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35mm-Vorführtermine


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Am kommenden Donnerstag, den 13.2. im Filmforum Duisburg:

 

"Alphaville" in der OmU, automatische 1800 m Überblendung, ich führe vor.

 

Die Entscheidung für 1:1,66 bei "David" schien mir übrigens, während ich nun den kompletten Film verfolgte, genau richtig, also bitte merken!

 

Gruß

Martin

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In einem KIno, das nur über 1.66er-Optiken verfügt (1.37 fehlte), führte ich die Neue-Vision-Kopie ALPHAVILLE in 1.66 vor und fand es nicht unpassend. Schon einmal vor 30 Jahren so prakitiziert, als ich selber eine Kopie besaß.

Jedoch instisterte Godard nach Erscheinen der Criterion-Laserdisc des Films, noch herausgegeben in 1. 66, bei Erscheinen der Criterion-DVD schlussgültig auf 1.37er Aspect Ratio.

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Er HAT bei meinem Versuch, ihn in 1:1,66 zu probieren entweder einen Balken oben, oder unten, je nach Kadrierung (Bildstricheinstellung).

Und im kleinen Saal, wo er läuft, stimmen die nichtanamorphen Formate ganz genau.

 

Liebe Grüße

Martin

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Er HAT bei meinem Versuch, ihn in 1:1,66 zu probieren entweder einen Balken oben, oder unten, je nach Kadrierung (Bildstricheinstellung).

 

Nachgefragt: durchgängig oder zwischen den Einstellungen wechselnd? (Letzteres würde mich wenig überraschen: Pasolini muss einen verhängnisvollen Hang dazu gehabt haben, am Dreh zwei Kameras mit kameraseitiger hard matte einzusetzen, die aber bildstrichmäßig nicht voll aufeinander abgestimmt waren. Mit anderen Worten: Die Original-Kadrierung in den Kameras war möglicherweise 1:1,66, aber in der Mischung beider Kameras in der fertigen Kopie kann man diese nur 1:1,85 spielen. - Mit IL VANGELO SECONDO MATTEO hatte er den Vorführern die Formatentscheidung noch einfach gemacht: Die EA-Kopien hatten eine kameraseitige hard matte auf 1:1,66 - übrigens ohne Brüche zwischen den Einstellungen, die Nachkopierungen eine kopierwerksseitig eingefügte hard matte auf 1:1,85. Dabei sieht in diesem Falle 1:1,66 viel besser aus als 1:1,85 ... :roll:)

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Hallo @ preston,

betreffend BEN HUR hat mich sehr gefreut, dass Du auf Deiner Webseite bei den Credits

unter "Regie" gleichwertig mit Wyler auch Andrew Morton erwähnt hast. Er wurde immer

 

verschwiegen, was besonders gemein war, da immer mit dem Wagenrennen

geworben wurde. Er hat ja nicht nur inszeniert, sondern auch das Script geschrieben.

Im Drehbuch war an der entsprechenden Stelle eine leere Seite mit dem Hinweis :

" The chariot race ".

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WE'RE NO ANGELS

(Wir sind alle keine Engel)

USA 1955, R: Michael Curtiz

 

mit Humphrey Bogart, Peter Ustinov, Aldo Ray u.a.

Aufgenommen in VistaVision

Vorführung im Format 1:1,66

 

Britische Technicolor-Farbdruckkopie von 1955, Ton englische Originalfassung Mono

Die Kopie hat deutliche Gebrauchsspuren, aber hervorragende Farben und VistaVision-F-Zeichen :)

 

Deutsches Filmmuseum

Frankfurt am Main

 

Donnerstag, den 6.3.2014 um 20.30

Freitag, den 7.3.2014 um 18.00

 

am Donnerstag ist übrigens Igor Ustinov, der Sohn von Hauptdarsteller Peter Ustinov, zu Gast (Filmgespräch mit Urs Spoerri).

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"Amerikanische Gangsterkomödie, reich an humorvollen und ironischen Einfällen, für europäische Augen und Ohren jedoch eher befremdlich."

Angestaubtes Zitat des Katholischen Filmdienstes von ~1955. Leicht zu erraten, was denen damals nicht gefiel:

Die 3 amüsanten frechen Einbrecher und auch noch eine Hausschlange mit dem Vornamen eines deutschen Politikers...

Mittlerweile ein Klassiker!

VistaVision und Farbdruckkopie: Das ist fast so brillant wie 70mm und macht süchtig.

Unbedingt zu empfehlen!

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[...]VistaVision und Farbdruckkopie: Das ist fast so brillant wie 70mm und macht süchtig.

Unbedingt zu empfehlen!

 

Ist das eine Rede für eine nähere Beschäftigung mit den damaligen Grundanliegen beider Formate oder ist es bereits eine Fesstellung des Ergebnisses?

 

 

Gabs aber mal als Filmformat, einen Testfilm dafür habe ich bei mir. Sinn und Unsinn diese Formates haben sich mir jedoch noch nicht erschlossen.

Jens

 

Einige amerikanische und italiensche Filme wurden damit kadriert. Aber die Gründe hierfür sind nur schwach dokumentiert.

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Mal auf die Schnelle eine kleine Tabelle zu (empfohlenen) Bildbreiten gezaubert mit den Informationen, die auf http://www.3dfilmarc...n-documentation verfügbar sind. Zwei Erklärungsansätze: Die Studios waren sich alle nicht grün, weswegen jeder etwas anderes machen musste; oder im Frühjahr 1953 ist in Hollywood so etwas wie eine kollektive Verrücktheit ausgebrochen ...

 

140306_Widescreen.pdf

 

Jedenfalls, wie schon vermutet, 1:1,75 war das Hausformat von MGM, aber auch RKO, Paramount und Warner waren diesem Bildseitenverhältnis nicht abhold. Zwei Jahre später war das sogar der Vorschlag für den britischen Standard.

 

post-79359-0-61807500-1394117323.jpg

 

... eine Hausschlange mit dem Vornamen eines deutschen Politikers...

 

Nein - das ist jetzt nicht wahr! In der deutschen Fassung ist der Name des lieblichen Tieres nicht geändert worden? Und das im Adenauer-Nachkriegs-Deutschland? Da hat die Synchro aber wirklich gepennt ...

 

Ansonsten - die Dialoge der Originalfassung sind, auch das sollte man nochmal erwähnen, wirklich gedrechselt. Manche mag man sich übers Bett hängen. Mein Favorit ist, glaube ich, immer noch der (Humphrey Bogart): "We came here to rob them and that's what we're gonna do - beat their heads in, gouge their eyes out, slash their throats. Soon as we wash the dishes." An zweiter Stelle stehen nur zwei Worte, unterstrichen mit einem Riesen-Küchenmesser - gerichtet an Aldo Ray (beim Anblick der rosa Schürze): "Say something."

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