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k.schreier

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Klar. Nur unter den Umständen ist es ja noch großartiger. Weil das Bild bewegt sich ja auch noch tlw in Sync zum Beat der Musik. Da ist nicht viel Spielraum für Verschiebungen zwischen Belichtung 1 und 2.
Also ich finde es ziemlich bemerkenswert.

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Einige Kameras haben das wohl.

Irgendwie (ich weiß gar nicht recht warum) bin ich davon ausgegangen, dass das mit einer kleinen Doppel8 Kamera gemacht wurde (von denen wohl die meisten kein Einzelbildzählwerk neben dem groben Fuß-/Meterzählwerk haben).
Eine zugegeben dreiste Annahme von mir. Aber das Projekt wirkt so agil, so spontan und wie aus der Hüfte geschossen, dass ich Schwierigkeiten hatte, mir dabei eine große H8 vorzustellen.

Aber stimmt natürlich.

Mit einer H8 (oder einer anderen mit Einzelbildzähler ... gibt es die Pathe BTL auch als Doppel8 Modell? Die hätte ja auch einen Einzelbildzähler. Zumindest meine DS8 Pathe) ist das jetzt kein unlösbares Problem.

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vor 43 Minuten schrieb Regular8:

... gibt es die Pathe BTL auch als Doppel8 Modell?

Ich glaube fast ziemlich sicher: nein!

nur DS8 und 16mm!

vor 43 Minuten schrieb Regular8:

 meine DS8 Pathe

Dann lass diesen Film doch Inspiration für ein eigenes Projekt sein!

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vor einer Stunde schrieb Regular8:

gibt es die Pathe BTL auch als Doppel8 Modell?

 

Nein. Die Pathé WEBO M kam als 16er Kamera heraus, dann für 9½-mm-Film und zuletzt im Format DS-8. Sie wäre die beste DS-8- und eine interessante Kamera für 16 und 9½, wenn sie nicht so lausig gemacht wäre. Man kann so ein Exemplar aufwerten, das bedeutet aber Geld hineinstecken. Dann sieht manches anders aus.

Edited by Film-Mechaniker (see edit history)
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vor 1 Minute schrieb k.schreier:

@Regular8 Was sagst Du dazu, nachdem Du sie nun doch schon einige Zeit im Einsatz hattest?

Och, dafür ist es noch zu früh.

Ich bin gerade bei 60 DS8 Meter (120 S8 Meter) und ich habe noch kein einziges Ergebnis gesehen.
Entwicklung steht noch aus.

Haptisch muss ich sagen, mag ich die Pathé sehr gerne.

Der Sucher ist nicht so angenehm am Auge, habe da keine Originalaugenmuschel.

Und sie ist sehr schwer und wird noch schwerer, wenn man sie stundenlang an dem Metallbügel in der Hand mit sich herum trägt.

Beim Einfädeln muss ich noch Routine bekommen.

Halten kann ich sie mittlerweile ganz gut.

Oft klappt auch das irgendwo Auflegen.

Das Ablesen des Meterzählwerks (für grobe Orientierung) und des Bilderzählwerks (für Feineres) klappt gut.
Allerdings habe ich mich momentan noch nicht an eine Doppelbelichtung rangewagt, kann also zum Rückwärtskurbeln noch nichts sagen.

Hab bisher auch noch nicht viel mit den Geschwindigkeiten gespielt. Nur 24 und einmal 12 oder 8? fps verwendet.

 

Das Filmen und insbesondere das Aufziehen der Kurbel finde ich fantastisch.

Ja, nicht lachen! Das ist für mich schon auch ein Argument.

Von allen Federwerkskameras (Pathé, Bolex B8, C8, D8, D8L, PentAK, Agfa Movex Reflex, K3, diverse Quarz 1xS8 und Quarz DS8-3) ziehe ich die Pathé am liebsten auf.

Man muss zwar für einen vollen Aufzug der Pathe-Feder 49 Umdrehungen herumkurbeln, aber das geht so leicht und macht irgendwie mehr Spaß als das Drehen an einem relativ kleinen Drehschlüssel einer kleinen Bolex, oder den Quarzen mit 9 oder 12 Umdrehungen für eine voll gespannte Feder. Das Aufziehen der kleinen und das Anstoßen ans Aufzugsende ist irgendwie lästig und schmerzhaft (weil es so unerwartet kommt und bei so einem kleinen Drehschlüssel mit so viel Kraftaufwand verbunden ist - am Ende bricht man sich bei vielen halb die Finger ab). Die Pathé kurbelt sich butterweich.

Auf Platz 2 rangiert bei mir bezügl. Aufziehen tatsächlich die Agfa Movex Reflex (Doppel8, kleine Rollen).

Dann kommen erst die kleinen Bolexe und dann erst die russischen Federn oder so Sachen wie PentAK.

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  • 1 month later...
vor 2 Stunden schrieb Helge:

Gerade in den ersten 2/3 ist das doch eher eine (recht schnelle) Diaschau, dann kommt erste Bewegung auf, die sich dann bis zum Ende steigert.

 

vor 2 Stunden schrieb triPod:

Ich neige auch dazu so zu filmen und lerne aus dem Clip, dass die Szenen länger stehen müssen als hier.

 

Nun ja, in der Landschaft auf Island bewegt sich nicht so viel, wenn man mal von den Wolken  und von Wasserfällen absieht...

Habe mich dort immer schwer getan mit dem Filmen, eben weil es dann "gefilmte Dias" wurden. Un das kann die Fotokamera, am besten im Mittel- oder sogar Großformat, eindeutig besser. Und in dunklen Eishöhlen kommt man belichtungstechnisch  sehr schnell an die Grenze.

 

DSCF0971.jpg

Edited by jacquestati (see edit history)
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vor 14 Minuten schrieb jacquestati:

Habe mich dort immer schwer getan mit dem Filmen, eben weil es dann "gefilmte Dias" wurden.

 

In keinster Weise würde ich statische Szenen als Diaschau abtun, da neben gut gefilmten Szenen der Schnitt und die Tongestaltung neben der Szenenlänge ja trotzdem ein Werk schafft, das filmisch atmet, wie es keine Diaschau kann. Eine Fotoserie ist etwas anderes als ein Film (habe ganz neu einen 6x6 Diaprojektor mit Magazin, also nichts gegen eine Diaschau). Hier, dieser Mensch meistert auch den statischen Clip, die Szenenlänge finde ich besser als in dem Island Clip.

 

 

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vor 11 Minuten schrieb triPod:

 

In keinster Weise würde ich statische Szenen als Diaschau abtun, da neben gut gefilmten Szenen der Schnitt und die Tongestaltung neben der Szenenlänge ja trotzdem ein Werk schafft, das filmisch atmet, wie es keine Diaschau kann. Eine Fotoserie ist etwas anderes als ein Film (habe ganz neu einen 6x6 Diaprojektor mit Magazin, also nichts gegen eine Diaschau). Hier, dieser Mensch meistert auch den statischen Clip, die Szenenlänge finde ich besser als in dem Island Clip.

 

 

 

Hab ich beim Stöbern auch schon gesehen, stimmt!

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@triPod

Die Szenenlänge ist besser, aber dennoch „atmet“ da eher wenig 😀

Das ist bis auf ein paar Szenen auch weitgehend nur eine Diaschau. Wenigstens mal einen Schwenk oder eine Fshrt hätte man ja mal zumindest 1-2 mal einbringen können, um es einen Film nennen zu können 😉

Das gezeigte kann eine Diaschau bis auf 2-3 Szenen ganz genauso, wieso nicht?

Auch da kann ich die „Szenenlänge“ vorgeben und den Ton „gestalten“ 😎

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vor 8 Stunden schrieb jacquestati:

mal was mit der Bolex, die klassischen Locations von Island.

Hmmm… hier hätte es vielleicht etwas geholfen, die Kamera zu bewegen, oder? Z.B. „Fahrt“ mit der Kamera ums Boot, Heben/Senken der Kamera auf den Straßen, „Überqueren“ der Straße mit der Kamera (statt Sie statistisch in der Straßenmitte zu lassen), Schwenken der Kamera, … .

(Ja, ja, im Nachhinein auf diese Ideen zu kommen und zu nörgeln ist immer einfacher, als so etwas beim Dreh einzuplanen und umzusetzen. 😉)


Geht Filmdreh auf Island damit nur bei Wind (und dann bewegten Grashalmen) oder nur mit technischen Hilfsmitteln (Dolly, Kran, Steadycam, Schiene, Panoramaschwenkkopf, …)? 🤔

Edited by Benutzername (see edit history)
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  • 1 month later...
  • 1 month later...
  • 3 weeks later...
  • 2 months later...

Hier sieht S8-Negativmaterial mal so richtig gut aus, nicht so falschfarbig-pastellig wie meistens.

 

In der Super-Facebook-Gruppe schreibt der Filmemacher dazu:

 

I’m really excited to share the first trailer for a documentary feature that I have been working on the past 5 years which is shot entirely on super 8. A Life Across the Street is a film that examines life in its many intricacies through diverse viewpoints. The film focuses on personal experiences that are unique to each of us, while their deeper messages can resonate with all of us and inspire a sense of shared humanity.
This film has been shot primarily on Beaulieu 4008 ZMII cameras with various lenses, as well as a Nizo Professional and Nikon R10 using Kodak 50D, 200T, and 500T negative film. Processing by Metropolis Post and scans by Gamma Ray Digital. A big thank you to everyone in this group for being such a valuable resource and great community over the years!

 


 

 
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Ja, die Einmstellungen sind echt beeindruckend und das Material trägt zum Eindruck ganz wesentlich bei.

 

Ich bin im Herbst selbst in NY, vielleicht kann ich ja die eine oder andere Idee klauen --- äääh, ich meine mich inspirieren lassen.

 

(Wenn ich denn das Material schadlos durch die Flughafenkontrollen bekomme - bislang hat es mit der manuellen Inspektion immer gut geklappt, aber den Amis traue ich nicht)

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