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BAUER B14 - RESTAURATION - NEUAUFBAU


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 45 Minuten schrieb Eremitage:

Rotlicht

Ohje, Thema Rotlicht.

Wird Rotlicht benötigt Ja/Nein?

Werden alte Kopie oder nur neuere Kopien (ca. ab 2001) gespielt Ja/Nein?

Nur alte Kopien Ja/Nein?

Nur neuere Kopien Ja/Nein?

Geschrieben
vor 56 Minuten schrieb Eremitage:

Rotlichtmodul.. hat jemand sowas noch oder kennt eine Quelle..?

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Filme, die Rotlicht brauchen, haben idR Digitalton. D.h. man braucht es nicht.

Filme, welche nur Analogton haben, sind idR mit silberhaltiger Tonspur versehen. Da braucht es die Lampe.

Noch ein Hinweis: Die Beleuchtungsquelle muß zur Abtastzelle passen. Sowohl Farbtemperatur als auch Spektrum beinflussen die Wiedergabe. 

Tonlampen haben spezielle Wendelgeometrien, die den Fehlern der verwendeten Spaltoptik entgegenwirken, und eine gleichmässige Ausleuchtung über die Breite sicherstellen. Die LED kann das nicht, im Resultat Modulationsverzerrungen.

Auch eine zu hohe oder zu nioedrige Stromstärke der Erregerlampe beinflußt die Wiedergabe erheblich.

Das ganze ist nicht trivial.

Rotlicht mit sehr guter Abtastqualität bedingt die Nutzung von Umrüstsätzen mit Erregerdiode und Makroskopischer Optik und dazugehörigem Abtaster mit Anpassungsverstärker. So wie in modernen LED Tongeräten oder Kombitongeräten. Bzw dem BACP RSTR 2000 als Nachrüstlösung.

Die gezeigte Bastelarbeit (R) ist nur bedingt zielführend.

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb stefan2:

Die gezeigte Bastelarbeit (R) ist nur bedingt zielführend.

 

Danke für den technischen Exkurs,

der mich leider kaum weiterbringt, da meine Frage darauf abzielte, wo man

eventuell etwas brauchbares bekommen (kaufen) kann, was im Resultat einen guten Kompromiss darstellt.

Die Bastelarbeit (R) ist übrigens das Rotlicht - Modul das dem Projektor von dem verstorbenen Kinotechniker Herrn Dieter Lintz beilag. 

Ich nehme mal an, dass es nicht so schlecht sein kann, da der Herr Lintz einen exzellenten Ruf hatte und minderwertige Bauteile bei ihm keine Verwendung fanden.

Meine Spielfilmkopien gehen im Alter bis ins Jahr 1965 zurück. Die meisten Kopien sind allerdings nicht älter als 20 Jahre.

Vielleicht sollte ich die zwei Projektoren mit unterschiedlichen Tonabnehmersystemen ausstatten um den unterschiedlichen Voraussetzungen gerecht zu werden.

Dann wäre allerdings der gewünschte Überblendbetrieb sehr eingeschränkt.

Geschrieben

Probiere es doch erst einmal mit der vorhandenen LED. Meiner unmaßgelichen Meinung nach klangen insbesondere die 3W-Luxeon-LEDs besser als die seinerzeit erheblich teureren Ernemann-Laser. Und bei den Klangfilm-Geräten brauchst du letztlich nur einen zentrierten Alu-Rundling auf den du vorne die LED schraubst. 

...und hier noch die Rollen für Klangfilm Europa:

IMG_6036.jpg

  • Thumsbup 1
Geschrieben

Die 3W Luxeon funktionieren sehr gut als Ersatzlichtquelle, davon habe ich noch welchefür solche Umbauen. Durch den relativ großen Chip, quasi quer gestellt, ergibt sich euíne gute Paltausleuchtung. Muß man halt gescheit positionieren.

Und mit viel Strom betreiben, dann geht das. Auch mit den alten Silberspuren.

Fertige Module habe ich jedoch keine, ich habe die immer auf Bedarf angefertigt. 

Jens

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Vogel:

Seoul Z-LED in 5W macht sich auch prima.

 

..und wie sieht die aus..?

Gibt's ein Foto davon und was hat die Zelle für Eigenschaften..?

Geschrieben

Ich verweise auf die praxiserprobte Kombi mit herkömmlicher Tonlampe und Diode mit Sperrfilter. Funktioniert gut bei Silber- und Cyantonspuren, ohne ständig etwas umbauen zu müssen und ohne irgendwelche Vor- Vorverstärker.

Geschrieben
vor 57 Minuten schrieb uwe602:

Ich verweise auf die praxiserprobte Kombi mit herkömmlicher Tonlampe und Diode mit Sperrfilter. Funktioniert gut bei Silber- und Cyantonspuren, ohne ständig etwas umbauen zu müssen und ohne irgendwelche Vor- Vorverstärker

 

Sehr interessant, gibt's davon ein Foto, für das Bauelement eine Herstellerangabe bzw. Artikelnummer..?

Oder muss man sich das doch wieder selbst zusammenbasteln..?

Geschrieben

Das eine Thema ist kaum abgeschlossen,

da habe ich schon wieder ein Neues.

Der Themenbereich in der Cinematigrafie ist ja bekanntlicher- bzw. erfreulicherweise riesengroß.

Ich bin jetzt bei der Verkabelung der Lampenhäuser angekommen.

Die Zündgeräte machen nach Revision einen guten Eindruck aber die Netzfilter sind am Ende ihrer Einsatzzeit angekommen.

Ich wollte erst auch die Filter einer Revision unterziehen, habe mich dann aber (nach Beratung) für etwas moderneres entschieden. Das betrifft erstmal nur die Filterbausteine im Lampenhaus die mit den Flügeltürtastern verbunden sind und deren grobe Kontaktschlüsse glätten um das Zündgerat, Xenonkolben und die Tontechnik vor Störimpulsen zu schützen.

Für die Filterung des Gleichstromes vom IREM-Gleichrichter zur Xenonlampe ist noch keine Lösung gefunden. Da wird aktuell im Netz soviel an elektronischen Bauteilen angeboten, dass ich mir unschlüssig bin, was da am besten

(auch unter Aspekt Preis/Leistung) einzusetzen ist.

Foto: Filter nach Verdratungsplan B14 Studio. 

Das kleine Symbol betrifft den Netzfilter im Lampenhaus. Die beiden länglichen Elemente stellen die Filter des Lampengleichstromes dar.

IMG_20260308_113643.thumb.jpg.3dcf5af8a9cc3050633f3283b137824b.jpg

Verdrahtungsplan Lampenhaus:

Filter/Entstörgerät in Verbindung mit den Türschaltern.

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  • Like 1
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Eremitage:

Foto: Neuer Filterbaustein für die Lampenhäuser.IMG_20260308_114004_HDR.thumb.jpg.0e92791a4362722cbeb567366b7b81b1.jpgEingangsseite mit Masseanschluss.

IMG_20260308_114028_HDR.thumb.jpg.f2c890ddb3680d2fa4fd9bd3304e4609.jpg

 

 

Damit willst du den Gleichstrom zur xenonlampe filtern???

Das ist rin netz filter einphasig 230v.

Es gab grosse induktivitäten für sowas. Vom aussehen her wie ein grosser Trafo mit 25kg.

Ich habe 2 aus einer Räumung . In Verwendung hsb ichsowas noch nie gesehen. 

 

Geschrieben

Bist du sicher, dass das nicht einfach Steckverbinder sind?

vor 2 Stunden schrieb Eremitage:

Alte Filterelemente für die Gleichstromversorgung zur Xenonlampe.

 

17729687915967480682191691010927.jpg

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 20 Minuten schrieb Dent-Jo:

Damit willst du den Gleichstrom zur xenonlampe filtern???

 

Nein, mal genau nachlesen, dieser Filter ersetzt den im Lampenhaus. Das ist ein Netzfilter für Wechselstrom 230 Volt zum, so hab's ich verstanden, entschärfen der Türkontakte, die ja bekanntlicherweise beim Öffnen der Flügeltüren während des Betriebes,

den Stromkreis für den Xenonlampe sowie das Zündgerät komplett unterbrechen. 

Die beiden länglichen Elemente sind, so wurde mir versichert, die Filterelemente für den Gleichstrom.

Andere Frage: Was sollten Steckverbinder in solch einer Dimensionierung für einen Sinn machen..? Da gibt's große Lüsterklemmen, noch keramisch, in der Maschine.

Die kosten den Bruchteil dessen was hier montiert wurde.

Ich schaue mir das nochmal genauer an. Versuche mal so ein Bauteil zu zerlegen. Mal sehen was zum Vorschein kommt..🙂

Bearbeitet von Eremitage (Änderungen anzeigen)
Geschrieben (bearbeitet)

Das stimmt schon, mit den Steckverbindungen.  Ich denke mir nur, wenn er kapazitiv etwas filtern wollte, hätten die Teile ausser den befedtigungslaschen ziemlich sicher noch einen aussenkontakt.

Für induktive filter sind sie zu klein.

Evtl wurde da nachträglich was eingebaut?

Bearbeitet von Dent-Jo (Änderungen anzeigen)
Geschrieben (bearbeitet)

So, auf Entdeckungsreise ist mir dann noch dieses Filterelement in die Hände gefallen.

IMG_20260308_172326_HDR.thumb.jpg.c0fd797db2a44a1169c008e37a0aa0d8.jpg

Es ist der Netzfilter für die Stromversor-gung des Projektor-Bedienfeldes der B14 Standard Maschine.

IMG_20260308_172340_HDR.thumb.jpg.a3c0e471d41141f13b6b2fa36bc757d3.jpg

Für die Studioversion sieht das nochmals anders aus.

 

Auf den länglichgeformten Bauteilen (Filterelemente ? bin ich doch etwas unsicher geworden was es denn nun wirklich ist) habe ich nachfolgende Typenbezeichnung gefunden.

IMG_20260308_171955_HDR2.thumb.jpg.a74a30d6dfd25454f19f38d599029012.jpg

Die war in den Abendstunden in denen ich üblicherweise an der Restauration der beiden B14's arbeite aufgrund der Lichtverhältnisse nicht erkennbar.

Um reine Steckverbinder handelt es sich bei diesen Bauteilen mit Bestimmtheit nicht. Die Verschraubungen vor und hinter dem Bauteil widersprechen dieser Eigenschaft.

IMG_20260308_172630_HDR.thumb.jpg.6ef9fda5e4adf19c3570b75d89185271.jpg

 

 

 

Bearbeitet von Eremitage (Änderungen anzeigen)
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