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BAUER B14 - RESTAURATION - NEUAUFBAU


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Ein Filmprojektor ist kein Aufnahme Magnetophon. In keinem Format funktioniert das gut.

Aufnahmeköpfe haben eine geringere Spaltbreite, und etwas anders geformten Luftspalt, als Wiedergabeköpfe.

Was bei 8 mm (da gibt es eh keine Tonqualität durch die kleine Spurbreite und geringe Bandgeschwindigkeit) eventuell akyeptabel war, geht im prof. Bereich nicht.

 

Es kann sein, dass ich noch eine Rolle Magnetfilm 35 mm (1000 Fuss) habe. Aber der Zustand ist unbekannt, kann essigsauer sein, kann verklebt sein, kann sich ablösen. Ich schau mal nach

Geschrieben

Die Aufgabe, Laien die Filmtechnik zu erklären, ist zwar für sich genommen eine schöne, jedoch nicht zu stemmen in einem Forum oder im Gespräch. Deshalb möchte ich die Bitte aussprechen, daß Interessierte sich mit der Methode des Lesens selber informieren.

Geschrieben
vor 55 Minuten schrieb Film-Mechaniker:

Deshalb möchte ich die Bitte aussprechen, daß Interessierte sich mit der Methode des Lesens selber informieren.

Gerne.. und zwar genau hier..👍😄

Geschrieben (bearbeitet)

Wenn er es unbedingt möchte. ABer es sind ds mehrere Schwierigkeiten zu erledigen:

Kein löschkopf vorhanden. A/w Köpfe ksnn man wegen ihres hohen innenwiderstandes nicht zum Löschen verwenden. 

Die vormagnetisierung. Ein von zb einem tonbandgerät  etc entnommener aufnahme verstärker wird vermutlich schon die nötige aufsprechspannung liefern, aber weder frequenzangepasst / entzerrt, noch wird auch hier die aus dem löschgenerator kommende vormgnetisierung Spannungs-  und auch leistungsmässig genügen. 

Von daher: lass es. Schade um die Zeit. Reparier lieber sie beiden b14 fertig und mach weiter so, wie bisher. 

Bearbeitet von Dent-Jo (Änderungen anzeigen)
  • Thumsbup 1
Geschrieben

Zielführender dürfte sicher sein: gewünschten Ton digital erstellen und von jemandem auf den Magnetfilm aufspielen lassen. Vielleicht findet sich ja jemand. Die richtige Wiedergabe ist dann ja die nächste Herausforderung. Einfach zu viele Variablen sonst.

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Dent-Jo:

Reparier lieber sie beiden b14 fertig und mach weiter so, wie bisher. 

Ja das mache ich sowieso.

Ich versuche im Grunde nur die Möglichkeiten auszuloten, was man sinnvolles mit dem Tonlaufwerk überhaupt noch machen kann.

Einfach weglassen wollte ich diese Einrichtung nicht. Der Projektor wäre dann auch nicht mehr original. 

Auf der anderen Seite würde ich gerne dem Restaurationsaufwand mehr Bedeutung zukommen lassen. Einfach so, nur weil's nett aussieht Stunde um Stunde in Polierarbeiten reinzustecken,

ist was für Gehirnlose. Also wo ist die Zweckhaftigkeit, der tiefere Sinn dieser Arbeit..?

Gibt's denn noch externe Gerätschaften, möglichst keine die bis unter die Decke reichen, mit denen man im Zusammenspiel mit dem Projektor, Aufnahmen herstellen könnte..?

 

Geschrieben
Gerade eben schrieb dbx1000:

Einfach zu viele Variablen sonst.

Ich mag Variablen, und erst recht wenn's viele sind. Das macht den Treat hier doch interessant. Nicht immer auf dem Gegebenen auszuruhen, sondern sich was neues, was anderes auszudenken.

Dann bleibt der Ausgang des Themas auch spannend und keiner - schläft ein..

😴💤💤💤

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb Eremitage:

Gibt's denn noch externe Gerätschaften, möglichst keine die bis unter die Decke reichen, mit denen man im Zusammenspiel mit dem Projektor, Aufnahmen herstellen könnte..?

 

Viele Dinge liest man eben nicht im Forum, sondern vielleicht auf der Wikipedia (wo ich einiges an Filmtechnikartikeln verfaßt habe).

 

Du siehst diese Normalfilmprojektoren wie Super-8-Geräte an. Also, ganz kurz: Magnetfilm wird im Tonstudio bespielt, nur selten und im Format 16 während der Aufnahmen. Abgehört, markiert, geschnitten und montiert wird Mf. auf Moviola, Steenbeck, KEM, Atlas, Prevost, Cinemeccanica, Schmid, etc. Dann kommen wie beim Bildfilm Start- und Endbänder oder zumindest entsprechende markierte Längen dran. Der B 14 ist ein Vorführapparat, keines zum Rangieren. Dafür gab/gibt es die Sondor-, Klangfilm-, Albrecht-, Debrie- und andere Magnetfilmläufer.

 

Vor der Magnettontechnik erfolgte die Filmvertonung fotografisch. Tonaufnahme mit so genannter Tonkamera, Synchronmotor wie Bildkamera im selben Stromkreis. Entwicklung von Bild- und Tonfilm, Musterkopien (selbstverständlich auch entwickelt, fixiert, gewaschen, getrocknet) und Vorführung mit spezieller Ausrüstung. Schnitt, Montage und Mischung auch wieder auf Tonaufnahmefilm. Agfa stellte 1929 das erste solche Material her. Eastman-Kodak hatte bis 1933 nichts dergleichen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb Film-Mechaniker:

Einen Schaltrollenprojektor mit Schwungmasse im Tongerät würde ich im Leben nicht fürs Studio verwenden

Tja, welche Lücke BAUER (oder besser BOSCH..?) da mit der B14 STUDIO schließen wollte, wäre schon interessant zu erfahren. Obwohl das ja schon andeutungsweise erklärt wurde.

Zum Sichten von frisch geschnittenem und nachvertontem Filmmaterial, bevors ins Kopierwerk ging. Das war's.. sonst keine weiteren Anwendungsbereiche..?

Für roundabout 65 tsnd. DM in den 60er Jahren, (des letzten Jahrhunderts) finde ich das an Möglichkeiten etwas eingeschränkt.

Bearbeitet von Eremitage (Änderungen anzeigen)
Geschrieben

Was mir noch aufgefallen ist, der Klaus Peter Weber berichtete, dass seine B14 Studio mit einer Vorrichtung ausgestattet ist, die beim Rangieren die Kufen vom Film hebt. Dieses Ausstattungsmerkmal findet sich bei meinen Maschinen nicht. Die Frage ist, ob der Rückwärtsbetrieb bei meinen Projektoren überhaupt vorgesehen war. Das Bedienfeld ist für Rückwärtslauf per Taster schon dafür ausgestattet. Die Standardmaschine 

 

habe ich mit Abwickelfriktion erworben. Da geht rückwärts nicht. Die Studio-Maschine kam mit komplett durchmotorisierten Spulenarmen. Wobei ich deswegen davon ausgehe, dass diese Maschine schon Rückwärts kann. Nur die Kufen heben dann halt nicht ab - und was die Filmschlaufe beim Richtungswechsel macht, weiß ich auch noch nicht..🤔

Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Stunden schrieb stefan2:

Aufnahmeköpfe haben eine geringere Spaltbreite, und etwas anders geformten Luftspalt, als Wiedergabeköpfe.

 

Hallo @stefan2,

 

da hat sich ein Fehler eingeschlichen. Die Aufnahmeköpfe haben einen größeren Spalt als die Wiedergabeköpfe.

Die Aufnahme findet an der ablaufenden Kante des Spaltes statt.

 

 

Viele Grüße

 

Salvatore

 

 

 

Bearbeitet von Salvatore Di Vita (Änderungen anzeigen)

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