb stefan2:

Ich bin da kein Masstab. Ich kann nur von meinen Erfahrungen aus den fr[hen 80ern berichten, als junger Mann und Student habe ich Elmo Geräte repariert, die in Pornokinos im 20/7 Betrieb liefen. Wir hatten zuletzt ausschließlich ST 1200 im praktischen Einsatz, da diese Geräte eine erheblich höhere Robustheit und Störungsfreiheit aufwiesen. Die liefen selbst in den verrauchtesten und schmierigsten  Bars ohne große Probleme.

Der Inhaber der Servicefirma erzählte  über seine Erfahrungen mit der GS Serie. Zu übertechnisiert, zu viel Elektronik und daher nicht zuverlässig. Auch die Lager als Gleitlager waren nicht so robust, wie die Nadellager der benutzten ST 1200 Versionen. Und der Helligkeitsgewinn sei marginal, die Speziallampe nicht marktgängig und wesentlich teurer, als beim ST. 

Im Laufe der Jahre habe ich dann einige GS für Freunde reparieren müssen, wobei hauptsächlich die Verstärkerelektronik mit den Schaltern recht anfällig für Korrosion war, und dann erhebliche Kraspelgeräusche die Folge waren. Das war auf dem Stand billiger Japan Kasettenrekorder der Zeit.

 

Der ST 1200 zeigte, weniger ist hier mehr. Ein Drehstrommotor mit Steinmetz Anlauf ist robuster als ein tachogeregelter Gleichströmer mit abnutzenden Kohlen. Und eine Steuerung über reine Schalterkontakte weniger anfällig, als eine Relais Tastensteuerung.

Noch mal, das sind meine Erfahrungen, die aber nicht aus eigener Benutzung kommen, da ich dieses Format nie selbst genutzt habe. Andere Forumsmitglieder wissen sicher mehr über die Einsatzpraxis zu berichten.

Endlich mal jemand, der die Schwächen dieses Filmfressers aufzeigt. Vielen, vielen Dank. 😍🤩💖

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Ich hatte vor vielen Jahren einmal einen GS1200 in Händen, war mir schon damals gerade wegen der Relaissteuerung nicht sympathisch. Beruflich hat sich diese Erfahrung bestätig, als ich einen im Votivkino vorhandenen Hokushin (16) mit ebensolcher Steuerung hassen lernte. Die GS 1200 sind heute, wenn man ebay&Co. verfolgt, einfach überzahlt (ähnlich wie die Baulieu EL 708). Nach Übernahme einer großen S8-Sammlung besorgte ich mir billig drei ST1200, machte daraus einen superen - der wird mich auch noch überleben!

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Seit über 25 Jahren repariere ich ELMO Projektoren und meine Erfahrungen decken sich teilweise mit meinen Vorrednern.

Der ST1200 ist wirklich einer der Besten S8 Projektoren.

Sehr langlebig durch seine Konstuktion und einfach in der Bedienung.

Er wurde als reines Projektionsgerät ohne viel Schnickschnack entwickelt und daher auch in Schulen oft verwendet.

Der GS1200 ist als Vertonungsmaschine entwickelt worden.

Durch sein 4-Motoren Antriebskonzept hatte er einen super Gleichlauf und Bildstand bis 360 Meter.

Seine Tonqualität  sucht seinesgleichen, auch auf der Ausgleichsspur.

Er ist sehr Filmschonend durch sein Greifermechanismus.

Nicht umsonst ist die Nachfrage nach diesem Gerät heute noch so hoch.

Aber wo viel Licht ist ist auch Schatten.

Nachdem schon die meisten Geräte 30 Jahre und älter sind, nagt der Zahn der Zeit.

Bedingt durch die enorme Technik die verbaut wurde ist er sehr anfällig für Reparaturen.

Fast kein Gerät übersteht die Zeit ohne Fehler und Macken.

Die schon beschriebenen Kontaktprobleme ziehen sich durch das gesamte Gerät.

Immer wieder gibt es deswegen Störungen.

Auch das Greifersystem und die gesamte Mechanik muss man eigentlich komplett überholen, damit das Gerät wieder Jahre ohne Störungen läuft.

Zudem sind viele Relais verbaut die Kontaktprobleme haben und ersetzt werden sollten.

Auch die gesamte Elektronik sollte überholt werden. ( viele defekte Elkos )

Mit einem komplett überholten GS1200 hat man dann aber viele Jahre seine Freude.

So ist das aber mit allem was mal 30-40 Jahre alt ist.

Auch ein Auto braucht seine Wartungen damit es lang ohne Störungen läuft.

Mein Tip an alle Filmfreunde, wenn man die Investition für Anschaffung und Wartung nicht scheut, bekommt man den besten jemals gebauten S8 Projektor.

Für alle die nicht soviel investieren möchten gibt es auch andere gute Geräte wie Bauer, Bolex oder Noris die nicht so viel kosten.

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Hallo liebe Filmvorführer,

 

ich besitze den GS1200 P-Com aus einem Nachlass. Den Einzigen Feldausfall, den ich mit dem Projektor mal hatte, war das Motorrelais. Weil man
dieses Relais kaum noch bekommt, habe ich es umgesockelt und ein ganz normales Umschaltrelais eingebaut. Bei dieser Prozedur habe ich etwas
Sinterlageröl auf die Motorwelle gegeben und das war's dann auch schon.

Der Projektor läuft bei mir absolut zuverlässig, keinen Filmfraß, keine Ausfälle. Selbst die Lampen halten eine gefühlte Ewigkeit. Das Bild ist sehr scharf,
man muss nicht ständig nachkorrigieren wie z.B. beim Bauer T 502. 

Sehr fein auch die Standbildfunktion, wenn man z.B. Einzelheiten (Personen o.ä.) genauer identifizieren möchte.

 

Wenn es überhaupt etwas zu bemängeln gäbe, wären da zwei kleine Dinge, die mir spontan einfallen:

1. Wenn der Projektor länger in Betrieb ist, dünstet er einen etwas komischen Geruch aus.  Ich konnte aber bislang keinen Fehler feststellen.  Das geht
    nun schon über Jahre so.

2. Das Audio Teil verfügt über getrennte Höhen- und Bassregler. Man hat aber den Eindruck, dass sich am Klang kaum etwas ändert, wenn man daran dreht.
 

Soweit meine Erfahrungen.

 

Viele Grüße,

 

Andreas


 

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Nun ja dieser Projektor machte erst dann einen wahren Sinn als die Komplettfassungen von Derann in Stereo rauskamen auf super acht Film. Aber man hat da nur einen Pistenton in zweikanal Stereo ohne Surround und Mittenkanal. Und der sogenannte Lichtriese ist er definitiv nicht sondern ein richtiger Lichtschlucker. Ich hatte ihn nie und will gar nicht diesen Projektor in meiner Sammlung. Laufstreifen auf den Filmen sind damit schon vorprogrammiert egal welches Filmmaterial. Der erreicht auch nicht das helle Bild meines Projektors von Revuelux. Zum vertonen der Filme ist der Elmo perfekt so wie auch dieser riesige Beaulieu.

Edited by Cremers Claus (see edit history)
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vor 26 Minuten schrieb Cremers Claus:

der sogenannte Lichtriese ist er definitiv nicht sondern ein richtiger Lichtschlucker. Ich hatte ihn nie und will gar nicht diesen Projektor in meiner Sammlung. Laufstreifen auf den Filmen sind damit schon vorprogrammiert egal welches Filmmaterial

Wie kommst du zu diesen gewagten Behauptungen? Zumal du ja gar keinen hast... 🤔

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vor einer Stunde schrieb Cremers Claus:

Schon oft genug erlebt bei etlichen Bekannten. Und auch Direktvergleich zwischen Elmo und Revue.

Das finde ja toll, daß Du gleich etliche Bekannte hast, die alle einen Elmo GS1200 haben.

Ich bin froh, wenn ich Bekannte habe, die überhaupt wissen was Super-8 ist.....

 

vor einer Stunde schrieb Cremers Claus:

Und auch Direktvergleich zwischen Elmo und Revue.

 

Welcher Projektor von Revue ?

Der Elmo hat ja in der Standardausführung immerhin eine 200W-Halogenlampe....

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Revue Lux 5005 Ton Mono

 

Ich habe zwei dieser Projektoren und bis dato noch keine einzige Reparatur. Laufstreifen hatte ich bis jetzt nie mit diesem Projektor. Da gibt es auch kein Bildruckeln und eine perfekte Ausleuchtung. Habe eine Festoptik von Schneider und einen Anamorphoten von Isco. Das macht sehr viel aus eine gute Optik. Bei mir ist auch der komplette Bildrand ausgeleuchtet und ohne dunkle Ecken. Ton ist zwar nur in Mono aber perfekt mit den richtigen Lautsprechern. Bei diesem Vergleich schaffte der Revue auf einer Bildwand von Harkness fast genau so viel Helligkeit wie der Elmo. Ich frage mich hier auch langsam was das immer soll mit diesem protzigen Elmo. Nur weil dieser optisch so gewaltig in die Augen sticht ist das noch lange nicht die Titanic unter den Projektoren. Langsam sollte man hier die Kirche im Dorf lassen mit diesem Elmo. 

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Meine (frustierenden) Erfahrungen mit dem Elmo GS 1200. Gekauft habe ich diesen Projektor ( immenses Gewicht ) vor etwas mehr als 10 Jahren von privat um ca 700 Euro. Er hatte von Anfang an Probleme mit der Filmaufwickelung bei der Projektion. Dieses Problem wurde immer ärger und der Elmo stoppte auch während einer Projektion. Repariert in Wien bei Werkstatt Redl- 300 Euro. Der GS 1200 lief anschließend nicht sehr lange, dann Totalausfall. Wieder zu Redl- Reparatur jetzt 400 Euro. Dann nach einiger Zeit wieder Totalausfall ( wahrscheinlich das Relais ) . Eingeschickt habe ich das Gerät dann an Grassmann in D ( wird empfohlen ). Dort "lagert" es schon einige Jahre und wird nicht repariert. Nächstes Jahr  habe ich vor, die Reparatur bei Grassmann zu "terminisieren". Ob ich dabei Glück habe, muss sich erst herausstellen. Für mich persönlich  war es ein Fehler, einen GS 1200 zu besorgen. Was Mamigu ( Mario Gärtner ) schreibt, sagt alles!

Ich besitze 5 Bauer-Projektoren der Studioklasse ( T610, T510- der Geeignetste, etc. ) in gutem Zustand. Keines dieser Geräte hatte in den letzten 10 Jahren irgendeinen Ausfall! Auch das Problem, dass man während der Projektion die Schärfe dauernd nachstellen muss ( wie hier auch beschrieben ), kenne ich nicht ( Objektiv 1,1 ).

Grüße an Cinna 2 ( wohne auch in OÖ ).

Edited by Henry08 (see edit history)
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Hallo.

 

Was man auch nicht vergessen darf, ist die schlechte Filmeinfädelung. Es gibt mindestens fünf stellen, an denen der Film beim Einfädeln hängenbleiben und zerknicken kann. Man muss stets die Klappe offen lassen und aufpassen. Des weiteren: Der Original-Einfädelschuh "schleift sich irgendwann ein". Will sagen: Er kriegt mit dem Laufe der Zeit sowas ähnliches wie eine Spurrille im Asphalt und verursacht dadurch Kratzer im Film. Ob und wie gut das metallene Ersatzteil von Wittner ist, kann ich leider nicht sagen, da ich dieses noch nie in Aktion erlebt habe. Das aller schlimmste ist aber der Motor. Wenn der darin verbaute Tacho (oder wie man das Ding auch immer nennt) in die Binsen geht, dann ist das der Tot des Projektors und er ist ein Fall für den Gerätefriedhof. Es gibt nämlich keine neuen Motoren für den Projektor. Eine Reparatur des defekten Motors ist viel zu kompliziert und zu teuer. Ich kenne Leute, die haben weit über 800, - Euro auf Ebay für einen Elmo GS 1200 ausgegeben und bekamen solche Trümmerhaufen dafür geschickt, die, nachdem sie gerade mal einen Film durchgezogen hatten, endgültig über den Jordan gingen eben wegen des Motors. Die wenigen Vorteile des Gerätes machen das ganze leider nicht wett (360 Meter-Fassungsvermögen, Lichttonabtastung, weiche Tonabtastung). In meinen Augen wurde dieses Gerät nur deshalb konstruiert, um dem Schmalfilmfreund das Geld aus der Tasche zu ziehen und ihn in den Wahnsinn zu treiben. Daher bleibe ich bei der Bauer-Studioklasse und allen anderen Bauer-Maschinen von 8 bis 70mm-Film. Mit den Geräten hatte ich bis heute die wenigsten Probleme, auch wenn sie leider selber nicht ganz ausgereift sind und mit dem Lauf der Jahre auch so ihre Zimperlein jetzt kriegen. Denn diese lassen sich (zum Glück) immer noch besser beheben, als bei den Elmos. Sorry an die Fans der Elmos und die einen noch voll funktionsfähigen haben (es sei ihnen gegönnt), aber so sehe ich die Sache nun mal.

 

LG vom rosaroten Panther (vormals "Bauer-Fan")

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Vielen lieben Dank an alle, die mir mit ihren tollen Ratschlägen geholfen haben! Ich werde jetzt natürlich die Finger von dem GS 1200 lassen auch wenn das Angebot noch so günstig war. Es ist schön, dass es ein so tolles Forum gibt und soviele kompetente Leute auf dem Gebiet!

 

Also nochmals recht herzlichen Dank

 

Cinna 2

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vor 2 Stunden schrieb Cinna 2:

Ich werde jetzt natürlich die Finger von dem GS 1200 lassen auch wenn das Angebot noch so günstig war.

 

Wenn es sich um ein günstiges Angebot bzw. vielleicht sogar um ein Schnäppchen handelt, würde ich mich jetzt durch die Diskussion hier nicht so verschrecken lassen.

Die Aussagen von Mamigu / Mario Gärtner kann ich voll unterstreichen.

Evtl. lohnt sich hier evtl. eine Wartung, wenn der Anschaffungspreis recht niedrig ist - und Mario Gärnter ist hierfür der richtige.

Ich habe einen Elmo GS1200, ca. 2005 bei Mario Gärtner erworben (dieser wurde von ihm im Vorgeld bereits durch Umbau auf 250W Halogen Lichtstärke gesteigert)

Vor ca. 4,5 Jahren hatte ich ihn einmal bei MG zur Wartung, weil die Tonqualität bei der Randspurvertonung nicht mehr gut war, aber das wars dann auch.

(der Projektor musste damals aus Platzgründen aber auch leider jahrelang in einem vom Klima her nicht so optimalen Keller stehen)

 

Die Drucktasten funktionieren bei mir einwandfrei und deren Betätigung ist durchaus sehr angenehm und "modern", im Vergleich zum mechanischen Drehschalter der meisten anderen Geräte...

Auch das Laufstreifen-Problem durch ein eingeschliffenes Einfädelstück gibt es bei mir nicht.

 

Ich nutze den GS1200 allerdings auch nur sporadisch.

Er ist aufgrund der Lichtstärke der optimale Projektor wenn es von der Projektionsgröße her mal über den üblichen Wohnzimmer-Rahmen hinaus geht.

Allerdings ist er im Gegensatz zur Bauer Studioklasse recht laut vom Gebläse her.

Daher ist mein Favorit für die Wohnzimmer-Heimnutzung auch die Bauer-Studioklasse.

(Gegenüber der Bauer-Studioklasse sind aber eigentlich fast alle anderen Projektoren deutlich lauter) 

 

Einen ST1200 habe ich auch .

Bei mir ist es nun gerade so, das dieser nicht so hundertprozentig läuft.

Vorwärtsprojektion ist recht laut und bei der Rückwärtsprojektion ist der Bildstand quasi nicht mehr vorhanden.

Vielleicht habe ich da ja so einen "Porno"-Dauerläufer mit Wartungsstau erwischt....

(Wartung /Reparatur steht aber nicht auf der Prioritätenliste)

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Ich hatte in meinem Leben drei mal einen Elmo ST1200 und allesamt waren großer Mist. Laut wie ein kaputter Diesel, Bildstand mässig. Als mir beim Öffnen diese Gummischicht auf dem Antriebsrad entgegenschmatzte, hab ich ihn wieder zugemacht und weggegeben.

Wie Klaus sagt: Für Wohnzimmer die Bauer Studioklasse mit stets frischer Lampe. Für Garten- und andere "Großveranstaltungen" ist ein GS1200 mit HID-Lampe ziemlich geil. (Wobei meiner auch bis zur letzten Schraube zerlegt und überholt wurde.)

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Hallo Leute,

 

so langsam wird's mir mulmig mit meinem GS 1200 P-Com. Ich kann diese schlechten Erfahrungen einfach nicht bestätigen. Wurde an der P-Com Ausführung 
manches nochmals verbessert ? Wie schon erwähnt, außer dem Motorrelais hatte ich noch keine Probleme und ich besitze das Gerät nun auch schon wieder
einige Jahre. Und so sauber wie der den Film einfädelt. Mein früherer Bauer T502 Duoplay produzierte des Öfteren Ziehharmonika-Filmanfänge. Das kenne ich 
vom Elmo nicht. 
Ich habe auch noch einen Beaulieu 708 EL. (Auch aus einem Nachlass) Der ist beim Filmeinfädeln viel kritischer. Mit dem hatte ich es sogar schon mal geschafft,
in Loch in den Film zu brennen weil der Film kurz nach dem Einfädeln einfach nicht mehr weitertransportiert wurde.
Wo ich Claus auf jeden Fall zustimme, ist die gute Qualität der Eumig Geräte (Revue). Ich habe noch ein paar N8 Filme. Für diese habe ich den Mark S 710 D. Der 
läuft, und läuft, und läuft, und läuft....

Also ich behalte und beobachte meinen GS 1200 weiterhin. Wenn's dann mal knallt, dann bin ich wenigstens gewarnt. 😅

 

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vor 4 Stunden schrieb Cinna 2:

Vielen lieben Dank an alle, die mir mit ihren tollen Ratschlägen geholfen haben! Ich werde jetzt natürlich die Finger von dem GS 1200 lassen auch wenn das Angebot noch so günstig war. Es ist schön, dass es ein so tolles Forum gibt und soviele kompetente Leute auf dem Gebiet!

 

Also nochmals recht herzlichen Dank

 

Cinna 2


Wir haben den Elmo GS im Festivaleinsatz, umgebaut auf HID. Aber ein Ersatzgerät wäre nicht schlecht. Wenn Du das Angebot nicht annehmen magst, gib gerne Bescheid 😁

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Ich glaube es ist irgendwo immer Glücksache und kommt darauf an, wo die Geräte herkommen und wie sie genutzt und gewartet wurden (oder auch nicht, wie eher meistens).

Das kann man ja in den meisten Fällen gar nicht mehr bis ganz an den Anfang zurückverfolgen.

Es sei denn man hat ein Gerät "aus erster Hand",  so wie meine Bauer Studioklasse (T525 Stereo) - da habe ich noch die Original-Kaufquittung des Vorbesitzers.  

 

Noch zwei Punkte:

 

Beim Einfädeln ist bei meinem GS1200 wichtig, daß ich die Filme mit dem am Projektor vorhandenen Filmanschneider bearbeite.

Dieser Anschneider macht einen kreisbogenförmigen Schnitt.

Mein anderer Anschneider, den ich besitze knipst nur die Filmecken diagonal ab - das mag mein GS1200 nicht.  

 

Für Garten- und andere "Großveranstaltungen" wie Friedemann schreibt ist der GS1200 die beste Wahl (es sei denn man besitzt einen Fumeo wie in Weiterstadt...)

In der Standard-Ausführung hat der GS1200 eine 200W-Halogenlampe. 

Die meisten anderen S8-Projektoren haben nur 100W, manche 150W (z.B. Bauer Studioklasse)

 

Von daher kann ich überhaupt nicht nachvollziehen das Claus Cremers Revuelux um so viel heller sein soll.

 

Vor meinem oben erwähnten Modell mit der 250W-Lampe hatte ich kurzzeitig mal die Xenon-Ausführung des GS1200.

Dieser GS12100-Xenon stand November 2002 im Zuschauerraum des hiesigen Ostentor-Kinos und hat bei der Kurzfilmwoche auf die große gewölbte Cinemascope-Leinwand projeziert (die er aber natürlich trotzdem nur zu einem Teil ausfüllte). Vom Licht her ging es aber....

Das war ein schönes Erlebnis.

Ein Jahr vorher hatte dieser Projektor die Ehre, leihweise für die Kurzfilmwoche einen Film von Dagi Brundert zu projezieren  - damals, als auch Dagie noch projezierbare Originale anfertigte (Kleiner Havellandkanal)

 

ostentor.thumb.jpg.7f7f87da4d081ac41ed77acc9cb8bbfc.jpg

 

Edited by k.schreier (see edit history)
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ZU den Glühlampen muß man schreiben, Glühlicht ist mit die am wenigsten Wirkungsgrad bietende Projektionslichtquelle, die es gibt. Solange der lichterzeugende Fleck klein im Verhältnis zum Bildfenster ist, wird der Lichtstrahl nicht abgeblendet. Bei 8mm S ist das bei der 100 W Halogenlampe der Fall. Hier wird der höchste Wirkungsgrad erzielt. Die 150 Watt Lampe bringt 50% mehr Wärme, aber nur 35% mehr Licht. Und die 200 Watt Lampe bringt dann kaum noch eine Steigerung. Steigern kann ich mit HID, Xenon, oder konstruktiv im Getriebe. Transportzeit verringern, Dunkelsektor verkleinern, 2 Flügel statt 3 Flügelblende, Einflügelblende mit doppelter Umlaufgeschwindigkeit, bessere Optiken mit Vergütung und transparenteren Glassorten. Alles Faktoren, die sich auf den Preis auswirken.

Eine 250 W Lampe bring meßtechnisch kaum etwas.

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