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Geschrieben

Hab gestern im örtlichen Multiplex den Astronauten gesehen...

Die Breitwand-Szenen in der Gegenwart hatten auf der CS-Bildwand oben und unten schwarze Streifen, die Rückblendungen ein viel kleineres Bild mit fetten vier Rändern.

Wie spielt ihr den ab?

Geschrieben

Der Astronaut ist im Flat Container mit einem Seitenverhältnis von 2,00:1 (F-200). Bei 1.85:1 Bildwänden sind oben und unten leichte Letterbox-Balken sichtbar (sofern man nicht mehr als zwei Positionen mit dem Kasch anfahren kann).
Bei Scope Leinwänden sieht es dann anders aus. Hier hat der Film wie von Dir beschrieben schwarze Streifen an allen Rändern. Wir haben dafür ein eigenes Preset im Projektor angelegt und skalieren so, dass die Bildhöhe an der oberen und unteren Kaschierung anliegt. 
In der letzten Zeit kamen einige Film in diesem Format wie aktuell der Sommer in Italien, Five Nights at Freddy's 2, Franz K., A Big Bold Beautiful Journey, Bride Hard...

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb kinogucker:

Hab gestern im örtlichen Multiplex den Astronauten gesehen...

Die Breitwand-Szenen in der Gegenwart hatten auf der CS-Bildwand oben und unten schwarze Streifen, die Rückblendungen ein viel kleineres Bild mit fetten vier Rändern.

Wie spielt ihr den ab?

Dann ist dein lokales Multiplex zu faul Bildformate für 1:2,00 anzulegen.

 

Nach all den Jahren könnte man das schon mal erwarten.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb magentacine:

Diese ganze Formatwechselei innerhalb des Films ist eine Krankheit. Von zwanzig Filmen, die das treiben, hat es vielleicht bei einem inhaltlich Sinn.

 

Bei zwei.

"Mommy" von Xavier Dolan (da aber so was von) und "Grand Budapest Hotel" von Wes Anderson.

Geschrieben (bearbeitet)

THE GIRL CAN'T HELP IT (Schlager-Piraten, Frank Tashlin 1957) als Anfangsgag.

LE MYSTÈRE PICASSO (Picasso, Henri-Georges Clouzot 1955/56) letzter Akt

 

Ich mag zwar BRAINSTORM (Projekt Brainstorm, Douglas Trumbull 1983) als Film ganz gern, aber die Formatwechsel nerven mich, sobald es nach der ersten 65mm-Sequenz wieder auf Breitwand zurückgeht.

 

Bearbeitet von magentacine (Änderungen anzeigen)
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb showmanship:

Dann ist dein lokales Multiplex zu faul Bildformate für 1:2,00 anzulegen.

 

Nach all den Jahren könnte man das schon mal erwarten.

 

Die sind jetzt 25 Jahre vor Ort und zeigen auch viele Trailer mit schwarzen Streifen an allen vier Seiten.

 

Ich habe vor Jahren mal den Theaterleiter drauf angesprochen, dass man die hochzoomen und das abspeichern kann.

Antwort: Hat sich noch niemand beschwert. Wegen dir machen wir das nicht...

Geschrieben
Am 20.3.2026 um 16:06 schrieb kinogucker:

Ich habe vor Jahren mal den Theaterleiter drauf angesprochen, dass man die hochzoomen und das abspeichern kann.

Antwort: Hat sich noch niemand beschwert. Wegen dir machen wir das nicht...

Die Liebe zum Film wird in diesem Kino wohl Großgeschrieben... 

🤣😂

Geschrieben
Am 20.3.2026 um 15:39 schrieb magentacine:

THE GIRL CAN'T HELP IT (Schlager-Piraten, Frank Tashlin 1957) als Anfangsgag.

LE MYSTÈRE PICASSO (Picasso, Henri-Georges Clouzot 1955/56) letzter Akt

 

Ich mag zwar BRAINSTORM (Projekt Brainstorm, Douglas Trumbull 1983) als Film ganz gern, aber die Formatwechsel nerven mich, sobald es nach der ersten 65mm-Sequenz wieder auf Breitwand zurückgeht.

 

Tashlins großartiger Film macht das gezielt, um auf die neue Yeit hinzuweisen

 

... in gorgeous, lifelike colors by DeLuxe,...(still bad color) I said gorgeous, lifelike colors by DeLuxe`...(changes to saturated colors)...and in the grandeur of Cinemasope. (shifting sidebars away on the stage). Die Musik dann in 4 Kanal mit großem Pegel.

Leider wird der Effekt etwas zerstört durch die "FOX Schutzmake", die ja mit Cinemascope Extension im CS Format daherkommt. Da konnte man schlecht den Vorhang erst an der Stelle "and in the grandeur of CinemaScope auffahren.

 

Geschrieben

(Pathos Anfang ...) In "Der fliegende Holländer" von Joachim Herz (DEFA 1964) hebt die Bildsprache an wie ein leises Vorspiel: gefangen im engen Kader des Normalformats, durchzogen vom kargen monauralen Klang eines bürgerlichen Innenraums. Doch dann — gleichsam mit dem Einsatz eines unsichtbaren Orchesters — bricht der Mehrkanalton bei den 4-Kanal-Magnetton Kopien herein, die Wände weichen, der Raum gerät in Schwingung: und wie ein aufbrandender Chor öffnet sich das Bild zur weiten, schicksalsschweren TotalScope-See, in der sich Klang und Bild zu einem rauschenden Tableau vereinen.  (Pathos Ende!)

 

Hier kann man das ganze gut nachvollziehen ... wirkt im Kino auf einer großen Bildwand und in Mehrkanalton noch mächtiger.

 

 

  • Thumsbup 1
Geschrieben

Dieses Jahr sind diese Sprünge schon echt echt oft vertreten. The Bride hatte in 1.43:1 wirklich sehr wilde Übergänge zwischen den Formaten. 

Ich meine es war sogar eine Szene dabei, die nen tacken kleiner war als 1.43:1, da es einen kleinen Rand oben und unten gab bevor es wieder Vollbild war.

Teilweise auch mit diesem langsamen Öffnen des Bildes, wie wir es auch schon bei Drachenzähmen letztes Jahr hatten, nur dass es hier bis auf 1.43
aufgeht und als es gerade die Oberkante erreicht wieder auf ein kleineres Format spring. 

 

Der LS Trailer für Mandalorian hatte dieses lange Expandieren des Bildes von Scope hoch auf 1.43 auch. 

 

Und beim Astronauten war die 1.43 Fassung ja noch gut, was das Bild links und rechts anging. Soweit ich gehört hab wird er in 1.90:1 Kinos wohl in einem 
Flat Container gezeigt, wodurch es wieder ein Pillarboxing gibt 😅

 

 

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