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Meine Aufnahmen von Madeira sind ferting und bei aller Imperfektion bin ich einigermaßen zufrieden.

 

Teil 1, gefilmt mit meiner wackeligen Ekran 8 auf KAHL Print 8-Film sieht bei dem hohen Kontrast und dem leider schlechten Bildstand ziemlich nach 20er Jahre aus.

 

Teil 2 (Bauer C Royal 8E Makro "Frankensteins Moster", Vision3 50D, Kodak 3383) ist ein Produkt meiner bereits bekannten Kopieranstalt mit allen Vor- und Nachteilen. Am Ende des Films kann man gut sehen, wie sehr der Film durchs Kopieren leidet, denn die letzten Aufnahmen habe ich öfter durch meine Maschine laufen lassen, als den Anfang.

 

Viel Spaß 🙂

 

 

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Schade, das Auf und Nieder bezieht sich hauptsächlich auf den Bildstand. Ich kann mir das kaum ansehen. 1915 war die durchschnittliche Kinoprojektion mit ausgeleiertem Messingprojektor besser. Entweder ist das Kahl-Material ganz unglaublich schlecht perforiert oder deine Ekran benötigt Überholung.

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vor 16 Minuten schrieb Friedemann Wachsmuth:

Erstaunlich finde ich die sichtbaren Newtonringe.

Die sind mir auch aufgefallen.

Wo kommen die her?

Was Fussel und Kratzer anbelangt bin ich zwar hart im Nehmen aber hier ist die Grenze zwischen "coolem Retro-Look" und "unansehnlich" bald erreicht.

Schade das das Material so empfindlich ist....

Die Farben und ansonsten der Look sind nämlich toll.

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vor einer Stunde schrieb MFB42 aka M. Bartels:

Meine Aufnahmen von Madeira sind ferting

Wunderbar, für stilisierte Farben bin ich zu haben. Die harten sw- Kontraste sind toll, ich möchte bei nächster Gelegenheit den "Sonic 12" orthochromatischen 16mm Umkehrfilm vom FPP probieren und erhoffe ähnlich Knackiges. Am Bildstand kann man nochmal arbeiten. Ob Filme bei Eigenkopierung so zerstört aussehen sollten/dürfen ist aber fraglich oder eben auch Teil einer Stilisierung.

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vor 44 Minuten schrieb Friedemann Wachsmuth:

Erstaunlich finde ich die sichtbaren Newtonringe. Ich hätte nicht erwartet, dass die auch bei kontaktkopiertem Film auftreten können. 

Ichbin kein Fachmann, aber gerade da hätte ich sie erwartet (ähnlich der Dias in alten Glasrahmen), ist ja wohl keine Nasskopie…

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Die Machart der Aufnahmen erinnern mich im S/W-Teil (1) sehr an die Stummfilmzeit und sieht auch lustig aus. Der zweite Teil, kommt wie ein alter AGFA-Farb(print)film aus den 60er oder 70er-Jahren daher. Eine solch auf nostalgisch gemachte Produktion im Jahre 2023 herzustellen und zu zeigen, finde ich einfach nur großartig. Andere wollen diesen Look gerne digital nachmachen. Wenn die wüssten, dass das mit Film viel besser geht.. 😁Klasse. Ich wünschte, ich könnte auch solche Kopiereffekte machen. Daumen hoch 👍 

Edited by Der rosarote Panther (see edit history)
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Danke für all die Rückmeldungen, auch und vor allem die kritischen. Meine Kameras (Ekran, Bolex B8) werden vor der nächsten Verwendung auseinandergenommen und gewartet.

 

Die Newton-Ringe fand ich auch interessant, hatte ich bei "Pacentro" nicht. Sie sind übrigens auf dem Negativ, und wurden einfach mitkopiert .

 

Wie gesagt: Wer eine qualitativ hochwertige, farbechte, kratzfreie, professionelle Positivkopie haben will, der kann sich glücklicherweise an Andec wenden. Es ist toll, dass es so wleinen Anbieter gibt. Ich mache Hausmannskost und habe Spaß dabei.

 

An den nicht vernünftig laufenden Kameras habe ich übrigens GAR KEINEN SPASS und habe mich total geärgert.

 

Und demnächst muss es Mal wieder einen Experimentalfilm in vernünftiger Qualität von mir geben...

 

 Comes time comes wheel 

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P.S. Projiziert mit dem Bolex 18-5 sieht der wackelige N8-Film viel stabiler aus.

Da der Bildstrich springt, die Perfo aber relativ stabil bleibt, ist es wohl die Kamera und nicht/weniger die Perforation.

 

Wer in Deidesheim war: Meine Heimkopien wirken auf der Leinwand viel besser als digital.

 

Edited by MFB42 aka M. Bartels (see edit history)
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vor einer Stunde schrieb MFB42 aka M. Bartels:

 

Die Newton-Ringe fand ich auch interessant, hatte ich bei "Pacentro" nicht. Sie sind übrigens auf dem Negativ, und wurden einfach mitkopiert .

 

 

Ist Quatsch. Soe sind nicht auf dem negativ, warum auch??

Wir komme ich drauf? Ach ja, weil sie auch auf den Testkopien waren. Das Negativ habe ich nur einmal für die Schnittfassung gesichtet.

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Also erstmal Glückwunsch zu einem Film, dem man bei nicht verräterischen Motiven auch ein Entstehungsjahr 1973 ohne Wimpernzucken abnehmen würde (Was gegenüber Videolook ein Qualitätsmerkmal ist).

 

Die Kratzer und Fussel sind aber schon ein bisschen arg auffällig. Wäre okay, wenn die Filme seit 1973 zigmal gelaufen, und dann achtlos in einer Kiste gelagert worden wären. Aber 2023 ? Woher kommt das ? Vielleicht erfolgten Entwicklung und Kopierung doch einen Hauch zu hemdsärmelig ?

 

Ansonsten bin ich erstaunt wie ruhig die Fahrt im Madeira Straßenschlitten geworden ist. Sie erscheint auch ein wenig langsam, hast Du die mit Zeitlupe gefilmt ?

 

Super 8 Aufnahmen aus dem Gleitschirm heraus dürften Seltenheitswert haben. Mal Quentin Tarrantino anbieten, und für den Erlös den nächsten Film auf Mauritius drehen.

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Wer v.a. hemdsärmelig arbeitet, ist mein Elmo SP-F, der trotz wiederholter Reinigung eine unendliche Quelle von Flusen ist und sich bei jedem Durchlauf mit einem neuem Streifen auf dem Film verewigt. Bis ich keinen anderen Projektor habe, müssen die Positivkopien in Super 8 wohl unterbrochen werden. Der Siemens 2000 als Selbsteinfädler und "deutsches Qualitätsprodukt" (bewusst in Anführungszeichen gesetzt) arbeitet wesentlich präziser.

 

Ja, die Schlittenabfahrt ist teilweise mit 24fps gedreht. Wer das schonmal mitgemacht hat (ist ja ein beliebter Tourinepp): Ist unabhängig von Filmgeschwindigkeiten nicht so wirklich rasend schnell (sagt aber auch einer, der seine Kamera gerne auf Ziplines und Gleitschirme mitnimmt).

 

Interessanter Weise ist der Bildstand am Ende des Ekran-Films stabiler als am Anfang...

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vor 22 Minuten schrieb MFB42 aka M. Bartels:

Interessanter Weise ist der Bildstand am Ende des Ekran-Films stabiler als am Anfang...

 

Hm, das klingt aber dann doch nach einem Hinweis zur Rutschkupplung. Da bin ich einer Meinung mit @jacquestati
Gerade weil es am Ende besser funktioniert, wenn die Aufwickelspule voll und schwer ist und nicht mehr diesen "Zug" hat wie am Anfang.

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Da im Shintoismus ja viele Dinge, die wir in Europa als "tot" begreifen, "beseelt" sind, nehme ich an, in Deinem Elmo sitzt ein kleiner Yokai, der aus in der Luft schwebenden Mikrofasern schöne lange Flusen strickt, und mit diesen das Filmfenster schmückt.

 

Oder ernsthafter: Eine Dunkelkammer und Filmlabor sollte wohl in Richtung Reinraum gedacht werden.

 

Die Geschwindigkeit der madairischen Schlittenführer ist sicher auch ein Zugeständnis an die Verkehrssicherheit. Wie ich gesehen habe, kreuzen die Schlitten einige, durch hohe Mauern schlecht einsehbaren Querstraßen, aus denen jederzeit ein Auto hervorschießen könnte.

 

Man stelle sich Schlittenführer mit Passagieren zum Beispiel im Schwarzwald vor. In einem Land, in dem man schon für die Fahrt im Paternoster einen Führerschein braucht, und in dem Lebensmittel als potentiell lebensbedrohliche Gefahrstoffe mit Warnhinweisen reguliert werden sollen, muß ein solches Verkehrsmittel wie ein Werk Satan's erscheinen.

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Am 1.5.2023 um 11:15 schrieb MFB42 aka M. Bartels:

Meine Aufnahmen von Madeira sind ferting und bei aller Imperfektion bin ich einigermaßen zufrieden.

 

Teil 1, gefilmt mit meiner wackeligen Ekran 8 auf KAHL Print 8-Film sieht bei dem hohen Kontrast und dem leider schlechten Bildstand ziemlich nach 20er Jahre aus.

 

Teil 2 (Bauer C Royal 8E Makro "Frankensteins Moster", Vision3 50D, Kodak 3383) ist ein Produkt meiner bereits bekannten Kopieranstalt mit allen Vor- und Nachteilen. Am Ende des Films kann man gut sehen, wie sehr der Film durchs Kopieren leidet, denn die letzten Aufnahmen habe ich öfter durch meine Maschine laufen lassen, als den Anfang.

 

Viel Spaß 🙂

 

 

Oh, Teil 2 erinnert mich wieder an die in den 90er Jahren im Kabelfernsehen (TRT) laufenden türkischen Spielfilme. Falschfarben, Kratzer, Staub und Flusen. Ich mag das :3

Edited by TK-Chris (see edit history)
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vor 3 Stunden schrieb TK-Chris:

Oh, Teil 2 erinnert mich wieder an die in den 90er Jahren im Kabelfernsehen (TRT) laufenden türkischen Spielfilme. Falschfarben, Kratzer, Staub und Flusen.

 

Herrje, ja. Das muß man gesehen haben, um es zu glauben. Filme, deren Bild zu 40 % aus Kratzern bestanden. :62_dizzy_face:

 

Dabei muß man wohl froh sein, daß es diese Filmkopien überhaupt noch gab. Die Türken sind nähmlich genauso schlampig mit ihrem kulturellen Erbe, wie Thailänder oder Koreaner.

 

Am sorgfältigsten scheinen mir die Japaner mit ihren Filmen umzugehen. Abgesehen von den Vernichtungen durch den zweiten Weltkrieg, und wenigen Schlampereien bei Fernsehserien, ist auch noch das obskurste erhältlich. Und das zumeist auch noch in besser gepflegter Bildqualität, als zum Beispiel aus Amerika. Selbst japanische VHS Videokassetten waren stets auffallend stabiler im Bild und brillanter in den Farben, als alles andere.

 

In Deutschland nannte sich der türkische Sender übrigens TRT INT.

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