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ORWO NC500 - Erster Eindruck


Sebastian Bock

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  • 5 months later...

Die kurzen Rollen NC500 sind natürlich lange weg und 400ft sind etwas arg viel für mich.

 

Für den Urlaub begüge ich mich also mit Kleinbildfilm (NC400 und NC500 - ist doch das Gleiche, oder?). Zum Testen des Looks am französischen Lavendel wird das auch reichen. Übrigens: Bestellt, bezahlt, zwei Tage später versandt. Das fand ich OK.

 

Ich gehe davon aus dass Konses ist: Belichtung nach 320 ASA, Entwicklung in ECN.

 

Irgendwann möchte ich mal austesten, wie/ob sich NC500 in angemessener Qualität auf Kodak 3383 kopieren lässt. Wenn jemand von euch ein paar (gut) belichtete oder unbelichtete Meter von dem Film für den guten Zweck abzugeben hat, würde ich mich gerne in Verhandlungen begeben...

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vor 1 Stunde schrieb MFB42 aka M. Bartels:

Die kurzen Rollen NC500 sind natürlich lange weg und 400ft sind etwas arg viel für mich

 

Hi Malte!

Ich hätte hier noch eine Rolle 16mm 100ft, die ich Dir gerne zum Einkaufspreis abgebe, damit Du den Lavendel auch in der Bewegung einer leichten Sommerbriese nebst summender Bienen ablichten kannst.

 

Gruß,

Sebastian

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vor 15 Minuten schrieb Sebastian Bock:

 

Hi Malte!

Ich hätte hier noch eine Rolle 16mm 100ft, die ich Dir gerne zum Einkaufspreis abgebe, damit Du den Lavendel auch in der Bewegung einer leichten Sommerbriese nebst summender Bienen ablichten kannst.

 

Gruß,

Sebastian

Das Angebot würde ich wirklich gerne annehmen.

 

In die Sommerferien nehme ich - wenn überhaupt - nur eine 8mm-Kamera mit (entweder meine Bauer oder die Fujica Z2 - muss ich noch entscheiden) und verfilme nur Reste von Farbfilmen, die wahrscheinlich nie veröffentlicht werden. Meine H16 wuchte ich nicht durchs Lavendelfeld.

 

Der NC500 müsste dann noch etwas warten, bis ich ihm meine Aufmerksamkeit zukommen lasse...

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vor 7 Minuten schrieb Friedemann Wachsmuth:

 

Und wer bitte nennt einen Negativfilm hinten -chrome!?

 

Das ist NATÜRLICH Blödsinn - aber es gab für diese Bezeichnungen keine Norm oder?

Hatte sich vermutlich einfach im Laufe der Jahre eingebürgert.

Auf S/W wurde ja auch oft mit "PAN"  im Produktnamen hingewiesen

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Darauf darf man nichts geben. In den 1910er Jahren hat es Gaumont-Chronochrome gegeben, ein additives Farbensystem auf der Grundlage von Schwarzweißfilm. Gevacolor R war subtraktiv mischendes Mehrschichten-Umkehrmaterial. Ektacolor gibt es immer noch, Mehrschichten-Negativmaterial. Dufaycolor war additives Umkehrmaterial und Ilford-Selochrome war ein orthochromatischer Schwarzweißfilm. Lumichrome war auch ein Schwarzweißfilm. Einige Produkte tragen das Chrome-/Color-Schema mit, aber lange nicht alle.

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vor 10 Stunden schrieb Friedemann Wachsmuth:

Stimmt, der Lomochrome Purple brach ja auch schon damit. 

 

.... und bei Agfa waren bis in die 1980er nur die Profi-Filme nach dem -chrome/-color Schema bezeichnet, die normalen Diafilme hießen Agfacolor CT / CK. 

Auf dies wies schon Feininger in den Büchern hin 🙂

 

Grobes Korn typisch für 90er ? In den 90ern sprach doch alles von möglichst feinem Korn und Filme wie Provia, Velvia etc. setzen sich durch und machten manch klassisches Material uninteressant.

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Wenn grobes Korn aber billiger in der Herstellung ist, oder in der "Versuchsphase" unvermeidbar, wird es eben zum "Kult", und das schlägt jedes Gegenargument . Der Kunde, der das dann nicht erkennt, ist eben altmodisch.

 

Ich habe mir die Beschreibung von Lomo auch durchgelesen, und das einzige was eigentlich noch gefehlt hat war "wir sind ein zukunftsorientiertes Unternehmen".

 

Möge der Versuchsfilm Absatz finden, und irgendwann tatsächlich eine stabile Dauerversorgung anlaufen.

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vor 17 Stunden schrieb Lichtspieler:

Möge der Versuchsfilm Absatz finden, und irgendwann tatsächlich eine stabile Dauerversorgung anlaufen.


Ich stutze. Lomography dauerversorgt uns doch seit weit mehr als 20 Jahren nicht nur „stabil“ mit ausgefallenen (manchmal sogar Schmal-) Filmen sondern auch mit Kameras!

 

Und zumindest aus Sicht der Lomografie machten körnige Filme bzw. Fotos natürlich den „Look“ der 90er aus: das billigste Material wurde beim Discounter gekauft, entwickelt und die 9x13 oder 10x15 Abzüge (natürlich aus der Drogerie um die Ecke – extra Korn „gratis“) zu großen Fototapeten an die Wand gehängt mit diesen lustigen, teuren Klammern von Lomography. Das war doch der ganze Spaß daran! Ist das etwa alles in Vergessenheit geraten?

 

Dazu noch ein interner Blitz – noch mehr 90er/ganz frühe 00er ist aus meiner Sicht wirklich nicht möglich 🤷‍♂️ Ok, doch: unbedingt crossentwickeln! Ob vom Dia oder Negativ ist vollkommen egal, die 90er sind wild!

 

Noch wilder geht‘s nur noch mit Revolog! Die kommen auch aus Wien, aber sind erst 5 Jahre alt? Weiß ich leider nicht genau.

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Soweit mir bekannt, ließ Lomo Filme über die Jahre übrigens immer wieder frisch gießen. Bestimmt wurde auch mal Altmaterial neu eingetütet.

 

Aber wie kommt Ihr auf den Gedanken, es sei der gleiche Film wie der Orwo? Oder habe ich das missverstanden?

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vor 7 Stunden schrieb filma:

Ich stutze. Lomography dauerversorgt uns doch seit weit mehr als 20 Jahren nicht nur „stabil“ mit ausgefallenen (manchmal sogar Schmal-) Filmen sondern auch mit Kameras!

 

 

Lieber filma, eigentlich meinte ich mit der stabilen Versorgung das gesamte Geschäftsfeld der analogen Bildaufzeichnung, egal welcher Markenname draufsteht. Das hätte ich aber dazuschreiben sollen.

 

Heißt also Kleinbild, Großformate, Doppel 8, Super 8, 16 mm und so weiter.

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