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Taschenkontrollen im Kino


chrisdae

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Hallo in die Runde,

 

mich würde einmal interessieren wo es denn noch so Taschenkontrollen gibt?

 

Mein Plan war es, Anfangs Taschenkontrollen durchzuführen und es dann einzustellen damit die Leute bescheid wissen dass es nicht erlaubt ist. Zusätzlich haben wir mehrere Schilder, dass das Mitbringen von eigenen Speisen und Getränken verboten ist und auch Schilder die die Taschenkontrollen ankündigen.

 

Leider finden wir immer und immer wieder etwas, sodass wir weiter machen müssen.

 

Achso bitte keine rechtliche Diskussion um die Zulässigkeit. Die Worte: Dürfte ich mal in die Tasche schauen ist rechtlich unbedenklich.

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Man wird es nie unterbinden können, dass die Leute ihr Zeug mitbringen, es geht von den Familien bis Kindern, die Ihre Tüten Haribos, Salzstangen etc. mitbringen, bis zu Jugendlichen & Jungen Erwachsenen die ihr Bier mitbringen, bis zum Rentner, die Wein oder Sekt in der Tasche haben.

Wir finden bei uns viele "fremde" Flaschen und Packungen in den Papierkörben, oder eben auf dem Fussboden, obwohl wir auch Schilder haben, die mitgebrachte Speisen nicht erlauben... Bei Sonder & Kindervorstellungen, lass ich mir generell immer die Rucksäcke ins Foyer stellen, weil diese immer voll sind mit mitgebrachten Sachen vom Discounter neben an, und der Saal dann dementsprechend nach der Vorstellung auch aussieht wie  ein Schlachtfeld...

Es ist ärgerlich, aber damit müssen wir Leben denke ich.

Taschenkontrollen vermiesen aus meiner Sicht den Besuchern  nur den Kinobesuch ich halte es für nicht sinnvoll - weil man unter general verdacht gestellt wird...wer was mitbringen will, bringt auch was mit....!

 

 

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vor 11 Minuten schrieb Kinobetreiber:

 

Wir finden bei uns viele "fremde" Flaschen und Packungen in den Papierkörben, oder eben auf dem Fussboden, obwohl wir auch Schilder haben, die mitgebrachte Speisen nicht erlauben...

 

 

card_2141258834.jpg

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Hinweisschilder verleiten eher dazu, es dann doch zu machen. Nach dem Motto: das ist ja eine gute Idee. ;)

 

Ich denke, es kommt auch darauf an, wie man nachfragt. Ich frage eher ironisch, ob evtl. Splittergranaten oder Schnellfeuerwaffen im Rucksack sind, da man in der heutigen Zeit ja nicht drin stecken würde. Das finden die Leute dann lustig und erzählen mir, was sie tatsächlich drin haben. Sind Snacks oder Getränke drin, bitte ich die Personen, ihre Taschen an die Seite zu stellen, erkläre dann auch, dass wir vom Verkauf solcher Artike leben. Das wird dann auch in der Regel gut aufgenommen.

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Absolut kommt es darauf an.

 

Bei uns sind die meisten Fundsachen Sonntags um 14.00 Uhr zu den ,,Kinderfilmen´´ und das nicht gerade wenig. Eigentlich würde ich gerne darauf verzichen, aber dafür wird Zuviel mitgebracht. Klar kann man es nie ganz verhindern, aber ich versuche es zu minimieren.

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Wir haben auch über einen längeren Zeitraum (2-3 Jahre) Taschenkontrollen gemacht. Heute seltener, da das "mitbringen" stark abgenommen hat. Also Chris, dranbleiben. Wenn einer blöd macht, sagst Ihm die Cops stehen schon draußen, wenn Du dann mal deinen Vic zugelassen hast.

 

Als ich neulich im Supermarkt an der Kasse stand, habe ich mit erstaunen den Worten der Kassiererin gelauscht, die den Kunden vor mir wie folgt ansprach: " Und dann müsste ich mal noch in Ihren Rucksack schauen" Also Taschenkontrollen nicht mehr unüblich. 

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Moin moin,

ich lasse den jetzt gleich zu. Mal sehen wie und wann ich dann mal mit den Eintragungen weiterkomme ;)

 

Nein unüblich sind diese nicht, ich gestehe, ich erinnere mich dass ich als Jugendlicher immer geschmuggelt habe - also in die Jacke rein usw. Also wurde auch vor vielen Jahren in irgendeiner Form schon kontrolliert.

 

Fast alle machen nicht blöd, aber Ausnahmen bestätigen die Regel ;)

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vor 16 Stunden schrieb Pendler:

Als ich neulich im Supermarkt an der Kasse stand, habe ich mit erstaunen den Worten der Kassiererin gelauscht, die den Kunden vor mir wie folgt ansprach: " Und dann müsste ich mal noch in Ihren Rucksack schauen" Also Taschenkontrollen nicht mehr unüblich. 

 

Das ist schon ein Unterschied. Im Supermarkt geht es ja darum, dass keiner geklaute Sachen mitnimmt, also "Diebstahl" - ergo: ein strafbares Delikt.

 

Im Kino geht es ja "nur" um mitgebrachte Getränke/Knabberzeug.

 

Ich jedenfalls freue mich über jeden Mitbewerber vor Ort, der Taschenkontrollen macht. :-)

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Störung in der Zulassungsstelle - wieder nicht zugelassen!

 

Ja der bin ich ;)

 

Es geht ,,nur´´ um selbstmitgebrachtes ja! Wobei ich das nur definitiv streiche. Ohne den Kioskverkauf, kein Überleben.

 

Und im Supermarkt ich müsste mal....ist genauso wie hier, das geht nicht. Dürfte ich mal oder haben Sie etwas dagegen vollkommen ok, aber in der Befehlsform bzw. Mussform keineswegs in Ordnung.

 

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bei uns sind es Champagner Pikkolo Flaschen und das nervt mich schrecklich .(da liegt es ja dann nicht am geld, was ich bei Kindervorstellungen manchmal schon eher denke). Wir haben Sekt und der schmeckt gut, sonst würden wir den nicht so gut verkaufen ABER diese Chapagner Schmuggler erwische ich nie. Hätte ich welchen im Verkauf, würden sie den zu 99% trotzdem schmuggeln weil er den Gästen dann bestimmt  zu teuer ist.

HInweisschilder haben wir, interessieren aber nur vereinzelt
HInweis auf der Leinwand hatten wir auch schon.
Ich überlege ob ich auf "Aufklärung" setze und über die Leinwand die Botschaft vermittel, wie wichtig für uns Kinobetreiber die Kioskeinnahmen sind ..... aber will ich dem Gast wirklich erklären, dass zB 50% schon direkt an den Verleih gehen , x% Pacht , y% Personal und Nebenkosten sind und für mich am Ende nur ein kleines Z und Kiosk Gewinn bleibt ?




 

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Wir haben so eine Bildtafel im Open Air im Einsatz. Wobei wir auch explizit darauf hinweisen, dass wir in diesem Falle nichts gegen mitgebrachte Pizzen etc. haben, aber darum bitten, die Getränke dann bei uns zu kaufen, da wir mit dem Erlös die ganze Veranstaltung finanzieren müssen (wir können aufgrund der Lage nicht absperren und spielen deshalb mit freiem Eintritt)

Diese Lösung kam nach anfänglichem stocken recht gut an und man sieht jetzt fast keine Fremdgetränke mehr beim Aufräumen (auch irgendwie doof, denn 100,- Fremdpfand kam an einem Abend schnell zusammen)

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Ich weiß nicht inwiefern unser Spot die Leute beeindruckt. Es sind ja eigentlich keine Wiederholungstäter, denn entweder bringen diese das nächste mal nichts mit und fallen somit nicht auf, oder aber Sie kommen gar nicht mehr. Jedenfalls läuft er weiter und wir schreiben darin auch, dass wir auf den Verkauf angewiesen sind.

 

Ich halte die Aufklärung für gut, allerdings wo plaziert man das richtigerweise? Es ist ja kein Geheimnis, das 50 % flöten gehen und überall nachzulesen wenn man den will.

 

Übrigens sind Taschenkontrollen im Disney-Land und Universal Studios in Forlida gang und gebe und nun auch im Europa Park. Sicherlich geht es da um andere Gegenstände, aber es gibt Sie.

 

Sicherlich hat das Thema nachgelassen, aber es geht ja auch um mögliche Ton - und Videoaufzeichnungsgeräte......

 

Wenn alles klappt, dann machen wir demnächst auch einen Kurzfilm mit so allen unseren Erlebnissen...und vllt. hilft das ein wenig zum nachdenken anzuregen.

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Die Idee mit dem Kurzfilm ist nicht schlecht. Vielleicht noch ein wenig mit Humor, dann kommt das auch bei den verstocktesten Gästen an.

 

Wir haben das Schild gut sichtbar an der Ticketkasse aufgestellt, da sieht es auch der dümmste.

Taschenkontrollen gabs bei uns allerdings recht selten da unsere Kunden irgendwie immer die Taschen zu Hause gelassen haben oder man dank der kleinen Modetäschchen gleich die Fremdgetränke gesehen hat - hier ist dann wieder Feingefühl gefragt, manche Kunden reagieren recht ungehalten wenn man sie auf die 1,5 Liter Blubberbrause anspricht.

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  • 3 weeks later...

Kommentar aus Kundensicht: ich habe oft den Laptop im Rucksack. Früher bin ich auf dem Heimweg von der Arbeit donnerstags ins Kino gegangen. Seitdem man Taschen draußen abgeben muss (die liegen dann auf einem großen Haufen hinter der Kasse), lasse ich das mit dem Kinobesuch.

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Es gibt ja vielleicht einen verträglichen Mittelweg - Taschen nicht kontrollieren, aber Problembewusstsein erzeugen, z.B. Taschen und Rucksackträger 'nett' ansprechen. Dass der Kinobetreiber vom Eintritt nur die Hälfte behalten darf, wissen mit Sicherheit nur die wenigsten Kunden, das steht ja nun nicht täglich in der Zeitung. Von daher ja, warum auch nicht mal ein Dia im Vorprogramm schalten.

 

 

- Carsten

Edited by carstenk (see edit history)
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Hallo zusammen,

 

lasst mal was im Kino passieren! Dann ist das Geschrei groß! Warum kontrolliert denn keiner.....

 

Also mal ehrlich, es wird Zeit für ordentliche Kontrollen. Und wenn es alle machen würden, dann wäre es normal und es gäbe keine Probleme. Selbst auf den Kirchentag durften keine großen Taschen mitgenommen werden. Also wo soll da das Problem sein.

 

Gruß

Sven

  • Like 1
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vor 13 Stunden schrieb svdo:

Also mal ehrlich, es wird Zeit für ordentliche Kontrollen. Und wenn es alle machen würden, dann wäre es normal und es gäbe keine Probleme. Selbst auf den Kirchentag durften keine großen Taschen mitgenommen werden. Also wo soll da das Problem sein.

 

Wenn es alle machen würden, hätten wir keine freie Gesellschaft mehr.

Jede/r, der ein Angebot schafft, das im öffentlichen Raum stattfindet, ist sich im Klaren darüber, dass "was passieren kann". Kann es immer. Wird es auch irgendwann mal. Nur würde keine Taschenkontrolle das jemals verhindern.

 

Warst Du mal in Israel? Da steht in der Tat vor jedem Kino (und vor jedem Supermarkt und vor jedem Bahnhof) ein SIcherheitsmann, der gelangweilt Leute kontrolliert und mit einem Metalldetektor wedelt. Das erzeugt nichts als Angst, schürt Ausgrenzung und Rassismus. Den Terror hat es nicht verhindert, denn der Terrorist ist immer eine winzigkleine Minderheit, die es immer schaffen wird, ein SIcherheitskonzept zu umgehen.

 

Sicherheitspersonal ist sinnvoll, wenn es aggressives Publikum, massiven Alkoholkonsum, Rivalitäten zwischen Gruppen oder andere unkontrollierte Dynamiken gibt, es reicht schon die schiere Zahl von Besuchern - bei Volksfesten, Fußballspielen, Großkonzerten oder anderen Großveranstaltungen (ja, auch beim Kirchentag ...) ist das so.

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