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Feuchtgebiete


ACME
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1) Feuchtgebiete hat einen guten Start hingelegt, mit ca. 225.000 Besuchern, bzw. Do-Schnitt von 140.

2) Hier hätte 3D mal Sinn gemacht...

3) "Manchmal ist ein lustiges, dreckiges Buch nur ein lustiges, dreckiges Buch." (New York Times zum Buch) gilt wohl auch für den Film, bleiben wir also mal ganz locker untenrum...

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Wenn die Autorin auf dieser Lesung ihr doch recht eckig daherkommend Geschriebenes genauso ...enthusiastisch... betont vorgelesen hat, wie sie es für das Hörbuch tat, dann glaube ich, braucht man die Spucktüte eher deshalb.

Das Buch ist doch eigentlich harmlos. Der Hauptcharakter, offenbar geschädigt durch die Scheidung der Eltern und einen Suizidversuch der Mutter, versucht die Eltern wiederzuvereinen und da kommt ihr der kleine Unfall da hinten gerade recht. Und wie es so ist, wenn man im Krankenhaus liegt, quasi unter ärztlich verordneter Langeweile leidet, sinniert sie über dieses und jenes, was ihre Entwicklung und Intimhygiene angeht und reflektiert einzelne Ereignisse in ihrem Sexualleben.

Alle Schilderungen im Buch sind ansich nicht sehr detailiert. Es ist komplett dem Leser (in meinem Fall dem Hörer) überlassen, was sich dieser in seiner Phantasie dazu ausmalt. Da gibt es ganz andere Werke in der Literatur, die mit ebenso pornographischen Schilderungen weitaus plumper daherkommen, ich denke da mal an den lieben Herrn Grass... und dessen werden als Weltliteratur gefeiert.

Gut fand ich die Feuchtgebiete dennoch nicht. Man folgt einem diffusen Strom aus Gedanken und merkt am Ende, daß man ansich nicht schlauer ist, als am Anfang und die Protagonistin eigentlich keine Form von Entwicklung weder erfahren noch bei irgendwem erwirkt hat. Eher wird suggeriert, die Entwicklung fände im weiteren Verlauf statt, als ob es die Aufgabe des Lesers sei, sich die Handlung zu Ende zu denken.

Deshalb überlege ich mir gut, den Film nun anzusehen. Vor allem auch, weil ich befürchte, daß die ohnehin schwache Handlung durch die möglichst schockierende (also ins absurde überspitzte) Inszenierung diverser Szenen noch schwächer wird. Wenn das denn geht.

 

Was die Zahlen angeht, sorgt der Film wenigstens auch am Abend für Auslastung, nachdem es am Nachmittag die Schlümpfe tun. Noch.

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  • 2 weeks later...

Jajaj uns Charlie ..Lebte zog damals auf unsere Straße und hatte ziemlich schnell nen Stempel Dumm war sie nicht Mochte ältere jungs aber ihre bücher haben rein Garnichts mit der Charlie zu tun die ich im alter von 15 bis 21 erleben durfte ..... und der film naja ohne Film Förderung gäbe es den noch nicht mal wenn man(oder Frau) berühmt wäre

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Jajaj uns Charlie ..Lebte zog damals auf unsere Straße und hatte ziemlich schnell nen Stempel Dumm war sie nicht Mochte ältere jungs aber ihre bücher haben rein Garnichts mit der Charlie zu tun die ich im alter von 15 bis 21 erleben durfte ..... und der film naja ohne Film Förderung gäbe es den noch nicht mal wenn man(oder Frau) berühmt wäre

 

Boah, welch anstrengende Leserei. Mit Satzzeichen wäre das nicht passiert ...

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Satzzeichen

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Boah, was für ein Scheiss!!!!!!

Dasselbe habe ich neulich bei KOKOWÄÄH 2 gedacht. Da geht es auch ziemlich genital zu und das ganze verkauft sich als Familienfilm. Nur regt sich hierüber keiner auf.

Übrigens sind auch alle Til Schweiger-Filme mit Filmförderung entstanden.

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Überall heißt es, der Film sei besser als das Buch. Kein Kunststück bei einem so schlechten Roman. Der verkaufte sich zwar gut. Erfolg hatte der nur aus 2 Gründen: 1. der Titel. 2. der Bruch einiger Tabu-chen. Tabu-chen, weil nichts Sensationelles. Nur einige drastische Späße über Hygiene und Hygienefimmel. Also keine große Satire. Was auf den ersten Blick so keck daherkam, hielt nicht, was es versprach. Auf gerade 200 Seiten schleppte sich eine spannungslose Handlung dahin. Der Witz verlor sich nach wenigen Kapiteln. Aus Mangel an Einfällen kommt dann auch noch eine triefig-triviale Familiengeschichte. Sehr zu empfehlen, wenn man gerade kein Schlafmittel zur Hand hat.

 

Ansonsten viel Glück und volle Kassen mit dem Film!

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  • 1 month later...

Läuft auch recht gut und gehört als durchaus emanzipatorisches Psychogramm zu den interessanteren Filmen der Saison (der Regisseur drehte immerhin DIE KRIEGERIN).

 

Gute 35mm-Fotographie, exzellente Filmkopie, interessante Titelsequenz und bemerkenswertes Sounddesign.

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Läuft auch recht gut und gehört als durchaus emanzipatorisches Psychogramm zu den interessanteren Filmen der Saison (der Regisseur drehte immerhin DIE KRIEGERIN).

 

Gute 35mm-Fotographie, exzellente Filmkopie, interessante Titelsequenz und bemerkenswertes Sounddesign.

 

... und eine bemerkenswerte Hauptdarstellerin. Wird man noch mehr von sehen, da bin ich sicher.

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