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Filmprojektor aus Holz gefällig?


-- JS. --
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Ja, den habe ich neulich an 3 Abenden zusammengebastelt. Die Konstruktion ist genial. Das muss wohl jemand konstruiert haben, der vom Fach ist 😉

Das Filmformat ist sehr speziell und muss aus einem 35mm-Film herausgelöst werden.

Schade, dass es nur diesen einen Chaplin-Film für den Holzprojektor gibt.

Edited by Martin Rowek (see edit history)
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vor 5 Stunden schrieb Martin Rowek:

Das Filmformat ist sehr speziell und muss aus einem 35mm-Film herausgelöst werden.


Wurde der Filmstreifen evtl. auch gelasert?

 

 

vor 5 Stunden schrieb Martin Rowek:

Die Konstruktion ist genial.


Mit Malteserkreuz. Respekt.
 

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Dann war es wohl so. Von der Länge her könnte der Chaplin-Streifen in den Lasercutter gepasst haben.


Manchmal liegen Ideen in der Luft: Vor ein paar Tagen hab ich experimentiert

und konnte ein kleines quadratisches Loch in einen Filmschnipsel schneiden.
Das Perforieren von unbelichtetem Material dürfte aber daran scheitern, dass es sich beim Laser um einen Lichtstrahl handelt.

Edited by Ray Van Clay (see edit history)
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vor 17 Minuten schrieb Ray Van Clay:

 

Das Perforieren von unbelichtetem Material dürfte aber daran scheitern, dass es sich beim Laser um einen Lichtstrahl handelt.

Wir hatten mal in einer Weinlaune darüber siniert, ob es evtl. möglich wäre mit Lasertechnik Titel in bereits belichtete S8-Filme "einzubelichten"

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vor 20 Minuten schrieb k.schreier:

Titel in bereits belichtete S8-Filme "einzubelichten"


IIRC gab/gibt es ein Untertitelungsverfahren für Kinokopien, das so funktioniert: Die Schicht einer Positivkopie wird mit einem Laserstrahl weggebrannt, so dass eine in der Projektion "weiße" Schrift entsteht. Der Vorteil war, dass eine gewöhnliche Kopie verwendet werden konnte, ohne optische Arbeiten etc.
Super 8 wäre wohl zu piepsig dafür.

Edited by Ray Van Clay (see edit history)
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Posted (edited)

😉Mich störten die kleinen kantigen Holzstifte. Ich hab immer den Handgriff vom Schraubendreher genutzt, um die Holzstifte in die entsprechenden Löcher einzutreiben. Ich habe auch vergessen, die transparenten Umlenkhülsen zu montieren. Um aber nicht alles wieder zerlegen zu müssen, habe ich mit mit Trick17 die Hülsen doch noch montieren können.

Der Clou am Holzprojektor ist das Malteserkreuzgetriebe mit 2 Mitnehmern und die Trommelblende. Allerdings wird jedes Bild nicht 2x projiziert, sondern nur 1x.

Es ist gut, dass mehrere Klebefolien für den Film beigelegt wurden, denn sie halten nicht lang. Am besten man nutzt herkömmlichen Tesa-Film 😉



 

Edited by Martin Rowek (see edit history)
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vor 5 Stunden schrieb TheLars:

ich hab es mir im Lockdown geholt, es macht unfassbar viel Spaß es zusammen zu basteln 😄

komisch... ich hatte auch im Lockdown für einen solchen Zeitvertreib keine Zeit.... 

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vor 22 Stunden schrieb Ray Van Clay:


IIRC gab/gibt es ein Untertitelungsverfahren für Kinokopien, das so funktioniert: Die Schicht einer Positivkopie wird mit einem Laserstrahl weggebrannt, so dass eine in der Projektion "weiße" Schrift entsteht. Der Vorteil war, dass eine gewöhnliche Kopie verwendet werden konnte, ohne optische Arbeiten etc.
Super 8 wäre wohl zu piepsig dafür.


Das war doch jahrzehntelang ein übliches Verfahren für die nachträgliche Untertitelung von 35mm-Kopien - mit den üblichen Problemen, v.a. der Unschärfe der UT, die auf einer anderen Ebene liegen als das Bild (wahlweise auch Unschärfe des Bildes, wenn der Vorführer auf die UT scharfstellt …), der an Normschrift erinnernden Schriftart und der Unlesbarkeit auf hellen Flächen. 

 

In vielen Abspännen stand „Titra Laser (Wien)“ - ich weiß nicht, ob die das Verfahren erfunden haben oder nur Marktführer waren. 
 

Inzwischen steht das Equipment seit 10 Jahren im Museum:

https://www.titra.at/titrafilm.htm

 

Vermutlich gibts auch hier Fans, aber für mich ist das einer der Aspekte des analogen Kinos, die ich nicht vermisse … 

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Schade das ist ja nur ein Endlosfilmstreifen und keine ganze Filmspule. Man sollte den Projektor auch nicht als Dekoration in die Vitrine aufstellen sondern gut verpacken wegen dem Staub. Aus welchem Film mit Charlie Chaplin stammt dieser Streifen?

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Am 1.6.2022 um 01:27 schrieb Martin Rowek:

Die Konstruktion ist genial. Das muss wohl jemand konstruiert haben, der vom Fach ist 😉

Die Idee zu dem Projektor hätte ja auch von unserem früheren Mitstreiter Rudolph aus Basel sein können.

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Hm, also ich sehe, dass er zuerst mit dem Laserdrucker quadratische Perfolocher druckt und diese dann mit Hilfe einer Lochstanze ausstanzt.
Vermutlich ein großes rundes Loch in der Mitte und 4 kleine Löcher in den abgerundeten Ecken, wobei die kleinen Löcher und abgerundeten Ecken den gleichen Radius haben.

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vor 21 Minuten schrieb uhuplus:

Die Idee zu dem Projektor hätte ja auch von unserem früheren Mitstreiter Rudolph aus Basel sein können.


Ja, das ist wohl gut möglich. Vieles wird ja in China produziert, wobei Design, Konstruktion und Idee aus Europa etc. stammen.
Ich frage mich gerade, ob er noch lebt.

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