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Thomas007

Klebeband für 35mm Klebepresse Wie lange noch?

42 Beiträge in diesem Thema

Hallo allerseits!

 

Im Moment gibt es das Klebeband ja noch zu kaufen z.B. bei Wittner.

 

Was meint ihr ist das Ende der Produktion dieses Bandes abzusehen da es ja nicht mehr gebraucht wird.

 

Oder sollte man schnell noch ein paar Rollen bunkern?

 

Oder gibt es gar ein anderes Industrieklebeband das man auch nehmen könnte?

 

Normales Tesafilm scheidet ja wohl aus, da es austrocknet und dann nicht mehr klebt.

 

Thomas

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Hallo Thomas,

 

Klebebänder werden uns wahrscheinlich nicht so schnell ausghen, die Archive werden es auch weiterhin benötigen.

Ich verwende jetzt immer das Klebeband für 16mm Film. Es überklebt nur 3 Perforationen und man bekommt es besser ab wenn man die Kopie abbaut.

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Ich benutze Klebeband von Scotsch Typ"Glasklar".Hatte mir der Jens damals empfohlen.Funktioniert bei mir einwandfrei,lässt sich rückstandlos wieder entfernen und wird wohl auch noch jahrelang produziert werden.

 

Dirk

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Ich nehm auch n ganz normales Klebeband. Kann "Crystal Clear 19mm" empfehlen!

Zu dem "spezial Klebeband" ist da eigentlich kein Unterschied festzustellen...

 

Gruß

Alex

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Der wichtige Unterschied zwischen den Klebebändern ist, dass sie mit der Zeit den Kleber nicht verlieren.

Der läuft dann aus und einige Lagen kleben zusammen. Das ist meistens der Unterscheid zwischen den üblichen Klebebändern und richtigen Filmklebebänder.

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Würde annehmen, dass man die Bänder, wenn man sie lange lagern will (was von nun an anzunehmen ist), besser in einem verschließbaren Konservenglas o.ä. aufbewahrt, damit der Klebstoff nicht ausgast.

 

- Carsten

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Hand aufs Herz: Ihr archiviert in den seltensten Fällen geklebte Filme. Und selbst wenn, werden die sicher alle 3 Jahre mal angesehen, für diese Fälle tuts auch Tesafilm.

Im übrigen haben Archive mit Klebeband wenig zu tun, die kleben, wenn nötig entweder nass oder schweißen mit Ultraschall. Geklebt wird meist nur die Arbeits- oder Vorführkopie.

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Habe hier noch mehrere Stangen ARRI-Klebeband im Metallröhrchen. Alter sicherlichlich 25 Jahre oder so. Ist völlig unbrauchbar geworden. Der Träger hat sich gelblich verfärbt (vielleicht war das damals aber auch normal) und die Klebeschicht ist zu einer schleimigen Masse geworden, die seitlich an den Rollen klebt. Völlig unbenutzbar. Wenn man das auf einen Film klebt, kann man direkt versuchen, das mit Waschbenzin wieder abzubekommen.

 

Überhaupt habe ich den Verdacht, dass Trockenklebestellen nicht langzeittauglich sind. Regelmäßig habe ich alte Kopien mit so richtig schmierigen Trockenklebestellen in der Hand. Bisher dachte ich da immer, dass bestimmt irgendein Volltrottel einfach Tesafilm benutzt hat. Inzwischen habe ich aber alleine wegen der Menge solcher Klebestellen eher den Eindruck, dass die Menschheit vielleicht doch garnichtmal so dumm ist :) Vermutlich taugt eine Trockenklebestelle um ne Kopie für ein paar Wochen/Monate damit vorzuführen. Für 20 Jahre Archivierung scheinen aber auch die meisten Filmklebebänder nicht zu taugen.

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Erst mal vielen Dank. Dann brauche ich mir ja keine Sorgen zu machen.

 

@tkChris: Ich bin so ein seltener Fall und habe mein gesammtes Archiv spielbereit zusammengeklebt.

 

Das Problem dabei ist das nach ca. 15-20 Jahren die Klebestellen sich etwas langziehen und dann labberig werden.

 

Also muß man auch diese dann irgendwann mal neu machen.

 

Thomas

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THomas, dann bist Du die Ausnahme. Gut, ich koppel auch auf 1800m Röllchen. Mit entsprechendem Umlauf muss ich auch nachkleben.

Ich würde mal pauschal sagen, solange es noch Abnehmer gibt, wird es dieses Klebeband noch geben. Arri selbst hat schon seit 15 Jahren keins mehr im Programm, im Kopierwerk und in der Abziehabteilung gabs immer welches von "Heidenheim AV" (oder ähnlich). Ich habe davon auch noch ein paar Rollen, allerdings das ganz breite, geht über zwei Bildkader, wers will, fürs Porto gern.

Ich klebe derzeit mit 16mm Klebeband von Cineprojekt, da hat mir mal jemand eine VPE vermacht, die sollten noch ein weilchen reichen.

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ich hoffe, Jack Roe ist noch lange im geschäft. dessen klebebänder verwende ich seit langem und

ich bin sehr zufrieden.

http://cinemasupplie...&page=1&pRpp=20

meist verwende ich das 38mm breite - dann sind die klebestellen in der projektion nicht mehr sichtbar.

für klebestellen im nichtsichtbaren bereich nehme ich die 19mm-version.

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Das Zeugs kommt ja mit Sicherheit von einem der großen Hersteller, duPont, 3M, was weiss ich. Man müsste nur rauskriegen, was es genau ist.

 

 

- Carsten

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Frag den Roe, der hat es für fast alle in Europa geliefert, ab ner bestimmten Menge (Kartons zu 600 Rollen) auch mit eigenem Einleger auf der Role.

1 Rolle war 2000 um 1,75 GM-

St

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Auch wenn dieser Thread schon was älter ist, wollte ich ihn mal ausgraben.

Ich war mal auf der Suche nach Filmklebeband und habe einen Shop gefunden,

der wesentlich günstiger ist als Wittner, (fast 20€ für EINE Rolle ist mehr als heftig).

AV-Film Online nimmt für eine Rolle 7,50 € und bei 6 Stück, 5,50 € je Rolle.

Ich finde Wittner hat echte Apothekerpreise.

 

http://www.av-film.de/shop/zubehoer/klebebaender/35-mm-filmklebeband.php

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Jeder Lieferant ist billiger als die hamburger Apotheke. Ernst zu nehmen sind dessen Preise nie gewesen. Kinoton und Co. liefern ja noch. Zur Not geht für ein paar Vorstellungen auch das "crystal clear" eines Herstellers

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Mehr als 3€ sollte man pro Rolle auf keinen Fall zahlen...

Einfach mal bei Kinoton oder Dcinex (ehemals FTT) anfragen, die machen auch Mengenrabatt wenn man lieb fragt ;-)

 

Oder wie Chris schon gesagt hat, Crystal Clear eines bekannten Herstellers, das geht zum Aktkoppeln einwandfrei, wird nach dem

vorführen eh wieder entfernt....

 

Alex :-)

bearbeitet von Alex35 (Änderungen anzeigen)

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Mal 'ne (vielleicht) blöde Frage im allgemeinen hinterhergeschoben:

Was passiert beim Abbau mit den Allongen, einlegen oder koppeln?

Einlegen ist scheiße, und zum Koppeln würd ich zumindest kein Tesa nehmen.

Weil,bis zum nächsten Aufbau wird ja bestimmt ein wenig Zeit vergehen, und solange sollte der Kleber nicht ausbluten wollen.

bearbeitet von B12 (Änderungen anzeigen)

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Immer einseitig mit Filmklebeband ankleben! So braucht der nachfolgende Überblender lediglich einen weiteren Klebestreifen hinzuzufügen und der Turm oder Tellerspieler hat die einseitige Klebstelle mit einem Handgriff in Nullkommanix getrennt. Einwickeln verursacht beim Herauszuehen der Allonge unter Zug Laufstreifen!

 

Gruß Martin

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Einwickeln verursacht beim Herauszuehen der Allonge unter Zug Laufstreifen

 

Genau das meine ich ja. Womit also kleben, wenn's länger liegen wird?

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"Filmklebeband" aka "clear Tape" von 3M oder "Crystal clear" von Tesa hält länger als 15 Jahre, bevor das Ausbluten beginnt. Meine ersten Trailerrollen mit Filmklebeband haben keine Zersetzungserscheinungen, auch nicht die, die mit "normalem" Tesa geklebt wurden, hier sind die ältesten von 1998.

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Also du meinst normales Tesa Crystal Clear ist brauchbar? Eventuell etwas zu dick?

 

Früher haben ja hier immer alle auf die Leute mit Tesafilm geschimpft. Ich habe bisher aber noch kein professionelles Filmklebeband gesehen, das langzeittauglich wäre. Das Kinoton-Band, das ich habe, hinterlässt schon nach zwei Jahren eine riesige Sauerei...

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Ich hatte vor einiger Zeit die Arbeitskopie eines Trailers aus den frühen 80ern in den Händen, somit konnte ich druchaus professionelle Klebestellen erwarten.

Alle Klebestellen waren trocken ausgeführt und ALLE waren abgängig. Enweder war der Klebstoff komplett weg getrocknet oder es hatte sich der allseits bekannte Kaugummi gebildet.

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Ich finde es interessant, wie unterschiedlich die Erfahrungen mit den verschiedensten Klebebändern sind.

Nach meinen 17 Jahren ist mir vermutlich fast alles haftende zwischen die Finger gekommen, inklusive Pattex und sogar Heftklammern.

Allen Klebern war gemein, das sie nicht mehr sauber abzuziehen waren.

Unter sauber verstehe ich: rückstandsfrei.

Am schlimmsten war dieses unsägliche Elektrikerisolierband, gefolgt von Tesakrepp und Tesafilm. Das reißt gerne und hinterläßt einen schmierigen weißlichen Film auf dem Film (eigener Langzeitversuch über 5 Jahre).

Auch 'unser gutes' Filmklebeband, sei es jetzt von Hasso, Knoton, Rüttgers oder sonstwem, fängt nach etwa 6-7 Jahren an zu schwächeln. Es reißt leichter ein und hinterläßt manchmal Klebereste, nicht viel und nicht immer, aber immerhin. Von dem wo ich jetzt spreche, habe ich 1o gekauft/verwendet, und letzte Woche eine Klebestelle davon geöffnet. Mit eingerechnet das vermutete Chargenalter von damals vielleicht 2-3 Jahren.

 

Das sind meine Erfahrungen bis heute, und ich möchte niemandem seine in Abrede stellen, das ist mir wichtig.

Zu unterschiedlich sind, denke ich, z.B die individuellen Lagerbedingungen, die perönliche Handhabung oder das Toleranzverhalten des einzelnen.

bearbeitet von B12 (Änderungen anzeigen)

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