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Goli Goch geschlossen.


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Was ist los mit Peter? Goli eigenmächtig geschlossen.?????

 

Keine Besucher, da keine aktuellen Filme, da den Verleihern nicht genug Umsatz, da Vermieter unverschämt....und noch so ein Paar andere Dinge.

 

Peter hat die Reisleine gezogen, bevor unnötig Insovenz gegangen wird.

Besser aufhören, wenn es keinen Sinn mehr hat, als auch noch Schulden produzieren, auf denen die Gläubiger dann sitzen bleiben.

Sollten sich so mache andere Betriebe (nicht nur Kino...) mal was von annehmen.

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Ganz so einfach war es wohl dann doch nicht.

Die Verleiher haben Ihm schon eine Chance gegeben da er ja auch einige Bundesstarts erhalten hat.

Wenn dann "nur" 4000 Besucher im Jahr rauskommen kann man den Verleih schon verstehen.

 

Da lag wohl noch viel mehr im argen.

 

Gruß

HAPAHE

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Ich glaube der Leserbrief der Zeitung sagt es deutlich.

 

Autor: MartinRm / Datum: 16.02.11 17:38

Weder Pro noch Contra

Also sowohl ''Pro'' als auch ''Contra'' haben allenfalls nur in Teilen recht.

Tatsache erscheint mir jedefalls schon einmal zu sein' date=' daß der Betreiber eigentlich alles falsch gemacht hat, was nur falsch zu machen geht. Angefangen davon, sich durch kostenlose Dienstleistungen von anderen (mindestens moralisch) abhängig zu machen, über die Idee ''Ich investiere 0 Euro aus eigener Tasche sondern nur von dem, was ich eingenommen habe'' über das Konzept, Filme wie Ben Hur, der gesamten James-Bond-Reihe und andere Uraltschinke zeigen zu wollen, weil sie ja so gut in das alte Kino passen, weiter über den Irrtum, daß der ''Charme der 50'' erhalten bleiben soll - was eben nicht zu verwechseln ist mit ''ich lasse das alte drinn (wobei... in den 50ern war die Ausstattung wohl eher neu, als 50 Jahre alt), bis hin zu den Preisen, die von Dumping bis gegenüber der Leistung unverhältnismäßig hoch schwankten und sich öfter änderten, als die Benzinpreise, oder nicht zuletzt der wohl unsäglichen Art seine Gäste putzen zu lassen.

 

Ein kleines Einsaalkino ist durchaus wirtschaftlich zu führen, aber es müssen ein paar Voraussetzungen stimmen. Die leute, die vor 40 Jahren knutschend in der letzten Reihe gesessen haben und heute darüber in Erinnerungen schwelgen sind jedoch nicht die Menschen, die heute ins Kino gehen. Es interessiert den Kinogänger nicht, ob es nun Dolby heißt oder Ernemann oder ob es 1,6 KW sind oder 4 KW. Die Gesamtleistung muß stimmen. Angefangen von dem Erscheinungsbild das angenehm sein muß, bequeme Sitze auf denen man auch gerne 2 Stunden verbringt, ein angemessen großes Bild spielt bei aktuellem Mainstream eine größere Rolle als bei Arthousefilmen und der Ton muß akzeptabel sein. Da die Holzsitze ja gesperrt waren, war die Leinwand klein und ewig weit weg. Das macht doch dann keinen Spaß. Also ohne 200T€ bis 300T€ in das Haus zu investieren läßt sich das Kino - wie man auch gesehen hat - nicht betreiben. Nostalgie hin oder her, das ist allenfalls ein tragbares Konzept in einer Millionenstadt.

 

Kino ist nicht mehr täglich ausverkauft. Muss es auch gar nicht. Die Alternativen sind vielfältig und haben - genau wie das Kino - ihre Berechtigung.

 

Das Goli wäre mit Sicherheit wirtschaftlich zu betreiben. Und auch die Nutzung als Bühne könnte umgesetzt werden. Jedoch nicht, ohne erstmal 250T€ zu investieren.[/quote']

 

Das Goli hat eine Chance, nur der Betreiber hat sie nicht wargenommen.

Es gehört tatsächlich mehr dazu, als das Ambiente der 50er, dieses kann reizen, wenn es zugleich wertig und qualitativ präsentiert wird. Wer nicht in der Lage sein will, oder ist, doch eine 1/4 Million zu investieren, der braucht heute nicht anzufangen.

Und daß dann, wenn die Ergebnisse nicht mal zum Selbst-Überrleben des Betreibers, trotz 7 Tage Woche reichen, der Frust rauskommt und an den Besuchern -gewollt oder ungewollt- abgelassen wird, hilft wenig, bzw zerstört den Rest.

Bei 4000 Jahreskarten noch auf gutwillige Verleiher zu hoffen, das kann man getrost vergessen. Einen solchen Kunden braucht die Verleihwirtschaft nicht, auch Förderkopien wären dort am falschen Platz. Das Geld reicht noch nicht einmal für die Stromrechnung am Jahresende.

 

Eine Kuh will, um Milch zu geben, gefüttert werden. Dafür braucht man Kapital. Für den, der das nicht hat, ist der Traum vom eigenen Kino schneller als geglaubt ausgeträumt.

 

Stefan

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Ich glaube der Leserbrief der Zeitung sagt es deutlich.

 

 

 

Das Goli hat eine Chance, nur der Betreiber hat sie nicht wargenommen.

Es gehört tatsächlich mehr dazu, als das Ambiente der 50er, dieses kann reizen, wenn es zugleich wertig und qualitativ präsentiert wird. Wer nicht in der Lage sein will, oder ist, doch eine 1/4 Million zu investieren, der braucht heute nicht anzufangen.

Und daß dann, wenn die Ergebnisse nicht mal zum Selbst-Überrleben des Betreibers, trotz 7 Tage Woche reichen, der Frust rauskommt und an den Besuchern -gewollt oder ungewollt- abgelassen wird, hilft wenig, bzw zerstört den Rest.

Bei 4000 Jahreskarten noch auf gutwillige Verleiher zu hoffen, das kann man getrost vergessen. Einen solchen Kunden braucht die Verleihwirtschaft nicht, auch Förderkopien wären dort am falschen Platz. Das Geld reicht noch nicht einmal für die Stromrechnung am Jahresende.

 

Eine Kuh will, um Milch zu geben, gefüttert werden. Dafür braucht man Kapital. Für den, der das nicht hat, ist der Traum vom eigenen Kino schneller als geglaubt ausgeträumt.

 

Stefan

Und wo ist der Rest des Artikels, den du wohlwissentlich unterschlagen hast?

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Also Leute mal ganz im Ernst, ich betreibe auch ein 1 Saal Haus in einer Kleinstadt und es geht wirklich.

 

Meiner Meinung nach hat der Betreiber wirklich alles falsch gemacht und sich die Leute von vornherein verprellt.

Man erinner sich mal an seine erste Gutscheinaktion, die dann am Ende wohl nur für die erste Vorstellung gemacht war und

die Kunden Ihre Gutscheine dann nicht einlösen durften. Oder seine Preispolitik die mal so gar nicht ging.

Oder die Filmauswahl die mehr als daneben war. Und noch viel schlimmer ich kann meine Kunden doch nicht meinen Saal putzen

lassen?! Entweder darf ich dann kein Popcorn verkaufen oder ich muss halt damit leben, das nach jeder Vorstellung

saubergemacht werden muss. Aber nicht von den Kunden sondern vom Personal.

 

Also ich denke das Goli hätte eine Chance wenn es vernünftig betrieben wird und wie vorher schon gesagt wurde,

auch noch einiges Investiert wird. Denn Digital und 3D kostet ja nun auch einiges, aber ist nun mal ein notwendiges Übel.

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Hmm...ich fürchte die vier 1800m Stahldrahtspulen, die ich Peter im vergangenen Sommer leihweise zur Verfügung gestellt hatte, kann ich wohl abschreiben... :huh:

Immerhin hat er nach einigen Telefonaten zumindest die 4000m Spulen zurück gebracht.

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In diesem einen verlinkten Forum war Peter noch kürzlich aktiv, Vielleicht gibts da noch ne Emailadresse. Wenn der Kram noch in Goch ist, musst Du dich wohl mit dem Vermieter auseinandersetzen. Angeblich ist Mitte März ne Gerichtsverhandlung zur Räumung (der Vermieter hat gegenwärtig noch Hausverbot und darf daher nicht ins Gebäude).

 

Ob sich der Aufwand dafür noch auszahlt...

 

- Carsten

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Es ist normalerweise unüblich hier im Forum so offen über Forumsteilnehmer zu schreiben. Aber Herr Pickl ist eine "echte" Ausnahmeerscheinung, die immer wieder Anlaß zu Diskussionen gibt. Seine ungewöhnlichen Methoden sind ja bekannt (Kinder müssen PC wegfegen, Bettelbeiträge auf der HP Ärger mit Verleihern, Lieferanten etc)

 

Aber was ich nun in einem Artikel über das Metropol gelesen habe übertrifft alles an Frechheit was ich in der Branche bisher erleben mußte.

 

 

Herr Pickl übernimmt das Metropol, nach dem er in Goch "verbrannte Erde" hinterlassen hat und hat nun nichts Besseres zu tun, als den Vorpächter öffentlich schlecht zu machen. Er behauptet in dem Artikel, dass er bei den Verleihern Kautionen hinterlegen muss, weil das Metropol so einen schlechten Ruf hat. So etwas finde ich unter aller Sau. Sorry!

 

Das Metropol war trotz Insolvenz für die Verleiher immer ein guter Stadort. Bis zur letzten Woche liefen dort Bundestarts.

Herr Pickl hat Goch bekanntermaßen "fluchtartig verlassen" und auch keine aktuellen Film mehr gespielt.

 

Da Verleiher das Verlagen von Kautionen an Personen festmachen und nicht an den Kinos (was ja auch Sinn macht) ist es doch wohl eher so, das die Verleiher aus ihren Erfahrungen mit Herrn Pickl die Kautionen verlangen.

 

Auf jeden Fall ist das ganz mieser Stil und ein Vorgeschmack was die Remscheider zu erwarten haben.

 

Selbst wen die Aussage richtig wäre, weiss jeder halbwegs normale Geschäftsmann, dass man niemals den Vorgänger oder das zu übernehmende Objekt öffenltich schlecht macht. Letztendlich stößt er schon vorab den Remscheidern, die ihr Kino gut fanden vor den Kopf und erweckt doch direkt eine Abwehrhaltung.

Hier der Artikel:

 

 

http://www.rp-online.de/bergischesland/remscheid/nachrichten/Kino-oeffnet-in-vier-Wochen_aid_972209.html

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Komisch nur, das er jetzt in diesem Kino alles das einführen will was er im Goli nicht wollte. Ermäßigter Eintritt an zwei Tagen und insgesamt 350.000 Euro investieren... Tja ansonsten, mal sehen auf was sich die Remscheider da freuen dürfen...

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Komisch nur, das er jetzt in diesem Kino alles das einführen will was er im Goli nicht wollte. Ermäßigter Eintritt an zwei Tagen und insgesamt 350.000 Euro investieren... Tja ansonsten, mal sehen auf was sich die Remscheider da freuen dürfen...

 

Und das bei nur knapp verdoppeltem Eintrittspreis ;-)

 

Gruß

HAPAHE

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Komisch nur, das er jetzt in diesem Kino alles das einführen will was er im Goli nicht wollte. Ermäßigter Eintritt an zwei Tagen und insgesamt 350.000 Euro investieren... Tja ansonsten, mal sehen auf was sich die Remscheider da freuen dürfen...

 

Laut Bericht ist er aber doch auch nicht alleine ...

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Ich sag mal so: 4,50 Euro als regulärer Eintrittspreis ist etwas wenig. Also in Karlsruhe bezahl ich an normalen Tagen zwischen sechs und neun Euro.

Genau aus diesem Grund ging der Vorpächter Insolvent.

Nichts reingesteckt in den Laden, nur Kohle rausgezogen.

Und Bundesstarts gab es in diesem Jahr dort keine mehr, der Inso- Verwalter war froh, das er die Filme, die in der 1. Jannuar- Woche gespielt wurde, behalten durfte.

 

Und vor zwei Jahren kostete der Eintritt da auch am Wochenende 9,50 €......

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Und Bundesstarts gab es in diesem Jahr dort keine mehr,

 

 

 

Stimmt nicht. Leider ist die Homepage mit dem Filmarchiv nicht mehr online, dann könnte man die Bundesstarts nachvollziehen. Letzter Start war Superbullen 24.2.

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Ich wollte mich eigentlich aus der Diskussion raushalten. Nur soviel: letzter Bundesstart: Gullivers Reisen. Eintritt Fr/Sa/So 6,- €, Mo/Di/Mi 4,50 €, Do 3,50 €.

Man muß sich auch an den Mitbewerbern orientieren. - Und: Geld wurde da nie rausgezogen!

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