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Digitalisierter BEN-HUR - ein partielles Desaster?


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STOP! Wir spielten Play Time vor 3 Jahren, die Kopie, die wir da hatten war eine neu gezogene, und das was auf der Leinwand zu sehen war, war wirklich makellos, man konnte sogar die ungleichmäßig gegossene Schicht des Originalnegatives erkennen! Von Bildstandsverlust oder Körnigkeit war nichts zu erkennen, auch waren die Hauttöne Hautfarben und nicht Gelb, das Grau war ein neutrales Grau a la Farbtafel, ich war sehr erstaunt. Ich muss mal Bilder raussuchen, ich hab noch welche gemacht....

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Weiter oben werde ich als Beweis für Ferndiagnosen bei "Berliner Festivals" und "Berliner Zuständen" angeführt. Ich war nie auf einem Berliner Festival und schrieb konsequenterweise auch nicht darüber

Dieser thread - ein partielles Desaster!

@cinerama:   1. Wo habe ich von Dir verlangt, nach Karlsruhe zu fahren? Das habe nie vorgeschlagen - nachlesen. Wenn @preston sturges etwas anbietet, ist daraus nicht abzuleiten, daß ich oder jemand

Posted Images

Bitte aber die Dinge möglichst voneinander trennen.

16, 35 oder 70mm?

Angesprochen ist die neueste Restaurierung.

Eine andere Fassung (vor drei Jahren? Oder von noch älteren Intermediates?) müsste spezifiziert werden.

Aber auch die Faillot-Fassung war bereits koerniger, dupiger und unruhiger,

qualitativ weit entfernt von der alten 70mm-Fassung von 1967, die wir in- und auswendig kennen.

Edited by cinerama (see edit history)
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Foto oder Scan hoch willkommen.

35mm-Einsatz?

Vor drei Jahren könnte es ja noch eine Reduktionskopie der Ariane-Fassung gewesen sein. Dabei kann man erfreuliche Minimalkorrekturen gegenüber deren 70mm-Restaurationsfassung, die in der einen Kopie grün- und in der anderen blaustichig ausfiel, für möglich halten: warum nicht...

Fuer nicht möglich halte ich eine ungleichmäßig gegossene Schicht des Originalnegativs. Man hatte in Frankreich zwar Gießanlagen für 35mm Film, griff aber bei der 65mm-Aufnahme immer auf amerikanisches Kodak-Material zurück, erkennbar auch an den Randsignierungen, das dann in Frankreich entwickelt werden konnte.

Da aber in PLAY TIME aufgrund verwendeter Mattepaintings einige Dupinserts im Originalnegativ enthalten sind, schließe ich hier auf den von Dir avisierten unruhigen Eindruck.

Die o.g. und kritisierte Neuedition nun hat eine andere Firma verantwortet, es sind diesmal nur noch Scanvorgaenge.

 

Ein Bild der von dir gezeigten, farblich besseren Fassung wäre da erhellend!

 

Weiter geht es in Kürze mit MY FAIR LADY - die neue Edition.

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MY FAIR LADY.

Auch dieser Titel war in 70mm-Erstauffuehrungskopien sensationell und technisch perfekt.

Ältere, fachlich geniale Kollegen berichten sogar von der vollkommensten Filmdarbietung in Berlin aller Zeiten, gleichrangig zu MUTINY ON THE BOUNTY.

(Selber verpasst: es ist zum Weinen, zum Schreien)

 

Jetzt ist zum Trost und fuer den Heimkinokonsum eine gescannte Fassung auf Silberscheibe auf den Markt geworfen worden:

8k Scan, 4K Workflow.

 

Die mit dem Grading betraute Person hat es geschafft, so unsere gestrige kleine Diskussion, rund 90 Prozent des Originallooks wieder herzustellen (abzüglich der Einschränkungen des Heimkino-Equipments).

Das kann 50 Jahre nach der Premiere als fast beachtlichere Leistung noch als 1963 erachtet werden.

Denn in hauchdünnen Nuancen scheinen auch Alterungssymptome der Farbstoffe durchzuschimmern, wie ein leichter Schleier über der Patina.

 

Nur eine Handvoll Experten wird noch die exakte Erinnerung an jene feinsten Details haben. So hat ein noch stärkerer Glanz auf den Premierenkopien gelegen, aber dieser Unterschied sei vergleichsweise gering. Gemessen an eben anderen digitalen Revivals, welche sich stark vom Original unterscheiden.

Edited by cinerama (see edit history)
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  • 2 months later...

Ich habe mir am letzten Sonntag mal die digitale Version von Ben Hur in der Astor Filmlounge Berlin angesehen, weil ich mal schauen wollte wie es im großen Kino wirkt.

Der Vorredner stellte den "im prachtvollen Cinemascope gedrehten Film" als die größte Herausforderung für das Kino, im Rahmen der diesjährigen Klassikreihe vor. Das war es dann auch. Wo es früher den Filmriss gab gibt es heute den Filmstopp. Das geschah, als der Ton in Englisch begann. Beim zweiten Stop entschuldigte man sich und erklärte, daß der Anfang vermutlich nie synchronisiert wurde, es aber definitiv die deutsche Fassung wäre. Der Film lief weiter, die Stimmung nach perfekt vorgeführter Overtüre leider dahin. Als man bemerkte, daß es auch nach dem Vorspann in Englisch weiterging wurde nochmal unterbrochen. Dann ging es endlich in Deutsch weiter und der Saal applaudierte.

Der Film war hier nicht so scharf, wie Zuhause am Beamer, aber immerhin besser als UP70mm H8 im Zoopalast. Die Farben waren meist etwas blasser und die dunkleren Momente - alles "Schwarze" im Bild waren katastrophal. In der zweiten Hälfte konnte man zumindest die Knackigkeit eines 70mm Films erahnen. Der Ton war OK mit gelegentlich etwas klirren in den Höhen. UP70 Effekt war natürlich keiner vorhanden, wegen schwarzer (bzw. grauer) Balken oben und unten. Der Kasch hätte von unten her auch nicht funktioniert, weil dann wohl, um die hier vorhandene starke Krümmung des unteren Bildrandes auszugleichen, ziemlich viel vom schmaleren Bild hätte weggenommen werden müssen.

Wer den Vergleich zu 70 und 35mm nicht kennt, wie mein Begleiter, fand die Bildqualität ziemlich gut. Für mich hat es sich nicht gelohnt, da ich Zuhause am Beamer die Farben und Schärfe noch etwas besser optimieren kann.

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2010 wurde ja diese "Klassikerreihe" noch von mir (und gegen den erbitterten Widerstand des Theaterleiters) eingeführt. Angeordnet von der Hamburger Konzernzentrale, zumal die Matineeschiene mit zuvor modernen Filmen wie PINA 3D auf einem Besuchermittel von 6 Besuchern dahinsiechte.

 

Wir zeigten sechs ueberaus farbige 70mm-Kopien und den Abschluss bildete die 35mm-Technicolor-Version des seltensten UP70-Films uerberhaupt, aber nie auf 70mm erschienen: aus dem Archiv von @Filmantiques und mit seiner Foyerwerbung dekoriert.

Die Projektionsanlage befand sich im leider bedauernswerten Zustand. Abbrechen ging nicht, also "russisch Roulette" fuer die Archivkopien. Aber ganzseitige Hinweise im "Zitty" und - fast ganzseitige - in der "B.Z." fuer die etwas schläfrige Lounge waren die Resonanz.

 

Das Besuchermittel sprang innerhalb eines viertel Jahres von 60 Bes. pro Vorstellung auf "ausverkauft" (280 Bes.).

 

Boeses, boeses Blut im Hause!

 

Unsere Programmvorlagen wurden dann "fortgeführt", zu 90% mit identischen Titeln: Kaltstellung pur. Die Filmkopien lieferte überraschend Schauburg Karlsruhe. Das hielt auch nicht allzulange, denn verblasste Kopien galten als nicht luxuriös.

Seither beherrschen zu 95% Silberscheiben die wild durchmischten, sog. Klassikermatineen, verleihrechtlich getarnt als "digitale Filmkopie". Ob allein das schon ein Betrug ist oder nicht, sei dahingestellt. Irgendwie aber von einer "Herausforderung" zu sprechen, ist ja wohl der Gipfel, ein Zeugnis der Publikumsverachtung und auch ein Schmarotzertum auf Kosten des Arbeitgebers Flebbe (der zu alt und von seinem Personal zu sehr eingeschüchtert würde, um noch das Ruder herumzureissen).

 

Dass Deine Heimkinoprojektion besser ist als in der Berliner Astor Lounge, ist klar. Auch ich habe meine Filme auf der dortigen Anlage nicht wiedererkannt.

Zum Glück BEN HUR dort vermieden.

Dieses Kino aehnelt nunmal einem raffiniert aufgezogenem Bordell. [bitte nicht zensieren, die Fa. kann sich ggf. an mich wenden].

 

Eine biegsame Kaschierung haben wir uebrigens fuer die Curved Screen im Filmrauschpalast eingebaut. Ein Kino fast ohne Geld, während die Astor Lounges Millionen anhorten.

Edited by cinerama (see edit history)
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Wie totalvision richtig anmerkt, den meisten Anewesenden gefällt die Sache, und sie sind dem gebotenen leider zufrieden. Wie es richtig gehört, weiss keiner mehr.

Ich erinnere mich an eine Pan and Scan 16mm Vorführung einer soften Rotkopie des "Spartacus" im Komki Kiel, das von den Besuchern als "großartiges Erlebnis auf der Leinwand" gefeiert wurde. Mir drehte es den Magen um, Mono, 12:9 Format, kein Kontrast, keine Farbe, keine Schärfe. Es ist der gleiche Publikumstypus wie in Charlottenburg.

 

Ich hatte meinen Freunden geraten, als sie sich am Sonntag zu dieser Veranstaltung aufmachten, ihre zuhause vorhandenen BluRays oder DVD Originale mitzunehmen, und an der Kasse nur einen um den Verleihanteil von ca 35% ermässigten Preis zahlen zu wollen. Denn für ein einmal bezahltes Urheberrecht braucht man nicht noch einmal zu zahlen, erst Recht, wenn es sich um die gleiche Fassung handelt.

 

Traurig, dass hier Schaumannskunst ganz vernachlässigt wurde, und die Zeit zum Testen der Silberscheibe bzw. Umrechnen in ein DCP nicht investiert wird.

Ganz kleines Kino, unter der Drecksvision der öffentlichen Anstalten gelegen.

 

Digitale Filmkopie in der Bewerbung, das ist so schon unangreifbar, weil unbestimmt. So wohl der Hintergedanke

Eigentlich versteht man darunter eine Festplatte, auf der sich Dateien befinden, die den Vorgaben der Digital Cinema Initiative LLC und der SMPTE für die Wiedergabe auf kompatiblen Geräten entsprechen. Heimmedien haben eigentlich keine FSK für die Vorführung im Kino, und häufig unterschiedliche Rechteinhaber. Wer jetzt Rechtsanwalt wäre, hätte nach dieser Vorstellung eine reichhaltige Spielwiese zu gebührenpflichtiger Beschäftigung im Abmahnwesen.

 

Dem gewöghnlichen Besucher kann nur geraten werden, sich zukünftig vorher besser zu informieren, ob und in welcher Form die Veranstaltung in einem beliebigen durchgeführt wird, Gütevereinbarungen einzufordern und seine entsprechenden Schlüsse daraus zu ziehen.

 

Verstehen kann ich die Theaterleitung, die massive Beschwerden wegen der "schlechten (Farb)Qualität" der Filmkopien von den Charlottenburger Gutbürgern erhielt. Um aber das offensichtlich vorhandene Interesse an gemeinsamen Ansehen von Klassikern weiter zu betreiben, gingen sie den Weg des geringsten Widerstandes, des örtlichen Mediamarkt / Satan Ladens der Metrogruppe.

DCI konforme Festplatten zu bestellen, bedingt nämlich häufig erhöhten Rechercheaufwand und manchmal nicht unerhebliche Grundkosten, die mit einer Vorstellung kaum zu rechtfertigen wären. Ich kann da die Betreiber verstehen, ohne das billigen zu wollen.

 

Was @Cinerama jetzt bezüglich der Projektionsanlage schreibt, ist auch nicht unerheblich.

So weit ich von meinen US Freunden mitbekommen haben, ist es in den USA Seitens der Verleiher nur noch üblich, Filmkopien an Theater mit Überblendungsanlage zu liefern. Die Nutzung von Langlaufeinrichtungen ist in den USA generell nicht mehr gestattet, da Filmkopien nicht mehr nachgezogen werden können, und man hofft, so den Stand der möglichen Titel noch eine Weile weiter halten zu können.

Ob aber die Hoffnung auf besseren Fähigkeiten des Personals im schonenden Kopienumgang mit Überblendehäusern zutrifft, ist sicher auch eine Andere Sache. Nur das zeigte mir auf, dass es um die Kompetenz der sicheren Filmvorführung nicht nur in D schlecht bestellt ist.

Auch aus diesem Grund machen im genannten Haus Filmkopienaufführungen von Klassikern keinen rechten Sinn mehr, was dort aber nicht an der Personalsituation liegt.

Vielleicht sollte man sich heute auf das übliche Abspielen der Wohlfühl-Fernsehspiele beschränken?

 

Grüße

 

-St

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Teile von BEN-HUR, die "vermutlich noch nie synchronisiert wurden"? - Und jenseits der Filmbandfrage ist es ja nicht so, daß es kein DCP des Films gäbe, aber OV möchte man dem Publikum wohl nicht "zumuten". Was für ein Trauerspiel.

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Stefan zustimmend: Das Publikum ist mittlerweile komplett Qualitäts-Entwöhnt. Almodovars Volver auf Röhrenprojektor mit interessanten Solarisierungseffekten und gestauchtem Bild, statt der angekündigten Filmkopie? Keine Beschwerden! Und wir mussten sehr mit dem Fuß aufstampfen, bevor wir eine Freikarte bekamen.

Wie oft sehe ich vermukste TV Einstellungen (aka Pavianärsche / Giraffenhälse), obwohl es (mittlerweile) einen Knopf für die Formatumschaltung gibt? Welche Qualitätsansprüche überhaupt können wir von einem Publikum erwarten, welches sich emotionslos einen CS auf einer Tablette oder Smartphone anschaut?

Ich tobe wie ein Derwisch, wenn mir ein CS auf meinem 30 Zöller ein viertel meiner Pixel lahmlegt - wen sonst stört das?

Niemand, siehe oben, und deswegen wird dieser Unfug weiter gehen, egal wie wir wenigen Wissenden uns hier aufregen - leider!

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  • 5 weeks later...

Nach der teils im Absaufen geendeten Digitalisierung der Ultra Panavision-Projektion BEN-HUR zeitigt der Transfer der neueren Ultra-Panavision-Produktion THE HATEFUL EIGHT für die Blu Ray-edition sehr gute Resultate.

Die Edition übertrifft im Schaerfeeindruck, im Kontrast und in der Farbqualitaet deutlich die Premierenfassungen am Kinostart in den Formaten 4K DCP und 5-perf 70mm.

 

Normalerweise sollte es umgekehrt sein, aber auch die 70mm-affizierten Filme DARK KNIGHT oder INTERSTELLAR gewannen deutlich im Blu ray-Transfer.

Zumindest ist der Schnee jetzt einheitlich blau. Im Look scherzhaft ausgedruckt: das James-Cameron-blau.

 

Dennoch werden mit diesem Film nirgendwo visuelle Gueten der Klassiker des Verfahrens, etwa KHARTOUM, erreicht. Das kann als Niederlage erachtet werden.

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  • 4 months later...

Ich rege an, ein Remake des verstaubten BEN HUR-Stoffs zu drehen. Ultra Panavision 70-Formate kann man einem modernen Publikum nicht zumuten.

Hier ein Drehbuchentwurf eines Freundes, garantiert jugendfrei - gerade erhalten:

 

Köstlich, mit einem Happy-End für alle. Messala überlebt den Sturz vom Wagen, und dass ihn die anderen Wagen überrollt haben; er versöhnt sich wieder mit Ben-Hur, und beide heiraten ihre Jugendfreundinnen. Tirza, Ben-Hurs Schwester, ist die ganze Zeit unverheiratet geblieben, hat auch kein Lepra, und ist nach fünf Jahren Kerkerhaft immer noch strahlend schön und sexy. So muss es sein.

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@cinerama:

 

Dein Wunsch ist schon erfüllt: :mrgreen:

 

A Summer of Flops Continues as Ben-Hur Remake Crashes Hard (VANITY FAIR)

 

‘Ben-Hur’: 5 Reasons the Biblical Epic is Summer’s Biggest Flop (VARIETY)

 

 

In dem innovativen Entwurf fehlt aber etwas, das ich gegen 10%ige Beteiligung am negativen Einspülergebnis hiermit großzügig beisteuere:

 

Die heute verbindliche "starke Frau®", eine workout-gestählte 50-Kilogramm-Darstellerin, die heimlich als Gladiatorin kämpft und Löwen im Circus Maximus einhändig niederringt. Sie setzt es durch, mit einem eigenen Streitwagen am Rennen teilzunehmen. Nachdem sie den Sieg erringt, vollzieht sie ihr Coming-out vor 250.000 Arenabesuchern und löst unter dem Jubel der Hans-Zimmer-Musik den Imperator selbst im Amt ab. Inzwischen öffnet ein Team von GhostbusterInnen und SocialJusticeWarriors mit Gozers Hilfe eine Quantensingularität, um in die Zeit zurückzukehren und Charlton Hestons Chromosome zu manipulieren... (Fortsetzung folgt)

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  • 8 months later...

Für die Beobachter des Heimkinos/des Digi-Kinos muss auch die 720p-Ausstrahlung von MEUTEREI AUF DER BOUNTY (gesendet am 1. Mai 2017 auf "arte") dem Thread beigefügt werden. Angekündigt als "erster Ultra Panavision"-Film, scheint das meiner Vermutung nach ein Werbeslang zu sein: vielleicht gibt es einen Tarantino-Fan in der Redaktion, der nun auch "Ultra Panavision" endlich entdeckt hat?

Zugrunde liegt der Ausstrahlung das HD-Master, das schon zu DVD-Zeiten von einer 65mm-Quelle erstellt worden war. Aber auch als unscharter Transfer auffällig wurde - im Gegensatz zu BEN HUR. Im Gegensatz zu BEN HUR hier aber ein fantastischer Farb- und Lichtausgleich. Sattes, tiefes Grün - sogar die Differenz der Kostüme in blau und schwarz bei den Nachtaufnahmen ist evident, die unterbelichteten Aufnahmen auf der Bounty "unter Deck", die in der HD-DVD noch etwas rötlich waren, wurden hier scheinbar durch Wegnbahme vor Rot und Purpur weggenommen und die Helligkeit hochgezogen: die Szene verbessert. Die deutsche Sychronisation: voll-direktionaler Stereo-Magnetton, wobei die Synchronsprecher punktgetreu deb US-Darstellern zugeordnet sind.

Währenddessen Nachbesserungen an BEN HUR unterbleiben: totzt teurem Aufwand und in allen HD-Digitalfornaten ist das Grün oder Türkis zumeist tot oder es changierte zu Blau. Alle Innenaufnahmen saufen gnadenlos ab.

 

Ganz anders und geradezu eine perfekte Referenz die MEUTEREI AUF DER BOUNTY,

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  • 2 weeks later...
Am 1.5.2017 um 17:17 schrieb cinerama:

Ganz anders und geradezu eine perfekte Referenz die MEUTEREI AUF DER BOUNTY,

MEUTEREI AUF DER BOUNTY sieht auf Blu-ray wirklich fantastisch aus. Ebenso gut kommt 55 TAGE IN PEKING daher. Diese vorzüglich restaurierte Fassung stammt vom originalen Super-Technirama-Negativ. Farben, feinstes Filmkorn und Kontrastierung sehen IMO originalgetreu aus.

Durchaus bemerkenswerk finde ich: Während die englische Fassung auf der Blu-ray als Titelmusik den Orchester-Score von Dimitri Tiomkin besitzt, singt in der deutschen Fassung der Botho-Lucas-Chor 55 TAGE LANG. Leider übersprechen in der deutschen Fassung (DTS 2.0) die Stimmen über die Kanäle.

 

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  • 1 year later...
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