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Bolex H8 im Alltagseinsatz


Schokoprinz
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Ich hab gestern spontan meine zur Zeit sehr schwache Mutter besucht,  mit Projektor, Leinwand, Karbatisch und einem Kasten S8-Filmen aus drei Generationen (gefilmt von Ihrer Mutter, meinem Vater und von mir). Wanderkino sozusagen… war eine große Freude. Dabei fiel mir einmal mehr auf, wie absolut unerreicht die Ergebnisse der Bolex H8 DS8 mit den Kern Macro-Switaren sind. Da kommt einfach keine andere Kamera dran. Bildstand, Schärfe, Nahgrenze... das ist alles vollkommen unerreicht.

(Gut, die Logmar ist wohl auch in der Liga, aber die ist eben noch unpraktikabler als die H8. Und bei weitem nicht so sexy!)

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Einen "Hack" hat die Tasche übrigens von mir bekommen: damit sich die magnetischen Enden nicht aus den Schnallen lösen (die man ja quasi nie öffnen wird, außer zum Verstellen der Weite), habe ich mit etwas CuL den Dorn fixiert:

 

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Das Ist normalerweise unsichtbar:

 

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Heute war ich mit der dicken Bolex auf Tour: Besuch des Soldatenfriedhofes in Bergheim (F). 

Mit Bolex H8, Stativ und Kodalux ausgestattet (ich verwende bewusst nicht „bewaffnet“). Das Licht, für diese Stimmung perfekt. Diesig mit Sonne, Blende 8-16. Aber das Einstellen der Bolex ist alles andere als „handy“. Scharfstellen an der Mattscheibe, zurück vor das Objektiv. Dann filmen und feststellen, dass die Blende noch offen ist. Nochmal. 

Zurück zu Mattscheibe. Das Stativ gibt dem Drängen aus Bolex und Gravitation nach. Finger geklemmt. Nochmals gekodaluxt. Den Fernauslöser montiert. Der stellt die Kamera auf Dauerlauf. Beim Abschalten gewackelt. Ich kam mir vor, wie der Erfinder der laufenden Bilder bei der Arbeit mit einem unreifen System. 

Zu fortgeschrittener Stunde, ca. 90 Minuten an der frischen Winterluft, ist das ranzige Fett in der Kamera eingefroren. Sie lief hörbar schwerer und konnte die Geschwindigkeit nicht mehr halten. 

Das Ding ist alles andere als eine leicht zu bedienende Kamera. Ich bin mal gespannt, wie das Ergebnis aussieht. Vielleicht werden wir ja doch noch Freunde. 

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Mach’ dich zu Hause mit der Kamera vertraut, schön an der Wärme. Die Amerikaner sprechen von muscle memory, wir sagen, die Handgriffe sollen in Fleisch und Blut übergehen. Ganz langsam die richtige Reihenfolge durchgehen und die nie wieder verlassen

 

  • Zuerst aufziehen, dann Film laden. Vor Aufsetzen aufs Stativ Feder ganz aufziehen, Tempo wählen
  • Mit Blick durch Seitensucher Ausschnitt und damit Objektiv wählen. Beim Oktameter sieht man die Brennweite gleich eingeblendet.
  • Blende ganz öffnen, Objektiv vor Einstellprisma drehen, Schärfe mit Blick durch den Genaueinstellsucher festlegen
  • Objektiv in Aufnahmestellung schalten, Belichtungsmesser zücken, anschließend auf den richtigen Wert abblenden.
  • Vom Entfernungsring des fokussierten Objektives die Entfernung ablesen, sofern eine Schätzung nicht genügt, und den Wert am Parallaxenknopf des Seitensuchers einstellen. Jetzt bist du aufnahmebereit.

Eine ungemeine Erleichterung in Bezug auf das Federspannen ist der kleine Elektromotor (MC-17). Zur Zeit stehe ich gerade in Kontakt mit einem Kunden, der Probleme mit seiner Eclair ACL hatte. Weil er unregelmäßig und im Abstand mehrerer Monate dreht, habe ich ihm geraten, Primärzellen zu verwenden, in seinem Falle zwei 6-Volt-Klötze in Reihe. Das gibt 12 Volt und ganz sicher nicht mehr, worin das Problem mit verschiedenen Akkumulatoren liegt. Bei Überspannung werden Motor und Steuerung einfach ausgeschaltet. Geladene NiCd- und NiMH-Akku. können gegen 13 bzw. bis fast 14 Volt abgeben.

 

Die Paillard-Bolex-H mit dem einfachen Elektromotor an gewöhnlichen Batterien (billige Zinkkohleelemente gibt es immer noch) sollte die Freude am Film zurückbringen. Ich habe übrigens ein neues Projekt für H-Kameras und das heißt Aufzugschlüssel. Wenn genug Interesse vorhanden ist, fasse ich Fertigung des originalen Klappschlüssels ins Auge. Der geht dann an die alten Modelle, aber auch an jüngere an Stelle der Aufzugkurbel. Im Prinzip geht alles Schlüsselähnliche mit Linksgewinde M 5. Mit einem Schlüssel kann man die Feder spannen ohne Gefahr, die Kamera herumzureißen.

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vor 1 Stunde schrieb Schokoprinz:

Heute war ich mit der dicken Bolex auf Tour: Besuch des Soldatenfriedhofes in Bergheim (F). 

Mit Bolex H8, Stativ und Kodalux ausgestattet (ich verwende bewusst nicht „bewaffnet“). Das Licht, für diese Stimmung perfekt. Diesig mit Sonne, Blende 8-16. Aber das Einstellen der Bolex ist alles andere als „handy“. Scharfstellen an der Mattscheibe, zurück vor das Objektiv. Dann filmen und feststellen, dass die Blende noch offen ist. Nochmal. 

Zurück zu Mattscheibe. Das Stativ gibt dem Drängen aus Bolex und Gravitation nach. Finger geklemmt. Nochmals gekodaluxt. Den Fernauslöser montiert. Der stellt die Kamera auf Dauerlauf. Beim Abschalten gewackelt. Ich kam mir vor, wie der Erfinder der laufenden Bilder bei der Arbeit mit einem unreifen System. 

Zu fortgeschrittener Stunde, ca. 90 Minuten an der frischen Winterluft, ist das ranzige Fett in der Kamera eingefroren. Sie lief hörbar schwerer und konnte die Geschwindigkeit nicht mehr halten. 

Das Ding ist alles andere als eine leicht zu bedienende Kamera. Ich bin mal gespannt, wie das Ergebnis aussieht. Vielleicht werden wir ja doch noch Freunde. 

Genau diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Die Bolex H8 ist eine tolle Kamera, aber absolut nichts für unterwegs, sorry.
Bin auf Deine Erfahrung gespannt …

 

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Oh, ich habe meine erste H8 (gleiches Modell, nicht-Reflex) sehr viel unterwegs genutzt, sowohl aus der Hand (ich fand die eigentlich recht handlich) als auch vom Stativ.

Damit habe ich die ersten „Superzeitlupen“-Aufnahmen mit immerhin 64 B/s gemacht (von Bogenschiessstand) 😀😀

Das Scharfstellen über das Prisma ist zugegebenermaßen beim Schießen aus der Hand nicht wirklich möglich, da habe ich fast immer geschätzt…

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vor 3 Stunden schrieb Schokoprinz:

Das Ding ist alles andere als eine leicht zu bedienende Kamera

Völlig richtig, und deine Erfahrungen sind ganz normal. Aber bleib am Ball, dann wirst Du eins mit ihr und gibst sie nie wieder her. Man verliebt sich schnell und nachhaltig in diese Schrulligkeiten. 
 

Ich filme mit der H8 fast nur unterwegs und meistens (bis 36mm) auch ohne Stativ. Der Pistolengriff und das Gewicht gibt mir alles an Halt und Ruhe, was ich brauche. Irgendwann macht man die Fehler einfach nicht mehr. Oder nur ich ganz selten. 🙂

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@Friedemann & Helge: Die H8 bietet natürlich nicht die Leichtigkeit einer 4008 oder Nizo Professional - nicht vom Gewicht und nicht von der Bedienung.  Ich komme mit meiner H8 auch nicht an die Ergebnisse einer guten S8-Kamera ran, die Leinwand zeigt es, Switar hin, Yvar her.

 

Wenn wir von der H8 als DS8 Version reden, dann kann ich @Friedemann vom qualitativen Standpunkt folgen. Ein großer Vorteil ist, dass man in dem Fall immer S8 als Ergebnis erhält und man die Filme der H8 mit denen einer S8-Kamera zusammenschneiden kann. Auf eine S8 verzichten würde ich an Stelle von Schokoprinz aber in gar keinem Fall und schon gar nicht, wenn man unterwegs wenigstens etwas unauffälliger und vor allem spontaner filmen will.

 

Edited by S8ler (see edit history)
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Ich denke, da hat man die freie Wahl, ob man N8 oder S8 filmen möchte.

Wenn N8, dann ist die H8 sicher nicht die handlichste oder komfortabelste Kamera, aber die Ergebnisse sind sehr gut, ich kenne wenig N8-Kameras, die so gute Ergebnisse liefern, wie die kleinen und großen Bolexe, die mit den Switaren bestückt sind.

Trotz ihrer relativen Größe ist die H8 aber immer noch gut nutzbar, großer Vorteil ist die Möglichkeit, 30m-Spulen nutzen zu können.

Uwes H8 ist mit den D-Mount Switaren bestückt. Warum man die nun mit einer S8 Kamera vergleichen soll, ist mir nicht klar und wohl auch weniger das Thema hier. Die Macro-Switare der späteren H8 Versionen machen auch in N8 eine sehr gute Figur, nicht nur an einer DS8-H8.

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@Helge: Da stimme ich komplett zu. Mein Eindruck war, dass Uwe sich der H8 zuwendet und die 4008er “liegen läßt“. Der H8 habe ich mich in 2021 gewidmet mit den Erfahrungen wie beschrieben.

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vor 15 Stunden schrieb Schokoprinz:

Das Ding ist alles andere als eine leicht zu bedienende Kamera. Ich bin mal gespannt, wie das Ergebnis aussieht. Vielleicht werden wir ja doch noch Freunde. 

 

Habe 2002 mit der H16 Rex 4 einen Segelfilm mit Plattbodenschiffen im niederländischen Wattenemeer gedreht, wenige Szenen aus der Hand, viele vom Stativ. Damals noch mit dem Angenieux 12-120, auf der dünnen Objektivplatte aus heutiger Sicht eine gefährliche Angelegenheit, da wegen des hohen Objektivgewichtes ein Verziehen der Platte droht. Ist aber gutgegangen. Heute sind dort nur noch Festbrennweiten von 10-75 mm im Einsatz. Mit dem Handgriff und vom Stativ waren die Ergebnisse exellent, auf Plus-X-Reversal. In Aktion kann es aber , schon mal passieren, dass das Federwerk abgelaufen ist, ärgerlich, weil die Szene dann vermasselt ist. Der Sucher wird bei Abblendung auch ziemlich dunkel, und wegen der  fehlenden Belichtungsautomatik geht alles eher langsam vonstatten. Mit einem  POE 16-100 ist man zügiger unterwegs. Allerdings wird die Kamera dann auch schon recht schwer. Man muss, wie Simon schreibt, mit der Kamera echt trainieren, damit die Abläufe "sitzen".

Alternative: Beaulieu R16 mit dem 17-68er Angenieux und Belichtungsautomatik. Oder Revolver mit 3 Festbrenweiten, dann ist sie noch kompakter, allerdings nur noch halbautomatisch mit Nachführbelichtungsmesser. Heller, klarer Sucher, der ist im Vergleich eine echte Freude, Elektromotor, erheblich leichter. Verträgt auch Fomapan R100, den die Bolex absolut nicht mag, der Bildstand wird mit der echt grottig mit Kodak perfekt (beide). Nachteil: will man überblenden auf Umkehrfilm, wird's im Vergleich zum Rexofader unsicher.

Eine H8 Rex 4 muss ich mit Foma noch ausprobieren, dazu bin ich noch nicht gekommen. Und ja, die D8L und auch die kleinen N8 Beaulieus liefern sehr ordentliche Qualität ab, von der Restauration der MR8 habe ich an anderer Stelle berichtet.

 

Edited by jacquestati (see edit history)
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Die Frage ist nicht entweder oder, sondern eher: Wie entsteht ein gemeinsames Ganzes. Klingt sehr philosophisch. 

Normal 8 habe ich wieder entdeckt, seit ich den Fomapan kennengelernt habe. Da konnte ich Vadderns alte Kamera wieder zum Leben erwecken, nachdem ca. 40 Jahren in Schränken fristete. Die Ergebnisse waren mehr als brauchbar. So fanden dann auch noch weitere N8er ihren Weg in meine Schränke. Entscheidend ist dann immer der Praxistest. Wie gerne und gut kann ich das Ding im Alltag nutzen. 

Alltag heißt hier, ich möchte ein Ereignis auf Film bannen und dies entsprechend zelebrieren. Da habe ich bei einigen Urlaubsfilmen auch mit N8 für mich gute Ergebnisse erzielen können. 

Vom Format gibt Super 8 mehr Licht, mehr Bild und mehr Farbe. Deshalb filme ich auch gerne auf Super 8. Hier haben wir dann die Kamerathematik, wie bereits ausreichend beschrieben. 

Für mich gibt es also ein so oder so, je nach Laune. Die H8 erhält auf jeden Fall einen Platz auf der Showbühne, sollte ich eher wenig mit ihr filmen. Die kleinen Bolexe sind doch handlicher. Lady halt :-).

Aufräumen ist halt angesagt, damit die Kinder nicht nach dem Ableben das ganze Zeug in der Bucht verhökern müssen. Die Anzeigen kennen wir ja zu genüge. Die Sammelleidenschaft älterer Männer ist ja auch hinreichend bekannt. 

Mit der intensiven Beschäftigung mit Film habe ich gelernt, dass es weniger auf technische Perfektion als auf eine interessante Story, schöne Erzählstruktur und Ton ankommt. Dann wird der Film interessant. Das macht das Filmen auch unglaublich günstig, da man sich mit 60m Film ein komplettes Jahr beschäftigen kann. Aber das ist wieder eine andere Geschichte. 

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Ich hatte noch etwas vergessen: Ich habe das Stativ herausgekramt, um den Bildern die benötigt Ruhe zu verschaffen. Handkamera auf einem Friedhof sieht mir zu sehr nach Blair witch project aus. Das ist in diesem Fall nicht der Eindruck, den ich erzeugen wollte. Aber Das Stativ war zu schwachbrüstig für den Brummer. Ich hätte eine Nummer größer wählen sollen. Dafür war ich aber zu faul. 

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vor 35 Minuten schrieb Schokoprinz:

Die Frage ist nicht entweder oder, sondern eher: Wie entsteht ein gemeinsames Ganzes. Klingt sehr philosophisch. 

Normal 8 habe ich wieder entdeckt, seit ich den Fomapan kennengelernt habe. Da konnte ich Vadderns alte Kamera wieder zum Leben erwecken, nachdem ca. 40 Jahren in Schränken fristete. Die Ergebnisse waren mehr als brauchbar. So fanden dann auch noch weitere N8er ihren Weg in meine Schränke. Entscheidend ist dann immer der Praxistest. Wie gerne und gut kann ich das Ding im Alltag nutzen. 

Alltag heißt hier, ich möchte ein Ereignis auf Film bannen und dies entsprechend zelebrieren. Da habe ich bei einigen Urlaubsfilmen auch mit N8 für mich gute Ergebnisse erzielen können. 

Vom Format gibt Super 8 mehr Licht, mehr Bild und mehr Farbe. Deshalb filme ich auch gerne auf Super 8. Hier haben wir dann die Kamerathematik, wie bereits ausreichend beschrieben. 

Für mich gibt es also ein so oder so, je nach Laune. Die H8 erhält auf jeden Fall einen Platz auf der Showbühne, sollte ich eher wenig mit ihr filmen. Die kleinen Bolexe sind doch handlicher. Lady halt :-).

Aufräumen ist halt angesagt, damit die Kinder nicht nach dem Ableben das ganze Zeug in der Bucht verhökern müssen. Die Anzeigen kennen wir ja zu genüge. Die Sammelleidenschaft älterer Männer ist ja auch hinreichend bekannt. 

Mit der intensiven Beschäftigung mit Film habe ich gelernt, dass es weniger auf technische Perfektion als auf eine interessante Story, schöne Erzählstruktur und Ton ankommt. Dann wird der Film interessant. Das macht das Filmen auch unglaublich günstig, da man sich mit 60m Film ein komplettes Jahr beschäftigen kann. Aber das ist wieder eine andere Geschichte. 

Du sprichst mir aus der Seele!

Sehe ich 100% genauso. Nur meine Vorgeschichte ist eine andere; Vater hat nie gefilmt (dafür sehr viel fotografiert, Onkel hat dafür viel auf S8 gefilmt), ich bin über günstige N8-Geräte erst Anfang der 80iger zum Filmen gekommen und erst etwas später auf S8 umgestiegen - habe aber N8 nie wirklich aufgegeben. Aus einer ersten Movikon wurden bis heute knapp 30 N8-Kameras.

So mußte ich doch bei Deiner Bemerkung über die Sammelleidenschaft älterer Männer sehr schmunzeln.

Edited by Helge (see edit history)
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vor einer Stunde schrieb Helge:

. Aus einer ersten Movikon wurden bis heute knapp 30 N8-Kameras

Hast Du da schon mit jeder davon gefilmt? Ich glaube, ich hab nur rund 1/3 und man hat schon so seine Schatzis, aber nie dieselben 😉

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Das Doppelleben zwischen N8 und S8 kenne ich auch von mir, auch bei der Sammelleidenschaft komme ich auf den Trichter, dass ich nicht mehmehr alles selber haben muss. Bei S8 filme ich eigentlich ausschließlich mit der 4008, bei N8 wechselt das. Aber auch hier dominiert die Beaulieu mit MR8 beziehungsweise der TR8, auch mal eine Siemens R8 oder Movikon. Die Bolex H8 ist mehr zum Auffallen, vor allem, wenn sie mit Handgriff und Kompendium zum Einsatz kommt. Aber wenn die richtig bedient wird, liefert sie bei N8 die besten Ergebnisse.

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vor 1 Stunde schrieb Helge:

Aus einer ersten Movikon wurden bis heute knapp 30 N8-Kameras..

Ich bin zutiefst beeindruckt. Ich versuche immer, dem Sammeldruck Stand zu halten, aber es funktioniert nicht. Schönreden kann ich dafür gut, deshalb habe ich jetzt auch eine weitere Bauer A512 bei mir liegen. Vielleicht probiere ich da mal den Umbau zur Einstellung der Filmempfindlichkeit. 

Ich habe mindestens 5 Agfa Microflex, die super kompakt sind. Wenn sie gut funktionieren, dann machen sie auch echt gute Bilder. Aktuell funktioniert aber leider keine so zuverlässig, dass ich damit einen Film riskieren würde. Ich sollte sie mal mit Foma befüllen, da sind vergurkte Experimente nicht so teuer. 

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Danke für die Blumen 😀

Aber das ist schon ein reduziertes Ergebnis früherer „Ausmistaktionen“, weil die Schränke überquollen.

Ich hatte früher fast 50 und habe dann irgendwann entschieden, mich auf bestimmte Bereiche zu konzentrieren. Die Agfas, Bauers, Beaulieus, Carenas, Kodaks, Siemenses und viele andere habe ich Stück für Stück vor Jahren verkauft und das Geld in den Ausbau meiner Kernmarken und das Zubehör dazu investiert.

Heute stehen da nur noch Bolexe, Nizos und Movikons.

Bei Super8 hatte ich auch angefangen zu sammeln, habe das aber sehr rasch wieder sein lassen. Heute habe ich in S8 nur noch eine Handvoll Nizos, 4 Microflexe (ähnliches Schicksal wie Deine) und eine H8 DS8.

Edited by Helge (see edit history)
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vor 6 Stunden schrieb uhuplus:

… Die Bolex H8 ist mehr zum Auffallen, vor allem, wenn sie mit Handgriff und Kompendium zum Einsatz kommt. Aber wenn die richtig bedient wird, liefert sie bei N8 die besten Ergebnisse.

 

Ich schließe daraus, Du bist mit anderen Kameras in der Lage, NICHT aufzufallen? Respekt!

 

Das ist mir noch nie gelungen! Ich werde dauernd angesprochen. Dann muss man jedes Mal eklären, dass es selbstverständlich keinen Film mehr gibt, logisch, erst recht keinen Normal 8 Film mehr, und dass man das nur tut, weil die Therapeuten sagen, das sei gut für einen 🤣 Immerhin erübrigt sich damit jedes weitere Gespräch und man kann in Ruhe weiterfilmen 😉

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  • 1 month later...
Am 17.1.2022 um 19:28 schrieb filma:

Ich schließe daraus, Du bist mit anderen Kameras in der Lage, NICHT aufzufallen? Respekt!

 

Mit einer Movikon 8 kann man herrlich nicht auffallen, weil die als kleiner (schrulliger alter) Fotoapparat durchgeht.

Dagegen reicht für die H8 REX-4 nicht mal mehr das kleine Stativ 😞 weil die sogar noch zweieinhalb Tafeln Schokolade schwerer ist als die erste H16 Reflex.

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