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Der E100D kommt wieder :)


F. Wachsmuth
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vor 20 Minuten schrieb S8_Fan:

 

Das mag ja sein.

Relevant für mich ist, dass offenbar ein Endverbraucherpreis i.H.v. 32,50 Euro möglich ist für Kodak Negativfilm.

Dass der Ektachrome hochpreisiger sein muß - mag sein.

Die Messlatte für "hochpreisiger" ist für mich aber der Preis von "click und surr" und nicht dort, wo es eh schon kostspieliger ist, als es sein muß.

 

Was mich interessieren würde: Wo wäre denn dann der Preis, wo auch der Letzte hier aufgibt? 80 Euro? oder 100 Euro?

Wenn es so weiter geht, dann sind wir bald soweit - überlegt Euch mal die Entwicklung der letzten Jahre ...

Du kannst nur vergleichbare Preise vergleichen!

Wenn der Film bei Kodak teurer ist als der Negativfilm muß er bei Kodak über 40€ liegen. Bei Click&Surr gibt es ihn derzeit gar nicht, ein Vergleich mit dessen Preisen also nicht weiterführend.

Eigentlich gibt es den Film momentan anscheinend eh‘ nur bei 2 Wiederverkäufern, die zudem beide nicht für Schnäppchen bekannt zu sein scheinen.

Und wieso bei dem Film die gleichen Händlerkonditionen machbar wären ist auch offen, wenn die Nachfrage für das Negativmaterial insgesamt wohl viel höher ist.

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vor 1 Stunde schrieb Helge:

Doch, die Negativfilme kosten im Kodak Shop alle 38,91€

Jürgen kann die wegen offensichtlich guter Einkaufskonditionen niedriger anbieten, gut so.

Nur die hat er beim neuen E100D wohl nicht...

Und da der Film teurer wird, als die Vision Filme landet der Kodak VK bei >40€.

Angemessen ist der Preis, für den der Film zum einen lukrativ produzierbar ist und auch gekauft wird.

Daß der Film teuer werden wird, mußte uns allen (hoffentlich) vorher klar gewesen sein.

 

Wegen günstiger Einkaufskonditionen konnten die Preise bei www.clickundsurr.de für Kodak Vision3 Filme und den Tri-X heute nochmals gesenkt werden. Um den Ektachrome 100D bemühen wir uns weiter, aber dazu muss sich Kodak auch mal bewegen. Das ist leider nicht prognostizierbar. Solange Kodak den Film an Händler nur zum eigenen Endverbraucher-Verkaufspreis veräußert, ist der Verkauf für Händler uninteressant und der freie Markt in seiner Regulierungsfunktion auch völlig außer Kraft gesetzt. Da sieht es dann nach außen so aus, als wäre der Film total teuer, das liegt aber nur daran, dass der Verkaufspreis von 49,90 Euro durch eine Handelsspanne der Händler erhöht wird. Da haben wir uns halt entschlossen, dies nicht mitzumachen. Dass es Kodak Ektachrome 100D im europäischen Internet online durch Kodak vertrieben noch gar nicht gibt, ist eine lustige Begleiterscheinung...

 

Edited by Jürgen Lossau (see edit history)
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vor 10 Stunden schrieb Jürgen Lossau:

Solange Kodak den Film an Händler nur zum eigenen Endverbraucher-Verkaufspreis veräußert, ist der Verkauf für Händler uninteressant und der freie Markt in seiner Regulierungsfunktion auch völlig außer Kraft gesetzt.

 

Händler können heute auch keine Begleit- oder Folgegeschäfte machen, ich meine, jemand Interessiertem,

wenn sie oder er schon im Laden1874552170_AusKepplerOlympicsGalinaManglowski.jpg.15540495490bad7fc94ea41210d7d11e.jpg steht, einen Projektor zeigen oder eine neue Super-8-Kamera anbieten.

Man kann nur hoffen, daß der Film bald auch in 16 mm und in 35 mm fabriziert wird, wenigstens Hundertfüßer,

damit man wieder günstiger Farbenkino machen kann als im Negativpositivverfahren. Es ist krank teuer.

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vor einer Stunde schrieb Filmtechniker:

 

Händler können heute auch keine Begleit- oder Folgegeschäfte machen, ich meine, jemand Interessiertem,

wenn sie oder er schon im Laden steht, einen Projektor zeigen oder eine neue Super-8-Kamera anbieten....

 

Ja, auch hier stirbt die Hoffnung zuletzt. Eine neue Kamera parallel zum Film würde vielleicht helfen.

Auf neue Projektoren darf man wohl nicht mehr hoffen. Click & Surr hätte ja wenigstens noch (altes, überholtes) Equipment als Begleitgeschäft.

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Ich frage mich, ob der jüngeren Generation die analoge Projektion nicht einfach öfters vorgeführt und so näher gebracht werden müsste?

Manch einer kennt das Erlebnis dahinter einfach noch nicht und weiß nicht, was ihm fehlt.

Ich bin selber mit 32 Jahren eher auf der jüngeren Seite, aber bin noch teils mit Super 8 Film Projektion aufgewachsen, bevor alles Video wurde.

Mich hat das schon als Kind irre fasziniert. Nur wenn ich mir denke, zehn Jahre später geboren zu sein, dann hätte ich das wohl alles verpasst.

Wer weiß, ob ich dann jemals (außerhalb eines Kinos) so eine Projektion hautnah erlebt hätte.

Aber gerade eben, weil ich damals als Kind das erlebt hatte hab ich vor einigen Jahren wieder begonnen Super 8, 16mm und Dias zu projezieren, wo doch ansonsten mein Filmverbrauch fast auschließlich Farbnegativ ist.

Wer niemals eine Projektion hautnah erlebt hat, der weiß auch nicht, wie das denn wirklich so ist und unterschätz auch das Erlebnis, verglichen zu Computermonitoren oder gar Smartphone Bildschirmen.

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vor 43 Minuten schrieb FilmCurlCom:

Ich frage mich, ob der jüngeren Generation die analoge Projektion nicht einfach öfters vorgeführt und so näher gebracht werden müsste?

Manch einer kennt das Erlebnis dahinter einfach noch nicht und weiß nicht, was ihm fehlt.

Ich bin selber mit 32 Jahren eher auf der jüngeren Seite, aber bin noch teils mit Super 8 Film Projektion aufgewachsen, bevor alles Video wurde.

Mich hat das schon als Kind irre fasziniert. Nur wenn ich mir denke, zehn Jahre später geboren zu sein, dann hätte ich das wohl alles verpasst.

Wer weiß, ob ich dann jemals (außerhalb eines Kinos) so eine Projektion hautnah erlebt hätte.

Aber gerade eben, weil ich damals als Kind das erlebt hatte hab ich vor einigen Jahren wieder begonnen Super 8, 16mm und Dias zu projezieren, wo doch ansonsten mein Filmverbrauch fast auschließlich Farbnegativ ist.

Wer niemals eine Projektion hautnah erlebt hat, der weiß auch nicht, wie das denn wirklich so ist und unterschätz auch das Erlebnis, verglichen zu Computermonitoren oder gar Smartphone Bildschirmen.

 

Filmprojektion ist für Jüngere schon deshalb irrelevant weil es defektiv keine realistische Möglichkeit zur Vertonung gibt. Pistenton ist tot, Zweibandton viel zu aufwändig.

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vor 3 Minuten schrieb Jürgen Lossau:

 

Filmprojektion ist für Jüngere schon deshalb irrelevant weil es defektiv keine realistische Möglichkeit zur Vertonung gibt. Pistenton ist tot, Zweibandton viel zu aufwändig.

Aber wieso MUSS es denn Ton haben?

Mir gefällt es auch als Stummfilm sehr, teilweise sogar WEIL es stumm ist.

Auf YouTube, Vimeo und Co wird man ja eh mit Musik überwältig. Da würde ein stummer Film doch "herausstechen"?

Ebenso eben wenn direkt projeziert vor Publikum.

Edited by FilmCurlCom (see edit history)
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vor 32 Minuten schrieb FilmCurlCom:

Aber wieso MUSS es denn Ton haben?

Mir gefällt es auch als Stummfilm sehr, teilweise sogar WEIL es stumm ist.

Auf YouTube, Vimeo und Co wird man ja eh mit Musik überwältig. Da würde ein stummer Film doch "herausstechen"?

Ebenso eben wenn direkt projeziert vor Publikum.

 

Äh, nein.

Mag sein, dass es da eine Nische im künstlerischen Bereich gibt (Museums-Installationen etc.). Aber zum Film gehört Ton.

Auch abendfüllende Stummfilme wurden nicht und werden heute nicht ohne Ton vorgeführt - aus gutem Grund.

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vor 10 Minuten schrieb macplanet:

 

Äh, nein.

Mag sein, dass es da eine Nische im künstlerischen Bereich gibt (Museums-Installationen etc.). Aber zum Film gehört Ton.

Reden wir hier nicht vom Super 8 Ektachrome, gefilmt von Amateuren? Da brauchst du doch nichts "Abendfüllendes"?

Ich versuche z.B. gerade durch den fehlenden Ton mit den Bildern mehr zu vermitteln.

Ansonsten könnte man ja auch eine Musik im Hintergrund laufen lassen, wie es in diversen Scans auf YouTube und Co auch gern gemacht wird, während man analog projeziert.

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Mal eine Frage bzgl. Zielgruppe:

Laut Werbung wurden v.a. die Umkehrfilme für die Produktion von Musikvideos verwendet.

Was hat es damit auf sich? Zur Projektion sind diese ja sicher nicht vorgesehen. Habe diesen Hinweis zB bei einigen Händlern hier in Asien geshen, die den E100D noch in 35mm gelistet (wenn auch nichtmehr lieferbar) hatten. Zudem war wohl der vnf 7240 in den 90ern vor allem dafür vertrieben worden.

 

Was sind in diesem Fall die Pluspunkte gegenüber Negativfilm?

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vor einer Stunde schrieb Jürgen Lossau:

 

Filmprojektion ist für Jüngere schon deshalb irrelevant weil es defektiv keine realistische Möglichkeit zur Vertonung gibt. Pistenton ist tot, Zweibandton viel zu aufwändig.

Nicht ganz. Es stimmt für den Lifeton. Die Nachvertonung mit Pistenton gibt es. In Super 8 und in Normal 8. Mit Aufwand zwar aber es gibt sie. Sogar mit neuem Anbieter in Itailia. 

Edited by Freund.Filmsammler (see edit history)
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Ich kenne Personen, die Ektachrome für Musikvideos verwendet haben und die haben mir gesagt sie mochten einfach eines daran, den "Look".

Umkehrfilm, wie auch eben Dias, sieht nun mal anders aus als Negativ, auch wenn das Zielmedium danach Scan/Telecine und/oder das Fernsehen ist.

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Jetzt ist der neue Film endlich da und es wird schon heftig diskutiert ...............

 

 

Zum Thema Ektachrome:

 

Es ist doch toll, dass es nun wieder einen aktuellen, frischen Farbumkehrfilm gibt !  Darauf haben wir lange gewartet und daran wurde (verständlicher Weise) auch oft gezweifelt. Und jetzt ist er da !  Und sogar noch von Kodak in bester Qualität ....

 

Ich finde, davon sollten wir uns grundsätzlich schon mal positiv stimmen lassen !  

 

Die Preise, die Verfügbarkeit, die Vermarktung, Preisgestaltung etc. kann und wird sich ja noch 'einpendeln' - ich finde, da sollte man noch abwarten. Der Film ist ja erst seit einigen Tagen auf dem Markt.

 

Also alles in einem ein erfreuliches Ereignis !

 

 

 

Zum Thema Projektion, Abtretung, Amateur- oder Nicht-Amateur usw ..........................

 

Projizieren kann man sowohl mit dem Ektachrome als auch mit den zahlreichen Spitzen-Negativmaterialien die es gibt.

 

Zum Abtasten sind beide geeignet, die Vision3-Filme sowieso und der Ektachrome genau dann, wenn der 'Umkehr-Look' gewünscht ist. Ich glaube, letzteres war auch ein wesentlicher Grund, weshalb Kodak den Film in Super8 wieder auflegte.

 

 

Für Amateure, die projizieren wollen (bilden Minderheit unter den aktiven Filmen) würde ich sagen, spielt der persönliche Geschmack und der Preis eine Rolle:

 

Kostet Ektachrome das Gleiche wie Negativ mit Positivkopie, sollte man gerade die Vorteile der letzteren Variante in Betracht ziehen, zumal die Qualität der Materialien optimal ist und der Umgang mit Negativmaterial für den Amateur in Amateurkameras weniger störanfällig (Belichtung, Beleuchtung, Korrekturmöglichkeit etc.) sein kann und so einige Vorteile bietet. 

Zudem gibt es einen Master, der nicht durch Projektion beansprucht und 'verschliessen' wird.

Ich selbst habe 'wichtige' Aufnahmen selbst in S8 auf Negativfilm gemacht.

 

Ektachrome bietet hingegen die Vorteile eines Umkehrfilms. Wer den 'Look' mag oder/und z.B. möglichst schnell nach Entwicklung bzw. Selbstentwicklung ohne weitere Schritte direkt das Ergebnis haben möchte, der nimmt dann Ektachrome.

 

Und wenn der dann günstiger ist, dann ist das natürlich noch ein wesentliches Argument.

 

Wartens wir's ab.

 

Aber insgesamt: Es sieht POSITIV aus ! ?

 

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vor 23 Minuten schrieb Freund.Filmsammler:

Nicht ganz. Es stimmt für den Lifeton. Die Nachvertonung mit Pistenton gibt es. In Super 8 und in Normal 8. Mit Aufwand zwar aber es gibt sie. Sogar mit neuem Anbieter in Itailia. 

 

Das ist von der Qualität her und vom Aufwand her völlig indiskutabel für jüngere Nutzer. Wir verkaufen Super 8 Kameras eigentlich nur an die Zielgruppe 18-40 und wissen sehr genau, was dort gewünscht wird und was nicht. Projektion spielt da zu 90% keine Rolle. Und wenn doch, dann stumm. Der Film kommt in der Regel als Scan auf den Computer und wird dort weiter verarbeitet. Für diese Zielgruppe ist der Ektachrome irrelevant, weil sie nahezu die selben Ergebnisse mit Negativfilm erreichen.

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Ich denke auch, erst mal haben wir Grund zu feiern. Alles weitere sehen wir dann.

Natürlich spielt der Preis eine Rolle und sicher hat hier jeder so seine persönliche Schmerzgrenze, bzw. sein persönliches Jahresbudget, was er für Film und Entwicklung ausgeben möchte. Das heißt, um so teurer, desto weniger wird gefilmt.

 

Positiv/Negativ ist für die Projizierer sicher eine Alternative zum Umkehrfilm, aber zum Einen aufwendig (wir haben hierzu schon so einige berichte gelesen, die zusätzlichen Schritte sind fehleranfällig), zum anderen ziemlich teuer und zuguter letzt für mich nicht so toll, ich klebe nun mal lieber naß.

 

Die "Jugend" an das Projizieren heranführen ist eine gute Idee, aber das ist dann schon ein kleiner Personenkreis. Zunächst muß man Jungendliche heute erst mal wieder an chemischen Film heranführen. Da gibt es dann wenigstens die, die das Negativ abtasten, für die aber keine neuen Kameras da sind (Projektor naturgemäß hier wurscht). Nach meiner nach den Jahren seit  der ursprünglichen Ankündigung schon etwas getrübten Erinnerung, war ja das heranführen junger Filmer an chemischen Film einer der Beweggründe Kodaks eine neue S8-Kamera überhaupt aufzulegen.

Das Projizieren ist Aufwand, ich muß den Rohfilm schneiden (igitt, da ist Kleber , evtl. mit Gestank dabei und viele Puzzleteile und dann der Staub) ich brauche uraltes Equipment (hier ist mit Sicherheit nix neues zu erwarten) und Platz. Die Idee ist gut, aber der erwartbare Erfolg recht begrenzt.

Und bei der Vertonung muß ich Jürgen (fast) vollständig recht geben. Das ist noch mal ein handwerklicher Level obendrauf, der bei der ausschließlichen Nutzung des uralten Equipments mehr als umständlich sein kann, zudem stark getrübt durch das Mißverhältnis heutiger Hörgewohnheiten und -erwartungen zu dem, was eine Randspur leisten kann.

Nur fast gebe ich recht, was die Zweibandvertonung angeht, diese erlaubt das einfache Kombinieren von modernen, digitalen Vertonungshilfsmitteln mit dem Medieum Film und entsprechend hoher Tonqualität, erfordert aber auch wieder spezielles Equipment und viel Einarbeitung.

 

Insofern: der E100D ist für die wenigen jungen und junggebliebenen Verrückten, die Projizieren - und die werden nur wenig mehr werden, es werden nur die Zombies jetzt wieder aufgeweckt (mich eingeschlossen)...

Edited by Helge (see edit history)
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vor 9 Minuten schrieb Helge:

Nur fast gebe ich recht, was die Zweibandvertonung angeht, diese erlaubt das einfache Kombinieren von modernen, digitalen Vertonungshilfsmitteln mit dem Medieum Film und entsprechend hoher Tonqualität

Die Zweibandvertonung würde mich auch sehr interessieren. Ich produziere derzeit nur Stummfilm mit  Projektorgeräusch als Vertonung. Klingt aber auch nicht schlecht! ?

 

Edited by Carena48 (see edit history)
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S 8 Film und High End Ton ist für mich der Anachronismus!

 

Insbesondere dann, noch wenn projiziert wird!

 

Ich mache Pistenton. Das passt zum Film-Material, zur Auflösung, zum Bildstand, zur Haptik...

Wo liegt da das Problem?

Die zur Verfügung stehenden alten Projektoren haben Magnetton. Es gibt Services, die Acetat-Material bespuren.

Oder man macht es selber. Mit einer Weberling.

Das bisher von mir verwendete Material, selbst bei Kopien, machte keine Probleme bei der Bespurung..

Edited by St1600 (see edit history)
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vor 33 Minuten schrieb Jürgen Lossau:

 

Das ist von der Qualität her und vom Aufwand her völlig indiskutabel für jüngere Nutzer. Wir verkaufen Super 8 Kameras eigentlich nur an die Zielgruppe 18-40 und wissen sehr genau, was dort gewünscht wird und was nicht. Projektion spielt da zu 90% keine Rolle. Und wenn doch, dann stumm. Der Film kommt in der Regel als Scan auf den Computer und wird dort weiter verarbeitet. Für diese Zielgruppe ist der Ektachrome irrelevant, weil sie nahezu die selben Ergebnisse mit Negativfilm erreichen.

Ja. Das weiß ich. Oder sagen, ich vermute das. Trotzdem ist der Pistenton besser als sein Ruf. Und erzeugt richtig vorgeführt immer große Begeisterung. 

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Ja, Pistenton ist nicht per se schlecht. Aber nehme O-Ton als Zweiband auf, dann wird das Montieren sehr kompliziert und ist am PC deutlich einfacher zu bewerkstelligen.

Zudem (siehe Jürgens Post) ist Bespuren nicht nur teuer sondern auch unzuverlässig. Ich war zwar schon mit meiner Weberling erfolgreich, aber ich denke Zweiband und Pistenton sind beides authentische Verfahren und es spricht m.E. auch überhaupt nichts gegen Ton aus digitalen Quellen.

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Wie gesagt: Es ist nicht bekannt, ob sich der neue Ektachrome überhaupt bespuren lässt. Der letzte hatte eine spezielle Schutzschicht, die mit normalen Bespurungsanlagen für Acetatfilmen oft nicht kompatibel war. Darüber haben sich damals viele Leser des Magazins schmalfilm beschwert. Bitte bezieht euch hier nicht auf Erfahrungen, wenn diese (oder die Filme) vielleicht über 10 Jahre alt sind, das hat mit der aktuellen Situation nichts mehr zu tun.

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