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Und tschüüüüsssss!

Fundstücke

719 posts in this topic

Am 11.6.2018 um 21:15 schrieb fcr:

Auf Super 8 gedrehter Horrorkurzfilm aus den Niederlanden:

 

Die gesprochenen Texte braucht man nicht unbedingt zum Verständnis der Handlung.

 

Hintergrundbericht zu den Dreharbeiten (via Google Translate, da ich zu faul zum Übersetzen bin): https://translate.google.com/translate?sl=nl&tl=de&js=y&prev=_t&hl=en&ie=UTF-8&u=http%3A%2F%2Fschokkendnieuws.nl%2Finterviews%2F5162-anna-op-super8&edit-text=

 

Also für mich sieht das technisch fehlerhaft aus, von der Geschichte mal abgesehen:

Bei 1:08 ist es draußen plötzlich dunkel, wobei zuvor das Auto noch bei Tageslicht gefahren wurde.

Und bei 3:19 wird man plötzlich - in einem dramaturgisch entscheidenden Moment - abgelenkt, durch das Spiegelbild zweier Männer aus dem Aufnahmeteam...

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Der hat einfach eine variable Projektionsgeschwindigkeit? Das ist sozusagen ein Filmbetrachter und „kein“ Projektor?

 

Die Workshops klingen auch sehr spannend! So eine Einführung in das Filmen mit 35 mm ist sicher nett. „Schade“, dass die Kosten dort nicht stehen 😚

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Analyse-Projektor:

 

Ich habe in meiner Sammlung den L-W Photo Inc./Calif. Data Analyzer 224 A  Mk II

Es ist ein Filmprojektor, mit dem man normal vorführen kann -aber Einzelbildbetrachtung über längere Zeit möglich ist dadurch, dass ein starkes Gebläse zusätzlich vor/hinter das Filmbild geschaltet ist. Diese Projektoren dienten der Analyse zB von extrem schnellen filmisch festgehaltenen Bewegungen (Flammenentwicklung beim Schweißen oä Rückstoß bei einem Raketen-Flugzeugstart usw).

 

Ernst

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Kennt jemand die Geschichte der "Gaslicht" Platten in 3D?

Ich habe eine Schachtel voll mit diesen Glasplatten bekommen, es sind gemischte Platten, welche sind wie Dia andere sind Negativ. Gemeinsam sind sie alle in 3D, scheinbar um 1900 fotografiert und je Augenseite ein Foto 45x45mm.

Was für eine Kamera war dafür vorgesehen? Wie wurden diese 3D Bilder damals betrachtet?

Gaslicht.jpg

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Zum Ansehen gab es "Stereoskope" genannte Betrachter, die so aussahen und funktionierten wie diese moderne Variante (die allerdings nicht für Dias funktioniert): https://www.3d-foto-shop.de/pi10/pd109.htm

Auf wikipedia gibt's auch ein paar ältere Geräte zu sehen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Stereoskopie

Stereo-Kameras gibt es auch schon seit anno Zopf...

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Siehe auch diese deutsche Webseite: http://www.stereoskopie.com/

Ein zu Deinen Glasdias passender Betrachter könnte der hier sein: http://www.stereoskopie.com/Handbetrachter_vor_1945/Filmband_Stereoskop_4_5_x_10_7/body_filmband_stereoskop_4_5_x_10_7.html

Eine scheinbar passende Kamera (allerdings erst ab 1924 hergestellt) : http://www.stereoskopie.com/Stereokameras/Stereokameras_vor_1945/Citoskop_4_5_x_10_7__Contessa-/body_citoskop_4_5_x_10_7__contessa-.html

Edited by Und tschüüüüsssss!
Kamera hinzugefügt (see edit history)

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Danke. Ein Citoskop könnte tatsächlich die Kamera gewesen sein. Die Auflösung für die kleinen Glasfotos scheint recht hoch zu sein. Bin am überlegen ob es sich lohnt davon eine kleine Bluray in 3D zu erstellen oder sonst wie für einen 3D TV zugänglich zu machen.

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Am 7.8.2018 um 15:25 schrieb ruessel:

Bin am überlegen ob es sich lohnt davon eine kleine Bluray in 3D zu erstellen oder sonst wie für einen 3D TV zugänglich zu machen.

Das Programm zur Aufbereitung von 3D-Bildern ist der Stereophoto Maker. Wichtig ist die gute Justage, damit man die Bilder ermüdungsfrei ohne Kopfschmerzgefahr betrachten kann. Dazu sind die stereoskopischen Grundreglen wichtig: http://www.herbig-3d.de/german/stereofotografie_frame.htm?own

Der Stereophoto maker bietet eine sehr brauchbare automatische Justage, danach kann man die Bilder noch nach eigenem Geschmack beschneiden und das Scheinfenster festlegen.

 

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Hier ein schöner, historischer Kurzfilm des Filmemachers Hermann Nick, der im Köln der 50er Jahre erzählt, wie er sich seine erste Bolex zusammengespart und gekauft hat. Sehr schön, wie ich finde! https://www.youtube.com/watch?v=Oy8T2p10Miw

  • Like 1

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Aus Andreas Dresens „Gundermann“, gerade im Kino (hoffe, das wurde nicht ggf. schon an anderer Stelle beschrieben):

 

In einer Szene des Films fährt in den 1970ern in der DDR ein Partei-Funktionär mit seinem Volvo vor. Als Gundermann ihn auf seine West-Karosse anspricht und darauf, ob er nicht besser ein Auto aus der DDR oder wenigstens dem sozialistischen Ausland fahren solle, filmt ihn das DDR-Fernsehen ausgerechnet mit einer Arriflex ST, hehe! Hätte das nicht eher eine Pentaflex sein sollen? Naja, kleiner, banaler Recherchefehler!?

 

Ich habe (natürlich) leider keinen Bildbeweis aus dem Kino mitgebracht 😉

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vor 10 Stunden schrieb filma:

...filmt ihn das DDR-Fernsehen ausgerechnet mit einer Arriflex ST, hehe! Hätte das nicht eher eine Pentaflex sein sollen?...

 

Nicht unbedingt. Es kamen in der DDR auch Arri-Kameras zum Einsatz. Siehe z.B. https://www.mdr.de/zeitreise/interview-ralf-forster-dokumentation-amateurfilm-in-der-ddr-100.html oder https://www.zeit.de/2003/25/A__Ammer/komplettansicht oder http://www.defa-stiftung.de/DesktopDefault.aspx?TabID=412&FilmID=Q6UJ9A003AP7

Edited by Und tschüüüüsssss! (see edit history)

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Das DDR Fernsehen filmte grundsätzlich mit Westware, das waren üblicherweise Arriflex. 

Auch wurde bei der DEFA häufig Arri eingesetzt, neben uralten Pravos und wenigen russischen Mitchell-Nachbauten 

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Die DEFA hatte schon bei der Gründung 1947 3 Arriflex 35A im Bestand. Bei den Neuanschaffungen setzte man zunächst auf französische Modell (Debrie Super Parvo/Reflex/Color) und sowjetische Modelle (PSK 21). Ab ca. 1960 kamen dann neue ARRIFLEX 35, sowie ARRIFLEX 35 II C (1968) dazu. Diese Auflistung gilt allerdings nur für die DEFA. Das Fernsehen der DDR hatte natürlich einen eigenen Bestand an Kameras.

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