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Mal was Lustiges....


Martin Rowek

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Tja, passt gut, wo zwei, drei Beiträge weiter oben doch Loriot kam: In der Sketchreihe von Loriot "Übers Fliegen" sind in allen Aufnahmen, die nicht im Flugzeug spielen (dort war Video...), ja auf 16mm gedreht, und bei jedem Schnitt sieht man schön die Klebestelle. Ich besitze diese Sketche als VHS-Aufzeichnung von irgendwann-199X, aber ich denke nicht, dass für die DVDs großartig nachbearbeitet wurde.

 

Letztens sah ich im hr auch eine Folge "Der Fahnder" aus den 80ern, dort waren sie ebenfalls: Schöne Klebestellen bei jedem Schnitt, außer beim Übergang zu Videoaufnahmen natürlich...

 

Bei anderen Produktionen, beispielsweise "Tatort", oder "Polizeiruf 110" aus dem Osten ist mir soetwas nie aufgefallen. Auch bei älteren Serien, aus den 60ern oder 70ern, wie "Ein Herz und eine Seele" oder "Stahlnetz" ist mir das nicht aufgefallen...

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Der DDR-Polizeiruf wurde auf 35 mm gedreht. Im Sommer gab es eine Doku über eine zensierte Folge "Im Alter von …" aus dem Jahr 1974, wo nur das OCN erhalten geblieben war.

 

Ich stieß vor längerem mal auf etliche Fernsehsendungen mit Prof. Haber von Anfang der 1980er Jahre: Die außerhalb vom Studio aufgenommenen kurzen Einspieler (16 mm) mit ebenfalls "abenteuerlichen" Klebestellen versehen, teilweise schwindet sogar die Schärfe. Meines Wissens wurden doch nur tagesaktuelle Beiträge auf Umkehrfilm gedreht und alles auf Negativ, so dass man hier meinen könnte, dass die geschnittene Arbeitskopie direkt verwendet wurde.

Ein Beispiel davon hier:

- witzig ist auch die Skizze bei 07:50 min, wo der Darstellung nach eine SR II zum Einsatz gekommen sein muss.

- ab 9:00 min ("Uhrenmuseum") sieht man einige dieser "guten" Klebestellen.

 

http://www.youtube.com/watch?v=aGz4Xco7E94

 

 

 

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@ Robby: herrlich, vielen Dank für den Beitrag! Mir stehen fast die Tränen in den Augen, denn bis auf die Ehrmann - Werbung kenne doch tatsächlich jede andere aus meiner Kindheit. Allerdings als Rihrpottler kenne ich diese Telemiezen gar nicht und hatte auch noch nie von denen gehört. Was ham die sich denn da für einen Mist einfallen lassen? Ansonsten ist das ganz klar Lichtton. Man stellt sogar fest, daß die doch tatsächlich beim Zusammenstellen des "Vorprogramms" mal doch bei den Telemiezen zu früh abgeschnitten haben. Zwischendurch fehlt es mal kurz am Ton. Was hat man damals noch für eine tolle Werbung gemacht!

 

Kleine Anmerkung noch dazu; ist mir über die letzten Jahrzehnte enfallen, war aber beim gucken der Werbung sofort wieder da: Damals bestand die Kinder - Schokolade noch rund aus einen drittel Liter Milch. Als die neuere geschwungene Riegelform auf den Markt kam, bestand sie nur noch aus einem viertel Liter Milch, Laut Werbeaussage!

 

Gruß

Martin

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Vielleicht haben die Anstalten damals von jedem Spot eine so große Anzahl bekommen, dass sich Lichtton-Kopien rentierten, weil man damit dann "unzählige" Werbeblöcke bauen konnte und auch der Verschleiß sicher recht hoch war, es wurde ja noch direkt vom Filmgeber gesendet? Die Werbung muss doch nur noch aus Schnipseln bestanden haben…

 

 

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die werbeblöcke von damals bestanden in der regel aus maz bändern.

bei den "telemiezen" oder anderen einspielern (mainzelmännchen zb) handelte es sich um 16mm lichtton kopien, die in der masse für die einzelnen sendeanstalten auf vorrat kopiert wurden.

 

jetzt zum Ablauf:

Die Sender hatten vereinzelt eine art "jukebox" für 2" Ampexkassetten (ja, sowas gabs) stehen, auf jeder Kassette passte ein Spot.

Zwei Laufwerke waren immer Parrallel geschalten, und Starteten im Automatischen Überblendbetrieb, war jedoch die Laufzeit eines Spots Kürzer als die Wechselzeit der Automatik, wurde auf den Filmgeber "überblendet" Der Fuhr immer Parrallel mit und hatte zwischen den im Beispiel erwähnten Telemiezen immer Schwarzfilm kleben, der genau so lang war, die die Spots dazwischen. (Im Kopierwerk würde man A/B Kopierung dazu sagen).

Deshalb auch die Klebestellen und unzähligen Fusselchen, wurde ja nach zu jedem Werbeblock geschnitten.

Ich habe eine solche Rolle liegen, da ist auf den Schwarzbändern auch beschriftet, welcher Spot an dieser Stelle von der Maz kommen sollte.

 

Übrigens war bis anfang der 90er der Zusammenschnitt von Film und Video die Regel: Im Studio Video und draußen 16mm, teils auf Umkehrmaterial oder im "Ruckzuck" Prozess auf Negativ mit elektronischer Umwandlung ins Positiv.

 

Die Fernsehfassung von "Per Anhalter durch die Galaxis" ist auch so ein Fall: Alle Innenaufnahmen auf Video, die Äußeren Szenen sowie die Trickanimation auf herrlich verstaubtem 16mm Material (das übrigens wirklich wie die Arbeitskopie geschnitten und dann gleich abgetastet wurde)

Würde damals mit mehr Sorgfalt gearbeitet werden, wäre die Videorevolution vielleicht nie in diesem Ausmaß eingetreten... wer weis das schon... :)

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Die Einzelspots mit ihren "zerrenden" Höhen müssen dennoch LT-Kopien gewesen sein, auch wenn diese dann nur 1x abgetastet wurden. Auch war sicher der ständig tänzelnde Bildstand schon damals nicht mehr Stand der Zeit. Beim Fernsehen war es eben das Tagesgeschäft, da musste es schnell gehen und nach Möglichkeit keine Pannen geben. Sauberer Film, Klebestellen hat eben keinen interssiert, das hat sich "versendet".

Bei der damaligen Tagesaktualität, deren Umkehrmaterial noch in letzter Minute vor der Sendung entwickelt/geschnitten/abgetastet werden musste, wäre sowas noch nachvollziehbar gewesen, bei geplanten Produktionen eher weniger.

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Stereo mit 4 Boxen, zwei an der Leinwand und zwei mittig im Zuschauerbereich, also alle nach hinten strahlend.

 

Ne Möglichkeit mit Dolby Stereo (4-Kanalig SR und A) gibts auch noch, kommt aber selten zum Einsatz

Ganz normale PA-Boxen oder kommen da auch protable Arrays zum Einsatz?

Also sowas, wie HK Audio Elements oder Solton Twin Array.

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