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Digitalisierter BEN-HUR - ein partielles Desaster?


cinerama
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@Christian Mueller:

 

Ich finde den Vorwurf einer "Hetzjagd" und die Unterstellung, man frage nur nach, um @cinerama eins "reinzuwürgen", an dieser Stelle unpassend. Ich schätze sein Wissen sicher nicht geringer ein als Du, aber wenn man in einem Fachforum zu Sachthemen nachfragt, ist das ganz bestimmt keine "Hetzjagd". Wenn ich etwas verfasse und andere Forumsteilnehmer mich falsch verstehen oder auf eine logische Lücke in meiner Argumentation aufmerksam machen, kann ich nachbessern, erklären oder verdeutlichen. Wer darauf aber mit Ausweichen, persönlichen Anschuldigungen, rapidem Themenwechsel und Einfordern von Unfehlbarkeit antwortet, darf sich nicht beklagen, wenn ihm der Wind etwas stärker ins Gesicht bläst. Und Diskussionen für beendet erklären hier allenfalls die Moderatoren, nicht der, der sich argumentativ verrannt hat.

 

Cineramas bisher letzte Worte waren:

 

Zur NuOptix später mehr.

 

Sieht für mich eigentlich nicht danach aus als ob er die Diskussion für beendet erklärt hat.

 

Unabhängig davon bin ich gespannt auf neue Fakten um die Frage der Dolby-Encodierung bzw. Umspielung auf Lichtton. Nur mit Fakten und Argumenten kommen wir weiter und zu einem Ergebnis.

 

Du wie ich warten und hoffen auf neue Fakten. Bei manch anderem Forenuser habe ich dieses Gefühl eigentlich nicht (so ganz).

 

mfG

Christian

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Einen 35mm Magnetfilm mit 3-Spur-Atelierschrift gibt es nicht? Ist das wirklich Dein Ernst?

 

Wieso unterstellst Du mir Aussagen, die ich nie gemacht habe?

Das ist ein unerträglicher Diskussionsstil und es reicht wirklich, wenn dieser von unserem Kollegen aus Berlin gepflegt wird.

 

 

Ich glaube kaum, daß Cinerama in einer fachlichen Diskussion über Filmton von irgendwem Hilfe nötlg hat.

 

Und was ist dann Deine Motivation für die Teilnahme an diesem Thread? Welche Fakten hast Du zu dem hier diskutierten Thema beigetragen?

Sorry, wenn ich da etwas übersehen haben sollte.

 

 

Ich diskutiere mit ihm schon seit vielen Jahren. Der Mann weiß ganz genau wie ein Matrixbezogenes Tonsystem funktioniert. Daß man den Ausdruck Links und Rechts Total im Kopierwerk nie verwendete kann man ihm nicht zum Vorwurf machen.

 

Das macht ihm auch niemand hier zum Vorwurf! Nenne mir doch mal bitte ein Posting, wo das passiert sein soll.

Seine weiteren (falschen) Auslassungen zum Thema Workflow LT-Master in "Dolby Stereo" kann man nicht unkommentiert stehen lassen, zumal auf berechtigte Nachfrage keine brauchbare Antwort kommt.

 

 

Jetzt bilde Dir hier doch mal nix ein. Ich kann überhauptnicht verstehen wie man auf dem Ausdruck "Left total" und "Right total" dermaßen verbissen herumreiten kann.

 

Wie Du einige Seiten vorher selbst nachlesen kannst, wurde die ganze Diskussion durch Cinerama losgetreten.

 

 

Man kann Jemanden auch absichtlich fehlinterpretieren.

 

So wie Du mich?

 

 

Ich denke da bin nicht nur ich gespannt wie er ein inzwischen vergessenes Terrain wiederbelebt. Das könnte sogar Jemanden interessieren, der ein Lt/Rt-Master erklären kann.

 

Mich interessieren Informationen zur Kinotechnik generell, sofern sich diese nicht schon bei der ersten flüchtigen Überprüfung duch logisches Denken in Nichts auflösen.

 

 

Gruß

 

Salvatore

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Ich glaue nicht, daß der Unterschied zwischen DCP und Blu-Ray dermaßen groß ist.

 

Christian

 

Da irrst Du dich gewaltig.

Der Unterschied ist genau so gross wie zwischen dem 16mm und dem 35mm Film.

Eine Blu Ray Disc erreicht definitiv keine 35mm Film Bildqualität sondern nur die des 16mm Films.

Ich kenne einen Schlaumeier welcher tatsächlich behauptet das sein Panasonic HD Ready Beamer

mit hochskallierter DVD ein besseres Bild als ein Ernemann mit einem 900 Watt Xenonkolben bietet.

 

Was hat man eigentlich im Leben getan um mit solchen Leuten gestraft zu werden? :shock1: :shock1: :shock1: :shock1:

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Gleich weiter zu Fachinhaltlichem, wolte ich doch daran erinnern, dass einige empörte Reaktionen aus meiner Sicht unverständlich sind.

Einige der Auffassungen der Frankfurter Forumkollegen zeitigen gnadenlosen Spott gegen Berliner Zustände - und ich teile sie sogar. Auch klingen sie durchaus wie Ferndiagnosen ... was die Kollegen hier aber keinesfalls so verstanden wissen möchten.

 

Fazit: meines Erachtens bedarf es (etwa im Falle zeitlicher Verhinderung) eines Hilfsmittels wie der Ferndiagnose, die durch Näherungssimulationen auch nicht "intellektuell unredlich ist, sondern legitim ist.

Man bedenke: Ohne Ferndiagnosen sind überhaupt kein Austausch in diesem Forum und oftmals auch keine Hilfeleistungen möglich.

 

Die Dialoge der Frankfurter Forumkollegen verliefen folgendermassen:

 

Weiter oben werde ich als Beweis für Ferndiagnosen bei "Berliner Festivals" und "Berliner Zuständen" angeführt. Ich war nie auf einem Berliner Festival und schrieb konsequenterweise auch nicht darüber. "Berliner Zustände" kenne ich nicht. Wenn ich über Berliner Kinos schrieb, ging es um Säle, die ich mir als Interessierter an Kino- und Theaterarchitektur, ansah. "Diagnosen in absentio" halte ich zutiefst für intellektuell unredlich.

Apropos intellektuell unredlich: Wer diesen Thread hier einigermaßen aufmerksam verfolgt, muss erfahren, dass @cinerama vor DCPs von LAWRENCE OF ARABIA und BEN-HUR warnt, die er nicht ein einziges mal gesehen hat. Was ist das für ein Niveau?

 

Da Du Dir so sicher bist, daß die BluRay-Fassung dem Look der damaligen Filmkopien entspreche, wundere ich mich, was Du gegen eine Verifizierung hast. Da ziehst Du Dich vornehm zurück und überläßt die Sache anderen, auf daß Du wieder mal eine Diagnose in absentio stellen kannst?

 

@cinerama:

 

2. Habe ich den Begriff "Ferndiagnose" in meinem letzten Posting nicht verwendet. Deine Einlassungen zu einer hypothetischen Vergleichsprojektion, bei der Du nicht anwesend bist, kann ich mir aber lebhaft vorstellen.

 

 

- Zu den Ferndiagnosen, die ich und @albertk über Berliner Festivals abgegeben haben (sollen): Bitte nenne mir einen einzigen Fall, in dem ich von einer Filmkopie oder einer Vorführung so berichtet habe, als wäre ich selbst dabeigewesen. Oder wo ich Aussagen über Zustände/Probleme nicht als Aussage von Leuten gekennzeichnet habe, die dabei waren. Bin sehr gespannt.

 

 

Konkrete Äusserungen der beiden Kollegen zu Berliner Zuständen:

 

Kleine Anekdote am Rande:

 

Vorführer (Süddeutschland) erhält panische Anrufe, man suche dringendst jemanden, der sich 70-mm-Vorführung zutraue. Er nennt Referenzen für seine Festivalarbeit und erklärt sich bereit, an den gewünschten Terminen gen Norden zu reisen. Kurzfristig sagt man ihm ab, nachdem er auf Fahrtkosten (2. Klasse, Bahncard vorhanden) hinweist und um Stellung einer Übernachtungsmöglichkeit bittet.

 

Wie gut, wenn ein A-Festival sich von solchen unmäßigen Forderungen unabhängig macht - das hier gesparte Geld kann man dann sinnvoller in die Leihmiete für zahllose Digibeta-und HD-Apparaturen stecken, wenn's mit der Serverlösung nit klappt.

 

Und jetzt das große 70-mm-Quiz (Teil 1)

 

Frage 1 (an Kenner der örtlichen Verhältnisse): Ist die Benutzung eines Fernglases zur exakten Scharfstellung von Filmbildern in der Hauptstadt nicht bekannt?

 

Frage 2: Sind Fälle bekannt, in denen bei DP70-Maschinen durch Ausbau, Einlagerung und Neuinstallation selbsttätige Heilungsprozesse an jahrzehntelang bekannten Defekten eintraten? Wenn ja, bitte dem Vatikan zur Einstufung als Wunder zur Kenntnis bringen!

 

Frage 3: Gibt es neben dem genormten Todd-AO-Format 1:2,21 auch noch die 70-mm-Sonderformate 1:1,95 und 1:2,35, und welche Spezialanamorphoten finden dabei Verwendung? Ich frage nur, weil mir auch das in "Bigger Than Life" erwähnte Format "Dimension 150 - 1:2" bislang nicht bekannt war...

 

Frage 4:

Können Klimawandel, Erdstrahlen oder Luftfeuchtigkeit Veränderungen bei digitalen DTS-Scheiben auslösen, in deren Folge ein Film in Berlin anders klingt als in Karlsruhe (Sonneneruptionen?), und was kann gegen die gefürchtete Bitschrumpfung getan werden? (stefan2, übernehmen Sie!)

 

Frage 5:

Gibt es grenzwissenschaftliche Erkenntnisse über die paranormale Fähigkeit, spontan den visuellen Eindruck von Filmkopien vorauszusagen, die noch über dem Atlantik schweben, und wäre ein Einsatz solch mental begabter Personen an anderer Stelle in Berlin (Wirtschaftsministerium! Bahnrevision!) nicht sinnvoller?

 

Fragen über Fragen - der erste, der sie alle beantwortet, erhält wahlweise ein 70-mm-Startband oder ein Stück MEUTEREI AUF DER BOUNTY in original Ultra-Panavision 70 (Rot-Show!).

 

Darauf eine Erwiderung zu den Berliner Zuständen eines Festivals:

 

 

magaentacine schrieb:

 

 

klasse! was muß man denn pro stunde für die ehre bezahlen, dort arbeiten zu dürfen? am besten, jeder bringt noch seine eigene dp-70 von zuhause mit!

 

 

 

Bitte um Verzeihung, wenn ich als Ortsunkundiger nicht alles kapiere...

 

Bedeutet das, daß

 

- die vorher anstandlos für 35 und 70mm nutzbaren Pyrcon UP700 nicht wieder in Betrieb genommen werden,

 

- die unzulänglich aufgearbeiteten DP70 mit allen Mängeln (Blendenfehler usw.) verbleiben,

 

- dann noch nicht einmal die 70-mm-Umrüstsätze verfügbar sind, falls das "International" einmal eine Breitfilm-Veranstaltung durchführen möchte?

 

Es kann ja wohl nicht Sinn und Ergebnis einer von Steuergeldern bezahlten Maßnahme sein, gönnerhaft im Scheinwerferlicht das 70-mm-Format abzufeiern und stillschweigend faktisch eine weitere Spielstätte abzuschaffen?

 

Oder habe ich etwas falsch verstanden? :shock:

 

Und zur PLAY TIME-Restaurierung eine Einschätzung, die ich leider überhaupt nicht teile (andere 70mm-Neukopierungen wie HELLO DOLLY oder LORD JIM hätten stattdessen farblich und in der Gradation ein solches Lob verdient):

 

[...]

Bei Arane-Gulliver überzeugte mich nicht nur die gelungene Farbabstimmung, sondern auch die Erhaltung der Schärfe im Dupprozeß.

 

Außerdem wurde die Restaurierung von M. Faillot vorbildlich dokumentiert und transparent gemacht, zum Beispiel die Entscheidung, den Vorspann trotz einiger Mängel zu belassen. Von daher traue ich Arane-Gulliver eher zu, ohne zahllose Nachbesserungen eine gute Neukopie von 1960er-Jahre-Farbfilmen wie OLD SHATTERHAND hinzubekommen.

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Zur frühen Dolby-Umspielung in einem früheren Kopierwerk dieser Stadt:

 

Einen der beiden Berliner Produktionsleiter erreichte ich heute, und er bestätigte mir die Erinnerung an die Fettstifteintragungen auf den Perfobändern, die direkt zur Lichttonkamera umgespielt wurden. Unterschiedlichste Einzeichnungen kamen dabei u.a. aus der Tonabteilung des eigenen Hauses, aus der Union in Berlin-Tempelhof, von der Bavaria München u.a.

Gemeint ist die frühe Praxis der Dolby-A Lichtton-Kopierungen in Berlin ab etwa 1982, die meiner Erinnerung nach mit "Sag niemals nie" begann. Die Westrex-Lichttonkamera von mit NuOptix zusammen aus Los Angels angeliefert.

Fast immer waren deutsche Bezeichnungen wie "Links Rechts" für die 2-Spur-Bänder oder sogar 4-Spurbänder mit "Links, Mitte, Rechts, Effekt" verwendet worden. Dasselbe für die 3-Spurbänder. Aber auch bereits Bezeichnungen englischer Herkunft wie "left, center, right" tauchten im Kopierwerk zur Direktumspielung auf die Lichttonkamera auf. Dabei waren oftmals alle 3 Spuren oder sogar 4 Spuren mit Nutzsignalen moduliert.

Es wurden - und das ist als Aussage gravierend - Dolby-Geräte zwischen den Bandspieler und die Lichttonkamera geschaltet.

Bei 2-Spur-Bändern allerdings wurden die Dolby-Geräte ausgeschaltet.

 

In dieser Zeit wurde viel auf hohem Niveau improvisiert, aber es wurden viele Serienkopien von mehr als konkurrenzfähiger Güte hergestellt.

Im damaligen Sprachgebrauch waren die Begriffe "left total", "right total" oder "Printmaster" dennoch unüblich bzw. unbekannt.

 

Vielleicht (lässt sich bei Interesse und Vermeidung von Häme?) noch einiges rekonstruieren.

Eine weiterführendes Gespräch bin ich bemüht mit der BSG zu führen.

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Hinsichtlich THE GODFATHER verhindere ich keine Vergleichsvorführung, wie @magentacine unterstellt. Ihn informierte ich, diesen Film bitte - welcher, das füge ich hinzu, seit Jahrzehnten nicht mehr in meinem Besitz ist - beim heutigen Besitzer, der SDK in Berlin über deren Verleih zu erfragen. Auf diese Kopie also habe ich kein Händchen mehr und kann in der Sache auch nicht vermitteln.

 

Dennoch bin ich gespannt, welche schwerwiegenden Restaurierungsfehler (??) bei GODFATHER I und II begangen worden wären, wie die beiden Frankfurter Forumskollegen seit Längerem ausführen.

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Zur frühen Dolby-Umspielung in einem früheren Kopierwerk dieser Stadt:

Einen der beiden Berliner Produktionsleiter erreichte ich heute, und er bestätigte mir die Erinnerung an die Fettstifteintragungen auf den Perfobändern, die direkt zur Lichttonkamera umgespielt wurden. Unterschiedlichste Einzeichnungen kamen dabei u.a. aus der Tonabteilung des eigenen Hauses, aus der Union in Berlin-Tempelhof, von der Bavaria München u.a.

Welche Farbe hatte der Fettstift ?

 

Gemeint ist die frühe Praxis der Dolby-A Lichtton-Kopierungen in Berlin ab etwa 1982, die meiner Erinnerung nach mit "Sag niemals nie" begann. Die Westrex-Lichttonkamera von mit NuOptix zusammen aus Los Angels angeliefert.

Fast immer waren deutsche Bezeichnungen wie "Links Rechts" für die 2-Spur-Bänder oder sogar 4-Spurbänder mit "Links, Mitte, Rechts, Effekt" verwendet worden. Dasselbe für die 3-Spurbänder.

Aber auch bereits Bezeichnungen englischer Herkunft wie "left, center, right" tauchten im Kopierwerk zur Direktumspielung auf die Lichttonkamera auf. Dabei waren oftmals alle 3 Spuren oder sogar 4 Spuren mit Nutzsignalen moduliert.

Was für Nutzsignale waren auf diesen Spuren ?

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Es wurden - und das ist als Aussage gravierend - Dolby-Geräte zwischen den Bandspieler und die Lichttonkamera geschaltet.

Bei 2-Spur-Bändern allerdings wurden die Dolby-Geräte ausgeschaltet.

Und damit ist die Welt in Ordnung: Cinerama hat zugegeben, dass seine Aussage, die 3 - 4 Spurbänder fütterten direkt die Lichttonkamera, falsch war und alle anderen wortgewaltigen Beiträge zu diesem Thema dagegen richtig.

Und damit sollten wir es beruhen lassen. Denn wie schreibt schon Christian Müller so richtig (sinngemäß): Man kann von einem Beitragsschreiber in diesem Forum nicht erwarten, dass er die Fachterminologie beherrscht.

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@TomCat:

 

Nachdem @cinerama durch erneutes Nachfragen festgestellt hat, daß die Mischung eben nicht "direkt auf die Lichttonkamera" ging, würde ich mich - bei Gelegenheit - noch auf die Auskunft zur Funktion des NuOptix-Moduls freuen.

Die Zitate von mir und @albertk für Posting #204 herauszusuchen und aufzulisten, dauert natürlich eine Weile, deshalb fand @cinerama im technisch weiterführenden Posting #205 auch keine Zeit, ein einziges Mal zu sagen, daß er sich geirrt hat oder Zusammenhänge mißverstanden bzw. wegen fehlender Fakten unrichtig ausgelegt haben könnte. Ohne die Diskussion und Kritik in diesem Thread hätte @cinerama nicht noch einmal nachrecherchiert und wäre die Frage nicht geklärt worden.

 

Das nur zum Vorwurf von anderer Seite, hier rotteten sich wütende Dorfbewohner mit Pechfackeln zusammen, um gegen die Cinerama-Burg vorzurücken...

 

cinerama schrieb:

Hinsichtlich THE GODFATHER verhindere ich keine Vergleichsvorführung, wie @magentacine unterstellt.

 

Daß @cinerama eine Sichtung verhindern wolle, habe ich nicht behauptet. Ich habe zunächst mal nur einen Vorschlag zur Klärung der Look-Frage gemacht, und als nur Ausflüchte und Seitenhiebe mit Verschwörungsunterton kamen, nachgefragt, ob @cinerama sich für einen solchen Vergleich nicht interessiere. Inzwischen habe ich verstanden, daß es um eine fremde Godfather-Kopie ging, womit die Sache natürlich erledigt ist.

 

Zu den Ferndiagnose-Zitaten:

 

- Kein einziges Zitat erweckt den Eindruck, ich oder @albertk wären bei der 70-mm-Retro anwesend gewesen.

 

- Die Bahncard-Anekdote habe ich von einem Kollegen des Betroffenen erfahren. Muß ich zu einer Veranstaltung fahren, um zu berichten, daß jemand anders nicht dort war, weil der Veranstalter unbedingt einen erfahrenen 70-mm-Vorführer wollte, aber keine 120 Euro Bahnfahrt bezahlen konnte? Die Logik erschließt sich mir nicht.

 

- Sehr lustig: Die Kommentare zur Technik der 70-mm-Retro (UP700, DP70 usw.) Wer den Thread nachliest, wird beurteilen können, ob ich oder @albertk den Eindruck erweckt haben, wir hätten die beanstandeten Vorführungen gesehen. Ganz im Gegenteil, ich habe mich auf @cineramas eigene Beobachtungen (und die anderer filmtechnisch kompetenter Besucher) gestützt, weil ich mich auf sein Urteilsvermögen verlasse. Wenn das ein Fehler war, bitte ich um Vergebung. :neutral:

 

Was meine Einschätzung von PLAYTIME dort suchen hat, verstehe ich allerdings nicht, da ich den Film ja zuvor in 70mm gesehen hatte und auch Originalkopien kannte. Von Ferndiagnose (im Sinne von: Film selbst nicht gesehen, aber den Look kommentieren) kann also keine Rede sein. Daß Kollege @cinerama meine Bewertung nicht teilt, sondern z.B. LORD JIM den Vorzug gab, den ich kontrastmäßig viel zu aufgesteilt fand, ist ja legitim und wurde ausführlich besprochen.

 

Abschließend möchte ich @cineramas großzügigen Vorschlag unterstützen und anregen, daß wir hier noch offene Fragen zur Dolby-Lichttonpraxis sammeln, damit er sie ggf. bei weiteren Recherchen berücksichtigen kann.

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Abschließend möchte ich @cineramas großzügigen Vorschlag unterstützen und anregen, daß wir hier noch offene Fragen zur Dolby-Lichttonpraxis sammeln, damit er sie ggf. bei weiteren Recherchen berücksichtigen kann.

 

Sehr guter Vorschlag, ich mache dann mal den Anfang. Sachliche Kritik mit nachvollziehbaren Argumenten sind erwünscht.

 

 

1. Dolby-LT-Workflow Version 1 (von allen Diskutanten und einem Mischtonmeister bestätigt)

 

In das Kopierwerk wird ein "Lt/Rt-Master" ("L/R" o.ä Beschriftungen möglich) geliefert. Dieses Master mit 2 diskreten Tonkanälen enthält die Kanäle "L","C","R","S" matrixcodiert (4:2:4 Matrix) und ist mit der Rauschunterdrückung "Dolby A" oder "Dolby SR" versehen.

Das Master wird transparent auf die Lichtonkamera gegeben.

 

Das "Lt/Rt-Master" kann auf 35mm Magnetfilm mit 2-6 Spuren angeliefert werden (üblich waren 2 oder 3 Spuren), sowie auf DAT oder MO-Disk. Heute sind die (digitalen) Zulieferungen (je nach Dienstleister) auch auf anderen Datenträgern möglich.

Auf welchen Spuren des Magnetfilms mit mehr als 2 Spuren aufgezeichnet wurde, ist leider nicht genormt und steht im besten Fall auf dem Begleitzettel, dem Archivkarton oder dem Film selbst.

 

Offene Fragen:

 

- Liegt der Dolby-Bezugspegel beim Magnetfilm auch bei 320nWb/m?

 

- War ein zusätzlicher Limiter vor der Lichttonkamera und falls ja, wie war das Vorgehen, wenn der Limiter bei in "SR" codierten Bändern angesprochen hat? Der Kompressor bei "Dolby SR" arbeitet in beide Richtungen (also auch über dem Bezugspunkt) und durch den Einsatz eines Limiters nach dem SR-Encoder würde das Signal unzulässig verfälscht.

 

 

2. Dolby-LT-Workflow Version 2 (Schilderung durch Cinerama)

 

In das Kopierwerk sollen auch Master ohne Matrixcodierung geliefert worden sein, die bei "Dolby A" meist 3 Tonkanäle hatten und bei "Dolby SR" angeblich 4 Tonkanäle hatten.

 

Offene Fragen:

 

- Welche 3 Signale waren auf den 3-Spur-Magnetfilmen?

 

- Wo kam bei einem nicht matrixcodierten Signal auf einem 3-Spur Magnetfilm der Effektkanal her?

 

- Welche 4 Signale waren auf den 4-Spur-Magnetfilmen? Wenn das wirklich "L","C","R","S" waren, dann könnte man eine Matrixcodierung im Kopierwerk vornehmen. Allerdings stellen sich dann folgende weitere Fragen:

- Warum wurde das Ergebnis der Matrixcodierung nicht erst auf Magnetfilm aufgezeichnet?

- Wer hat das Signal auf Artefakte der Matrixcodierung abgehört und die Mischung deshalb ggf. verändert?

- War der "Dolby Consult" bei der Überspielung im Kopierwerk, oder hat er das Ergebnis zu einem späteren Zeitpunkt geprüft?

- Wie viele Negative wurden falsch belichtet, weil bei der "on the fly Matrixcodierung" Artefakte aufgetreten sind?

- Warum hat niemand diese Materialverschwendung gestoppt und den Workflow auf Zwischenspeicherung auf Magnetfilm umgestellt?

 

 

Mein Fazit zum jetzigen Zeitpunkt der Diskussion:

Workflow 1 ist der allen Diskutanten bekannte Workflow und zusätzlich durch die von Magentacine eingeholte Aussage eines Mischtonmeisters bestätigt.

 

Beim Workflow 2 habe ich so meine Zweifel, da hier beim logischen Durchdenken erhebliche Unstimmigkeiten und Probleme sichtbar werden, die nicht zu einem professionellen Arbeitsablauf passen.

Es würde mich sehr freuen, wenn wir die offenen Fragen noch klären könnten.

 

 

Zusätzlich habe ich aber noch eine ernste Frage (und dies definitiv ohne Häme und Polemik).

 

In dieser Zeit wurde viel auf hohem Niveau improvisiert, aber es wurden viele Serienkopien von mehr als konkurrenzfähiger Güte hergestellt.

 

Meine Frage: Was waren die Gründe für die Improvisationen/Abweichungen von den durch die Firma Dolby vorgesehenen Workflows?

 

 

Danke und Gruß

 

Salvatore

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Hallo,

bei der Berliner Synchron haben wir bei Dolby Stereo Mischungen auf 35mm Perfo den 3-Kanal-Tonkopf genutzt.

Spur 1: leer oder deutscher Dialog Stem

Spur 2: Lt / Left Total

Spur 3: Rt / Right Total

Rauschunterdrückung nach Wunsch Dolby A oder SR.

Bei Ultra Stereo etc dito.

 

Mono-Mischungen wurden mit 4-Kanal-Tonkopf erstellt.

 

Mischungen mit getrennten LCRS-Kanälen gab es recht selten.

 

Bei anderen Studios sah es nicht anders aus.

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Man kann von einem Beitragsschreiber in diesem Forum nicht erwarten, dass er die Fachterminologie beherrscht.

 

Erstens das und zweitens sind das Diskusionen welche einem Filmvorführer ehrlich gesagt scheiss egal sein können.

Filmvorführer arbeiten mit positivem Filmmaterial wobei die Kopierwerktheorie gar nicht zu ihren Aufgabenbereich gehört.

 

Da Cinerama sehr viel Erfahrung mit Kopierwerken hat werden seine Beiträge schon der Wahrheit entsprechen.

Es sei denn seine Beiträge werden oder besser gesagt wollen nicht verstanden werden und dafür gekontert.

 

Nur zur reinen Information Nicht jeder kann kochen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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Und wieso sollte ein Experte der Filmtechnik einem phantasielosen wie (voll)dogmatischen Italiener hier alle seine aufgestauten Fragen beantworten? Damit dieser ihn dann wieder mit seinem gering angewachsenen Halbwissen aggressiv runterputzen kann, wenn er in Zukunft einen Schreibfehler macht oder gar für den Südländer nicht nachvollziehbare ("unlogische") Fakten (!) nennt? Würde ich von abraten...

 

mfG

Christian

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Nach den Humoristen noch ein paar Infos oder Hypothesen, zumal meine Erinnerungen an NuOptix und die Umspielung der frühen Dolby-Zeit im Kopierwerk Contrast Film stark vergraut sind, weil heute andere Themen mich beschäftigen. Entschuldigung dafür.

 

Das, an was sich der dort Tätige noch erinnert:

 

Eingeführt wurde Dolby-A- durch Aufträge einer Staffel der Orion Filme, u.a. GEFÄHRLICHE FREUNDIN, die ebenfalls bei der BSG genischt wurden und bei Contrast Film auch unter Betreuung der BSG umgespielt wurden. Sehr erfolgreich, weil auf der angeschaftten Westrex-Lichttonkamera Lichtonnegative ohne Koppelstelle belichtet werden konnten, was inderart von der Fox verlangt wurde, nachdem diese die Rank-Kopierwerke in London verlassen hatten, derweil dort nur 300-Meter-Rollen in die Kassetten passten. In Berlin wurde somit exklusiv auf 3 Jahre mit 600m-Kassetten gearbeitet und es wurden selbst für Technicolor in Rome wurden LT-Negative hergestellt. Daraufhin begann sich der Arri-Konzern für das Kopierwerk zu interessieren, woraus Arri-Contrast enstand.

Anfänglich mieteten sich dort auch RC Productions oder Interopa für ihre Mischungen ein, bis dann Herr M.W., Betreiber von Contrast-Film, ein eigenständiges Tonstudio schuf.

 

Der letzte Dolby-A-Film bei Contrast-Film beinhaltete die Serienkopien von ALIENS (1400 Kopien für fast alle europäischen Länder. darunter die synchronisierenden wie Spanien, Italien, Frankreich oder sogar England England für OVs) , wobei beschädigungsfrei von nur einem Dupnegativ kopiert wurde. Die Erstkopierungen aber litten noch unter einem Bildstrichfehler, woraufhin im Auftrag von Fox London ein neues Dup-Negative hergestellt wurde. An die Bildstrich-Problematik kann auch ich mich entsinnen.

 

Bei ALIENS lag zunächst ein unvollständiges ein 3-Spurband vor. Die erste Kopie war dann bei Arri Kopiert vom LCR-Perfoband und der Surround fehlte. Die Kopierarbeiten wurden abgebrochen, in L.A. wurde ein neues Lichttonnegativ gezogen, weil Regisseur J.C. auf ein Kodak-Lichttonnegativ bestand (das in Dtl. nicht herstellbar war).

 

Eigene Mischungen bei Contrast-Film wurden somit ab Mitte der 80er Jahre aufgebaut. Dafür wurde für über 1 Mio DM ein Harrison-Mischpult angeschafft. Unter anderem INDEPENDENCE DAY wurde vollständig nur bei Arri-Contrast-Film gemischt. Auch THELMA UND LOUISE oder BIG TROUBLE

 

REISE NACH INDIEN dagegen in fremgelieferten LT-Negativen für Koperiungen in Dolby A und in Mono.

 

Bejaht wird für diese frühe Phase der Dolby-Kopierung um 1985 speziell bei Contrast-Film die Anlieferung und der häufige Einsatz von Cord-Bändern mit diskreten Toninformationen/Tonkanälen, noch ohne Matrix- oder Surround-Kodierung.

Die Dolby-Aggregate konnten somit diese für Dolby-A typische Matrizierung und Kodierung und auch Dolby-Rauschunterdrückung wahlweise oder zusammen genommen während der Umspielung der Cordbänder zur Lichttonkamera jederzeit durchführen. Bei Einsatz der Dolby-Aggregate wurde das NuOptix-Vorschaltgerät deaktiviert.

Wenn beispielsweise das 35mm-Perfoband angeliefert wurde, erschien bisweilen in der ersten Wochen Herr H.H. von Dolby [die realen Namen möchte ich nicht ausschreiben) in der zweiten Woche sein Kollege von DTS, um ein und dasselbe Misch-Band bei der Umspielung zum Lichttonnegativ zu benutzen. Auch das ein Hinweis zur vielbeschworenen Unterscheidung von DTS oder DOLBY bei deutshcen Serienkopien.

 

Vermutet wurde in unserem Diskussionthread, dass sich ein starker Ausschuss an Lichttonnegativen mangels nicht vorzeitig detektierte Artefakte der Matrix-Abhörung angehäuft haben soll oder eine nicht-professionelle Arbeitsweise vorrherrschte. Das wird als schwere Kränkung der Berufsehre zurückgewiesen, da gerade die Materialsparksamkeit in dieser Firma (entgegen dem Pendant in Berlin-Neukölln) eine strenge Auflage war.

 

Irrtümer lassen sich aufklären, aber Häme und Spott führen hier nicht weiter.

Von dieser Seite aus erst wieder im September weitere Informationen, falls die Ausführungen hier nicht kaputtgemacht werden.

 

***

 

Zu den von @magentacine angeführten Restaurierungen des Monumentalfilms LORD JIM (wieder zurück zum Ausgangsthema der 65mm-Produktionen) scheint die in L.A. im Egyptian Theater um 2002 aufgeführte neue Kopie total unausgeglichen gewesen zu sein, die daraufhin auch in anderen US-Kinos tournierte und so von @Sebastian beschrieben wurde. Auch die in Karlsruhe gezeigte Kopie entspricht diesen Beschreibungen, zusätzlich um Kritik am Grünstich erweitert.

Die während der IFB 2009 im CineStar 8 gezeigte LORD JIM-Kopie war perfekt farb- und lichbestimmt - mit einer hervorragenden Ausleuchtung und mit erstklassigem Bildstand. Ein absoluter Ausnahmefall für heutige Verhältnisse. Die Farbliche Grundstimmung war jedoch etwas wärmer als etwa in der Neukopierung von KHARTOUM oder der Fehlkopierung von FLYING CLIPPER, sodass mir keine Kenntnis zu diesem Film vorliegt, wie der Originalcharakter gewesen sein mag.

Eine mir vorliegende 35mm-Technicolor-Kopie zeigt dies auf keinen Fall auf, eine von @magentacine in Frankfurt im DFM bestellte TC-Kopie (aus England) dagegen soll Vorzüge aufgewiesen haben.

Der neue DTS-Ton bei LORD JIM war m.E. nur 3-kanalig, obwohl in einem US-Studio angeblich ein 6-Kanal Master liegen soll (dazu @Stefan2 eventuell?)

 

PLAY TIME darf hingegen als Makulatur erachtet werden. Schade um den schönen Film.

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Bei ALIENS lag zunächst ein unvollständiges ein 3-Spurband vor. Die erste Kopie war dann bei Arri Kopiert vom LCR-Perfoband und der Surround fehlte.

 

Wo bei ich mich schon frage wozu jemand ein Perfo mit LCR-Kanalbelegung gezogen haben soll?

Oder ist damit etwas anderes als ein 35mm Perfo mit 3 Kanaltonkopf und den Spuren Left/Center/Right beschrieben gemeint?

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Und was hat das alles jetzt noch mit dem Thema BEN HUR zu tun? - Zumal der TE leider erst nach aller Kritik am 4K DCP eingeräumt hat, dass er dieses 4K-DCP noch gar nicht gesehen hat.

 

Da erübrigt sich doch jede weitere Diskussion... ;-)

 

Die Dolby-Diskussion finde ich inzwischen sehr interessant und lesenswert. Leider geht sie in diesem Thread komplett unter, weil sie hier Off Topic ist.

Könnte das Thema gesplittet werden? Dann würde es später leichter gefunden werden.

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@cinerama:

Vielen Dank für die umfassenden und historisch aufschlußreichen Angaben!

 

Vermutet wurde in unserem Diskussionthread, dass sich ein starker Ausschuss an Lichttonnegativen mangels nicht vorzeitig detektierte Artefakte der Matrix-Abhörung angehäuft haben soll oder eine nicht-professionelle Arbeitsweise vorherrschte.

 

Wo steht denn sowas? Es wurde nur gesagt, daß eine Kontrolle der encodierten Mischung stattfinden mußte, um eventuelle Artefakte festzustellen. So wie ich es zitiert hatte:

"Das ist schon deshalb so, weil während der Mischung und besonders beim Printmastern „Hinterband“ mit Decodierung von LT/RT abgehört werden musste, um Artefakte durch die Matrix erkennen und ausbessern zu können."

Von unprofessioneller Arbeit oder Ausschuß hat niemand etwas geschrieben, die Berufsehre bleibt daher unangetastet...

 

1400 Serienkopien von einem Dupnegativ finde ich sehr beeindruckend, waren die Dups damals bereits auf Polyesterbasis oder noch Triacetat? Leider hat der Filmemacher im genannten Fall - bei allem Respekt vor dem Film - keine überzeugende Fotografie zustandegebracht, das "grützige Grobkorn" auf 1.85 war eine rechte Plage, nur noch unterboten vom 70-mm-Blowup (aber was für ein Ton auf 6-Kanal Magnetspur!).

 

****************************

 

Zu LORD JIM: Ich frage mich, ob wir tatsächlich die selbe Kopie gesehen haben, weil ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, daß Du diese Farben bei einem 1960er-Jahre Film tolerieren würdest. Die erwähnte TC-Kopie, sie hatte leider nur monophonen Lichtton) habe übrigens nicht ich nach Frankfurt geholt, sondern die Programmgestalter des dortigen Filmmuseums, im Rahmen der damals laufenden Curd-Jürgens-Ausstellung, wenn ich mich recht erinnere. Eine nicht oder wenig gefadete LORD-JIM-Kopie in 70mm habe ich leider nie sehen können, weil der Film zu Zeiten der letzten regulären 70-mm-Reihen in hiesigen Ufa-Kinos nicht zu sehen war.

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Zu LORD JIM: Ich frage mich, ob wir tatsächlich die selbe Kopie gesehen haben, weil ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, daß Du diese Farben bei einem 1960er-Jahre Film tolerieren würdest. Die erwähnte TC-Kopie, sie hatte leider nur monophonen Lichtton) habe übrigens nicht ich nach Frankfurt geholt, sondern die Programmgestalter des dortigen Filmmuseums, im Rahmen der damals laufenden Curd-Jürgens-Ausstellung, wenn ich mich recht erinnere. Eine nicht oder wenig gefadete LORD-JIM-Kopie in 70mm habe ich leider nie sehen können, weil der Film zu Zeiten der letzten regulären 70-mm-Reihen in hiesigen Ufa-Kinos nicht zu sehen war.

 

Das war nicht die selbe Kopie in Karlsruhe und Berlin.

Lord Jim in Berlin sah deutlich besser aus und wirklich stimmig wohingegen die Kopie in Karlsruhe leider eher dürftig aussah.

 

Wie schon zuvor bei LOA zeigt sich auch bei Lord Jim, dass es bei Sony offensichtlich mehrere Verleihkopien gibt. Böse Zungen könnten behaupten es gäbe spezielle Kopien für größere Festivals und andere Kopien für "den Rest".

Ich finde diese Praxis sehr unbefriedigend und nicht geeignet den Ruf des 70mm-Filmes zu stärken.

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Und was hat das alles jetzt noch mit dem Thema BEN HUR zu tun? - Zumal der TE leider erst nach aller Kritik am 4K DCP eingeräumt hat, dass er dieses 4K-DCP noch gar nicht gesehen hat.

 

Da erübrigt sich doch jede weitere Diskussion... ;-)

 

Es brennt mir auf der Zunge was dazu zu sagen aber ich lasse das lieber :mrgreen:

 

Unabhängig davon halte ich die Idee einige der strittigeren Filme einmal als Blu-Ray und als DCP zu vergleichen für sehr sinnvoll - unter der Voraussetzung, dass mit gleicher Farbtemperatur und entsprechend angepasster Gammacharakteristik geschaut wird - nur dann kann man sehen welchen Unterschied die restlichen Parameter machen (Farbraum, Farbauflösung, 2k zu 1080p, 4k zu 1080p)

 

 

Die Dolby-Diskussion finde ich inzwischen sehr interessant und lesenswert. Leider geht sie in diesem Thread komplett unter, weil sie hier Off Topic ist.

Könnte das Thema gesplittet werden? Dann würde es später leichter gefunden werden.

 

Finde ich nicht so spannend und schon aus diesem Grund stimme ich einer Absplittung zu - es hat mit Ben Hur und anderen "restaurierten" Klassikern nun wirklich nichts zu tun, daher wäre ein eigener Thread dafür schön. Da es in den Beiträgen teils inhaltlich um diesen Thread und teils um das Dolby-Thema geht natürlich sehr schwierig für die Moderatoren.

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Und wieso sollte ein Experte der Filmtechnik einem phantasielosen wie (voll)dogmatischen Italiener hier alle seine aufgestauten Fragen beantworten? Damit dieser ihn dann wieder mit seinem gering angewachsenen Halbwissen aggressiv runterputzen kann, wenn er in Zukunft einen Schreibfehler macht oder gar für den Südländer nicht nachvollziehbare ("unlogische") Fakten (!) nennt? Würde ich von abraten...

 

Weil Cinerama, auch wenn er sich (zumindest für mich) nicht immer verständlich ausdrückt und seine Beiträge sehr blumig aus schmückt, ein Interesse an Film und Filmtechnik hat. Zumindest lese ich das aus seinen Beiträgen heraus.

Nur was ist Deine Motivation für die Teilnahme an diesem Thread? Welche Fakten hast Du zu dem hier diskutierten Thema beigetragen?

Sorry, falls ich da etwas übersehen haben sollte.

 

 

Vermutet wurde in unserem Diskussionthread, dass sich ein starker Ausschuss an Lichttonnegativen mangels nicht vorzeitig detektierte Artefakte der Matrix-Abhörung angehäuft haben soll oder eine nicht-professionelle Arbeitsweise vorrherrschte. Das wird als schwere Kränkung der Berufsehre zurückgewiesen, da gerade die Materialsparksamkeit in dieser Firma (entgegen dem Pendant in Berlin-Neukölln) eine strenge Auflage war.

 

Irrtümer lassen sich aufklären, aber Häme und Spott führen hier nicht weiter.

Von dieser Seite aus erst wieder im September weitere Informationen, falls die Ausführungen hier nicht kaputtgemacht werden.

 

Hallo Cinerama,

 

vielen Dank für Deine Rückmeldung zum Thema.

Die von Dir kritisierten Äußerungen nimmst Du IMHO zu persönlich und ich würde gern erklären, warum ich dieser Meinung bin.

Die Matrixcodierung hatte (besonders in der Anfangszeit mit analogem Encoder und analogem Decoder) mit deutlichen Problemen zu kämpfen. Da wäre einmal die schlechte Trennung der Tonkanäle (Übersprechen), sowie der im Frequenzgang stark eingeschränkte Effektkanal. Deshalb erfordert das System ein Abhören der Mischung hinter der 4:2:4-Matrix, damit ggf. die Mischung verändert werden kann.

Dies findet am besten im Tonstudio bei der Mischung statt und nicht erst im Kopierwerk. Ich kann beim besten Willen auch keinen Grund/Vorteil erkennen, warum man im Kopierwerk für Lichtton diskrete Kanäle anliefern sollte. Im Gegenteil, die Nachteile überwiegen.

Was ich mir aber vorstellen kann und auch vor ein paar Seiten schon geschrieben habe: Das Kopierwerk kann ein 4:2-Encoding als Dienstleistung anbieten, genauso wie ein Lebensmittelmarkt auch die Dienstleistungen eines Logistikunternehmens anbieten kann. Allerdings wäre das dann nur etwas für kleine Produktionen (die rechtliche Seite wg. Lizenzbedingungen von Dolby lassen wir jetzt mal außer Betracht). Aber auch hier wäre eine Zwischenspeicherung ab 4:2-Encoder auf Magnetfilm der bessere Weg.

Wer Nachfragen aufgrund dieser Tatsachen gleich als Angriff der Berufsehre sieht, ist meiner Meinung nach etwas zu empfindlich für eine Diskussion über ein technisches Thema. Und warst es nicht Du selbst, der die angebliche unreflektierte Übernahme von Aussagen eines von Dir als "Guru" bezeichnetetn Kinobetreibers durch seine "Jünger" angemahnt hat? Und warst es nicht auch Du selbst, der dazu aufgefordert hat, die hier im Forum gemachten Aussagen zu hinterfragen und sich selbst ein Bild von der Sachlage zu machen?

Ich bin mir sehr sicher, daß dies so war. Und deshalb muß ein Nachfragen bei Dir genauso möglich sein, so wie Du auch Aussagen anderer hier in Frage stellst.

 

Ich würde mich freuen, wenn Du hier im September weiter aufklären könntest und die folgenden Fragen/Anmerkungen nicht als "Kaputtmachen" verstehst.

Wie Magentacine schon schrieb, in einem Fachforum müssen auch kritische Fragen zulässig sein. Besonders wenn Du selbst von Improvisation und vergrauten Erinnerungen sprichst.

 

 

Bei ALIENS lag zunächst ein unvollständiges ein 3-Spurband vor. Die erste Kopie war dann bei Arri Kopiert vom LCR-Perfoband und der Surround fehlte. Die Kopierarbeiten wurden abgebrochen, in L.A. wurde ein neues Lichttonnegativ gezogen, weil Regisseur J.C. auf ein Kodak-Lichttonnegativ bestand (das in Dtl. nicht herstellbar war).

 

Darf ich zum Verständnis höflich nachfragen, was Du unter einem LCR-Perfoband verstehst?

 

 

Bejaht wird für diese frühe Phase der Dolby-Kopierung um 1985 speziell bei Contrast-Film die Anlieferung und der häufige Einsatz von Cord-Bändern mit diskreten Toninformationen/Tonkanälen, noch ohne Matrix- oder Surround-Kodierung.

Die Dolby-Aggregate konnten somit diese für Dolby-A typische Matrizierung und Kodierung und auch Dolby-Rauschunterdrückung wahlweise oder zusammen genommen während der Umspielung der Cordbänder zur Lichttonkamera jederzeit durchführen. Bei Einsatz der Dolby-Aggregate wurde das NuOptix-Vorschaltgerät deaktiviert.

 

Gestatte mir bitte auch hier eine vorsichtige Nachfrage: Du schreibst "... noch ohne Matrix- oder Surround-Kodierung".

Da die "Surround-Kodierung" wesentlicher Teil der Matrixcodierung ist, könnte hier der Eindruck entstehen, daß Dir die Funktionsweise des Systems nicht richtig bekannt ist. Sorry, aber vorsichtiger kann ich es jetzt wirklich nicht schreiben.

Auch der nächste Satz lässt Fehlinterpretationen zu, da "Dolby A" lediglich ein Rauschunterdrückungssystem ist. Hier vermute ich aber wirklich nur eine ungenaue Formulierung.

 

 

Wenn beispielsweise das 35mm-Perfoband angeliefert wurde, erschien bisweilen in der ersten Wochen Herr H.H. von Dolby [die realen Namen möchte ich nicht ausschreiben) in der zweiten Woche sein Kollege von DTS, um ein und dasselbe Misch-Band bei der Umspielung zum Lichttonnegativ zu benutzen. Auch das ein Hinweis zur vielbeschworenen Unterscheidung von DTS oder DOLBY bei deutshcen Serienkopien.

 

Jetzt bist Du in den 90er Jahren und mit "Dolby" ist "Dolby Digital" gemeint? Und falls ja, willst Du damit sagen, die AC3-Codierung für "Dolby Digital" wurde auch im Kopierwerk gemacht? Und was machte der Herr von DTS dort, da gehts an der Stelle nur um einen Timecode.

Oder meinst Du den analogen Lichtton? Falls ja, hier passt nur DTS oder Dolby auf den Film.

Bitte besonders an dieser Stelle nochmal um Aufklärung und Präzisierung, um Fehlinterpretationen zu vermeiden.

 

 

Danke und Gruß

 

Salvatore

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Offenbar einige Mißverständnisse. Und sie auszuräumen braucht Zeit, wegen des Mangels an Zeitzeugen um 1985 oder an präzisen Erinnerungen.

 

Bezüglich des Vorwurfs der Ausschusskopierung, die ich als These für gewagt halte und die von anderer Seite als Kränkung der Berufsehre erachtet wurde, fragte @magentacine:

 

Wo steht denn sowas? Es wurde nur gesagt, daß eine Kontrolle der encodierten Mischung stattfinden mußte, um eventuelle Artefakte festzustellen. So wie ich es zitiert hatte [...]

 

Die verärgerte Reaktion ist Folge dieser Behauptung seines Frankfurter Kollegen:

 

- Wie viele Negative wurden falsch belichtet, weil bei der "on the fly Matrixcodierung" Artefakte aufgetreten sind?

- Warum hat niemand diese Materialverschwendung gestoppt und den Workflow auf Zwischenspeicherung auf Magnetfilm umgestellt?

 

Und hieraus schien mir ablesbar, Ihr nehmt Bezug auf fehlbelichtete/fehlkodierte Lichttonegative?

 

Man könnte an der damaligen Arbeitsweise jederzeit qualitativ Kritik üben, aber es gab zumindest eines - was oben verächtigt wurde - ganz bestimmt nicht in diesem Kopierwerk: irgendeine Materialverschwendung! Einfach ungeheuerlich, das überhaupt rechtfertigen zu müssen.

 

Deshalb verärgern leichtfertig in den Ring geworfene Anwürfe wie dieser sehr und man sollte damit nur jonglieren, wenn sich Hinweise darauf verdichten. Danke.

 

1400 Serienkopien von einem Dupnegativ finde ich sehr beeindruckend, waren die Dups damals bereits auf Polyesterbasis oder noch Triacetat? Leider hat der Filmemacher im genannten Fall - bei allem Respekt vor dem Film - keine überzeugende Fotografie zustandegebracht, das "grützige Grobkorn" auf 1.85 war eine rechte Plage, nur noch unterboten vom 70-mm-Blowup (aber was für ein Ton auf 6-Kanal Magnetspur!).

 

 

Ja, das war eine beachtliche Leistung. Die Dupnegative waren selbstverständlich auf Triacetat-Stock, da Polyester-Dupnegative erst Anfang der 90er Jahre nach und nach in Gebrauch kamen.

 

Auch ist die künsterische Leistung des Filmemachers hier mal kein Thema, denn durch das von ihm angelieferte Lichttonnegativ aus Los Angeles, wo auch die deutsche Fassung komplett gemischt wurde, hatte er eine der herausragendsten Leistungen für eine Dolby-A-Kopierung erzielen können, die je gehört wurde (hinsichtlich Dynamik und Direktionalität eines Dolby-A-Lichttons. Es kam aber zu Problemen auf der 70mm-Kopie eben so wie bei späteren Video-Revivals, an die ich mich zu erinnern glaube.

 

Zu LORD JIM: Ich frage mich, ob wir tatsächlich die selbe Kopie gesehen haben, weil ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, daß Du diese Farben bei einem 1960er-Jahre Film tolerieren würdest. Die erwähnte TC-Kopie, sie hatte leider nur monophonen Lichtton) habe übrigens nicht ich nach Frankfurt geholt, sondern die Programmgestalter des dortigen Filmmuseums, im Rahmen der damals laufenden Curd-Jürgens-Ausstellung, wenn ich mich recht erinnere. Eine nicht oder wenig gefadete LORD-JIM-Kopie in 70mm habe ich leider nie sehen können, weil der Film zu Zeiten der letzten regulären 70-mm-Reihen in hiesigen Ufa-Kinos nicht zu sehen war.

 

Lies doch mal bitte richtig meine Ausführungen: es war darin bereits von verschiedenen Kopien die Rede, und die auf den IFB 2009 gezeigte Kopie ist makellos gewesen.

 

Auch weitere Erläuterungen von Matrizierung/Kodierung verstehe ich nicht hinsichtlich der von mir gemachten Mitteilung. Die auf Cordbänder mit diskreten Kanälen verwies und die Möglichleit auch der Kopierwerke mit angeschlossener Tonabteilung, dies selber vorzunehmen: unter Aufsicht von Dolby und ohne unterstellte "Lizenzverletzten". Das ist halt wieder eine wilde Annahme, so etwas zu unterstellen, als seien bei Contrast-Film die Dolby.Auflagen verletzt worden..

Das hier unter "Lt und Rt" thematisierte sogenannte "Printmaster" hiess damals schlicht "kodiertes Band". Einige Jahre später scheint sich die Standardisierung so weit durchgesetzt zu haben, dass auch nichts anderes mehr in Gebrauch war aös das kodierte Band (in der neueren Terminologie: "Lt und Rt").

 

Allerdings erinnere ich mich noch an die Restaurierungen von REVUE NACH MITTERNACHT (DDR 1960), von dem noch Mitte der 1990er Jahre ein diskretes 4-Kanal-Mischband (also LCRS in der Dolby-Fachsprache) direkt zur MOD zu Dolby-Digitalton umgewandelt wurde.

 

Weiters heisst es:

 

Jetzt bist Du in den 90er Jahren und mit "Dolby" ist "Dolby Digital" gemeint? Und falls ja, willst Du damit sagen, die AC3-Codierung für "Dolby Digital" wurde auch im Kopierwerk gemacht? Und was machte der Herr von DTS dort, da gehts an der Stelle nur um einen Timecode.

Oder meinst Du den analogen Lichtton? Falls ja, hier passt nur DTS oder Dolby auf den Film.

Bitte besonders an dieser Stelle nochmal um Aufklärung und Präzisierung, um Fehlinterpretationen zu vermeiden.

 

Hier kam von Dolby Mr. H.H. zur Überwachung der SR.D-Fassung und 1 Woche später der DTS-Beauftragte für mögiicherweise nur die Synchronisierung des Tüters auf dem Perfoband zum Einstarten des DTS-Timcodes. Der Hinweis wurde von mir nur als Nebendiskussion erwähnt, weil nicht wenige der Auffassung waren/sind, es gäbe generell unterschiedliche Mischungen für SR.D und DTS und alles sei digital. Damit wurde also gesagt: Beide (Dolby- wie DTS-Beauftragter) überspielten den noch voll-analog hergestellten Aufnahme- und Mischton dieser Zeit: d.h. SR.D auf die MOD und DTS zum Timecode.

 

Mit Einführung der MOD verschlechterte sich der der Dolby-SR-Analogton allerdings schlagartig.

 

 

****

Von BEN HUR habe ich nur wenige 4k Ausschnitte gesehen. Nicht die gesamte Version. Daraus wird von anderen abgeleitet, ich könne mir kein Urteil über den digitalisieten BEN HUR erlauben - konform zur Diktion des @preston sturges, der an Auflärung nach meiner Auffassung überhaupt kein Interesse hat.

Es ist jeder eingeladen, eine längere, stichhaltigere und überzeugendere Analyse der neuen BEN HUR Version zu verfassen (in 4k kaum im Einsatz, als digitalisiete BEN HUR aber auc Blu ray weltweit im Umlauf). Man will aus diesem Thread etwas lernen, und dazu gehören die Nachweise, in welchen Szenen sich die 4k Version in Gradation, Farbcharakter und Abstimmung merklich von der zum grossen Teil beklagenswerten Blu ray-Edition unterscheidet.

 

Bekommen wir Captures eines Vergleichs, oder vertrauen wir den Mythen der 4k-DCP-Projektion, die plötzlich einen gesunden BEN HUR zum Vorschein bringt?

 

Neue Erkenntnisse zu BEN HUR? Schreibt jemand an die Firma? (Falls überhaupt wahrheitsgemäss geantwortet wird).

Zur Erinnerung: es gab die Vorschau zur digitalisierten Version im Internet unter Musik von Rammstein, wo die Speerkammerszenen noch einwandrei waren.

Waren dies eventuelle Abtastungen? Wogegen der Scan des Negativs erst zu besagten und vermuteten Fehlbearbeitungen führte? Oder basiert dieser Trailer auf einem bereits länger zurückliegenden HD-Transfer, zu einem Zeitpunkt, als noch keine Negativ-Dichterverluste wie jetzt als Vermutung in den Raum gestellt werden mussten?

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