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schmalfilm-Kanal mit neuem Film von Patrick Müller


Jürgen Lossau
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Da will man mal alles richtig machen: Kodak-Vision3-Kassette gekauft, mit der Nizo Professional für den Verein verdreht, zum Entwickeln nach Andec geschickt und dann ungesehen zu Screenshot geschickt. Auf dem Ergebnis: fette Kratzer in der Mitte, dass mir fast die Kaffeetasse runtergefallen wäre! Ich habe die Kamera gecheckt: nichts Auffälliges. Die Kassette kann ich nicht prüfen, die blieb bei Andec. Kann es sein, dass ein Grad an der Kassette war? Egal, am Jahresende wird es wiederholt. 

 

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vor 7 Minuten schrieb Filmtechniker:

So wie der Kratzer wackelt, sieht es nicht nach Kassettengrat aus. Kamerakratzer verlaufen an Ort.

Es kann bei Kodak passiert sein, im Labor, beim Abtasten. Aus Bosheit tippe ich auf den Abtaster.

Nein, der Abtaster sagt, dass es das Labor war. Egal, so etwas kann eben passieren. Schade ist es trotzdem

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Wieso ist das so eine bunte häßlichfarbene Graupensuppe? Erzählt man uns nicht seit Jahren, Negativzeugs sei der Stein des Weisen? Wir das bei einer dann wohl hoffentlich noch anzufertigenden Positivkopie besser?

 

Mal ganz ehrlich: graupeliger sieht überlagerter Scotch Chrome nicht aus.

 

 

Der Film gefällt mir gestalterisch sehr.

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Das ist 500T - und 500T darf ruhig nach 500T aussehen, mir gefällt's. Hier ist er bei den Lichtverhältnissen gut eingesetzt und zur Stimmung passt der Look. Filmsorten ruhig nutzen wo sie passen (...inkl. überlagertem Scotch Chrome). Es muss ja nicht immer den Urlaubsfilm-Look mit K40-Körnung haben (insofern die Sorte noch greifbar wäre).  

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Wo, Simon, könnte ein Laufstreifen denn so sehr wackeln? In der Kamera nicht. Im Abtaster wird auch geführt. Im Labor gibt es oft breite, genoppte Transportrollen – aber die machen keine solchen Laufstreifen. Am Abstreifer in der Maschine vielleicht?

Schon ein herber Schaden. Sowas habe ich bis heute noch nie gesehen. 

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Ich hatte einen sehr ähnlichen Effekt im Juli bei meinem letzten Umkehrfilm, der an Andec ging. Hier hat es Herr Draser nicht ausschließen können, dass der Fehler im Labor passiert sei und wollte den Film von mir zugeschickt bekommen. Das tat ich - habe den Film aber nie zurück bekommen, auch keinen Kommentar. Die Rechnung habe ich nicht bezahlt und keine Mahnung erhalten. Ich habe das Labor gewechselt.

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Ich habe sowas nie bei Andec erlebt. Auch die hier vorgebrachte Interaktion mit Kunden ist nicht nachvollziehbar. Ich kann mir das in keiner Weise so vorstellen.

 

Sicher eine sehr subjektive Sicht.

 

Der Kratzer kann durchaus bereits bei der Herstellung passiert sein. Von uns hier kann das niemand ausschließen. Den "Look" kann ich nicht akzeptieren. Ein so unansehnliches Bild habe ich noch nie gesehen. (Bei neuem Film) Das ist in keiner Weise schönzureden - für Film zum Neupreis. Insofern ist der angeführte Vergleich zum Scotch Chrome nicht durchdacht.

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vor einer Stunde schrieb Jürgen Lossau:

Ich hatte einen sehr ähnlichen Effekt im Juli bei meinem letzten Umkehrfilm, der an Andec ging. Hier hat es Herr Draser nicht ausschließen können, dass der Fehler im Labor passiert sei und wollte den Film von mir zugeschickt bekommen. Das tat ich - habe den Film aber nie zurück bekommen, auch keinen Kommentar. Die Rechnung habe ich nicht bezahlt und keine Mahnung erhalten. Ich habe das Labor gewechselt.

Hört, hört....

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vor 42 Minuten schrieb cineprojekt_L:

Ich habe sowas nie bei Andec erlebt. Auch die hier vorgebrachte Interaktion mit Kunden ist nicht nachvollziehbar. Ich kann mir das in keiner Weise so vorstellen.

 

Sicher eine sehr subjektive Sicht.

 

Der Kratzer kann durchaus bereits bei der Herstellung passiert sein. Von uns hier kann das niemand ausschließen. Den "Look" kann ich nicht akzeptieren. Ein so unansehnliches Bild habe ich noch nie gesehen. (Bei neuem Film) Das ist in keiner Weise schönzureden - für Film zum Neupreis. Insofern ist der angeführte Vergleich zum Scotch Chrome nicht durchdacht.

Mir ist nicht ganz klar, und was Dich am Film stört (neben Kratzern und Fusseln)?

Natürlich ist ein 500 ASA Film in Super8 sichtbar grobkörnig und natürlich sind Aufnahmen bei anderen Kunstlichtquellen ohne Korrekturfilter entsprechend "bunt" (grün, blau etc)

 

Edited by Helge (see edit history)
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Auf Nachfrage streitet ANDEC es zumindestens nicht ab. Ich wollte die Ergebnisse von Patrick abwarten. Ich hatte Mitte 2016 einen sehr ähnlichen Kratzer wie Patrick, allerdings intermitierend, d.h. der Kratzer erscheint und geht für jeweils ca. 2 sec. auf 3 von 4 Kassetten E100D. Die Filme sind zusätzlich mit feinsten Krätzerchen durchzogen, die man in der Projektion glücklicherweise nicht sieht.

Danach aus der gleichen Packung im Juli 6 Stck E100D verfilmt (gleiche Kamera Leicina Spezial) und bei Bruinsma entwickeln lassen. Perfekt.

Die Filmoberfläche bei der Bruinsma Entwicklung ist glatt und vollkommen kratzerfrei, auch keine feinen Krätzerchen. Für mich ist der Fall damit klar!

Ansonsten ist die ANDEC-Entwicklung gewohnt einwandfrei. Das macht es leider kaum besser ....

Herr Draser: Bitte öffnen Sie die Kassetten, so wie es Kodak auch schon gemacht hat!

Edited by S8ler (see edit history)
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Ja, theoretisch... Praktisch aber nur, wenn alle anderen Parameter auch stimmen. Bedenke bitte auch die kritischen E100D Kassetten, die schon oft hier thematisiert wurden. Nicht auszuschließen, dass der Filmwickel sich beim Rausziehen stramm zieht und die Filmlagen kräftig aufeinander reiben und/oder der Druck zwischen Film und Umlenkkante (im schlimmsten Fall die Kassettenkante) sehr hoch ist. 

Tatsache ist, dass die Andec Filme oberflächlich auf der kompletten Filmbreite verkratzt sind, bei Bruinsma ist nicht ein einziger Kratzer! Und das Rohmaterial, zumindest das, was man am Anfang und am Ende im Kassettenmaul sehen kann, ist auch völlig kratzerfrei.

 

In jedem Fall ist das Öffnen der Kassette die wesentlich schonendere Methode für den Film. Ich werde da in Zukunft kein Risiko mehr fahren. Eigentlich schade, da ich sonst mit Andec zufrieden war.

 

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vor 33 Minuten schrieb S8ler:

Nicht auszuschließen, dass der Filmwickel sich beim Rausziehen stramm zieht und die Filmlagen kräftig aufeinander reiben

 

Bevor man auszieht, bricht man die Wickelsperre durch kräftiges Zurückdrehen ab. Danach läuft der Wickel frei.

 

vor 36 Minuten schrieb S8ler:

Öffnen der Kassette die wesentlich schonendere Methode für den Film

 

Dem stimme ich zu.

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vor 21 Minuten schrieb Filmtechniker:

 

Bevor man auszieht, bricht man die Wickelsperre durch kräftiges Zurückdrehen ab. Danach läuft der Wickel frei.

 

Aber eben nur, wenn die Kassette einwandfrei gefertigt wurde, worauf ich in Bezug auf die offenbar teilweise schlecht gefertigten  E100D-Kassetten (der letzten Charge ?) hinauswollte. Ich will gar nicht ausschließen, dass möglicherweise irgendwelche Grate den freien Lauf des Filmwickels behindert haben. Das nutzt mir aber alles nichts. Ich will schlicht und ergreifend, dass der Film in jedem Fall kratzerfrei aus der Kassette rauskommt und dazu sollte man die Kassette öffnen.

 

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vor 16 Minuten schrieb F. Wachsmuth:

Frei läuft er dann zwar, allerdings immer noch mit der Rückseite um eine enge, ungelagerte 180° Kurve. 

Ich knacke auch lieber die Kassette, aus gutem Grund. Herr Draser sagte mir im Gespräch mal, das knacken der Kassetten wäre zu aufwendig. 

 

 

Friedemann, bei mir hat es noch eine Vorgeschichte. Vor Jahren bereits fielen mir Kratzer auf der Filmoberfläche bei Entwicklungen durch Wittner auf. Auf dem Filmbetrachter waren einige diese Krätzerchen als feine, schwarze Linien zu erkennen. Ich schrieb Wittner an und die gewohnt, prompte Antwort von H. Joost war, ich sollte die Filme mal auf der Leinwand betrachten, da wären die Kratzer nicht zu sehen. Tatsächlich! Somit maß ich der Sache keine große Bedeutung mehr zu, aber alte K40 aus Kodak Zeiten oder Fuji R25 zeigten diese Auffälligkeiten nie. Unter dem Filmbetrachterlämpchen und schrägem Blickwinkel kannst Du klar sehen, dass die Oberfläche des Films verkratzt ist. Nun aber hatte ich zum erstenmal das Problem des dicken, sichtbaren Kratzers und untersuchte diese Sache genauer mit dem Vergleich von Filmen, wo die Kassette geknackt wurde.

Der Unterschied ist bedeutend ! Ich gehe also rückblickend davon aus, dass der Film bei Wittner (oder seinem Zulieferer) ebenfalls aus der Kassette gezogen wurde.

 

Übrigens: Die Labore arbeiten zusammen und helfen sich gegenseitig aus, nichts gegen einzuwenden. Ich weise Frank Bruinsma aber bei meinen Filmen darauf hin, dass diese nicht aus der Kassette gezogen werden sollen. Die Filme, die er entwickelt hat, sind klar erkennbar. Vollkommen saubere Arbeit, keine Kratzer. Frank ist im Prinzip mein Standardlabor geworden.

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So einen blauen Laufstreifen hatte ich auch schon mal 2009 bei 16mm Farbnegativ. Ausgerechnet der Testfilm aus meiner frisch angeschafften SR2 hatte diesen Mangel. Labor war ebenfalls ANDEC. Ich bin dann mit Herrn Draser übereingekommen, das ich noch eine Testrolle einschicke. Die Entwicklung der zweiten Rolle musste ich dann nicht bezahlen. Beim zweiten Mal war alles einwandfrei. Herr Draser tippte damals auf Druckbelichtung. Schwer zu sagen, wo in seiner Prozesskette das passiert ist. Ich persönlich tippe auf einen Fehler (bzw. Schlamperei) beim Koppeln des unentwickelten Materials für die Kassette, die an die Entwicklungsmaschine kommt.

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vor 8 Stunden schrieb cineprojekt_L:

Ich habe sowas nie bei Andec erlebt. Auch die hier vorgebrachte Interaktion mit Kunden ist nicht nachvollziehbar. Ich kann mir das in keiner Weise so vorstellen.

 

Sicher eine sehr subjektive Sicht.

 

Wieso Herr Xxxxxxx hier meine Angaben in Zweifel zieht ohne jegliche Interna zu kennen bleibt sein Geheimnis.

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