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Lars M.

Kurze Frage - Kurze Antwort.

194 Beiträge in diesem Thema

Es wird geschraubt und gebastelt, man kann es nicht verhindern. Grundsätzlich darf auch jede/r mit ihren/seinem Zeug machen, was sie/er will.

Meistens richten Laien noch größeren Schaden an bei Versuchen, einen ersten zu beheben. Das Schlimmste sind Reinigungsangriffe auf Objektive.

Besser nichts tun und etwas Geld ansparen für einen professionellen Service. Ein Angénieux P3, das ich hier habe, wurde von jemandem komplett

ruiniert und es wäre nicht nötig gewesen.

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Bin mir grad unsicher*, ob ich die Frage schonmal gestellet habe.

*dann wohl noch nicht ;)

 

Hab neulich Aufnahmen auf Foma R 100 in etwas zu weit fortgeschrittener, blauer Stunde gemacht. Wie zu erwarten: sie waren nicht so gut und die Kontraste der Szene waren viel zu hoch für den Kontrastumfang des Films!

 

Hat jemand von Euch schonmal probiert, den Papierentwickler beim Umkehrprozess durch Negativentwickler zu ersetzen, um solchen Nachtsituationen mit zu hohem Kontrast bewusst entgegenzusteuern? Negativentwickler erzeugt ja deutlich weichere Kontraste. Falls sie zu weich sind, kann man sie ja immer noch nachbehandeln.

 

Grüße

filma

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Klar, weicherer Erstentwickler geht, das ist gar kein Problem.

Nur – wieso meinst Du, die blaue Stunde sei besonders kontrastreich? Gar zu kontrastreich für den Film? Die blaue Stunde ist doch eher einfach dunkel – und recht flach. 

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Ja, einfach dunkel triffts. Die Blaue Stunde war eigentlich schon rum. Dazu gab‘s noch viel Kunstlicht (Stadtszene mit beleuchteten Bauten, Straßenverkehr …). Das sah dann leider nicht mehr nach Film Noir aus, wie gewünscht, sondern war schlicht zu viel.

 

Der kluge Schmalfilmer lässt die Kamera dann eingepackt? Ich erhoffe mir vom weichen Entwickler, die Filmzeit etwas in Richtung spätem Abend/Nacht ausweiten zu können.

 

Also wäre der Weg weicher Erstenwickler, d.h. Negativentickler, und „normaler“ also harter Zweitentwickler? Wenn bereits angesetzt – und natürlich vorausgesetzt, der Negativ-Entwickler ist kein Einmal-Produkt –, könnte ich den Negativentwickler doch auch zum Zweitenwickeln nutzen (und dann sicher entsorgen). Oder sollte der zweite Entwickler immer ein harter sein?

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Die Theorie der Umkehrentwicklung: https://www.fotografie-in-schwarz-weiss.de/sw-fotografie/wissen/88-umkehrentwickler.html

 

Du brauchst als Erstentwickler einen sehr kräftigen Entwickler, der es schafft, alles Silber in den Spitzlichtern zu entwickeln und zu lösen. Sonst wird es schleirig grau. Dokumol aus Friedemanns Rezept ist der härtest arbeitende kommerzielle Papierentwickler. Deshalb könntest du zuerst einen weniger kräftigen wie Eukobrom ausprobieren. Auch der originale Foma LQR-Entwickler zum R100 könnte helfen.  Noch ein Weg wäre, einfach die Menge an Kaliumrhodanid von 5 auf 3g/l zu reduzieren. Negativentwickler kannst du natürlich auch probieren. Da du die Zeiten eh austesten musst, probiere es an 10cm Filmstreifen aus.

 

In der Zweitentwicklung sollte möglichst alles Silber, was noch im Film ist, entwickelt werden. Deshalb empfielt sich hier ein Papierentwickler, da er kräftig und schnell arbeitet. Ein Negativentwickler ist da sehr gemächlich. Ich schätze ein Papierentwickler arbeitet um den Faktor 5-10 schneller. Ist der Entwickler nicht kräftig genug fehlt den Schwärzen die Tiefe. Den Erstentwickler kannst/solltest du nur zwei mal verwenden, wenn er kein Rhodanid enthält.

bearbeitet von Theseus (Änderungen anzeigen)

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Danke, Hans. Ziemlich genau das wollte ich gerade schreiben. :)

Ich hätte für so eine Motivsituation als erstes mal Diafine als Erstentwickler ausprobiert. Nicht nur, weil ich das schon immer mal wollte (denn ich liebe Diafine über alles), sondern weil er eine Art "chemisches Tonemapping" macht, also Schatten aufhellt und Lichter runterzieht, dabei aber echt knackige Negative erzeugt. Dafür ist weder Pushen noch Pullen möglich, egal wie lange und wie warm man in Diafine badet, das Ergebnis ist eben immer gleich. Auch das macht ihn so einzigartig.

 

Ein anderer Ansatz, mit der blauen Stunde umzugehen, wäre sonst die Belichtung. Wenn Dir die LIchter zu hell sind, belichte knapper, und mach sie schwarzen Film-Noir-Schatten zum Stilelement. Der Beli in Deiner Kamera will immer 18% grau erreichen. Blaue Stunden sind aber eben oft einfach dunkler.

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vor 2 Stunden schrieb F. Wachsmuth:

Ein anderer Ansatz, mit der blauen Stunde umzugehen, wäre sonst die Belichtung. Wenn Dir die LIchter zu hell sind, belichte knapper, und mach sie schwarzen Film-Noir-Schatten zum Stilelement. Der Beli in Deiner Kamera will immer 18% grau erreichen. Blaue Stunden sind aber eben oft einfach dunkler.

Danke Friedemann, das wollte ich noch ergänzen.

 

Wenn man von 100 z.B. auf 160ASA bei Dunkelheit geht, was bei den meisten S8-kameras geht, werden die Schatten dunkler und die Lichter brennen nicht so aus. Wenn das Bild überwiegend dunkel ist, sieht man auf der Leinwand auch mehr Details und Struktur im Dunklen, Man kann sozusagen Schwarz von Pechschwarz und Kohlenrabenschwarz unterscheiden. Vorraussetzung ist eine gelungene Entwicklung, wo die Schatten richtig schwarz werden und nicht nur grauer Matsch. 

 

Nachtaufnahmen sind ein weites Feld zum Experimentieren

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Hallo,

 

am letzten Wochenende bin ich zu einigen 16mm Filmen und einem Meoclub 16 Automatic gekommen. Heute wollte ich Filme sichten. Dann ist der Motorriemen abgesprungen. Natürlich! Ich nehme an, das ist der richtige: http://www.wittnercinetec.com/epages/WittnerCinetec-Super8-16mm-Film.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/WittnerCinetec-Super8-16mm-Film/Products/8069

(Metallpese in Gummi passt!)

 

Kennt Ihr den Projektor?

 

Einige Filme lang hat noch alles gehalten, das ist gut. Nun frage ich mich aber, ob man einer Ersatzteilbestellung noch weitere (und welche) Ersatzteile anhängen sollte. Das Problem ganz nebnebei ist, dass in Kürze eine größere Vorführung geplant ist. Einen Ausfall-Projektor werde ich auf jeden Fall besorgen!

 

Zurück zum Meopta: Gut ist: die Zahnriemen rundrum sehen (noch) gut aus, sind aber sicher auch so alt wie der Projektor.

Weniger gefällt mir, dass die Lampe nicht so aussieht, als könne man sie bei Bedarf schnell beim Conrad o.ä. nachkaufen.

 

Daher die Frage von mir als 16mm Neuling: welche Ersatzteile empfehlen sich beim Meopta, auf Lager zu haben? Oder sollte man direkt zu einem anderen Projektor umschwenken? Die Filmbahn beim Meopta ist ja ok, könnte aber sicher auch einfacher ausfallen. Das Ausfädeln im Bedarfsfall macht hier nicht sonderlich viel Spaß.

 

Gruß & Dank!

Jan

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Im Gegensatz zu den Lampen in Bauer und elmo bekommt man die Meoptalampe eigentlich wirklich überall. Es ist eine Stiftsockellampe ohne Reflektor, der ist Bestandteil der Maschine. Zumindest wenns ein Automatik "H" ist. 

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Meoclub 16

Mir ist aus einer Instituts-Auflösung in Dresden mal ein Modell "zugeflogen" - das hatte ein seperates Netzteil - so groß wie für ein Schweißgerät.

Und der lief dann kurioserweise ausschliesslich mit 25 B/s

Ist das so einer ?

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vor 1 Stunde schrieb k.schreier:

das hatte ein seperates Netzteil - so groß wie für ein Schweißgerät.

 

Hört sich nach Metalldampflampe an.

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vor 1 Stunde schrieb k.schreier:

Und der lief dann kurioserweise ausschliesslich mit 25 B/s

 

Für Abtastungen?

Seltsame Kombi.

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Es ist ein H, die Lampe muss ich mir aber nochmal ansehen. Wäre ein Punkt für den Projektor 😉

 

Und ja, ein Vorschaltgerät zum Runterregeln und Konstanthalten (?) der Spannung hat er auch. Das ist (gefühlt) nur unwesentlich leichter als der gesamte Projektor mit Tonteil. Nichts für mobiles Kino 😉 Allerdings ist das Steuergerät auf 220 V eingestellt (mehr geht nicht), d.h. bei Mindestleistung landet die Nadel schon im roten Bereich.

 

Die Bildrate scheint nicht veränderbar zu sein (das Vorschaltgerät ist dafür wohl weniger zu misbrauchen). Ich nehme aber an, es sind 24 BpS. Ein Bild mehr allerdings wäre nicht schlecht, manche der Filme sind doch etwas langatmig 😉

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Die Nadel muss übrigens im roten Bereich eingeregelt sein 😉

 

Eigentlich ein recht guter Projektor, da muss mal ein Bauer der P Serie Pate gestanden haben, jedoch wurde hier noch viel verbessert. Die Filmführung ist besser zugänglich und im Bildfenster gibt es kein Verschleißanfälliges Plastik. 

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vor 21 Stunden schrieb k.schreier:

 

Und der lief dann kurioserweise ausschliesslich mit 25 B/s

 

Mein Meoclub Electronic 2 läuft auch mit 25 b/s. Und das ziemlich konstant! Kann man bei TV-Aufnahmen total gut einsetzen...

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Welche Filtergröße (mm) brauche ich für die Fujica P2? Soll ein ND4 Filter werden. Die Kamera wird mit Provia gefüllt.

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Danke

 

Eine Quarz habe ich, nur leider nicht die Beli-Filter, waren nicht mit dabei. Ich werde wohl einen 37mm Filter kaufen und dann einen 24mm - 37mm Filteradapter auf die Kamera schrauben.

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