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Friedemann Wachsmuth
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Am 27.2.2022 um 00:18 schrieb F. Wachsmuth:

Ich hab hier jetzt 8 Stück (B|D)8L? auf dem Tisch gehabt und nicht an einer war die Selenzelle kaputt. Sie ist in dieser Konsturktion ja sehr gut geschützt. Höchstens die Kabel sind mal lose, durch die wiederkehrende Schwenkbewegung beim Messen.
Problem dieser Selenzelle ist eher, dass sie hier (durch die geringe Größe) einfach zu "blind" für > 80 ASA ist. 

Ja - die Chance auf intakte Selenzellen bei Bolex Taschenkameras sind wirklich viel größer als bei Kameras mit externen Selen-Belis. Eine Bolex C8SL mit defektem Beli hab ich allerdings. Aber Danke für den Tip mit den Kabeln. Da muß ich mal schaun. Vielleicht liegts nur daran.
Das Thema "Selenzellen ersetzen" ist aber vor allem auch für die vielen anderen Kameras interessant, die den Beli extern haben.

Wie ist das mit CDS-Zellen - gibt´s da welche, die genauso dünn sind wie Selenzellen?
Wenn die Zelle dicker wird, passen vielleicht nicht mehr alle Objektive an die Kamera. Manche ragen ja nach hinten recht weit in die Kamera. Das Switar f0,9 glaub ich z.B.

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  • 7 months later...

Der Abstand der Perforationslöcher (Mitte-Mitte)ist bei S8 „nur“ 0,71 mm größer. Der Greifer wird bei Normal 8 ganz am oberen Rand des Perfolochs eintauchen oder schlägt nur minimal an der oberen Kante auf (mit einer etwas günstig geformten Greiferspitze kein Problem).

Der Bildstrich wird dann allerdings wegen des größeren Greiferschritts bei S8 nicht mehr exakt in der Mitte zwischen den Perfolöchern bei Normal 8 liegen. So sieht es mir auf dem Foto des N8 Streifen auch aus. 

Eigentlich glaube ich auch nicht, dass nur die Quarz diese Kunst beherrscht.

 

Aber sorry, ja, der Filmtechniker soll da mal „ran“… 😉

 

Edited by S8ler (see edit history)
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vor 2 Stunden schrieb S8ler:

 

Eigentlich glaube ich auch nicht, dass nur die Quarz diese Kunst beherrscht.

 

Dann bitte alle anderen DS8-Kameras hier im Forum mal mit altem D8-Film testen!

Umgekehrt DS8-Film in D8-Kamera geht nicht  (haben wir auch schon probiert)

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Super-8-Film in Normalachtkamera hat ja beim Friedemann schon mal funktioniert ->

. Allerdings mit etwas Umbau der Kamera.
Aber worin liegt denn der Sinn, 2x8mm-Film in einer DS-8-Kamera zu verwenden?

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vor 4 Stunden schrieb S8ler:

Der Bildstrich wird dann allerdings wegen des größeren Greiferschritts bei S8 nicht mehr exakt in der Mitte zwischen den Perfolöchern bei Normal 8 liegen

Wieso das bei Klaus mit dem Bildstrich überhaupt so gut klappt ist mir ein totales Rätsel. 
 

Als @Schokoprinz unwissend D8 durch seine Bolex B8DS zog, saß der Bildstrich wie zu erwarten völlig verkehrt (siehe unten)

 

A2E234D3-3A33-41DE-94AA-1AA191E8902B.jpeg

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vor 2 Stunden schrieb k.schreier:

Umgekehrt DS8-Film in D8-Kamera geht nicht  (haben wir auch schon probiert)

Das ist auch kein Wunder, weil der Greiferweg einer N8-Kamera einfach zu kurz ist, der Greifer also unterhalb des nächsten Perfolochs einschlägt und abrutscht, sprich das Loch nicht mehr findet. Wenn dagegen ein S8-Greifer oberhalb des nächsten Perfolochs auf den N8-Film trifft, kann er das Loch bei der Abwärtsbewegung doch noch finden.

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vor 14 Minuten schrieb S8ler:

Das ist auch kein Wunder, weil der Greiferweg einer N8-Kamera einfach zu kurz ist, der Greifer also unterhalb des nächsten Perfolochs einschlägt und abrutscht, sprich das Loch nicht mehr findet. Wenn dagegen ein S8-Greifer oberhalb des nächsten Perfolochs auf den N8-Film trifft, kann er das Loch bei der Abwärtsbewegung doch noch finden.


Zudem passt die breite Greiferspitze einer N8-Kamera nicht in das schmale S8-Perfoloch 😉

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Die einzige, einigermaßen sinnvolle Sache, die mir einfällt, wäre, daß man eine art Breitbild erzeugen könnte - wenn man oben und unten vom Bild etwas abschneidet und die gewonnene Breite, zwischen den Perfo-Löchern ausnutzt. Dann braucht man aber einen umgebauten Projektor dafür - oder man arbeitet danach mit Digitalisiertem Film weiter.

breitbild.JPG

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vor 1 Stunde schrieb F. Wachsmuth:

Wieso das bei Klaus mit dem Bildstrich überhaupt so gut klappt ist mir ein totales Rätsel. 
 

Als @Schokoprinz unwissend D8 durch seine Bolex B8DS zog, saß der Bildstrich wie zu erwarten völlig verkehrt (siehe unten)

 

Das ist ja ein nachträglicher, privater Umbau. Entscheidend ist ja eigentlich der Abstand von unterster Stellung des Greifers (da findet die Belichtung statt. Ich glaube, korrekt heißt das Absetzen) zur Bildfenstermitte, der zum Beispiel bei S8 ein ganzzahliges vielfaches der Bildhöhe betragen muss, damit das Perfoloch mittig am Bildfenster zum Stehen kommt.

Wäre er z.B. null, dann würde sich die unterste Greiferstellung exakt mittig neben dem Bildfenster befinden.

Bei N8 muss zur obigen Rechnung nochmal eine halbe Bildhöhe draufgerechnet werden.

 

Letztlich muss das mechanisch korrekt umgesetzt werden, ist halt Feinmechanik. Wenn der Abstand Greifer-Bildfenster nicht 100% stimmt, dann stimmt die Position des Bildstrich nicht.

Interessant wäre also, ob denn der Bildstrich bei S8-Film exakt richtig bzw. das Perfoloch exakt in der Bildmitte sitzt. Da zweifel ich nämlich dran….

 

Übrigens liegt der Bildstrich bei jeder Kamera minimal woanders. Das kleinere Bildfenster des Projektors kaschiert aber i.d.R.  den Versatz, wenn man Filme aus unterschiedlichen Kameras zusammenschneidet. 

 

PS: Änderung, weil ich mich „verrannt“ hatte.

Edited by S8ler (see edit history)
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vor 41 Minuten schrieb Semi:

Die einzige, einigermaßen sinnvolle Sache, die mir einfällt, wäre, daß man eine art Breitbild erzeugen könnte - wenn man oben und unten vom Bild etwas abschneidet und die gewonnene Breite, zwischen den Perfo-Löchern ausnutzt. Dann braucht man aber einen umgebauten Projektor dafür - oder man arbeitet danach mit Digitalisiertem Film weiter.

breitbild.JPG

In dem Fall würde ich mal für ein digitales Endprodukt votieren… 🙂

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vor 5 Stunden schrieb Semi:

Aber worin liegt denn der Sinn, 2x8mm-Film in einer DS-8-Kamera zu verwenden?

Ich habe einen ganz konkreten für mich sinnvollen Einsatzzweck in der nächsten Zeit:

Auf dem Flohmarkt habe ich einen S/W-Normal8-Film aus den 60ern erworben, zu dem ich ergänzende Titel auf Fomapan drehen will.

In Ermangelung einer Doppel8-Kamera werde ich wieder Fomapan -Doppel-8 in der Quarz Zoom DS8-3 verwenden.

Ich habe anhand des oben abgebildeten Filmstreifens auch versucht zu ermitteln, wie weit ich die Titelschrift beim Blick durch den S8-Sucher aus der Mitte verschieben muss, damit sie anschliessend im Normal8-Bildfenster mittig erscheint...

Ich werde berichten...

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vor 4 Minuten schrieb Semi:

daß es hier im Forum jemanden gibt, der keine Doppelachtkamera hat.

ja ich weiß, Doppel-8 erlebt ja momentan geradezu einen regelrechten Hype... Die schönen mechanischen chromblitzenden Kameras sind ja auch in der Tat attraktiver als die 70er-Jahre-Super8-Plastikbomber...

aber das die Perforation fast größer als das Bild selbst  ist - damit habe ich mich nie anfreunden können....

Und dann die lichtschwachen Projektoren...(bis auf vielleicht der Elmo SP wie ich in letzter Zeit hier im Forum erfahren habe...)

Edited by k.schreier (see edit history)
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Was für Doppelacht spricht ist auch die einfachere Handhabung der Kameras, bei Verwendung moderner Filme. Man kann alles ganz normal einstellen. Bei Super-8-Kameras muss man oft erst irgendwelche Automatiken überlisten - also häufig um die Ecke denken. Und noch ein weiterer Punkt der Doppelacht zur Zeit sehr beliebt macht - vielleicht der wichtigste: Mit Doppelacht filmt man zur Zeit am billigsten.

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vor 12 Stunden schrieb S8ler:

Interessant wäre also, ob denn der Bildstrich bei S8-Film exakt richtig bzw. das Perfoloch exakt in der Bildmitte sitzt.

Bei meinem Umbau tut er das. Der Bildstrich entspricht exakt dem meiner Nikon R10. 
 

Ich weiß nicht wie präzis Uwes Umbau ist, aber der Unterschied der vertikalen Perfolochpositikon ist eben 1/2 Filmbild — mehr Unterschied geht ja eigentlich nicht. Mit ist immer noch ein Rätsel, wie bei Klaus der Bildstrich sowohl bei DS8 als auch bei D8 stimmt. (Wenn er es denn tut.)

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Zitat

Ich habe einen ganz konkreten für mich sinnvollen Einsatzzweck in der nächsten Zeit:

Auf dem Flohmarkt habe ich einen S/W-Normal8-Film aus den 60ern erworben, zu dem ich ergänzende Titel auf Fomapan drehen will.

In Ermangelung einer Doppel8-Kamera werde ich wieder Fomapan -Doppel-8 in der Quarz Zoom DS8-3 verwenden.

Hallo,

ganz ehrlich, ziemlich viel Aufwand willst du da treiben.

Ich würde mir bei Ebay eine Normal 8 Kamera kaufen, oder mir eine N8 bei einem Forumsmitglied für ein paar Tage leihen. Ich weiß, das ist feige, weil viel zu einfach :-)

  • Thanks 2
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vor 8 Stunden schrieb F. Wachsmuth:

Mit ist immer noch ein Rätsel, wie bei Klaus der Bildstrich sowohl bei DS8 als auch bei D8 stimmt. (Wenn er es denn tut.)

Ja, da tut er.

Man kann den Film projezieren, ohne das es diebzgl. Probleme gibt oder man den Bildstrich bis auf Anschlag verstellen muss.

Ist mir auch ein Rätsel, darum habe ich day ja hier zu Diskussion eingestellt.

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vor 3 Stunden schrieb ReelToReel:

Hallo,

ganz ehrlich, ziemlich viel Aufwand willst du da treiben.

Wieso Aufwand?

Ob ich bei der nächsten Bestellung bei click& surr oder Fotoimpex einen Foma-D8 mitbestelle oder nicht, ist doch kein Aufwand.

Extra eine Doppel8-Kamera zu organisieren, die ich ansonsten nicht brauche, aber schon.

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vor 3 Stunden schrieb k.schreier:

Ja, da tut er.

Man kann den Film projezieren, ohne das es diebzgl. Probleme gibt oder man den Bildstrich bis auf Anschlag verstellen muss.

Ist mir auch ein Rätsel, darum habe ich day ja hier zu Diskussion eingestellt.

Es gab ja die Kamera auch als Doppel8-Kamera. Das ist die Quarz5.

 

Bei der Auktion (https://www.ebay.de/itm/384099032918) gibt es Bilder vom Greifer und der Andruckplatte. Insgesamt sieht das ziemlich identisch mit der DS8-3 aus. Wenn ich die Bilder mit meiner DS8-3 vergleiche, sieht nur das Filmfenter etwas größer aus. Vielleicht war das Konstruktionsziel beide Versionen möglichst identisch zu machen.

Edited by Theseus (see edit history)
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