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Gravity


UlliTD
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Hallo

 

Mir ist da môglicherweise was entgangen. Ich habe gestern Gravity gesehen und war zu Beginn ziemlich irritiert. Die Lautstärke der Dialoge variiert ständig. Ich habe das als Schwäche des Soundsystems gesehen. Dieses ist in dem Kino etwas veraltet. Dies scheint aber Absicht gewesen zu sein. Wie nennt sich dieses „System“? Kommen da weitere Filme auf uns zu? Ich fand das eher nervig. Naja... der Film war in VO und mein Englisch ist halt nur passabel. Ausserdem gehe ich bei dem ganzen Hype, der um manche Film gemacht wird, manchmal „vorbelastet“ ins Kino. Werde ich mir ein weiteres Mal anschauen. Vielleicht ändert sich ja der Eindruck, wenn man darauf vorbereitet ist.

 

LG

 

Abgesehen davon... wenn ein Cliffhanger im Weltraum spielt, ist es dann noch ein Cliffhanger?

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Naja, es gibt da längere Einlassungen des Regisseurs zu, dass diese spezielle Tonkulisse eben Absicht ist.

Und gerade die OVs sind da denke ich noch anfälliger als die synchronisierten Versionen.

 

Aber da es ansonsten nicht nennenswert kracht in diesem Film, denke ich schon, dass dieser Film relativ problemlos Richtung Dolby Level 6-7 zu spielen ist.

 

- Carsten

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Gab es nicht eine Mail in der Stand Alfonso Cuarón hätte gerne Dolby Pegel 7.2

 

Oder bin ich heute total verpeilt?

 

also ich weiss ja nicht, ob unsere CP750 falsch eingemessen sind, aber wir spielen ALLE Filme so zwischen 3,8 und 4,0.

Und das passt.

7,2 würde ich bei uns als brutal empfinden.

Sind die Pegel eigentlich nicht genormt, insofern, dass beim einmessen eigentlich alle Anlagen den gleichen Pegel haben müssten?

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Gab es nicht eine Mail in der Stand Alfonso Cuarón hätte gerne Dolby Pegel 7.2

 

Das ist meines Erachtens ein Übersetzungsfehler. Es gab zwei Mails. Hier der Brief vom Regisseur in der deutschen - äh - Synchronfassung:

Um dieses Premium-3-D-Erlebnis zu ermöglichen, ist es ganz entscheidend, dass der Film auf der Leinwand in der angemessenen Leuchtdichte gezeigt wird:

Real D – Zwischen 5 und 7 Fuß (1,52 m bis 2,13 m) Lambert Dolby 3D – Zwischen 4,5 und 6 Fuß (1,37 m bis 1,83 m) Lambert Xpand – Zwischen 4,5 und 6 Fuß (1,37 m bis 1,83 m) Lambert

Mit der angemessenen Leuchtdichte erleben die Zuschauer unserer Meinung nach den Film so, wie man ihn sehen sollte.

Außerdem empfehlen wir den Soundlevel 7.2 in allen Sälen, die damit ausgestattet sind.

 

Und hier die eigenständige deutsche Fassung:

- Die
Luminanz
sollte auf 14-17 Candela pro Quadratmeter bei weißen Leinwänden hoch gesetzt werden und auf 24 Candela pro Quadratmeter bei Silberleinwänden.

- Sofern Ihre Soundanlagen dies zulassen, sollte ausschließlich
7.1 Sound
verwendet werden.

Nur so kann der Zuschauer den Kontrast zwischen der bedrückenden Stille und des unglaublichen Ton Crecendos zu Beginn des Films richtig erleben.

 

Wer findet den Fehler?

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die erste Fassung ist scwachsinnig auromatenübersetzt, die zweite macht Sinn, sagt aber was anderes.

 

Also bei 3D mit Silberwand 24 cd/m2 und bei Anaglyph 3D nur 17 Cd/m2 (durch die Brille.

Tonsystem muß möglichst 3.4.1 Konfiguration sein,

 

Das ist etwas anderes, als Abspiel mit 7,2 Volt Steuerspannung (Referenz plus 1 dB) unabhängig von Tonsystemkonfiguration.

(3.4.2 gibt es übrigens auch... hier aber nicht gemeint)

 

Gemeint war m.W. tatsächlich 3.4.1 Kanalkonfiguration und +1 dB ggü Referenz.

 

St.

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Hier übrigens das englische Original. Vernünftige Helligkeitsanforderungen für 3D, und lediglich Dolby Level 7.2 wird erbeten. Da bin ich ja mal gespannt, im Düsseldorfer ATMOS UCI war der Pegel meilenweit davon entfernt.

 

----

Dear Cinema Managers and Projectionists:

 

As the director of GRAVITY, I am very pleased that our film is about to open at cinemas around the world. Approaching opening weekend, I want to thank you for your support and look forward to sharing the film with audiences in your theatres. We shot the movie using a number of innovative techniques to capture the experience of two astronauts stranded more than 100 miles above the Earth in the zero- gravity void of space.

 

When we began the process of making GRAVITY, we knew that showing the film in 3D would offer moviegoers the best visual experience possible. On behalf of the many brilliant people who brought their talents to this film, I have been extremely gratified by the response of critics and early screening audiences who have said that we have made a visually stunning film, and I think that is due in no small part to viewing it with the optimum 3D presentation.

 

For that premium 3D experience, it is vitally important that cinemas show the film with the proper brightness levels:

 

Real D Between 5 to 7 foot lamberts

Dolby 3D Between 4.5 to 6 foot lamberts

Xpand Between 4.5 to 6 foot lamberts

 

With the proper light levels, we believe moviegoers will experience the film as it was meant to be seen.

 

We also recommend a sound level of 7.2 in all screens that are equipped and capable.

 

As a filmmaker, I am truly grateful to have so many state-of-the-art theatres available to play my films. With GRAVITY, we worked hard to deliver a thrilling film with excellent visual effects, and believe that a great 3D presentation will significantly enhance your patrons appreciation of the film.

 

I would like to thank you in advance for providing all the on-screen brightness you can for GRAVITY and again express my appreciation for all your support.

 

All the best,

Alfonso Cuaron

---

 

- Carsten

 

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also ich weiss ja nicht, ob unsere CP750 falsch eingemessen sind, aber wir spielen ALLE Filme so zwischen 3,8 und 4,0.

Und das passt.

7,2 würde ich bei uns als brutal empfinden.

Sind die Pegel eigentlich nicht genormt, insofern, dass beim einmessen eigentlich alle Anlagen den gleichen Pegel haben müssten?

 

3,8 -4 riecht jedenfalls nach falscher Einmessung, oder jemand hat später dran gedreht.

 

Wenn richtig eingemessen wurde, kann man über alle Prozessoren hinweg aber auch bestenfalls davon ausgehen, dass eben der Level 7 stimmen sollte. Die Abstufungen nach oben oder unten sind nämlich nicht genormt, ein Level 6 beim einen Prozessor kann theoretisch und praktisch ein Level 5 beim anderen Typ sein.

 

Das Lauteste, das wir seit der Digitalisierung und Neu-Einmessung vor Publikum gespielt haben war 'Lincoln' mit '6'. Wobei der sicher auch ohne Beanstandungen noch 6.5 vertragen hätte, der war wirklich sehr sorgfältig gemischt, hatte aber halt auch keine brachiale Action. Die üblichen Dialoge und Atmos stören auf höheren Pegeln ja in der Regel niemanden.

 

 

- Carsten

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Also, bei uns kracht Gravity gerade zum Schluss ganz gewaltig. Wir spielen 5.6 mit Datasat AP20.

ja ganz am Schluss die Abspannmusik ist brutal laut, habe selbst im Saal gesessen und auf level 5 runtergeregelt (AP 20, sauber von Stefan eingemessen und nix dran rumgespielt , 7.1 deutsche Syncronfassung) Trotzdem kamen einige Leute mit den Zeigefingern in den Ohren und rollenden Augen :roll: raus. Ansonsten war ich anfangs unsicher was der richtige Level ist. Bei 5 ist die Verständlichkeit mancher Dialoge gefährdet.

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Also, 7.2 geht da wirklich nicht. Man fragt sich immer, unter welchen Umständen der Regisseur sowas wohl tatsächlich abgehört hat um auf die Idee zu kommen?

 

Bei 'Gravity' ist es nun wirklich so, dass es lange Strecken mit sehr diffizilen Soundkulissen bis zur Unhörbarkeit gibt. Klar, das kann man bei 7 spielen, aber die Stellen, in denen es zu Sache geht, gehen dann doch etwas arg auf den Keks. Das Crescendo am Anfang geht ja noch als 'Zaunpfahl' dass jetzt 'hush' ist. Aber gegen Ende fallen einem dann doch über längere Strecken die Ohren ab.

 

 

Ich habe ihn jetzt mal auf 6 programmiert um's mal auszureizen, aber im Grunde ist das auch nur zumutbar, wenn der Saal leidlich gefüllt ist und das echte 'Fans' sind. Das ältere Publikum, das auf den Kammerspielaspekt hin kommt, hat da schon keinen Spaß mehr mit.

 

Wundere mich aber, dass die ATMOS Aufführung im Düsseldorfer UCI so arg verhalten war. Verglichen mit uns hätten die eher '4' gefahren scheint es mir.

 

 

- Carsten

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Ich sage es mal ganz gerade heraus: Gute Tonanlagen kann man lauter bedienen, ohne dass es "den Ohren weh tut".

Da es in Deutschland eher wenige, bis keine guten Tonanlagen gibt, lässt sich das mit der 7.2-Angabe fast nirgendwo

wirklich überprüfen.

 

jetzt eine Frage:

 

Weiß jemand, wo ich Gravity in Deutschland anlagog anschauen kann?

 

Liebe Grüße

Sebastian

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Weiß jemand, wo ich Gravity in Deutschland anlagog anschauen kann?

 

Liebe Grüße

Sebastian

 

Das dürfte etwas kompliziert werden.

Und wenn doch dann sind das bestimmt keine Kinos mit einer perfekten Tonanlage.

Alle Multiplexe zeigen diesen Film bestimmt nur in Digital.

Im CINEDOM in Köln Kino 4 oder Kino 9 wäre dieser Film auf 35mm ein Erlebnis gewesen.

Dieses Kino spielt definitiv kein 35mm Film mehr.

In Kino 4 ist zwar noch eine FP 30E installiert aber das Kino 4 dafür mieten wäre viel zu teuer.

Dieser Film wäre in SDDS Sound perfekt gewesen echt schade.

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Ich frage mich wirklich, was Eure Abneigung der digitalen Fassung gegenüber begründet? Meiner Meinung nach ist bei "Gravity" 3D und auch 7.1 ein "Muss"! Wunderschöne Bilder, eine packende und beeindruckende Interpretation der sich in Todesgefahr befindenden Sandra Bullock. Ich war schwer beeindruckt von der Intensität des Films. In letzter Zeit bin ich selten so berührt aus dem Kino gekommen, geschweige denn habe ich mir einen Film gleich 2 mal hintereinander angesehen.

 

Wir haben ihn bei uns mit dem AP20 in 5,6Volt-Stellung gefahren (wobei das nix aussagt). Er war laut, aber an sich nur an den passenden Stellen, bot einen guten Ausgleich zu den sehr ruhigen Dialog- oder Schweigeszenen, tolle Dialogeffekte über die Surround und das mit einer brachialen Wucht...

 

Dass Kunden verstört oder empört aus dem Kino gekommen sind, kann ich mir fast gar nicht vorstellen. Der AP20 macht seine Sache einfach hervorragend.

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Gestern GRAVITY in der Astor Film Lounge in Köln gesehen. Der Film ist wirklich sensationell.

Bin mittlerweile der Meinung, dass die Lautstärke 7.2 im Schreiben des Regisseurs bedeutet, dass er 0.2 Pegel lauter gespielt werden sollte, als die übliche Lautstärke vor Ort (da Pegel 7.0 ja die Referenzlautstärke ist). Bild war auch OK, aber wenn man 64 cd/m2 in 2D gewohnt ist, wirkt das Bild mit 3D-Brille ziemlich funzelig.

 

Komme wohl in das Alter, wo man Garderobe und Am-Platz-Service im Kino schätzen lernt... Jedenfalls angenehm, eine Popcorn-freie Vorstellung zu haben, was ich gerade bei diesem Film wichtig finde. Nur leider bleibt man auch an diesem Ort von entsprechendem Publikum nicht verschont: neben mir saß ein Pärchen, dass das komplette Vorprogramm sich beschwerte, sie hätten sich das alles anders vorgestellt ("keine Loge" - sie saßen Parkett :smile: ) und froh seien, dass sie vorher was gegessen hätten, weil es kein Popcorn gab. Seufz...

 

Eine Sache hat mich dann doch gestört: mit dem ersten Schriftzug im Abspann ging sofort ein Teil der Beleuchtung an. Das ist bei einem Film, der von Anfang bis Ende so sorgfältig durchkomponiert ist, ein absolutes No-go. Als Premium-Kino sollte man sich in diesem Fall mal überlegen, ob man die Vorgaben aus der Zentrale überprüft und an den Film anpasst. Bis zu den Rolltiteln sollte das Licht in jedem Fall aus bleiben!

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Gestern habe ich mich dann doch überwunden ins 3D Kino zu gehen - gleich mal vorweg, es war das dritte und letzte mal.

 

SPOILER

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden aber meiner Meinung war der Film unrealistischer Mist. Irritiert hat mich schon, was eine Frau im Weltall verloren hat, die nichtmal die Simulation am Computer schafft (auch wenn es nicht das gleiche "Raumschiff" ist, aber das kommt mir doch ein wenig eigenartig vor). Und dann am Ende schafft sie es plötzlich, die Kapsel mit chinesischen Schriftzeichen zu bedienen? Dann opfert sich Clooney weil es ihn zu stark und andauernd wegzieht... Im Weltall? Nach dem ersten mal als sie ihn festhält, dürfte er gar nicht wegdriften.

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