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Bärenbrüder - Bildformatfalle!


Guest OP

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Wie ich in dem Thread bei areadvd schon geschrieben habe, wäre es theoretisch nicht möglich gewesen den 1. Akt einfach so auf den Film zu kopieren, dass man mit 2 verschieden Kaschierungen hätte arbeiten können?

Denn wenn ich das richtig verstehe ist der 1. Akt quasi einfach mit schwarzem Rand rechts und links auf den Film kopiert, wodurch es nicht so einfach möglich ist, den anderen Bildausschnitt zu wählen.

Oder hab ich da was missverstanden?

Wenn das funktionieren würde, dann versteh ich Disney nicht, warum sie es nicht so gemacht haben. Das würde niemanden stören, dass diese Trapeze störend wirken auf manche, kann ich mir gut vorstellen.

Wie lange dauert der 1. Akt eigentlich? Am Sonntag werde ich es mir mal ansehen.

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Hallo Karl Otto !

Also einen Film in 2Formaten auszuliefern wäre schon oberheftig !

Alle Kinos die keine automatische Formatwechsel machen können würden zu Recht eine Krise bekommen . Also nutzt man bei diesem Effekt halt etwas weniger des Films . Meiner Meinung nach ein total bekloppter Effekt der so unnötig ist wie Zahnschmerzen . Lasse es mir aber gerne vom Produzenten erklären. Das Trapez entsteht halt durch die starken Abwärtsprojektionen ! Auf dem Film ist es schon gerade drauf. Der erste Akt dauert so ca. 15-20min . Es gibt aber auch Kinos in denen dieser Effekt gar nicht auffällt :lol: da bekommste bei CS einfach gleich auf jeder Seite soviel abgeschnitten das dieser Effekt gar nicht merkbar ist . Ich selber kenne da einige Kinos.

............oki doki

 

:wink:

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1. der Wechsel zum vollen Bild ist erst im 2.Akt.Also nix von wegen ein Akt könnte man so und die anderen Akte so kopieren.

Was eh völlig bescheuert wäre.

2.in unserem Kino haben wir eh kein Seitenkasch,weshalb bei uns auch niemand sagen kann,dass wir das falsche Format hätten.

Ach ja,und wir haben trotz Steilprojektion kein Trapez.Man kann ja von vornherein die Bildmaske so feilen,dass auf der Leinwand das Bild gerade ist.

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Ach ja,und wir haben trotz Steilprojektion kein Trapez.Man kann ja von vornherein die Bildmaske so feilen,dass auf der Leinwand das Bild gerade ist.

 

 

Ja sichi ! Wenn das Bild aber kleiner auf dem Film ist (mit den schwarzen Balken) dann nützt dir das ja wohl gar nichts !

Überleg mal :roll:

Und bei vielen Kinos mit sehr starker Abwärtsprojektion entsteht eben das Trapez

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Das ist keineswegs die Schuld von Disney oder Mangel an dramaturgischem Geschick, sondern eine (zu allen Zeiten leider) anzutreffende Ignoranz des Zuschauers und des Kinobetreibers. Ich zitiere aus dem obigen genannten Link des DVD-Forums verschiedene Äußerungen zu "Bärenbrüder":

 

a) die Kombination Disney/******** hatte sie gestern leider überhaupt nicht im Griff, b)

Ich bin am Sonntag in Krefeld im ********! Ich weiß ja, was mich erwartet. Ein trapezfömiges Bild. Das ist völlig normal, c) Dass vor Filmstart keine technische Lösung für dieses Problem gefunden wurde, finde ich ziemlich schwach. So machen die Kinos nur Negativ-Werbung für sich, denn jeder unbedarfte Kinogänger geht davon aus, dass es sich um eine Fehler handelt, d) daß ein ausgefranster und durch die Schrägprojektion normal-trapezförmiger Rand zu sehen ist, ist ausdrücklich vom deutschen Verleih so gewollt!, e) Das allerdings stimmt mich in der Tat traurig, auch wenn es andererseits mein Vertrauen in mein geliebtes ******** wiederherstellt.

Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß ein dermaßen besch.....es Bild ausdrücklich gewünscht ist!, f) Wenn Ihr also findet, daß das Sch**ß* aussieht, dann beschwert Euch bitte beim Verleih oder Disney, die Kinos machen hier nichts falsch, sondern führen den Film nur so vor, wie er von den Künstlern gewollt ist.

Nur soviel auf die Kürze: einen ausgefransten Rand habe ich aus der Position meines Betrachtungsabstandes zwar noch nicht bemerkt, sehr wohl aber eine ansonsten völlig einwandfreie Kopie mit korrekter Kaschierung ohne jedes Trapez auf der Bildwand. Es ist schon erstaunlich von @OP zu vernehmen, das Trapez sei vom Verleih gewollt, Beschwerden seien an Disney weiterzureichen und die Kinos seien völlig unschuldig. Da in den im obigen Link zitierten Häusern der ********-Gruppe nur in den seltensten Fällen eine nicht-trapezfrömige Projektion anzutreffen ist, sprechen solche Konklusionen Bände. Es ist doch m.E. eher ein Mangel an "Shomansship", der heutige Groß****-Kinobetreiber als überfordert dekuvriert, einen Film individuell zu betreuen. Das war "früher" (jetzt kommt ein Reizwort:) "alles besser", denn die vielen bereits in diesem Thread genannten Filme wurden dramaturgisch und technisch überzeugend zur Vorführung gebracht, mit passenden Kaschblenden und Einführungen des Veranstalters (vgl. die erste Cinerama-Vorführung 1952 mit einem Introitus im Normalformat und Schwarzweiß, nach welchem die Kaschblenden höhen und breitenmäßig auseinanderschnellten, um "eine andere Welt" freizugeben.) Nur braucht man für Vielfalt und einfallsreiche Filme auch die "richtigen" Filmtheater: mit adäquaten Leinwänden und Vorhangzügen. Aber keine multiplexiven Schachtelkinos.

 

Sorry, aber hier mußte etwas editiert werden! T. J.

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In diesem DVD-Forum werden Kinonennungen übrigens nicht zensiert!

Hallo,

da sich dort nur "Experten" 'rumtreiben, ist es wohl vollkommen wurst. :shock:

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Das wäre ja auch noch annehmbar ... aber es gibt noch "traditionelle" Häuser, in denen die Projektoren sogar schnurgerade in der optischen Achse zur Bildwandmitte stehen!

(Leider wurden sie fast alle durch Multi-Schachtelkinos à la xX-Quadrat geschliffen. Für deren Betreiber zählt weniger der gute Film und die gute Darbietung, kann ich aus täglicher Anschauung versichern, sondern die Diversifikation des "Profitcenters" [realer Begriff aus der BWL], getreu dem James-Bond-Titel: "Die Welt ist nicht genug".) :oops:

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...wie praktisch war da doch die Matrix (und baugleiche) mit der Möglichkeit Kaschierung und Bildformat getrennt anzuwählen. Das ist bei der EMK nicht übernommen worden und nur durch Basteln zu erreichen.

Somit ist das Einzelhaus im Vorteil wo der Vorführer zum richtigen Zeitpunkt auch manuell den Kasch auf CS aufziehen kann um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Im vermultiplexten Alltag leider undenkbar (besonders in gewissen Spielstätten die eher "Haus der 1000 Türen" heissen sollten) :lol: :lol:

 

Gruss

 

Stand-By

 

 

P.S: Wahrscheinlich wussten die Macher des Filmes auch nichts von der Tatsache das hier und da (nicht nur bei Herr Flebbe :wink: ) schräg projeziert wird und das Bild nicht mehr ganz so hübsch aussieht.

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Hi!

 

Nicht das ich angeben will oder so.... aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaber...

Bei uns gibts saubere Ränder, keine trapezverzerrungen und die schärfe ist auch top! Könnt ja mal vorbei schauen :twisted:

 

Viele Grüße

 

Max

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cinerama schrieb:

 

... es gibt noch "traditionelle" Häuser, in denen die Projektoren sogar schnurgerade in der optischen Achse zur Bildwandmitte stehen!

(Leider wurden sie fast alle durch Multi-Schachtelkinos à la xX-Quadrat geschliffen.

 

Geschliffene Sprache ist ja in den Forumsbeiträgen ohnehin die Regel, so daß ich das hohe sprachliche Niveau nicht weiter heben kann, wenn ich mich an meinen Deutschunterricht zurückerinnere. Wenn nicht der abtragende Bearbeitungsvorgang gemeint ist ("...wir haben den Lack unserer E12 vor dem Einschmelzen noch abgeschliffen", sondern ein Verwüsten und gleichsam "Dem-Boden-Gleichmachen" gemeint ist, müßte es dann nicht "geschleift" heißen?

 

Zumindest von Festungsanlagen, Burgen (und klassischen Einzelkinos, sobald die magentafarbene Seuche Einzug in die Stadtmauern hielt) sagt man dann wohl "geschleift"!

 

Die Sache mit dem Trapez, an dem Disney schuld ist, erinnert mich an einen sich mittlerweile totgesoffen habenden Vorführer alter Schule, der mir auf meine Beschwerde wegen Totalunschärfe antwortete:

 

"Das geht nicht anders, der Film ist nämlich in Dolby Stereo."

 

Wer setzt noch einen drauf? :D

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Hi!

 

Gibts eigentlich noch häuser in denen die Leinwand im gleichen Winkel wie der Projektor geneigt wurde?

 

Max

 

klar gibt´s die.... :wink:

ist in jedem IMAX standard- aber leider nur da.... :cry:

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Sehr richtig!

Ist mir auch sofort aufgefallen: Es muß "geschleift" heißen. Unsere lieben österreichischen Kollegen werden uns noch den Kopf abreißen, da dieses Wort hier noch zum alltäglichen Sprachgbrauch gehört.......**gg** :lol: **

 

Nicht böse sein......

 

Gruß

MArtin

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Sehr richtig!

Ist mir auch sofort aufgefallen: Es muß "geschleift" heißen. Unsere lieben österreichischen Kollegen werden uns noch den Kopf abreißen, da dieses Wort hier noch zum alltäglichen Sprachgbrauch gehört.......**gg** :lol: **

 

Nicht böse sein......

 

Gruß

MArtin

Danke für die Rechtschreibkorrektur beim schliefen/geschliffen/geschleift/geschlauft ... nach dem nächtlichen Schleifen häßlicher Vielzellerkinos mit Schwarten- +Trapezrändern sind mir die Tasten abgeschlieft/ -geschliffen/geschluft.

Die Bärenbrüder fanden's nicht lustig und machten Ihr Scope wieder zu, damit das arge Treiben nicht so auffällt. :sex:

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Mal eine andere Frage zu den Bärenbrüdern:

 

Ist bei euch die Digital Tonspur auch so schlecht, dass sie nur in manchen Akten ausgelesen werden kann?

und der SR Ton alternativ ohne Höhen?

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Mal eine andere Frage zu den Bärenbrüdern:

 

Ist bei euch die Digital Tonspur auch so schlecht, dass sie nur in manchen Akten ausgelesen werden kann?

 

Hatten jede Menge Fs zwischendrin ... hat sich grauenvoll angehört.

Was mich etwas stutzig macht ist, daß sich die Fehlerrate bei 25 FPS deutlich verbessert hat und damit wenigstens einigermaßen konstant bei 5 bleibt.

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Ist bei euch die Digital Tonspur auch so schlecht, dass sie nur in manchen Akten ausgelesen werden kann?

Hallo,

 

unsere Kopie läuft bei einer schnuckeligen DDFR von 3,0.

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Mir fällt auch noch "Galaxy Quest" und "Superman" ein.

Letzteren würde ich zu gerne mal in unserem größten Saal sehen, aber da muß wohl bei der Filmauswahl der persönliche Geschmack leider hinten anstehen. Zum Glück gibts ja ne recht gute DVD, den heimischen Beamer und 7 Boxen im Wohnzimmer.

Gutmachen.

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"Superman - The Motion Picture" war im Januar 1979 tricktechnisch ein Erlebnis und hatte einen Zug zum monumentalen Bibelepos. Leider waren alle 35mm-Kopien alles andere als monumental: grieselig, flau und körnig, daß mir der Kiefer im Zoo-Palast herunterfiel (die meisten Nachspielkinos erhielten nur monaurale und bereits zerschrammte Kopien). In der gleichen Woche auf vierfach größerer Leinwand in einem benachbarten Kino "2001" in 70mm gesehen und gestaunt über das völlig glatte, ruhige und reliefartige Bild.

 

Die neuen, digital aufgemotzten ("Schummel"-) DVDs geben also nicht immer ein getreues Bild eines Films wieder, wie er zur Erstaufführung gelangte. Ein klassisches Dilemma, fürchte ich.

 

Allerdings bietet auch "2001" in einigen 35mm-Kopien eine Bildformatfalle - wer errät, was ich meine?

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