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35mm Projektion Daheim - Stromrechnung


cosmin
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Da ein Projektor fürs Heimkino in der Regel mit Lampenleistungen deutlich unter 1kW und nicht dauerlaufend wie ein Fernseher betrieben wird, dürfte sich das in Grenzen halten. Die wenigsten werden auch soviel Material zu Hause gelagert haben um jeden Tag zu gucken.

 

Rechne für eine 35mm Vorführung im Heimkino mal so mit 50ct bis 1€.

 

- Carsten

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Ich habs mal ausgerechnet. ein 90 Minüter mit Vorprogramm (120 minuten gesamtspielzeit) kosten an Stom 3 Euro.

 

Meine Maschinerie zieht, wenn alles Läuft pro Stunde 3,25 kw. (FP30E 1000w Xenon mit KEX110, Sidewinder 500, CP 65/Da 20 DTS6 und/oder SDDS und 3 QSC 400 Endstufen)

 

Laut Eon Energiebarometer verbraucht unser 2 Personen Haushalt Strom für eine 4 Kopf-Familie, ob das jetzt nur am Heimkino oder auch an der vor jahren als das non-plus-ultra angepriesenen Wärmepumpenanlage im Keller, kann ich nicht beurteilen. In den letzten 3 jahren hat der extra-Stromzähler fürs Heimkino jedenfalls 160 kw/h gezählt

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Als ich VIEL Heimkino betrieben habe, 2 Maschinen B11 im Überblendebetrieb (wg. Filmschonung), und noch im Haus der Eltern lebte, waren das zwischen 600 und 800 kWh auf dem Unterzähler, bei häufiger Nutzung und vielen Filmen. Die Lampen liefen mit 55 A, versorgt wurde über "Klangfilm" Doppel Selengleichrichter. Damit war das fernab der Wirtschaftlichkeit, die ein Irem Electronik oder KInotone KEX bietet.

Der Verbrauch von rd. 1, 5 bis 2 kWh pro Tag ist nicht mal viel gewesen. Insgesamt lagen wir mit dem EFH bei 8 - 10 MWh pro Jahr.

Eine Farb-Audiovision brauchte damals 300 - 400 W, da waren 3-4 Std. Berieselung fast genausoteuer.

Ein Unterschied: Heute kostet Strom 22 ct/ kWh, damals 8 Pfg. Heute verkaufen privatisierte Börsenunternehmen Strom, damals staatliche Grunddienstleister.

 

Es ist wie im richtigen Kino, die Filmprojektion und Ton sind nicht die Energiefresser. Das sind Kühleinrichtungen, Heizungs- und Klimapumpen und Anlagen, Dauerbeleuchtungen usw.

 

St.

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So sieht ein typischer Tag bei uns aus (Kino mit einer Vorstellung pro Tag). Stromverbrauch in 10min Intervallen erfasst und auf jeweils eine kWh hochgerechnet (um einfach einen Bezug zu kWh-Preisen und üblichen Verbrauchsangaben herstellen zu können - wer rechnet schon mit 1/6tel kWh). Die Zahlen in der Kurve sind also jeweils 'kWh Momentanverbrauch'.

 

Wer will kann mal raten, was da was ist.

 

(kleiner Tip: Einlass an diesem Tag schon um 19.00Uhr )

 

post-76064-0-94857900-1391618203_thumb.jpg

 

- Carsten

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Wenn Cosmin schlicht seinen Rechner ausgeschaltet ließe, den er nur mißbraucht, um Tag für Tag neue dämliche und überflüssige Fragen zu stellen, auf deren Beantwortung dann hier Lebenszeit verwandt wird, könnte man entweder mehrere Kraftwerke abschalten oder jedem Forumsteilnehmer eine 35-mm-Installation mit 4kW-Kolben und elektrischem Heizpilz vor dem Haus (für Rauchpausen) schenken. :roll:

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Wer will kann mal raten, was da was ist.

 

 

 

18:20 ... Beleuchtung im gesamten Haus wird eingeschaltet und die Gastro-Kaffeemaschine (3 Siebträger mit 3 Heiztanks) heizt hoch ... evtl. wird noch Popcorn hergestellt. Alles was heizt, kostet viel Strom.

 

Ende der Vorstellung gegen 22:00 ... wieder verstärkt die Lampen im Hause an ... alles rennt auf die Toiletten, wo die neuen "Super-Dual-Flow" Händetrockner einige kW in die Luft jagen.

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Die zwei Peaks vor und nach der Vorführung sind das Saallicht. Halbe Stunde Einlass, halbe Stunde Putzen.

2000Watt Halogen-Glühlampen in 50er Jahre Glastuben. Wegen der kultigen Rheostat-Dimmer leider kaum sinnvoll durch was anderes zu ersetzen.

 

Und der Peak dazwischen ist die Popcorn Maschine.

 

Gegen 19 Uhr wirds unübersichtlich wegen Heizungsgebläse, sämtliche Vitrinen, Saallicht, Neon, Projektor hochfahren, etc.

 

Um Mitternacht geht die 'echte' Neon-Reklame aus, eine Viertelstunde später die Leuchstoff-Buchstabenleiste. Grundlast über den Tag so 300 Watt, für alle Standby Verbraucher und vor allem Kühlgeräte. Die Projektion selbst ist dank Sony sehr genügsam.

 

- Carsten

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Manche schalten sogar den Consumerbeamer Daheim um Strom zu sparen auf Sparschaltung.

Das gibt es zum Glück bei einer professionellen Kinoprojektion nicht und das ist auch ganz gut so.

Diese Sparschaltung ist völliger Unsinn und schadet nur der gasamten Ausleuchtung des Bildes.

Gut zu wissen das der Betrieb einer professionellen 35mm Projektionsanlage Daheim bezahlbar ist.

 

Im Durchschnitt laufen bei mir alle 3 Tage 120 Minuten Film auf 1kW mit Tellerbetrieb und oft SDDS und DTS.

Ein großer Unterschied an der Stromrechnung zu damals ist mir nicht aufgefallen.

 

Betreibt man eine 35mm Filmprojektion tonal wie in einem Multiplexkino dann steigt bestimmt auch der Stromverbrauch.

Das macht sich doch schon sogar bei meinen Tonanlagen Daheim bemerkbar.

Ein Film in Zimmerlautstärke vorgeführt verbraucht auch weniger Strom.

Filmsound muss man richtig ausfahren gerade bei einer professionellen Kinoanlage.

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18:20 ... Beleuchtung im gesamten Haus wird eingeschaltet und die Gastro-Kaffeemaschine (3 Siebträger mit 3 Heiztanks) heizt hoch ... evtl. wird noch Popcorn hergestellt. Alles was heizt, kostet viel Strom.

 

Hat eure dreigruppige Maschine wirklich drei separate Kessel?

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Manche schalten sogar den Consumerbeamer Daheim um Strom zu sparen auf Sparschaltung.

 

So ein Bullshit!!!

Keine Ahnung mit wie zig vielen Leuten aus der Heimkinoscene mit Consumer-Beamer ich in den letzten 17 Jahren doch sehr viel Kontakt hatte, doch KEINER aber auch wirklich KEINER hätte den Eco Modus genutzt um Strom zu sparen. Natürlich machen das einige um die Lampe zu schonen.....aber Strom?

 

Cosmin, Du denkst Dir hier manchmal einen Schwachsinn aus, das ist schon echt nicht mehr feilerlich!

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@cosmin

 

Ich denke wenn Du es richtig machst, so wirst Du noch einspeisen können...

 

1.) Genügend Freunde einladen

2.) Alle mächtig schwitzen lassen (vorher noch Winterjacken verteilen)

3.) Wärmetauscher im BWR und im Zuschauerraum installieren

4.) Biomasse der Toilettenanlage und Biomüll (Kaffeesatz etc.) nutzen

 

alles in elektrische Energie umwandeln und an die BIG 3 verkaufen.

 

Alles zusammen ergibt sicher eine klima- und kostenneutrale Rechnung :-)

 

Aber mal im Ernst:

 

 

Bei 23 Cent/kWh (Annahme) bedeutet es doch:

 

1h*Verbrauch in W*Kosten für Kilowattstunde?= xxxx

 

Beispiel:

 

Verbrauch: 3kWh => 3*23 cent = 69 cent/h

 

Bei 3 Stunden "Heimkino" = 3*69 cent = 2,17 Euro

 

 

Da Du ja eh angebunden bist, ändert sich unter normalen Bedingungen an den Grundkosten nichts.

 

 

Aber wenn Du so 3 Euro, wie TK Chris geschrieben, annimmst machst Du nichts falsch.

 

 

Allerdings hat nun nicht jeder eine so tolle Anlage wie TK Chris.

 

Da kann es auch mit 1kWh Verbrauch/je Stunde für 3 Stunden bei 0,69 cent bleiben.

 

 

Ich kenne aber keine Privatperson die danach schaut.

 

Durch meinen 1971er "MACH1" läuft der Liter Super auch nur so durch, interessiert mich aber eh nicht.

 

Wenn es mich interessieren würde, so fahr ich lieber Fahrrad.

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Glaube ich dir, nur spielt da die Stromrechnung eine sehr untergeordnete Rolle, wenn ev. auch etwas anderes behauptet wird. Denn ob du eine 300W UHP Lampe mit 300W oder mit 250W (angenommem) betreibst, das merkst du nicht wirklich. Nur die Lichtreduktion und damit die Reduktion des eventuell zu hellen Bildes auf ein vernünftiges Maß, das merkst du. Wer keinen teuren Heimkiniprojektor nutzt, alos ein übliches 3 Chip LCD Modell mit nativem Kontrast 500:1 und damit zu hell projiziert, der bekommt ein Matschbild. Und da die einzige Möglichkeit meist nur die Reduzierung der Lampenleistung ist, nutzt man die und bekommt ein visuell besseres Bild. Das wird der Hauptgrund sein.

Im Hififorum, und gerade bei den Klasse A Verstärkerfans, da gibt es viel mehr Einsparmöglichkeiten als eine Beamerlampe.

Denn, wie heißt es schon in einer Werbereihe von aardman:

Jens

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