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Erfahrungen mit Elmo GS 1200 Stereo


Empfohlene BeitrÀge

Geschrieben

Ich hatte Anfang der 80iger einen Elmo GS 1200 Stereo. Damals ein SpitzengerĂ€t. Ich wĂŒrde jetzt einen zu kaufen bekommen.Gibt es Erfahrungen bezĂŒglich ZuverlĂ€ssigkeit und AnfĂ€lligkeit fĂŒr irgendwechel Reparaturen?

Geschrieben

Ich bin da kein Masstab. Ich kann nur von meinen Erfahrungen aus den fr[hen 80ern berichten, als junger Mann und Student habe ich Elmo GerĂ€te repariert, die in Pornokinos im 20/7 Betrieb liefen. Wir hatten zuletzt ausschließlich ST 1200 im praktischen Einsatz, da diese GerĂ€te eine erheblich höhere Robustheit und Störungsfreiheit aufwiesen. Die liefen selbst in den verrauchtesten und schmierigsten  Bars ohne große Probleme.

Der Inhaber der Servicefirma erzĂ€hlte  ĂŒber seine Erfahrungen mit der GS Serie. Zu ĂŒbertechnisiert, zu viel Elektronik und daher nicht zuverlĂ€ssig. Auch die Lager als Gleitlager waren nicht so robust, wie die Nadellager der benutzten ST 1200 Versionen. Und der Helligkeitsgewinn sei marginal, die Speziallampe nicht marktgĂ€ngig und wesentlich teurer, als beim ST. 

Im Laufe der Jahre habe ich dann einige GS fĂŒr Freunde reparieren mĂŒssen, wobei hauptsĂ€chlich die VerstĂ€rkerelektronik mit den Schaltern recht anfĂ€llig fĂŒr Korrosion war, und dann erhebliche KraspelgerĂ€usche die Folge waren. Das war auf dem Stand billiger Japan Kasettenrekorder der Zeit.

 

Der ST 1200 zeigte, weniger ist hier mehr. Ein Drehstrommotor mit Steinmetz Anlauf ist robuster als ein tachogeregelter Gleichströmer mit abnutzenden Kohlen. Und eine Steuerung ĂŒber reine Schalterkontakte weniger anfĂ€llig, als eine Relais Tastensteuerung.

Noch mal, das sind meine Erfahrungen, die aber nicht aus eigener Benutzung kommen, da ich dieses Format nie selbst genutzt habe. Andere Forumsmitglieder wissen sicher mehr ĂŒber die Einsatzpraxis zu berichten.

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Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb stefan2:

Ich bin da kein Masstab. Ich kann nur von meinen Erfahrungen aus den fr[hen 80ern berichten, als junger Mann und Student habe ich Elmo GerĂ€te repariert, die in Pornokinos im 20/7 Betrieb liefen. Wir hatten zuletzt ausschließlich ST 1200 im praktischen Einsatz, da diese GerĂ€te eine erheblich höhere Robustheit und Störungsfreiheit aufwiesen. Die liefen selbst in den verrauchtesten und schmierigsten  Bars ohne große Probleme.

Der Inhaber der Servicefirma erzĂ€hlte  ĂŒber seine Erfahrungen mit der GS Serie. Zu ĂŒbertechnisiert, zu viel Elektronik und daher nicht zuverlĂ€ssig. Auch die Lager als Gleitlager waren nicht so robust, wie die Nadellager der benutzten ST 1200 Versionen. Und der Helligkeitsgewinn sei marginal, die Speziallampe nicht marktgĂ€ngig und wesentlich teurer, als beim ST. 

Im Laufe der Jahre habe ich dann einige GS fĂŒr Freunde reparieren mĂŒssen, wobei hauptsĂ€chlich die VerstĂ€rkerelektronik mit den Schaltern recht anfĂ€llig fĂŒr Korrosion war, und dann erhebliche KraspelgerĂ€usche die Folge waren. Das war auf dem Stand billiger Japan Kasettenrekorder der Zeit.

 

Der ST 1200 zeigte, weniger ist hier mehr. Ein Drehstrommotor mit Steinmetz Anlauf ist robuster als ein tachogeregelter Gleichströmer mit abnutzenden Kohlen. Und eine Steuerung ĂŒber reine Schalterkontakte weniger anfĂ€llig, als eine Relais Tastensteuerung.

Noch mal, das sind meine Erfahrungen, die aber nicht aus eigener Benutzung kommen, da ich dieses Format nie selbst genutzt habe. Andere Forumsmitglieder wissen sicher mehr ĂŒber die Einsatzpraxis zu berichten.

Endlich mal jemand, der die SchwĂ€chen dieses Filmfressers aufzeigt. Vielen, vielen Dank.Â đŸ˜đŸ€©đŸ’–

Geschrieben

Ich hatte vor vielen Jahren einmal einen GS1200 in HĂ€nden, war mir schon damals gerade wegen der Relaissteuerung nicht sympathisch. Beruflich hat sich diese Erfahrung bestĂ€tig, als ich einen im Votivkino vorhandenen Hokushin (16) mit ebensolcher Steuerung hassen lernte. Die GS 1200 sind heute, wenn man ebay&Co. verfolgt, einfach ĂŒberzahlt (Ă€hnlich wie die Baulieu EL 708). Nach Übernahme einer großen S8-Sammlung besorgte ich mir billig drei ST1200, machte daraus einen superen - der wird mich auch noch ĂŒberleben!

Geschrieben

Seit ĂŒber 25 Jahren repariere ich ELMO Projektoren und meine Erfahrungen decken sich teilweise mit meinen Vorrednern.

Der ST1200 ist wirklich einer der Besten S8 Projektoren.

Sehr langlebig durch seine Konstuktion und einfach in der Bedienung.

Er wurde als reines ProjektionsgerÀt ohne viel Schnickschnack entwickelt und daher auch in Schulen oft verwendet.

Der GS1200 ist als Vertonungsmaschine entwickelt worden.

Durch sein 4-Motoren Antriebskonzept hatte er einen super Gleichlauf und Bildstand bis 360 Meter.

Seine TonqualitÀt  sucht seinesgleichen, auch auf der Ausgleichsspur.

Er ist sehr Filmschonend durch sein Greifermechanismus.

Nicht umsonst ist die Nachfrage nach diesem GerÀt heute noch so hoch.

Aber wo viel Licht ist ist auch Schatten.

Nachdem schon die meisten GerÀte 30 Jahre und Àlter sind, nagt der Zahn der Zeit.

Bedingt durch die enorme Technik die verbaut wurde ist er sehr anfĂ€llig fĂŒr Reparaturen.

Fast kein GerĂ€t ĂŒbersteht die Zeit ohne Fehler und Macken.

Die schon beschriebenen Kontaktprobleme ziehen sich durch das gesamte GerÀt.

Immer wieder gibt es deswegen Störungen.

Auch das Greifersystem und die gesamte Mechanik muss man eigentlich komplett ĂŒberholen, damit das GerĂ€t wieder Jahre ohne Störungen lĂ€uft.

Zudem sind viele Relais verbaut die Kontaktprobleme haben und ersetzt werden sollten.

Auch die gesamte Elektronik sollte ĂŒberholt werden. ( viele defekte Elkos )

Mit einem komplett ĂŒberholten GS1200 hat man dann aber viele Jahre seine Freude.

So ist das aber mit allem was mal 30-40 Jahre alt ist.

Auch ein Auto braucht seine Wartungen damit es lang ohne Störungen lÀuft.

Mein Tip an alle Filmfreunde, wenn man die Investition fĂŒr Anschaffung und Wartung nicht scheut, bekommt man den besten jemals gebauten S8 Projektor.

FĂŒr alle die nicht soviel investieren möchten gibt es auch andere gute GerĂ€te wie Bauer, Bolex oder Noris die nicht so viel kosten.

  • Like 3
Geschrieben

Hallo liebe FilmvorfĂŒhrer,

 

ich besitze den GS1200 P-Com aus einem Nachlass. Den Einzigen Feldausfall, den ich mit dem Projektor mal hatte, war das Motorrelais. Weil man
dieses Relais kaum noch bekommt, habe ich es umgesockelt und ein ganz normales Umschaltrelais eingebaut. Bei dieser Prozedur habe ich etwas
Sinterlageröl auf die Motorwelle gegeben und das war's dann auch schon.

Der Projektor lĂ€uft bei mir absolut zuverlĂ€ssig, keinen Filmfraß, keine AusfĂ€lle. Selbst die Lampen halten eine gefĂŒhlte Ewigkeit. Das Bild ist sehr scharf,
man muss nicht stÀndig nachkorrigieren wie z.B. beim Bauer T 502. 

Sehr fein auch die Standbildfunktion, wenn man z.B. Einzelheiten (Personen o.À.) genauer identifizieren möchte.

 

Wenn es ĂŒberhaupt etwas zu bemĂ€ngeln gĂ€be, wĂ€ren da zwei kleine Dinge, die mir spontan einfallen:

1. Wenn der Projektor lĂ€nger in Betrieb ist, dĂŒnstet er einen etwas komischen Geruch aus.  Ich konnte aber bislang keinen Fehler feststellen.  Das geht
    nun schon ĂŒber Jahre so.

2. Das Audio Teil verfĂŒgt ĂŒber getrennte Höhen- und Bassregler. Man hat aber den Eindruck, dass sich am Klang kaum etwas Ă€ndert, wenn man daran dreht.
 

Soweit meine Erfahrungen.

 

Viele GrĂŒĂŸe,

 

Andreas


 

  • Like 1
Geschrieben (bearbeitet)

Nun ja dieser Projektor machte erst dann einen wahren Sinn als die Komplettfassungen von Derann in Stereo rauskamen auf super acht Film. Aber man hat da nur einen Pistenton in zweikanal Stereo ohne Surround und Mittenkanal. Und der sogenannte Lichtriese ist er definitiv nicht sondern ein richtiger Lichtschlucker. Ich hatte ihn nie und will gar nicht diesen Projektor in meiner Sammlung. Laufstreifen auf den Filmen sind damit schon vorprogrammiert egal welches Filmmaterial. Der erreicht auch nicht das helle Bild meines Projektors von Revuelux. Zum vertonen der Filme ist der Elmo perfekt so wie auch dieser riesige Beaulieu.

Bearbeitet von Cremers Claus (Änderungen anzeigen)
Geschrieben
vor 26 Minuten schrieb Cremers Claus:

der sogenannte Lichtriese ist er definitiv nicht sondern ein richtiger Lichtschlucker. Ich hatte ihn nie und will gar nicht diesen Projektor in meiner Sammlung. Laufstreifen auf den Filmen sind damit schon vorprogrammiert egal welches Filmmaterial

Wie kommst du zu diesen gewagten Behauptungen? Zumal du ja gar keinen hast... đŸ€”

  • Like 1
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Cremers Claus:

Schon oft genug erlebt bei etlichen Bekannten. Und auch Direktvergleich zwischen Elmo und Revue.

Das finde ja toll, daß Du gleich etliche Bekannte hast, die alle einen Elmo GS1200 haben.

Ich bin froh, wenn ich Bekannte habe, die ĂŒberhaupt wissen was Super-8 ist.....

 

vor einer Stunde schrieb Cremers Claus:

Und auch Direktvergleich zwischen Elmo und Revue.

 

Welcher Projektor von Revue ?

Der Elmo hat ja in der StandardausfĂŒhrung immerhin eine 200W-Halogenlampe....

Geschrieben

Revue Lux 5005 Ton Mono

 

Ich habe zwei dieser Projektoren und bis dato noch keine einzige Reparatur. Laufstreifen hatte ich bis jetzt nie mit diesem Projektor. Da gibt es auch kein Bildruckeln und eine perfekte Ausleuchtung. Habe eine Festoptik von Schneider und einen Anamorphoten von Isco. Das macht sehr viel aus eine gute Optik. Bei mir ist auch der komplette Bildrand ausgeleuchtet und ohne dunkle Ecken. Ton ist zwar nur in Mono aber perfekt mit den richtigen Lautsprechern. Bei diesem Vergleich schaffte der Revue auf einer Bildwand von Harkness fast genau so viel Helligkeit wie der Elmo. Ich frage mich hier auch langsam was das immer soll mit diesem protzigen Elmo. Nur weil dieser optisch so gewaltig in die Augen sticht ist das noch lange nicht die Titanic unter den Projektoren. Langsam sollte man hier die Kirche im Dorf lassen mit diesem Elmo. 

Geschrieben (bearbeitet)

Meine (frustierenden) Erfahrungen mit dem Elmo GS 1200. Gekauft habe ich diesen Projektor ( immenses Gewicht ) vor etwas mehr als 10 Jahren von privat um ca 700 Euro. Er hatte von Anfang an Probleme mit der Filmaufwickelung bei der Projektion. Dieses Problem wurde immer Ă€rger und der Elmo stoppte auch wĂ€hrend einer Projektion. Repariert in Wien bei Werkstatt Redl- 300 Euro. Der GS 1200 lief anschließend nicht sehr lange, dann Totalausfall. Wieder zu Redl- Reparatur jetzt 400 Euro. Dann nach einiger Zeit wieder Totalausfall ( wahrscheinlich das Relais ) . Eingeschickt habe ich das GerĂ€t dann an Grassmann in D ( wird empfohlen ). Dort "lagert" es schon einige Jahre und wird nicht repariert. NĂ€chstes Jahr  habe ich vor, die Reparatur bei Grassmann zu "terminisieren". Ob ich dabei GlĂŒck habe, muss sich erst herausstellen. FĂŒr mich persönlich  war es ein Fehler, einen GS 1200 zu besorgen. Was Mamigu ( Mario GĂ€rtner ) schreibt, sagt alles!

Ich besitze 5 Bauer-Projektoren der Studioklasse ( T610, T510- der Geeignetste, etc. ) in gutem Zustand. Keines dieser GerÀte hatte in den letzten 10 Jahren irgendeinen Ausfall! Auch das Problem, dass man wÀhrend der Projektion die SchÀrfe dauernd nachstellen muss ( wie hier auch beschrieben ), kenne ich nicht ( Objektiv 1,1 ).

GrĂŒĂŸe an Cinna 2 ( wohne auch in OÖ ).

Bearbeitet von Henry08 (Änderungen anzeigen)
Geschrieben

Hatte ihn auch mal, und er hat  einige Filme mit tiefen Laufsteifen versehen - besser gesagt: ruiniert, zerstört. Seither nur noch Bauer Studioklasse, leise, hell, filmschonend.

Geschrieben

Hallo.

 

Was man auch nicht vergessen darf, ist die schlechte FilmeinfĂ€delung. Es gibt mindestens fĂŒnf stellen, an denen der Film beim EinfĂ€deln hĂ€ngenbleiben und zerknicken kann. Man muss stets die Klappe offen lassen und aufpassen. Des weiteren: Der Original-EinfĂ€delschuh "schleift sich irgendwann ein". Will sagen: Er kriegt mit dem Laufe der Zeit sowas Ă€hnliches wie eine Spurrille im Asphalt und verursacht dadurch Kratzer im Film. Ob und wie gut das metallene Ersatzteil von Wittner ist, kann ich leider nicht sagen, da ich dieses noch nie in Aktion erlebt habe. Das aller schlimmste ist aber der Motor. Wenn der darin verbaute Tacho (oder wie man das Ding auch immer nennt) in die Binsen geht, dann ist das der Tot des Projektors und er ist ein Fall fĂŒr den GerĂ€tefriedhof. Es gibt nĂ€mlich keine neuen Motoren fĂŒr den Projektor. Eine Reparatur des defekten Motors ist viel zu kompliziert und zu teuer. Ich kenne Leute, die haben weit ĂŒber 800, - Euro auf Ebay fĂŒr einen Elmo GS 1200 ausgegeben und bekamen solche TrĂŒmmerhaufen dafĂŒr geschickt, die, nachdem sie gerade mal einen Film durchgezogen hatten, endgĂŒltig ĂŒber den Jordan gingen eben wegen des Motors. Die wenigen Vorteile des GerĂ€tes machen das ganze leider nicht wett (360 Meter-Fassungsvermögen, Lichttonabtastung, weiche Tonabtastung). In meinen Augen wurde dieses GerĂ€t nur deshalb konstruiert, um dem Schmalfilmfreund das Geld aus der Tasche zu ziehen und ihn in den Wahnsinn zu treiben. Daher bleibe ich bei der Bauer-Studioklasse und allen anderen Bauer-Maschinen von 8 bis 70mm-Film. Mit den GerĂ€ten hatte ich bis heute die wenigsten Probleme, auch wenn sie leider selber nicht ganz ausgereift sind und mit dem Lauf der Jahre auch so ihre Zimperlein jetzt kriegen. Denn diese lassen sich (zum GlĂŒck) immer noch besser beheben, als bei den Elmos. Sorry an die Fans der Elmos und die einen noch voll funktionsfĂ€higen haben (es sei ihnen gegönnt), aber so sehe ich die Sache nun mal.

 

LG vom rosaroten Panther (vormals "Bauer-Fan")

Geschrieben

Vielen lieben Dank an alle, die mir mit ihren tollen RatschlĂ€gen geholfen haben! Ich werde jetzt natĂŒrlich die Finger von dem GS 1200 lassen auch wenn das Angebot noch so gĂŒnstig war. Es ist schön, dass es ein so tolles Forum gibt und soviele kompetente Leute auf dem Gebiet!

 

Also nochmals recht herzlichen Dank

 

Cinna 2

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Cinna 2:

Ich werde jetzt natĂŒrlich die Finger von dem GS 1200 lassen auch wenn das Angebot noch so gĂŒnstig war.

 

Wenn es sich um ein gĂŒnstiges Angebot bzw. vielleicht sogar um ein SchnĂ€ppchen handelt, wĂŒrde ich mich jetzt durch die Diskussion hier nicht so verschrecken lassen.

Die Aussagen von Mamigu / Mario GĂ€rtner kann ich voll unterstreichen.

Evtl. lohnt sich hier evtl. eine Wartung, wenn der Anschaffungspreis recht niedrig ist - und Mario GĂ€rnter ist hierfĂŒr der richtige.

Ich habe einen Elmo GS1200, ca. 2005 bei Mario GÀrtner erworben (dieser wurde von ihm im Vorgeld bereits durch Umbau auf 250W Halogen LichtstÀrke gesteigert)

Vor ca. 4,5 Jahren hatte ich ihn einmal bei MG zur Wartung, weil die TonqualitÀt bei der Randspurvertonung nicht mehr gut war, aber das wars dann auch.

(der Projektor musste damals aus PlatzgrĂŒnden aber auch leider jahrelang in einem vom Klima her nicht so optimalen Keller stehen)

 

Die Drucktasten funktionieren bei mir einwandfrei und deren BetÀtigung ist durchaus sehr angenehm und "modern", im Vergleich zum mechanischen Drehschalter der meisten anderen GerÀte...

Auch das Laufstreifen-Problem durch ein eingeschliffenes EinfĂ€delstĂŒck gibt es bei mir nicht.

 

Ich nutze den GS1200 allerdings auch nur sporadisch.

Er ist aufgrund der LichtstĂ€rke der optimale Projektor wenn es von der ProjektionsgrĂ¶ĂŸe her mal ĂŒber den ĂŒblichen Wohnzimmer-Rahmen hinaus geht.

Allerdings ist er im Gegensatz zur Bauer Studioklasse recht laut vom GeblÀse her.

Daher ist mein Favorit fĂŒr die Wohnzimmer-Heimnutzung auch die Bauer-Studioklasse.

(GegenĂŒber der Bauer-Studioklasse sind aber eigentlich fast alle anderen Projektoren deutlich lauter) 

 

Einen ST1200 habe ich auch .

Bei mir ist es nun gerade so, das dieser nicht so hundertprozentig lÀuft.

VorwĂ€rtsprojektion ist recht laut und bei der RĂŒckwĂ€rtsprojektion ist der Bildstand quasi nicht mehr vorhanden.

Vielleicht habe ich da ja so einen "Porno"-DauerlÀufer mit Wartungsstau erwischt....

(Wartung /Reparatur steht aber nicht auf der PrioritÀtenliste)

Geschrieben

Ich hatte in meinem Leben drei mal einen Elmo ST1200 und allesamt waren großer Mist. Laut wie ein kaputter Diesel, Bildstand mĂ€ssig. Als mir beim Öffnen diese Gummischicht auf dem Antriebsrad entgegenschmatzte, hab ich ihn wieder zugemacht und weggegeben.

Wie Klaus sagt: FĂŒr Wohnzimmer die Bauer Studioklasse mit stets frischer Lampe. FĂŒr Garten- und andere "Großveranstaltungen" ist ein GS1200 mit HID-Lampe ziemlich geil. (Wobei meiner auch bis zur letzten Schraube zerlegt und ĂŒberholt wurde.)

Geschrieben

Hallo Leute,

 

so langsam wird's mir mulmig mit meinem GS 1200 P-Com. Ich kann diese schlechten Erfahrungen einfach nicht bestĂ€tigen. Wurde an der P-Com AusfĂŒhrung 
manches nochmals verbessert ? Wie schon erwĂ€hnt, außer dem Motorrelais hatte ich noch keine Probleme und ich besitze das GerĂ€t nun auch schon wieder
einige Jahre. Und so sauber wie der den Film einfĂ€delt. Mein frĂŒherer Bauer T502 Duoplay produzierte des Öfteren Ziehharmonika-FilmanfĂ€nge. Das kenne ich 
vom Elmo nicht. 
Ich habe auch noch einen Beaulieu 708 EL. (Auch aus einem Nachlass) Der ist beim FilmeinfÀdeln viel kritischer. Mit dem hatte ich es sogar schon mal geschafft,
in Loch in den Film zu brennen weil der Film kurz nach dem EinfÀdeln einfach nicht mehr weitertransportiert wurde.
Wo ich Claus auf jeden Fall zustimme, ist die gute QualitĂ€t der Eumig GerĂ€te (Revue). Ich habe noch ein paar N8 Filme. FĂŒr diese habe ich den Mark S 710 D. Der 
lÀuft, und lÀuft, und lÀuft, und lÀuft....

Also ich behalte und beobachte meinen GS 1200 weiterhin. Wenn's dann mal knallt, dann bin ich wenigstens gewarnt. 😅

 

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Cinna 2:

Vielen lieben Dank an alle, die mir mit ihren tollen RatschlĂ€gen geholfen haben! Ich werde jetzt natĂŒrlich die Finger von dem GS 1200 lassen auch wenn das Angebot noch so gĂŒnstig war. Es ist schön, dass es ein so tolles Forum gibt und soviele kompetente Leute auf dem Gebiet!

 

Also nochmals recht herzlichen Dank

 

Cinna 2


Wir haben den Elmo GS im Festivaleinsatz, umgebaut auf HID. Aber ein ErsatzgerĂ€t wĂ€re nicht schlecht. Wenn Du das Angebot nicht annehmen magst, gib gerne Bescheid 😁

Geschrieben (bearbeitet)

Ich glaube es ist irgendwo immer GlĂŒcksache und kommt darauf an, wo die GerĂ€te herkommen und wie sie genutzt und gewartet wurden (oder auch nicht, wie eher meistens).

Das kann man ja in den meisten FĂ€llen gar nicht mehr bis ganz an den Anfang zurĂŒckverfolgen.

Es sei denn man hat ein GerÀt "aus erster Hand",  so wie meine Bauer Studioklasse (T525 Stereo) - da habe ich noch die Original-Kaufquittung des Vorbesitzers.  

 

Noch zwei Punkte:

 

Beim EinfĂ€deln ist bei meinem GS1200 wichtig, daß ich die Filme mit dem am Projektor vorhandenen Filmanschneider bearbeite.

Dieser Anschneider macht einen kreisbogenförmigen Schnitt.

Mein anderer Anschneider, den ich besitze knipst nur die Filmecken diagonal ab - das mag mein GS1200 nicht.  

 

FĂŒr Garten- und andere "Großveranstaltungen" wie Friedemann schreibt ist der GS1200 die beste Wahl (es sei denn man besitzt einen Fumeo wie in Weiterstadt...)

In der Standard-AusfĂŒhrung hat der GS1200 eine 200W-Halogenlampe. 

Die meisten anderen S8-Projektoren haben nur 100W, manche 150W (z.B. Bauer Studioklasse)

 

Von daher kann ich ĂŒberhaupt nicht nachvollziehen das Claus Cremers Revuelux um so viel heller sein soll.

 

Vor meinem oben erwĂ€hnten Modell mit der 250W-Lampe hatte ich kurzzeitig mal die Xenon-AusfĂŒhrung des GS1200.

Dieser GS12100-Xenon stand November 2002 im Zuschauerraum des hiesigen Ostentor-Kinos und hat bei der Kurzfilmwoche auf die große gewölbte Cinemascope-Leinwand projeziert (die er aber natĂŒrlich trotzdem nur zu einem Teil ausfĂŒllte). Vom Licht her ging es aber....

Das war ein schönes Erlebnis.

Ein Jahr vorher hatte dieser Projektor die Ehre, leihweise fĂŒr die Kurzfilmwoche einen Film von Dagi Brundert zu projezieren  - damals, als auch Dagie noch projezierbare Originale anfertigte (Kleiner Havellandkanal)

 

ostentor.thumb.jpg.7f7f87da4d081ac41ed77acc9cb8bbfc.jpg

 

Bearbeitet von k.schreier (Änderungen anzeigen)
Geschrieben

ZU den GlĂŒhlampen muß man schreiben, GlĂŒhlicht ist mit die am wenigsten Wirkungsgrad bietende Projektionslichtquelle, die es gibt. Solange der lichterzeugende Fleck klein im VerhĂ€ltnis zum Bildfenster ist, wird der Lichtstrahl nicht abgeblendet. Bei 8mm S ist das bei der 100 W Halogenlampe der Fall. Hier wird der höchste Wirkungsgrad erzielt. Die 150 Watt Lampe bringt 50% mehr WĂ€rme, aber nur 35% mehr Licht. Und die 200 Watt Lampe bringt dann kaum noch eine Steigerung. Steigern kann ich mit HID, Xenon, oder konstruktiv im Getriebe. Transportzeit verringern, Dunkelsektor verkleinern, 2 FlĂŒgel statt 3 FlĂŒgelblende, EinflĂŒgelblende mit doppelter Umlaufgeschwindigkeit, bessere Optiken mit VergĂŒtung und transparenteren Glassorten. Alles Faktoren, die sich auf den Preis auswirken.

Eine 250 W Lampe bring meßtechnisch kaum etwas.

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