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4K DCPs


Bubbagump
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Hallo,

gibt es irgendwo eine Liste aus welcher ersichtlich ist, dass ein Film als 4K DCP erhältlich ist? Interessant wäre in dem Zusammenhang, ob die Zahl dieser Filme langsam zunimmt.

Wie sind die Erfahrungen der SXRD-Nutzer?

 

BTW: Wie weit sind eigentlich mittlerweile die 4K-Lösungen der Sony-Konkurrenz? Nach der Ankündigung, dass die Chips von Texas Instruments nun verfügbar sein sollen, war es lange recht still, bis ich nun von einer Barco 4K Installation auf der Berlinale las.

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4 K DCPs gab es auch schon von W, allerdings nicht soviele wie 2K, nur ein Beispiel: Batman

 

Grundsätzlich stellt sich doch zum jetzigen Zeitpunkt die Frage beim Thema 2K/4K: Kosten/Nutzen

 

Wollen wir erst mal sehen, was die angekündigten Maschinen bei "nicht restaurierten" Filmen können und leisten.

 

Interessanter wäre zu wissen, ob ein kostenloses Upgrate (von 2K auf 4K) bei den VPF Verträgen enthalten ist. Das fänd ich elementar wichtig!

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Hallo Freunde:

 

 

Preislich sind 2k DLP und Sony's SRX durchaus in einer Liga, und es kommt hinzu, dass selbst hochskalierte 2k DCPs irgendwie besser aussehen.

DLP 4k ist schon relativ lange erhältlich, nur die Chip Ausschußrate war so hoch, daß ein Preis, wie ihn der Kinomarkt zahlen wird, in weiter Ferne war.

Ob sie das Problem gelöst haben, wird sich zeigen.

 

Wir haben eine kleine Bildwand, die mit 6m Breite aus 9 m bespielt wird. Da war 4k ein Muß, sonst wäre das Ergebnis eine gegen Geld unzumutbare Pixelei gewesen. Die bisherige Anzahl nativer 4k DCp hält sich in Grenzen, doch ich bin sicher, das ändert sich. Denn in anderen Teilen der Welt ist 4k SRX der meiseingesetzte Kinobeamer, weil günstig und zuverlässig.

 

Grüße

 

 

Lorenz

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Weniger spotten, lieber mal den Taschenrechner bemühen:

 

Wenn die Bildwand 6m breit ist und der Projektor 9m entfernt steht, ist anzunehmen, daß der Besucher sich zwischen 8 und 4 Meter vom Bild entfernt aufhält (es sei denn, es gibt nur Stehplätze neben dem Vorführer im BWR).

 

Das bedeutet für mindestens die Hälfte des Raums Betrachtungsentfernung unterhalb einer Bildbreite.

 

Wie in anderem Thread (Kopien vom 4K-Negativ) schon beschrieben:

 

Auflösungsvermögen des normalsichtigen menschlichen Auges beträgt ungefähr eine Winkelminute (oder Bogenminute), das ist 1/60 eine Grades.

 

Horizontale Systemauflösung in Pixeln (bei digitalen Medien) durch 60 geteilt ergibt zulässigen Betrachtungswinkel, unter dem das Bild artefaktfrei gesehen werden kann.

 

 

2K DCI ist maximal 2048 Pixel breit.

 

2048:60 = 34,14 Grad zulässiger Betrachtungswinkel

 

4K DCI ist maximal 2048 Pixel breit.

 

4096:60 = 68,2 Grad zulässiger Betrachtungswinkel

 

Natürlich kann man für individuelles Sehvermögen und andere Faktoren (z.B. Kamerabewegung, weichgezeichnete Bilder usw.) einiges abziehen, aber der Unterschied bleibt enorm.

 

Auf den ersten Blick hören sich 4K für eine 6m-Wand an, als wolle man mit dem Ferrari zum Supermarkt fahren. Entscheidend ist aber nicht die absolute Bildgröße, sondern nur das Verhältnis von Bildgröße und Betrachtungsabstand.

 

20m weit weg von einer 30m-Bildwand ist der gleiche Blickwinkel wie 4m entfernt von einer 6m-Bildwand.

 

Einschränkung: Der Auflösungsgewinn bei 4K auf 6m Breite setzt natürlich voraus, daß eine unperforierte oder mikroperforierte Bildwand verwendet wird, deren Raster auch bei < 1 Bildhöhe vom Besucher nicht wahrgenommen wird. Siehe obige Formel.

 

Theoretischer Hintergrund hier:

4K Theorie

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Eine Liste von Filmen, die als 4K-DCP erhältlich sind oder waren findet sich hier (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

 

http://pro.sony.com/bbsc/ssr/mkt-digitalcinema/resource.latest.bbsccms-assets-mkt-digicinema-latest-4kmoviereleaseslisting.shtml#2011

 

Anmerkung am Rande: wenn ein Film also einmal als 4K DCDM vorliegt, dann sind auch alle internationalen Fassungen quasi zwangsläufig 4K, weil sich niemand - warum auch? - bemühen würde, diese herunter zu skalieren. Und, wie hier schon geschrieben wird, wenn ein Film 4K ist, dann sind auch alle DCP 4K, d. h. auf einem 4K-System wird er als solcher wiedergegeben, auf einem 2K dann "nur" der 2K-Kern (ich schreibe das deshalb, weil dies - immer noch - ein weit verbreitetes Mißverständnis ist, dass 2K-Systeme ein 2K-DCP bekommen und nur 4K-Systeme ein 4K-DCP; damit genau dies nicht passieren muss, hat man sich ja für JPEG2000 entschieden).

 

Schönen Gruß

 

Oliver

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Natürlich kann man für individuelles Sehvermögen und andere Faktoren (z.B. Kamerabewegung, weichgezeichnete Bilder usw.) einiges abziehen, aber der Unterschied bleibt enorm.

Was einige interessengeleitete Sprecher der Postproduktion zur Selbstlegitimation ihres 2k Workflows gerne machen.

Man sollte vielleicht darauf nicht länger eingehen, wenn dieser "Einwand" sich noch unfreiwillig fortplanzt, fürchte ich (denn ob ein Bild weichgezeichnet oder durch stroboskopischen Effekt an Detail-Sichtbarkeit verliert, ist keine Rechtfertigung für eine Unterabtastung, zumal der Gesamteindruck des Films entscheidet, ebenso die davon unabhängige Bildstruktur bei Betrachtung eines Schirmbildes. Beispiel: eine womöglich stark durch Kameraschwenks in Unruhe liegende Imax-Produktion ist noch immer anhand ihrer Bildtexturen, anhand des Kontrastes und der Farbtiefe charakteristisch erkennbar: explizit durch filmische Auflösung, für die digitale lediglich ein Äquivalent darstellt.)

 

Eine 4k-Dijektion z.B. auf der Berlinale gewinnt im übrigen auch bei kleineren Datenträgern - ähnlich dem Blow up-Prozesse aus der Filmtechnik. Leider ergibt sich aber, im Gegensatz zur Filmtechnik, bei den gesehenen DLP-Projektionen kein Farb-Kontrastzuwachs (abhängig beim Film von der Größe der Bildfläche und steigenden Anzahl der Farbmoleküle: ein grosses Plus beim Film). Diverse 35mm-Kopien auf den IFB wurden wieder einmal der DCI-Projektion als überlegen erachtet.

 

Von Skalierungsproblemen 2k -> 4k habe ich noch nicht gehört. Kenne sie vom Hochskalieren von Blu-ray Dics auf 2k DCI, nicht aber von 2k DCI auf 4k DCI (obwohl das von @oceanics einmal berichtet wurde, aber sich solches aus der Postproduction in Bln nicht bestätigen ließ). Seltsamerweise gibt es aber derartige Probleme im Imax DMR-Prozess, wie immer wieder zu beobachten war, obgleich auch hier ein 4k Digital Intermediate zugrunde liegt.

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Eine Liste von Filmen, die als 4K-DCP erhältlich sind oder waren findet sich hier (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

 

http://pro.sony.com/bbsc/ssr/mkt-digitalcinema/resource.latest.bbsccms-assets-mkt-digicinema-latest-4kmoviereleaseslisting.shtml#2011

 

 

 

Leider erkennt man aus der Auflistung nicht, welche 3D Filme in 4K verfügbar waren, sind oder sein werden. Dort unterscheidet man zwischen 4K und 3D. Sollten Euere Marketingspezies ändern, bzw. optimieren.

Die sollten aber auch wissen, das 3D nicht erst im Jahre 2009 begonnen hat! Böser Fehler!!! Aber Du sagtest ja schon: "ohne Anspruch auf Vollständigkeit"

 

Allerdings würde ich mir wünschen, das 100% der Releases von S auch dann in 4K verfügbar wären. Bei ca. 25 Releases/Jahr wären es laut dieser Auflistung im Jahr 2011 ca. 50%.

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Au Weia...

 

 

Eine Liste von Filmen, die als 4K-DCP erhältlich sind oder waren findet sich hier (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

 

http://pro.sony.com/bbsc/ssr/mkt-digitalcinema/resource.latest.bbsccms-assets-mkt-digicinema-latest-4kmoviereleaseslisting.shtml#2011

 

Anmerkung am Rande: wenn ein Film also einmal als 4K DCDM vorliegt, dann sind auch alle internationalen Fassungen quasi zwangsläufig 4K, weil sich niemand - warum auch? - bemühen würde, diese herunter zu skalieren. Und, wie hier schon geschrieben wird, wenn ein Film 4K ist, dann sind auch alle DCP 4K, d. h. auf einem 4K-System wird er als solcher wiedergegeben, auf einem 2K dann "nur" der 2K-Kern (ich schreibe das deshalb, weil dies - immer noch - ein weit verbreitetes Mißverständnis ist, dass 2K-Systeme ein 2K-DCP bekommen und nur 4K-Systeme ein 4K-DCP; damit genau dies nicht passieren muss, hat man sich ja für JPEG2000 entschieden).

 

Schönen Gruß

 

Oliver

 

 

 

Hieße dann, bei Euch steht in der Beschreibung immer 4K, wenn der Film in 4K veröffentlich wurde? ? ? ?

 

Pirates_Of_The_Caribbean_At_World’s_End_Feature_2.39_English_Spanish_subtitles_United_States_

Rated_PG-13_5.1_Audio_2K

 

 

Sorry, wenn ich jetzt keinen S Titel genommen hab.

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Eine Liste von Filmen, die als 4K-DCP erhältlich sind oder waren findet sich hier (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

 

http://pro.sony.com/bbsc/ssr/mkt-digitalcinema/resource.latest.bbsccms-assets-mkt-digicinema-latest-4kmoviereleaseslisting.shtml#2011

 

 

 

Hallo Oliver,

 

Zufällig weiss ich aber ganz genau, dass The Tourist zumindest in Deutschland nicht in 4k ausgeliefert wurde. Das DCP das von Technicolor kam war nur 2k. So ganz scheint die Liste also nicht zu stimmen. Von Katyn gab es z.B. ein 4K DI, leider ist das nie bei uns angekommen, das DCP wurde aus Kostengründen dann von einer HDCAM-SR gezogen. Es ist also leider nicht immer so, dass das beste Material auch wirklich ins Kino kommt.

 

Spontan fällt mir noch Burn after Reading und a Serious man ein. Das war sicher 4k.

 

Gruß Harald

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@cinerama:

 

Der Unterschied zwischen 2K und 4K ist bei ruhigen Aufnahmen sichtbar, gestalterisch beabsichtigte Bildunruhe (Dogma-Film, Actionszenen, "Shakycam" usw.) kaschieren den Unterschied. Wenn Du einen "Shakycam"-Film wie BLACK SWAN oder BOURNE IDENTY zeigst, wird der subjektive Bildeindruck bei 2K und 4K sehr ähnlich sein.

 

Der Mensch ist keine Maschine, zwischen einzelnen Kinozuschauern gibt es große Unterschiede, ja selbst bei ein und derselben Person ist der Sehvorgang nach Tageszeit, Blutdruck und Muskeltonus (Verspannungen) gewaltigen Schwankungen unterworfen. Daher ist die von mir zitierte Auflösung nur ein Mittelwert, aber natürlich kein Argument für weniger Auflösung. Man stellt ja auch die Bildschärfe nicht so ein, daß sich der kurzsichtigste Besucher gerade nicht beklagt, der seine Brille zuhause vergessen hat. ;)

 

Lustig finde ich, daß seit Jahren die digitale Auflösung, bei der der Besucher angeblich "keinen Unterschied merkt", immer flexibel dem angepaßt wird, was die beruflich mit Digitalem beschäftigten Marktteilnehmer gerade als Standard ihr eigen nennen. Erst war es Digibeta, dann die dolle 1,3K-"Dijektion" (heute Elektronikschrott de luxe), dann Full-HD, dann 2K, und wenn 4K sich als Postproduktions-Standard etabliert hat, wird keiner sich mehr an sein Geschwätz von gestern erinnern. :D

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Hat denn irgendjemand mal belastbare Informationen darüber, in welchem Kinos 4k auch wirklich 4k ist? Bei der letzten diesbezüglichen Diskussion stellte sich ja heraus, dass man schon ausgesprochenes Glück haben muss, wenn man ein 4k DCP auch wirklich in 4k sehen will - schlicht weil die Mehrzahl der Sony Installationen 3D Installationen sind und man dort offensichtlich nur sehr ungern den Umbau auf 3k/2D vornimmt und lieber 2*2k durch die 3D Optik spielt.

 

Da dürfte die Sicherheit bei 4k DLP größer sein.

 

 

- Carsten

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Weniger spotten, lieber mal den Taschenrechner bemühen:

magentacine, Lorenz hat Unsinn erzählt, da hilft dir auch dein Taschenrechner nicht weiter. 6m Leinwandbreite braucht keine 4K, genausowenig wie 6m Leinwandbreite früher 70mm gebraucht hat. Wer bei 6m Leinwandbreite dennoch 4K installiert, soll das ruhig tun, denn falsch ist es sicherlich nicht. Man kann es aber nicht begründen mit einem sonst "verpixelten" 2K-Bild auf 6m Leinwandbreite.

 

Aber vielleicht irre ich mich ja. Vielleicht haben sich ja früher auch alle geirrt, die 70mm-Installationen bevorzugt in großen Häusern einbauten, um so die Grobkörnigkeit des 35mm-Bilds zu vermeiden. Alles Idioten, genau wie ich. Jetzt wissen wir ja, das war alles ganz falsch. 70mm-Installationen hätte in kleinen Häusern bis maximal 6 Meter Leinwandbreite eingebaut werden müssen. Ach je, hätte man das doch vorher gewußt. Schade, sehr schade. Zu spät.

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Wenn für 6m Breite generell 2048 Pixel in Ordnung sind, dann bräuchten 50" Fernsehgeräte auch nicht mehr als 180x320 Pixel. Schließlich ist das Bild nur knapp 1m breit und der Betrachtungsabstand laut Brillo so egal, dass man gar nicht erst rechnen muss. :blink:

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Wenn für 6m Breite generell 2048 Pixel in Ordnung sind, dann bräuchten 50" Fernsehgeräte auch nicht mehr als 180x320 Pixel. Schließlich ist das Bild nur knapp 1m breit und der Betrachtungsabstand laut Brillo so egal, dass man gar nicht erst rechnen muss.

Sorry, aber du weißt einfach nicht, wovon du sprichst. Pixelzählerei ist und bleibt das Privileg von Leuten, die einfach keine eigene Erfahrung gesammelt haben.

Und „verpixelte Leinwand“ bei 2K ist nichts weiter als ein doofes Märchen. Mittlerweile kann sich längst jeder, wirklich jeder vom Gegenteil überzeugen, gibt ja mittlerweile genug große und kleine Leinwände, die mit 2K bespielt werden. 2K ist sicher nicht das totale Optimum, aber verpixelte Leinwand ist jedenfalls keiner der Mängel – und ganz bestimmt nicht auf einer 6 Meter breiten Leinwand, egal, in welchem halbwegs realistischen Betrachtungsabstand. Pixelzählerei ersetzt eben keine Ansicht aus eigener Erfahrung.

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Wenn für 6m Breite generell 2048 Pixel in Ordnung sind, dann bräuchten 50" Fernsehgeräte auch nicht mehr als 180x320 Pixel. Schließlich ist das Bild nur knapp 1m breit und der Betrachtungsabstand laut Brillo so egal, dass man gar nicht erst rechnen muss. :blink:

Vielleicht ist hier die Finanzierung sehr knapp und jetzt hat jemand Angst, daß die teuer eingekaufte 2k-Technik schon veraltet ist und kein Geld mehr bringt.

Anders ist diese Ignoranz gegen Fakten und diese Aggressivität kaum zu erklären.

 

Wer 2k schon länger hat und dessen Technik sich durch 3D bezahlt hat, der kann demnächst 4k kaufen. Wer jetzt noch 2k kauft bekommt vermutlich ein Problem.

Die Zeiten in denen ein Projektor 40-60 Jahre hält sind einfach vorbei.

In 10 Jahren gibts dann wieder etwas neues. Vielleicht Laserprojektion mit 8k@48p.

 

 

Gruß

 

Salvatore

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