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Bell & Howell TQIII Schneckenrad


MFB42 aka M. Bartels

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Mir ist für extrem kleines Geld ein TQIII 1698 zugelaufen. Ist ja prinzipiell ein nettes Gerät, v.a. wegen der regelbaren Geschwindigkeit. Leider tackert er wie ein alter Trecker und frisst Film. Ein prüfenden Blick ergab ein gebrochenes Schneckenrad. War ja irgendwie zu erwarten.

 

Lohnt sich die Reperatur oder schaue ich eher nach einem anderen günstigen Gerät und gebe den defekten Projektor zur Verwertung?

 

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Ich hätte noch so ein Messing Schneckenrad.

Ich war auch der Meinung, ich schaffe es das Teil zu tauschen.

Irgendwann habe ich frustriert aufgegeben.

 

Den Projektor habe ich weggeschmissen.

Das hübsche Schneckenrad ist noch da.

 

Ich bleibe lieber bei Hokushin, Bauer und Siemens.

 

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vor 9 Minuten schrieb Centrum.City.Corso:

Bist Dir sicher mit dem Schneckenrad??

 

Warum sollte er sich nicht sicher sein?!

Er schreibt doch: „Der prüfende Blick ergab ein gebrochenes Schneckenrad“.

 

Sicherer geht es nicht! 

Ist außerdem der Standardfehler dieser Projektoren.

 

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Schneckenrad kaputt. Schöner Riss von links nach rechts.

 

Die Videos habe ich auch schon überflogen. Ich weiß nicht, ob ich mir das antun soll. Dafür reicht es bei mir wohl nicht aus. Also auf den Müll damit. Schade. Habe ich die Lotterie also verloren.

Was ich suche, ist ein Projektor, bei dem einfach die Projektionsgeschwindigkeit verändert werden kann. Das geht bei den späteren Specialists ja sehr einfach mit dem Schraubenzieher.

 

Habt Ihr Tipps für andere Projektoren? An einen Bauer P8 ist ja nicht so leicht ranzukommen für überschaubares Geld...

Wäre für Hinweise anderer Projektoren mit steuerbarem Gleichstrommotor dankbar.

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vor 16 Minuten schrieb MFB42 aka M. Bartels:

Wäre für Hinweise anderer Projektoren mit steuerbarem Gleichstrommotor dankbar.

 

Bedeutet, er müsste von extern steuerbar sein?!

In der Geschwindigkeit regelbare Projektoren gibt es ja sonst problemlos.

Mit Ton übrigens?

Welche Rollengröße wäre vielleicht auch noch interessant.

 

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Bauer P8 ist auch nicht regelbar, außer Du baust ein zusätzliches Poti ein. 16mm-Projektoren mit regelbarem Gleichstrommotor fällt mir gerade nicht ein. Für überschaubares Geld sicherlich auch nicht zu haben.

Es gibt jedoch Frequenzumrichter, die man zwischen Netzkabel und Projektor schalten kann.

Bell & Howell Blech- und Plastikkisten sind wirklich nicht empfehlenswert.

Wer heute noch analoge und profesionelle 16mm-Projektion machen möchte, ist mit dem Hokushin SC-10 bestens bedient. Es gibt sogar zahlreich neu produzierte Ersatzteile bei van Eck in Holland! Wer einen Hokushin SC-10 mal selbst erlebt und genutzt hat, möchte eigentlich nichts anderes mehr. Bauer und Siemens sind lediglich bekannte Marken/Namen, sonst nichts.

Edited by Martin Rowek (see edit history)
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vor 8 Stunden schrieb Martin Rowek:

Wer einen Hokushin SC-10 mal selbst erlebt und genutzt hat, möchte eigentlich nichts anderes mehr

Kann ich nicht unterschreiben. Kann keine 18 fps, flackert, komischer Objektivdurchmesser (keine kurzen Brennweiten verfügbar), sehr laut. 
 

Der Einfädelarm ist sweet, aber ich ziehe meine Bauer P allesamt vor. 

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vor 9 Stunden schrieb Martin Rowek:


Bell & Howell Blech- und Plastikkisten sind wirklich nicht empfehlenswert.

Ja, das mag korrekt sein. Trotzdem braucht man nur die Plastikschrauben (!) der kleinen Plastiabdeckplatte am Netzanschluss zu lösen und kann mit dem Schraubenzieher ohne Probleme die Motor-Geschwindigkeit regeln. 

 

Außerdem hat mein Vater früher auf meinen Kindergeburtstagen immer einen Bell&Howell aus der Kreisbildstelle mitgebracht und Kinderfilme vorgeführt. Das war Anfang der 80er ein Event!

 

Wie dem auch sei: Der B&H hat für meine Zwecke viele Vorteile. Wenn er denn heile wäre oder ich an einen heilen rankommen würde, oder man diese dämlich Schnecke relativ einfach austauschen könnte.

 

Das sind ziemlich viele Wenns. Ein Argument, dass Martin Recht zu haben scheint.

 

P.S. Mein Bauer P7 läuft ganz hervorragend. Nur eben ausschließlich bei der Riemeninterpretation von 18 bzw. 24 fps.

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@F. Wachsmuth Jeder Projektor flimmert. 18 Bilder/Sekunde? Wozu? Der Hokushin flackert? Vermutlich haben Deine Augen eine geringere Trägheit bzw. sind empfindlicher. Je heller das Projektionsbild ist, desto mehr nimmt man auch ein Flimmern wahr. Im Fall Hokushin ist es ein lichtstarkes 1,2-Projektionsobjektiv aus dem Hause Canon und hinzu kommen größere Hellsektoren durch schmalere Blendenflügel. Der Hokushin trägt seinen Namen zu Recht: Polarstern. Der Spaßfaktor beim Hokushin SC-10 ist auch sehr hoch. Es ist ein sehr leistungsfähiger, robuster, kompakter und praktischer Projektor. Gerade wer viel selbst entwickelt und experimentiert, wird im Hokushin SC-10 ein treues Arbeitstier finden.

16mm-Stummfilme führt man auf einem Siemens 2000 vor oder auf sehr alten 16mm-Projektoren, die noch über eine Dreiflügelblende verfügen. 18 B/s ist bei 16mm auch nicht korrekt. Diese Bildfrequenz gab es nur bei Super8. Bei Normal 8 und 16mm waren es schon immer 16 und 24 B/s.

 

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vor einer Stunde schrieb Martin Rowek:

18 B/s ist bei 16mm auch nicht korrekt

"Korrekt" ist relativ. Ein Bauer P6 oder P7 erlaubt einfaches Umschalten zwischen 18 und 24 FPS per Schalter. Die Flügelblende stellt sich dabei automatisch von 2 auf 3 Segmente um. 
Auch mit meiner Bolex H16 kann ich problemlos 18 fps Filmen. 16mm mit 18 fps geht also prima und genauso gut wie bei Super 8. Der Projektor läuft zudem auch noch deutlich leiser. 
 

Welchen Brennweitenbereich hat das "Hausobjektiv" des Hokushin? Ich zweifle nicht daran dass es gut ist. Aber es ist nicht unbedingt wohnzimmertauglich. 

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vor 6 Minuten schrieb F. Wachsmuth:

Welchen Brennweitenbereich hat das "Hausobjektiv" des Hokushin? Ich zweifle nicht daran dass es gut ist. Aber es ist nicht unbedingt wohnzimmertauglich. 


50mm
Und so ganz wohnzimmertauglich ist es damit tatsächlich nicht.
Ich habe das Glück mit viel Abstand projizieren zu können.

Trotzdem sind die beiden Hokushin Projektoren bei mir zuhause auch meine persönlichen Lieblinge.
Meine sind jedenfalls sehr ruhig.

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vor 1 Stunde schrieb F. Wachsmuth:

Welchen Brennweitenbereich hat das "Hausobjektiv" des Hokushin? Ich zweifle nicht daran dass es gut ist. Aber es ist nicht unbedingt wohnzimmertauglich. 

 

Bei Van Eck steht folgendes:

 

Objektiv: f 50 mm (2 Zoll), F: 1,4 Canon breite Blende. Der Canon-Zoomkonverter mit großer Blende (Zoomfaktor 0,8 bis 1,35) kann eine Vollbildprojektion bereitstellen, ohne den Projektor zu bewegen.

 

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Es gibt zuweilen auch die Möglichkeit nach draußen zu projizieren 😉 Ich nutze meine Projektoren eigentlich nur noch auswärts, nicht mehr daheim und nur noch sehr selten.

Mein Bauer P8 TS professional universal hat nur einen zusätzlich fliehkraftgeregelten Flügel, der lediglich einen Hellsektor verkleinert bzw. einen Dunkelsektor vergrößert bzw. umgekehrt. So genau weiß ich das gerade nicht. In irgendeiner Ausgabe der Fachzeitschrift Schmalfilm bzw. schmalfilm 8/16 steht es beschrieben.

Wer in der Nähe von Holland oder dort Urlaub macht und einen Hokushin SC-10 möchte macht, sollte sich auf Floh- und Gebrauchtmärkte umschauen. Die Vorteile einen Hokushin SC-10 gegenüber einen Bauer P6/P7/P8 sind enorm. In den letzten Jahren haben sich ca. 6 Cineasten einen Hokushin SC-10 zugelegt und sind begeistert.

Edited by Martin Rowek (see edit history)
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Um beim Thema der Geschwindigkeitsregelung zu bleiben. Die guten alten Siemens 2000er waren doch alle regelbar, oder? Egal welches Jahr und ob mit oder ohne Ton...

 

 

P.S. haben Siemens, Bauer und Bell& Howell eigentlich das gleich Tubus-Maß bzw. sind Objektive austauschbar?

Edited by MFB42 aka M. Bartels (see edit history)
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vor 3 Stunden schrieb makrofotografie:


50mm
Und so ganz wohnzimmertauglich ist es damit tatsächlich nicht.
 

Auweia! Das Bild mit 35mm Brennweite eines Standard-Zooms ist ja schon deutlich kleiner als ein S8-Bild (erst kürzlich bei der Projektion im Offenen Atelier schön vergleichen können).

... Man hat ein größeres Format und will dann natürlich auch ein größeres Bild sehen - denkt der Laie....  

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@F. WachsmuthJa, alles 42,5mm. Die Optiken passen auch alle in den Hokushin, wenn man aus Blechstreifen einen Adapter anfertigt.

@k.schreier Ja, als ich 1997 als 15-jähriger meinen ersten 16mm-Projektor in die 5. Etage schleppte, war ich auch enttäuscht von der Projektionsgröße eines DINA4-Blattes, War aber auch praktisch, weil immer eine Leinwand zu Hand war 🙂 Ich kaufte mir dann eine 35mm-Optik für 70 DM. Das Projektionsbild war immernoch kleiner, als das Super8-Projektionsbild.
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Am besten mal nach Mikrofilmlesegeräten suchen. Dort sind meist kurze Brennweiten (22mm) verbaut.






 

Edited by Martin Rowek (see edit history)
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